Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2653 Unterschriften 2202 Vorfälle 537 Fortschritte

 

de20.01.2018 25 Kilo Schwarzpulver in Wohnhaus

Weil er kiloweise Sprengstoff in seinem Haus gelagert hatte ist ein 39-Jähriger vom Amtsgericht Bad Oeynhausen verurteilt worden. Er bekam eine Bewährungsstrafe von neun Monaten. Der Mann hatte 25 Kilogramm Schwarzpulver bei sich zu Hause, womit er sich selbst Feuerwerkskörper baute. Im Prozess hieß es, mit der Menge hätte er sein ganzes Haus in die Luft sprengen können. Das LKA hatte den Sprengstoff damals beschlagnahmt und vernichtet.

de20.01.2018 18 Monate auf Bewährung: "Ich wollte nur einen größeren Böller bauen"

Er wollte "das ganze Jahr Silvester" haben. Deshalb habe er selbst gemachte Böller auf einem Feld gezündet - fünf-, sechsmal. Beim nächsten Mal sei es dann irgendwie schiefgelaufen. "Eigentlich wollte ich nur einen größeren Böller bauen. Ich wollte keinem schaden", betonte gestern im Amtsgericht Mönchengladbach der 23 Jahre alte Dülkener, der wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion angeklagt war.

An einem Nachmittag im April 2016 detonierte in der Dachwohnung der Eltern des...(weiterlesen) >
Nadine Fischer

de20.01.2018 Geld statt Böller: Hundeschule unterstützt Tierschutzverein

Pfaffenhofen Hoch erfreut haben Manuela Braunmüller, Vorsitzende des Tierschutzvereins Pfaffenhofen, und Verwaltungsleiterin Lydia Schübel eine Spende in Höhe von 1500 Euro für das Tierheim entgegen genommen. Diese ist das Ergebnis einer Initiative der Wolnzacher "Mobile Hundeschule Scharl", die eine Silvesterfeier für Hundehalter organisiert hatte.

Anstelle von Geld für Raketen und Böller auszugeben, hatten die Hundebesitzer 350 Euro gespendet oder diverse Päckchen für eine Versteigerung...(weiterlesen) >
Hans Steininger

de18.01.2018 Beifahrer warf Böller auf Auto

Die Polizei in Bochum sucht Zeugen zu einem Vorfall, der sich am vergangenen Samstag, den 13. Januar ereignete. Ein Beifahrer warf einen Böller auf ein Auto. Er versuchte, mit dem Silvesterkracher das Innere des geöffneten Smart Cabrio einer 19-jährigen Autofahrerin zu treffen.
Böller geht nur knapp daneben – Polizei ermittelt
Die junge Frau war am Samstagabend gegen 22:30 Uhr in Bochum unterwegs und fuhr auf der Königsallee in Richtung Stiepel. Nachdem sich ein grauer VW-Bus kurz vor der...(weiterlesen) >

de18.01.2018 Böller aus fahrendem Fahrzeug geworfen

Wiesloch/Rhein-Neckar-Kreis - Am Mittwoch 17.01.2018, kurz vor 18 Uhr, wurden im Bereich Bahnhofstraße und Schwetzinger Straße in Wiesloch aus einem Fahrzeug mehrere Silvesterkracher geworfen. Bei deren Detonation kam es im Feierabendverkehr zu Ablenkungen, Beeinträchtigungen und teilweise Gefährdungen andere Verkehrsteilnehmer. Die Polizei Wiesloch bittet nun Zeugen und Geschädigte, sich unter der Telefonnummer 0622257090 zu melden und ihre Wahrnehmungen mitzuteilen.

de19.01.2018 1.600 Feuerwerkskörper ohne erforderliche Prüfkennzeichen

Waidhaus Beamte kontrollierten das Fahrzeug eines 23-jährigen Mannes und fanden, versteckt in Müllsäcken, etwa 1.600 Stück Feuerwerkskörper ohne die erforderlichen Prüfkennzeichen.
Auf die Frage der Zöllner, ob er ein verspätetes Silvesterfeuerwerk zünden wolle, antwortete der Mann: „Nein, die Raketen und Kracher habe ich schon für Silvester 2018 gekauft“.
Ein Verfahren wegen des Verdachtes eines Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz wurde eingeleitet.
Bei einem weiteren...(weiterlesen) >

de19.01.2018 Wir werden nicht warten bis es brennt

Die Knallerei zum Jahreswechsel vor und zwischen reetgedeckten Häusern beschäftigt weiterhin Einwohner und Gemeindevertreter von Thandorf. Sie ärgern sich noch immer über Feuerwerke, die in 20 bis 30 Metern Entfernung zu Reetdächern gezündet worden seien. „Dabei handelte es sich um aufsteigende Feuerwerke“, sagt Thandorfs Bürgermeister Wolfgang Reetz.
Diese Knallerei mit Gefahrenpotential dürfte nicht folgenlos bleiben. So will die Gemeinde künftig auf die Einhaltung des gesetzlichen...(weiterlesen) >

