Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at07.09.2018 „As langat“ mit den Feuerwerken

Wie die Studie mit Vorarlberger Beteiligung zur Feinstaubbelastung gezeigt hat, ist auch bei der Luftreinhaltung dringender Handlungsbedarf gegeben. Gesundheitslandesrat Bernhard schockieren die Zahlen aus der aktuellen Studie aber keines-
wegs (VN vom 4. 9. 2018) und er wird mit den Worten zitiert: „Das, was man in Vorarlberg tun kann, hat man getan . . .“ Keineswegs, Herr Landesrat!
Die Vorsprache der Bürgerinitiative „Stille Nacht“, zusammen mit Vertretern der Naturschutzorganisationen bei LR Bernhard mit dem Anliegen, Feuerwerke in Vorarlberg einzuschränken, blieb völlig ohne konkrete Maßnahme. Auswüchse, wie sie z. B. aus der Gemeinde Hard dokumentiert sind, gehören schleunigst abgestellt. Dort wurde heuer aus Anlass des Funkenbrauchtums 2000 (!) Paletten der Garaus gemacht, plus 200 Kubikmeter Christbäume und Grünschnitt, wie die Funkenzünftler stolz berichteten, alles klitschnass vom tagelangen Regen. Nicht genug damit, wurde auch noch ein Feuerwerk draufgesetzt. Auch beim Gemeindeumweltverband stießen wir mit unserem Anliegen auf taube Ohren. Man sei dafür nicht zuständig, wurde auf unsere schriftliche Eingabe geantwortet.
Dass es auch anders geht, zeigen Liechtenstein oder die Stadt Innsbruck. Die Feuerwerke (Feinstaub- und Giftdreckschleudern der Extraklasse) werden durch Lichtshows ersetzt. Die Feinstaubbelastung beschränkt sich nicht nur auf lokale Begebenheiten, aber wenn der Wille zur Verbesserung besteht, sollte man diese zuerst lösen.


Mag. Franz Ströhle, Obmann Vlbg. Alpenschutzverein, Dornbirn
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