Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de01.01.2020 15 Böller-Schwerverletzte an Silvester

Das Berliner Unfallkrankenhaus hat in der Silvesternacht 15 Menschen mit schweren Verletzungen durch Böller oder Raketen behandelt.

Dazu zählten in mehreren Fällen schwerste Verbrennungen, wie eine Kliniksprecherin am Neujahrsmorgen sagte. Mehrfach waren durch Explosionen Finger abgetrennt worden, in einem Fall die ganze Hand. Unter den Schwerverletzten waren auch vier Kinder unter zehn Jahren.

Alle Operationssäle des Unfallkrankenhauses waren den Angaben zufolge belegt. Insgesamt 13 der 15 Schwerverletzten wurden noch in der Nacht operiert. Vor allem die Hand-, die plastischen und die Unfallchirurgen seien rund um die Uhr beschäftigt gewesen, so die Sprecherin.

Das Krankenhaus erwarte an Neujahr noch einmal etwa die gleiche Anzahl an Verletzten. Es sei zu befürchten, dass viele noch nicht gezündete Feuerwerkskörper eingesammelt werden und dann explodieren.

Das Risiko sei in diesem Jahr höher als sonst, weil es nicht geregnet habe, warnte die Sprecherin. Außerdem sei damit zu rechnen, dass viele, die in der Nacht verletzt wurden, erst im Lauf des Tages in die Klinik kämen.

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