Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2746 Unterschriften 2209 Vorfälle 540 Fortschritte

 

de19.02.2018 Unbekannte beschießen Pferde und Reitanlage immer wieder mit Böllern

Bünde. Die Mitglieder des Reitverein Bünde sind geschockt. Obwohl Silvester schon sieben Wochen zurück liegt, wird an der Reitanlage am Ennigloher Dustholz weiterhin kräftig geböllert. "Schon seit vor Weihnachten geht das so. Neben den Böllern wird unsere Anlage auch mit Steinen beworfen", berichtet Cornelia Berg vom Reitverein Bünde.

Am Freitag gegen 15.45 Uhr explodierte erneut eine Silvesterrakete auf der Anlage. Die erfahrene Reiterin Josefine Bohlmeier wäre dadurch fast vom...(weiterlesen) >
Thorsten Mailänder

de19.02.2018 Saarländer baut Bombe - durch unkontrollierte Explosion verletzt

Ein 46-jähriger Saarländer hatte am Sonntagabend seine selbstgebaute Bombe in einen Wald bei Völklingen gebracht, wo sie offenbar völlig unkontrolliert explodierte. Schwer verletzt schleppte sich der Mann auf einen Spazierweg und rief selbst den Krankenwagen, wie ein Sprecher der Polizei Saarbrücken gegenüber VICE bestätigt.

"Bei der Bombe handelt es sich um ein Selbstlaborat, mehr können wir bisher nicht dazu sagen", so der Sprecher. Der Mann habe den Sprengstoff aus alten Silvesterböllern...(weiterlesen) >

de19.02.2018 Feuerwerk explodiert unter Auto: VW Golf brennt aus

Eissendorf. Am späten Freitagabend erschreckten ein lauter Knall zahlreiche Anwohner am Ehestorfer Weg. Zeugen sahen, wie unter einem geparkten VW Golf Feuerwerk explodierte und sich kurz darauf ein Feuer entwickelte. Das Auto fing sofort Feuer. Anwohner und Polizei versuchten, den Brand zunächst mit mehreren Feuerlöschern zu bekämpfen. Doch die Flammen waren bereits zu groß. Erst die Feuerwehr konnte den Brand unter Kontrolle bringen.

Das Feuer hatte bereits einen Großteil des Wagens...(weiterlesen) >
Tobias Johanning

at01.02.2018 Stellungnahme der Tierärzte zu Feuerwerk und Böllern

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,
für das Abschießen von Raketen und Böllern bedarf es nach dem Pyrotechnikgesetz Ihre Genehmigung. Die damit verbundene Lärm-, Licht- und Schadstoffbelastung gefährdet nicht nur die Gesundheit von Menschen, sie stellt für alle Tierarten eine massive Belastung dar. Insbesondere Wildtiere sind diesen traumatisierenden Einwirkungen schutzlos ausgeliefert, dies wurde und wird jedoch von vielen Mitbürger(innen) nicht bemerkt...(weiterlesen) >

un12.02.2018 China verbietet Feuerwerk in über 400 Städten

Im Reich der Mitte gehören Böller und Raketen seit über Tausend Jahren zum Chinesischen Neujahrsfest wie - die Luft zum Atmen. Weil aber genau die in den Ballungszentren mittlerweile rar ist, haben Behörden in über 400 Städten des Landes ein Feuerwerks-Verbot verhängt, darunter auch Tianjin oder der Hauptstadt Peking. Die Stadt Liuyang im Südwesten Chinas ist bekannt für ihre Feuerwerksfabriken, mit in den Fels gehauenen Lagern für die explosiven Produkte. In Hunderten mittelständischen-...(weiterlesen) >

de16.02.2018 Beim Zeitung-Austragen Böller gezündet

Wie eine Bewohnerin beobachten konnte, trugen zwei Jugendliche in der Straße Zeitungen aus. An einem Anwesen zündeten die Beiden Böller und warfen diese teilweise in die Einfahrt. Als sie angesprochen wurden, antworteten sie patzig und entfernten sich in Richtung Eichholzstraße. Durch eine Polizeistreife wurden sie kurze Zeit darauf in der Straße „An der Köhlerei“ angetroffen und identifiziert. In der Einfahrt wurden abgebrannte Böllerreste vorgefunden und ein nicht gezündeter Böller sichergestellt. Eine Anzeige wegen Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz wird folgen.

ch13.02.2018 Zweijährige von Demo-Petarde getroffen

Unbekannte haben Feuerwerkskörper gegen das Polizeigefängnis im Zürcher Kasernenareal gezündet. Dabei sind brennende Gegenstände auf unbeteiligte Passanten gefallen.

