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de21.12.2019 Schwere Verbrennung durch Straftat schon 14 Tage vor Silvester

Celle – Sie hat Verbrennungen dritten Grades, höllische Schmerzen – und muss jeden Tag zum Arzt!

Mina P. (13) wurde durch einem Silvesterböller schwer verletzt. Und das noch Tage vor dem Jahreswechsel!

Mit ihrer Freundin traf sie sich Dienstag zum „Chillen“ am Jugendzentrum in Lachendorf (Kreis Celle). Auch eine Gruppe Jungs war da (13–18), von denen sie einige vorm Sehen her aus der Schule kennt. Die Typen bewarfen die Mädels mit Knallerbsen. Als sich Mina darüber beschwerte, wurden die Teenager aggressiv: „Ich habe ihnen doch nur gesagt, dass sie damit aufhören sollen“, sagt die 13-Jährige. Doch plötzlich flog ein Böller...

Mina sagt: „Ich stand mit dem Rücken zu ihnen, merkte nur das es auf einmal heiß am Bein wird.“ Der Knaller war in den Stiefel des Mädchens gezischt. Als sie ihn rausziehen wollte – Explosion. Minas Daumen und Bein sind verletzt. Verbrennungen! KRANKENHAUS!

„Ich stand total unter Schock, habe erst mal nichts gemerkt“, sagt Mina. Dafür spürt sie jetzt umso mehr! Die Nerven unter ihren Wunden sind zerstört. Möglicherweise muss die Haut transplantiert werden. Gegen die Schmerzen muss das Mädchen täglich Tabletten nehmen, Ärzte aufsuchen. Denn die eiternden Wunden könnten sich entzünden.

Der Täter schrieb sie nach der Tat bei Instagram an, sagte „Sorry“. Mehr kam nicht von ihm. Gegen ihn läuft ein Verfahren wegen schwerer Körperverletzung. Allerdings ist er mit 13 noch strafunmündig. Minas Eltern erwägen nun eine Schmerzensgeldklage.

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