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Stille Nacht

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de01.01.2020 Silvesternacht in Baden-Württemberg: Zahlreiche Brände durch Feuerwerkskörper

Feuerwerkskörper haben in der Silvesternacht in Baden-Württemberg zahlreiche Brände verursacht. In Stuttgart wurden Polizisten gezielt mit Raketen beschossen.

Polizei und Rettungskräfte waren im Dauereinsatz. Im Heidelberger Stadtteil Emmertsgrund brannten sechs Autos in einer Tiefgarage. 170 Menschen mussten ihre Wohnungen verlassen. Nachdem ein Statiker die Brandstelle begutachtet hatte, konnten aber laut Polizei alle Menschen wieder zurück in ihre Wohnungen. Die Brandursache sei noch unklar, sagte eine Sprecherin, Silvesterfeuerwerk sei eine mögliche Ursache. Wie hoch der Schaden ist, war zunächst noch nicht bekannt.

Bewohner werfen Feuerwerkskörper in Mülltonne

In Biberach fing eine Mülltonne Feuer, das auf zwei Doppelhaushälften übergriff. Offenbar hatten die Bewohner benutzte Feuerwerkskörper in der Tonne entsorgt. Die beiden Familien, die in den Häusern wohnen, blieben unverletzt, ihre Häuser sind jedoch unbewohnbar. Der Schaden an den beiden Doppelhaushälften beträgt laut Polizei mehrere hunderttausend Euro. In Rielasingen-Worblingen im Kreis Konstanz brannte der Dachstuhl eines Gebäudes. Die Polizei schätzt den Schaden auf 150.000 Euro.

Polizisten mit Raketen beschossen

Auf dem Stuttgarter Schlossplatz, wo die Stadt dieses Mal aus Sicherheitsgründen ein Feuerwerksverbot verhängt hatte, feierten tausende Menschen friedlich. Im Umfeld wurden allerdings Polizisten gezielt mit Silvesterraketen beschossen. 23 mutmaßliche Täter wurden angezeigt.

Streit in Ulmer Innenstadt

In Ulm gerieten auf dem Münsterplatz und in der Fußgängerzone mehrere Gruppen junger Leute in Streit. Die Polizei schlichtete und ermittelt jetzt wegen gefährlicher Körperverletzung.

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