Am Montagabend gegen 21.30 Uhr haben mehrere Personen an der Kasernenstrasse Feuerwerkskörper in Richtung des Polizeigefängnisses und der Gebäude der Kantonspolizei Zürich im Kasernenareal gefeuert. Danach flüchteten sie in Richtung Langstrasse.

Die Polizei kontrollierte im Rahmen einer Fahndung mehrere Personen und stellte...(weiterlesen) >

de14.02.2018 Jugendliche werfen Böller in Straßenbahn: Seniorin verletzt

Halle (Saale) - Sie warfen einen Böller in eine Straßenbahn und verletzten dadurch eine Seniorin: Die Polizei in Halle (Saale) bittet die Öffentlichkeit bei der Suche nach zwei Halbstarken um Mithilfe.

Die beiden Jugendlichen waren am 5. Januar gegen 12.10 Uhr an der Haltestelle "Steintor" in die Linie 1 in Richtung Frohe Zukunft gestiegen.

An der Äußeren Hordorfer Straße verließen sie die Straßenbahn wieder. Beim Aussteigen zündete einer der Jugendlichen einen Böller und warf ihn...(weiterlesen) >

at17.02.2018 Atmen ist wichtiger als böllern

Mein Hauptargument gegen die Böllerei ist ein persönliches Erlebnis. Es war Anfang der 90er-Jahre, ich fuhr mit dem Taxi durch Kreuzberg, als eine Gruppe junger Leute das Auto mit Böllern bewarf. Sie explodierten auf, unter und neben dem Fahrzeug. Draußen standen die Leute und lachten, aber ich hatte einfach nur Angst. Ja, auch ich mag schöne Feuerwerksbilder am Himmel – aber die gibt es in Berlin das ganze Jahr über, von den Maientagen in der Neuköllner Hasenheide bis zum "Wannsee in Flammen"...(weiterlesen) >
Uta Keseling

de30.01.2018 58 % der Deutschen wollen Verbot von lautem Feuerwerk, nur 36 % sind dagegen

gfk-umfrage gfk-umfrage
PETA appelliert wegen hoher Belastung für Tiere, Menschen und Umwelt an Bundesregierung

Jahreswechsel ohne Lärm und Angst: Die Tierrechtsorganisation PETA beauftragte das Marktforschungsunternehmen GfK mit einer repräsentativen Umfrage. Das Ergebnis: Mehr als die Hälfte aller Deutschen würden gerne auf knallendes Feuerwerk in der Silvesternacht verzichten [1]. 58,2 Prozent der Befragten sprachen sich für einen Jahresausklang ohne lautes Feuerwerk aus, bei den befragten Frauen waren es sogar...(weiterlesen) >

at08.02.2018 Funkaküachle statt Feuer und Feuerwerk

Kaum haben wir die Silvesterknallerei unter Kollateralschäden mit Feinstaub von Quecksilber, Arsen, Blei, Strontium, Cadmium, Aluminium, schlaflosen Nächten und Tierleid überstanden, droht das nächste Ritual mit riesigen Funken allerorts und Feuerwerkskörpern. Konnten zu ersterem Anlass die Bürgermeister durch Appelle an die Vernunft, die bösen Geister auch anders zu vertreiben, für eine geschätzte Eindämmung von 40 Prozent des Schadens erfolgreich sein, so sollten ebendiese Bürgermeister...(weiterlesen) >
Dr. med. Gernot Zumtobel

at30.01.2018 Feuerwerk am Funkensonntag

Silvester ist schon seit einiger Zeit vorbei, aber manchen wird noch der 1. Jänner in Erinnerung sein, an dem eine Dunstschicht, bestehend­ aus Feinstaub, das Land bzw. die Ballungsräume bedeckte. Die wenigs­ten wissen aber vermutlich, dass dieser von den Feuerwerken emittierte Feinstaub zum Großteil aus extrem giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Quecksilber, Aluminium,­ Strontium, Cadmium etc. besteht und unsere Atemluft und in der Folge dann unsere Böden verseucht. Zusätzlich verschmutzen...(weiterlesen) >
Mag. Ursula Breuer

at02.02.2018 Pyrotechnikunfug

Frau Mag. Breuer kann man nur beipflichten, wenn sie im Leserbrief vom 30.01.2018 vor den negativen Auswirkungen von Feuerwerken warnt. Man dürfte annehmen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr notwendig ist, böse Geister mit viel Alkohol, Krach und allen bekannten inaktzeptablen Nebenwirkungen der Pyrotechnik zu vertreiben. Während Leute sich immer noch abmühen, den Winter, personifiziert mit einer Hexe, auf einem Scheiterhaufen auszutreiben, kämpft man am Arlberg verzweifelt...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle, Alpenschutzverein