un19.01.2018 Umfrage zum Thema Hund und Silvester

Durch Ihre Teilnahme an dieser Umfrage helfen Sie mit, einen wichtigen Einblick in die Häufigkeit des Auftretens von Geräuschangst bei Hunden zu Silvester und die angewendeten Behandlungsmethoden zu erhalten.
Der Erfolg dieser, im Rahmen einer Dissertation gemachten Umfrage, hängt entscheidend von Ihrer Mitarbeit ab!

Hinweise:
+ Füllen Sie den Fragbogen so genau wie möglich aus.
+ Sie brauchen ca. 15 Min. zum Beantworten der Fragen.
+ Es erwarten Sie hauptsächlich "Ankreuzfragen".
+...(weiterlesen) >

at01.01.2018 Feuerwerk lässt Wallach gegen Zug laufen

Andorf Das Jahr 2018 begann für Familie Lindlbauer aus Andorf mit einer Tragödie. Am Abend des 1. Jänner erreichte sie der Anruf einer Bekannten: Neben der Koppel, auf der die Island-Pferde der Lindlbauers untergebracht sind, wurden Feuerwerkskörper abgeschossen. Die Pferde haben den Zaun durchbrochen und sind in die Nacht verschwunden.

Sofort startete eine großangelegte Suchaktion, zu der die Feuerwehren Pimpfing und Linden zu Hilfe gerufen wurden. "Eines der Pferde fanden wir gegen...(weiterlesen) >

de02.01.2018 Kinder wollen Böller vor Wind schützen - dann kommt es zum Drama

Sechs Buben sind am Neujahrstag in Bayern beim Zünden von Böllern schwer verletzt worden. In München hantierten vier 11- bis 14-Jährige mutmaßlich mit einem illegalen Feuerwerkskörper, wie ein Polizeisprecher sagte.
Der Böller sei nach dem Zünden sofort explodiert. Die Buben - unter ihnen zwei Brüder - hatten sich am Montagmittag in einem Innenhof in Pasing-Obermenzing im Kreis aufgestellt, um beim Anzünden den Wind abzuhalten. Alle vier erlitten bei der Explosion Verbrennungen an den...(weiterlesen) >

de02.01.2018 Polizei warnt vor Böller-Blindgängern auf Spielplätzen

Dortmund Sie sollen ohne Vorwarnung explodieren: Die Polizei Dortmund warnt nach Silvester vor kugelförmigen Böllern, die „scharf“ im Freien liegen, auch auf Spielplätzen. Sechs Kinder und ein Erwachsener sind durch die mysteriösen Kugel-Böller bereits verletzt worden. Betroffen sind vier Dortmunder Stadtteile.

Die Ambulanz der Kinderchirurgie des Dortmunder Klinikums musste am Neujahrs-Tag mehrere teils schwer verletzte Kinder versorgen, die durch gefährliche Pyrotechnik verletzt...(weiterlesen) >

de02.01.2018 Immer mehr illegale Böller im Umlauf

Immer mehr Feuerwerks-Freaks reicht es offenbar nicht mehr, „nur“ mit gekauften Böllern zu knallen. Auf Youtube sowie in etlichen Foren im Internet werden Anleitungen präsentiert, wie Böller selbst zusammengebaut werden können. Fast immer sind es drei chemische Stoffe, die relativ einfach zu bekommen sind. In welchem Verhältnis diese zueinandergeführt werden müssen, wird hingegen seltener erklärt. Dementsprechend könnten Hobbybastler „nicht abschätzen, wie die Substanzen dann aufeinander reagieren“, warnt Polizeisprecherin Patricia Brämer.

de05.01.2018 Weil der Sinn dieser Tradition längst nicht mehr verstanden wird

Der Jahreswechsel, eigentlich Grund zur Freude, endete für viele Menschen in schwierigen und schmerzhaften Tragödien. Manchmal mit der Folge, dass sich dadurch das komplette Leben ändert.
Im schlimmsten Fall endet es sogar.
Wegen einer Tradition, die alten Geister des Jahres zu verabschieden und sich auf das kommende Jahr zu freuen. Das war einmal der Sinn der Feuerwerke. Dieser Sinn ist aber verloren gegangen, es geht teilweise nur noch um Krawall, Action und Nervenkitzel.
Eigentlich unbegreiflich...(weiterlesen) >
Steffi Werner

de05.01.2018 Silvester endete in der Notaufnahme

Braunschweig Die Schwestern Charlotte und Marlene kritisieren die Feier vorm Braunschweiger Schloss als chaotisch. Sie wünschen sich mehr Sicherheit. So hatten sie sich Silvester nicht vorgestellt: Die Schwestern Charlotte (20) und Marlene (19) Adam hatten sich um kurz vor Mitternacht vorm Schloss getroffen, um gemeinsam das neue Jahr zu begrüßen. Doch kurz darauf endete die Nacht für sie in der Notaufnahme: Charlotte wurde von einem Böller schwer am rechten Auge verletzt.

