Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2869 Unterschriften 304 Vorfälle 86 Fortschritte

 

at29.09.2018 Feuerwerken wird Riegel vorgeschoben

In Ardagger (NÖ) soll es künftig verschärfte Regelungen für das Abbrennen von Feuerwerken geben. „Teilweise werden Feuerwerke schon inflationär durchgeführt. Das verärgert viele Anrainer. Daher werden wir mit Grundbesitzern und Gastwirten diskutieren, wie man dafür sorgen kann, dass gewisse Punkte eingehalten werden müssen. Dazu gehören etwa Abbrennzeitpunkte“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl. Gegen Feiern wäre nichts einzuwenden, häufige Feuerwerke, die oft um etwa 22 oder...(weiterlesen) >
Peter Führer

at21.09.2018 Kufstein lässt es nicht mehr krachen

Der Kufsteiner Stadtrat streicht das zur Tradition gewordene Großfeuerwerk am 30. Dezember. Damit ist das letzte Relikt des sogenannten Vorsilvesters der "Top City" Vergangenheit.

Kufstein – Das letzte Kapitel über das langsame Sterben des Kufsteiner Vorsilvesters (30. Dezember) ist geschrieben: Heuer wird die Stadt Kufstein auch das Feuerwerk am Tag vor dem eigentlichen Jahreswechsel streichen. Das beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

„Es hat angesichts der Feinstaubbelastung...(weiterlesen) >
Jasmine Hrdina und Wolfgang Otter

at07.09.2018 „As langat“ mit den Feuerwerken

Wie die Studie mit Vorarlberger Beteiligung zur Feinstaubbelastung gezeigt hat, ist auch bei der Luftreinhaltung dringender Handlungsbedarf gegeben. Gesundheitslandesrat Bernhard schockieren die Zahlen aus der aktuellen Studie aber keines-
wegs (VN vom 4. 9. 2018) und er wird mit den Worten zitiert: „Das, was man in Vorarlberg tun kann, hat man getan . . .“ Keineswegs, Herr Landesrat!
Die Vorsprache der Bürgerinitiative „Stille Nacht“, zusammen mit Vertretern der Naturschutzorganisationen...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle, Obmann Vlbg. Alpenschutzverein, Dornbirn

at04.08.2018 Unfall beim Hochzeitsschießen: 27-Jähriger durch Böller verletzt

BEZIRK URFAHR-UMGEBUNG. Durch Böller, die im Zuge eines Hochzeitsschießens am 4. August um 6.45 Uhr in Stroheim in eine Blechtonne geworfen wurden, wurde ein 27-Jähriger an der Schulter verletzt.

Zehn bis fünfzehn Freunde, die das Hochzeitsschießen durchführten, warfen Böller in eine Blechtonne. Dabei löste sich ein Splitter und drang dem 27-Jährigen aus dem Bezirk Eferding in die Schulter ein. Die Anwesenden und in weiterer Folge der Notarzt führten die Erstversorgung durch, danach...(weiterlesen) >

at22.07.2018 Pyrotechniker bei Feuerwerk in Ferlach schwer verletzt

Ein folgenschwerer Unfall ereignete sich Samstagabend in Ferlach: Während eines Feuerwerks ist ein 44 Jahre alter Pyrotechniker von einer Rakete im Gesicht verletzt worden.

Das Feuerwerk war beim jährlichen Mitarbeiterfest der Firma Glock auf dem Betriebsgelände abgefeuert worden. Gegen 22 Uhr bemerkte der St. Veiter, dass es in einer der Feuerwerksbatterien zu einer Überzündung gekommen war.

Er versuchte eine weitere Überzündung zu verhindern. Während er an der Batterie hantierte...(weiterlesen) >

at18.06.2018 Pyrotechnik verursacht Brand

Durch Pyrotechnik ist am Sonntag ein Brand in Blankenfelde entstanden. Rund 30 Quadratmeter Brachland an der Wildrosenstraße standen in Flammen. Die Feuerwehr löschte das etwa 30 Quadratmeter große Feuer. Bei den Ermittlungen stießen Polizisten auf Spuren, die nahelegen, dass es durch Pyrotechnik entstand. Wer Hinweise auf die Täter geben kann, wird von der Kriminalpolizei gebeten, sich unter 03371/6000 oder www.polizei.brandenburg.de zu melden.

at19.05.2018 Jugendlicher durch Böllerschuss verletzt

Beim sogenannten „Außaschiaßn“ eines Brautpaares am Hochzeitstag ist Samstagfrüh in Garsten ein 14-jähriger Schüler verletzt worden. Der Bursch bekam eine Ladung Pulver ins Gesicht und musste ins Krankenhaus.

Gegen 5.30 Uhr wollten Freunde des Brautpaares die künftigen Eheleute wie in vielen Orten noch üblich mit Böllerschüssen wecken. Dabei kam es zu dem Unfall. Zwar hatten die drei jungen Männer im Alter von 23 und 25 Jahren die Umstehenden Zuschauer nach Angaben der Polizei davor...(weiterlesen) >

at09.05.2018 Feuerwerk: "Das darf so nicht mehr zugelassen werden"

Volksanwalt Peter Fichtenbauer unterstützt Anrainer im Kampf gegen umstrittenes Feuerwerk-Testschießen. "Missstandsfestellung" geht an Parlament und Landtag.