at30.01.2018 Feuerwerk am Funkensonntag

Silvester ist schon seit einiger Zeit vorbei, aber manchen wird noch der 1. Jänner in Erinnerung sein, an dem eine Dunstschicht, bestehend­ aus Feinstaub, das Land bzw. die Ballungsräume bedeckte. Die wenigs­ten wissen aber vermutlich, dass dieser von den Feuerwerken emittierte Feinstaub zum Großteil aus extrem giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Quecksilber, Aluminium,­ Strontium, Cadmium etc. besteht und unsere Atemluft und in der Folge dann unsere Böden verseucht. Zusätzlich verschmutzen...(weiterlesen) >
Mag. Ursula Breuer

at02.02.2018 Pyrotechnikunfug

Frau Mag. Breuer kann man nur beipflichten, wenn sie im Leserbrief vom 30.01.2018 vor den negativen Auswirkungen von Feuerwerken warnt. Man dürfte annehmen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr notwendig ist, böse Geister mit viel Alkohol, Krach und allen bekannten inaktzeptablen Nebenwirkungen der Pyrotechnik zu vertreiben. Während Leute sich immer noch abmühen, den Winter, personifiziert mit einer Hexe, auf einem Scheiterhaufen auszutreiben, kämpft man am Arlberg verzweifelt...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle, Alpenschutzverein

de31.01.2018 Berliner Senat erwägt Böller-Vebot

Etwa 1.800 Polizeieinsätze in der Silvesternacht, hunderte Brände und viele Schwerverletze. Es reicht, sagen einige Berliner Politiker. Der Senat debattiert daher nun über Möglichkeiten, das Böllern für Privatleute einzuschränken.

Der Berliner Senat prüft Möglichkeiten, das Silvester-Feuerwerk in Berlin künftig einzuschränken. Der Innenexperte der Grünenfraktion, Benedikt Lux, sagte der rbb-Abenschau am Mittwoch, nach den vielen Problemen mit übermäßiger Böllerei beobachte...(weiterlesen) >

de23.01.2018 Silvester-Feuerwerk: Bürger fordert Verbot im Altort

Bereits zum wiederholten Mal ist bei Bürgermeister Bertram Werrlein ein Schreiben eines Bürgers eingegangen, der das Anzünden von Feuerwerkskörpern an Silvester im Altort monierte.

Der Beschwerdeführer wies darauf hin, dass nach dem Sprengstoffgesetz das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Kirchen und Altenheimen, aber auch neben Reet- und Fachwerkhäusern nicht erlaubt sei. Daher forderte er den Gemeinderat zum Erlass eines Verbots auf, wie beispielsweise in der Altstadt von...(weiterlesen) >

de23.01.2018 Ursache für lauten Knall in Leteln gefunden - Jagdhütte gesprengt

Minden. Nicht nur in Leteln selbst, auch in Dankersen, Todtenhausen und in Ortsteilen von Porta Westfalica und Petershagen hören Anwohner laut Facebook in der Nacht von Montag auf Dienstag einen Knall. Ihre Häuser sollen sogar vibriert haben. Außerdem berichten Hundebesitzer im Umkreis, dass sich ihre Tier nach dem Geräusch in Sicherheit gebracht hätten.

Unbekannte haben einen Sprengsatz an einer Letelner Jagdhütte in der Fährstraße gezündet. Die Jagdhütte sieht von außen nur...(weiterlesen) >

de22.01.2018 Feuerwerk in einer ganz normalen Nacht und die Polizei griff nicht ein

Warum gilt das Böllern und Raketenschießen übers Jahr schon als normal, auch wenn es allen Nachbarn den Schlaf raubt?

Ginge es nach unseren Gesetzen, müsste die Hauptstadt picobello in Ordnung sein: Auf Bahnhöfen würde nicht geraucht, Hundekot würde eingesammelt, Parker auf Radwegen würden abgeschleppt und nachts herrschte Ruhe. Schön wär‘s.

In den Familienhaus-Siedlungen am nördlichen Stadtrand ist es in Mode gekommen, Feiern oder Sportergebnisse lautstark auch in der Zeit der...(weiterlesen) >
Mathias Heller

de20.01.2018 25 Kilo Schwarzpulver in Wohnhaus

Weil er kiloweise Sprengstoff in seinem Haus gelagert hatte ist ein 39-Jähriger vom Amtsgericht Bad Oeynhausen verurteilt worden. Er bekam eine Bewährungsstrafe von neun Monaten. Der Mann hatte 25 Kilogramm Schwarzpulver bei sich zu Hause, womit er sich selbst Feuerwerkskörper baute. Im Prozess hieß es, mit der Menge hätte er sein ganzes Haus in die Luft sprengen können. Das LKA hatte den Sprengstoff damals beschlagnahmt und vernichtet.
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