de05.01.2018 "Die Hemmschwelle ist stark gesunken"

Die Angriffe auf Feuerwehrleute im Einsatz werden einer Studie der Uni Bochum zufolge immer brutaler. Das bestätigt auch Feuerwehr-Gewerkschaftler Andreas Jedamzik. Die soziale Herkunft spiele für die Täterschaft keine Rolle: Vom gebildeten Professor bis zur Großfamilie seien alle Gesellschaftsgruppen unter den Tätern, sagte Jedamzik im Dlf.

Christiane Kaess im Gespräch mit Andreas Jedamzik, Vize-Landesvorsitzender der Feuerwehr-Gewerkschaft in Nordrhein-Westfalen.

Kaess:...(weiterlesen) >

at08.01.2018 Böller-Wahnsinn

Jedes Jahr zum Jahreswechsel und schon Tage vorher werden Tausende von Euros in die Luft geschossen, als gäbe es kein Morgen. Kleiner Denkanstoß: Wie wäre es mit Spenden? Es gibt genug Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Aber auch der Tierschutz ist über jede Spende dankbar. Außerdem ist diese Knallerei total sinnlos. Denn es gibt Menschen, die auf diesen Lärm gerne verzichten. Vor allem die Wild- und Haustiere leiden sehr darunter. Ein bisschen mehr Rücksicht wäre schön.
Irene Kargl

de07.01.2018 22-Jähriger stirbt nach Böller-Unfall an Silvester

Nachdem ihn ein Böller in der Silvesternacht schwer verletzt hatte, ist ein 22-Jähriger am Samstag gestorben. Das teilte die Polizei mit. ei einer privaten Silvesterfeier in Löningen (Kreis Cloppenburg) hatte der junge Mann den Böller gezündet. Doch dieser explodierte zu früh vor seinem Gesicht. Sechs Tage nach dem Unfall erlag er seinen schweren Verletzungen im Krankenhaus. Um was für einen Böller es sich handelte, konnte die Polizei am Sonntag noch nicht sagen.

de09.01.2018 Böller gegen Sanitäter: Retter angegriffen

Auch nach der Neujahrsnacht reißen anscheinend die Attacken gegen Rettungskräfte nicht ab.

Ein erneuter Angriff ereignete sich am 5. Januar in der Waldemarstraße. Zwei Sanitäter der Feuerwehr wurden dort gegen 22.50 Uhr zu einem medizinischen Notfall gerufen. Vor Ort hat sie zunächst ein Mann beschimpft und danach mit mehreren Böllern beworfen, die unmittelbar vor den Rettungskräften explodierten.

Anschießend wollte der Angreifer auch noch auf einen abgestellten Defibrillator urinieren....(weiterlesen) >

de09.01.2018 Angriff auf Polizisten: Gewerkschaft spricht von gefährlichem „Trendsport“

In bislang unbekanntem Ausmaß sind an Silvester in Berlin Polizeibeamte, Sanitäter und Feuerwehrleute gezielt angegriffen worden. Rund um das Pallasseum wurden Polizisten aus größeren Gruppen heraus mit Pyrotechnik und Flaschen beworfen.

Eine 16-Jährige wurde gegen Mitternacht festgenommen, nachdem sie Beamte mehrfach beworfen hatte. Die Jugendliche hatte 44 illegale Böller bei sich.

Gegen 0.45 Uhr wurde ein illegaler Böller auf ein Zivilfahrzeug der Polizei geworfen. Seine Sprengkraft...(weiterlesen) >

de09.01.2018 Jugendlicher zündet selbst gebastelte Böller

Stuttgart Weil er einen selbst gebauten Böller gesprengt haben soll, ermittelt die Polizei gegen einen Jugendlichen. Der Verdächtige habe den Explosionskörper gemeinsam mit einem Kind in Sigmaringen gezündet, teilte die Polizei am Montag mit. Die Detonation sei so laut gewesen, dass ein Polizist in der Nähe verletzt wurde. Der 39-Jährige erlitt ein Knalltrauma und musste nach der Explosion am Sonntagabend in ein Krankenhaus gebracht werden.
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