Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2746 Unterschriften 2209 Vorfälle 540 Fortschritte

 

at02.02.2018 Pyrotechnikunfug

Frau Mag. Breuer kann man nur beipflichten, wenn sie im Leserbrief vom 30.01.2018 vor den negativen Auswirkungen von Feuerwerken warnt. Man dürfte annehmen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr notwendig ist, böse Geister mit viel Alkohol, Krach und allen bekannten inaktzeptablen Nebenwirkungen der Pyrotechnik zu vertreiben. Während Leute sich immer noch abmühen, den Winter, personifiziert mit einer Hexe, auf einem Scheiterhaufen auszutreiben, kämpft man am Arlberg verzweifelt mit Schneekanonen gegen den Frühling an. Möge dem Feuerkult gehuldigt werden, aber bitte ohne Hang zur Gigantomanie und zusätzlichem Feuerwerk, denn das ist ein Widerspruch zum immateriellen Kulturerbe, als das die Funkentradition von der Unesco anerkannt ist. Die Verantwortung für die Gesundheit und die Unversehrtheit von Mensch, Tier und UMwelt wird derzeit von der Politik nicht ausreichend wahrgenommen. Wie es verboten ist, unser Trinkwasser zu vergiften, so ist es verboten, die Luft zum Spaß zu vergiften. Tiere zu ängstigen ist nach dem Tierschutzgesetz verboten. Da gibt es keinen Ermessensspielraum der Behörden und Bürgermeisters. Nach Auskunft der Exekutive sind über 90 Prozent der Feuerwerke in Österreich illegal. Darf sich das ein Rechtsstaat leisten?


Mag. Franz Ströhle, Alpenschutzverein
linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink