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de01.01.2020 Affenhaus im Krefelder Zoo abgebrannt. Keines der Tiere überlebt.

Während die Krefelder ausgelassen Silvester feiern, erlebt der Zoo der Stadt eine Tragödie. Das Menschenaffenhaus brennt nieder, alle Affen sterben. Nun laufen die Ermittlungen zur Brandursache.

Im Krefelder Zoo ist in der Silvesternacht das Affenhaus vollständig niedergebrannt. Keiner der darin lebenden Menschenaffen habe das Feuer überlebt, teilte der Zoo am frühen Morgen auf Facebook mit. Demnach brannte das Gebäude "bis aufs Grundgerüst" ab. Ein ebenfalls zum Zoo gehörender Gorillagarten sei dagegen verschont geblieben. Dem dort lebenden Gorilla Kidogo und seiner Familie gehe es gut.

Über die Ursache des Feuers herrscht noch völlige Unklarheit. In dem Affenhaus lebten unter anderem Orang-Utans, Gorillas und Schimpansen. Die Stadt Krefeld und der Zoo wollen im Laufe des Tages eine Pressekonferenz zu dem Brand abhalten. Das 2000 Quadratmeter große Affen-Tropenhaus war einer der Attraktionen des Zoos. In der 1975 errichteten Anlage waren die Besucher nur durch einen Trockengraben von den Tieren getrennt.

Der Brand trifft den Zoo auch deswegen besonders, weil die Anlage für die Menschenaffen eigentlich noch ausgebaut werden sollte. So war ein neuer Außenbereich, ein Schimpansen-Wald in Planung. Auch für die Orang-Utans sollte es eine Möglichkeit geben, sich draußen aufzuhalten. All das war Teil des Projekts "Menschenaffenpark" Krefeld.

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