Lange kämpfte eine Gruppe Anrainer aus St. Marein-Feistritz gegen ein ungeliebtes Feuerwerk-Testschießen in ihrer Gemeinde, nun dürften die Bemühungen Früchte tragen. Wie berichtet fand im November 2017 zum dritten Mal nach 2014 und 2015 ein Pyrotechnik-Testschießen in St. Marein statt, mehrere Stunden wurden in der Nähe eines...(weiterlesen) >

at23.04.2018 Täter warfen von Fenster aus Böller auf Kleinkinder

Eigentlich wollten zwei Knirpse aus Tulln nur vor einer Wohnhausanlage spielen ...


Gemeiner Angriff auf zwei Kleinkinder in der Heinrich-Öschl-Gasse im Tullner Stadtgebiet: Die beiden Knirpse (zwei und drei Jahre alt) spielten gerade vor einer Wohnhausanlage, als es direkt neben ihnen plötzlich laut knallte.

Unbekannte Täter – vermutet wird, dass es sich um Bewohner des Mehrparteienhauses handelt – hatten einen Böller gezündet und den Feuerwerkskörper vom Fenster aus auf...(weiterlesen) >

at07.04.2018 Feuerwerk-Test: Volksanwaltschaft ermittelt weiter

In Sachen des umstrittenen Feuerwerk-Testschießens in St. Marein bei Knittelfeld liegt nun eine erste Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres vor. Wie berichtet hatte sich eine Gruppe Anrainer rund um Peter Grasser an die Volksanwaltschaft in Wien gewandt, nachdem Interventionen bei lokalen Behörden kein Ergebnis brachten. Die Volksanwaltschaft bat in einem ersten Schritt das Ministerium um seine Einschätzung.

Die Bezirkshauptmannschaft Murtal hat demnach 20 Einzelpositionen genehmigt:...(weiterlesen) >
Sarah Ruckhofer

at08.02.2018 Funkaküachle statt Feuerwerk

Funkaküachle statt Feuer und Feuerwerk
Kaum haben wir die Silvesterknallerei unter Kollateralschäden mit Feinstaub von Quecksilber, Arsen, Blei, Strontium, Cadmium, Aluminium, schlaflosen Nächten und Tierleid überstanden, droht das nächste Ritual mit riesigen Funken allerorts und Feuerwerkskörpern. Konnten zu ersterem Anlass die Bürgermeister durch Appelle an die Vernunft, die bösen Geister auch anders zu vertreiben, für eine geschätzte Eindämmung von 40 Prozent des Schadens erfolgreich...(weiterlesen) >
Dr. med. Gernot Zumtobel

at07.02.2018 Feuerwerk vor Vorstellung explodiert

In Fiss (Bezirk Landeck) ist am Dienstag gegen 17.30 Uhr bei der Möseralm ein bereits vorbereitetes Feuerwerk frühzeitig losgegangen. Es gab eine Explosion, die zwei Garagentore nach außen drückte. Das Feuerwerk hätte am Dienstag bei den Seilbahnen gezeigt werden sollen.Ein Pyrotechniker war mit den Vorbereitungen für das Feuerwerk beschäftigt, als der Brand ausbrach. Der Brandort befand sich im Skigebiet unterhalb der Piste und war nur mit Pistengeräten zu erreichen. Verletzt wurde niemand. 46 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Fiss und Serfaus konnten den Brand rasch löschen.

at07.01.2018 Müll nach Silvester

Ich möchte zum Leserbrief im W&W (2. 1.) von Familie Feistenauer aus Meiningen Bezug nehmen. Am 31. Dezember 2017, nachmittags gegen 15/16 Uhr spazierte ich über die Schulgasse (Pausenhof ) zur Kirchfeldstraße. Auf dem Pausenhof waren sechs Buben im Volksschulalter mit diversen Knallkörpern ohne Erwachsene beschäftigt! Und wie ich aus dem W&W lesen konnte, durften dann die Landwirte die Raketenreste auf ihrer angrenzende Wiese beseitigen. Frage: Wer reinigt den Pausenhof? Wäre das nicht Sache der Eltern, die diesen Kindern das Knallzeug gekauft haben?
Anni Brändle

at03.01.2018 Feuerwerk in den Gemeinden

Wir stimmen den Aussagen von Elke Wörndles Lesebrief (W&W, 31. Dezember 2017) zu, allerdings möchten wir bezüglich der Gemeinden, die Alternativen bieten, etwas richtigstellen. In Meiningen ist es leider nicht so, dass es nur das große Feuerwerk am Neujahrsabend durch die Feuerwehr gibt. Am Silvesterabend (und eigentlich fast den ganzen Tag hindurch) wird geböllert, was das Zeug hält! So gesehen ist unsere Gemeinde an zwei Abenden belastet oder andersrum gesagt, wir haben sogar „100% mehr...(weiterlesen) >
Angelika und Bernhard Feistenauer

at14.08.2017 Feuerwerke ­rauben Schlaf

Wer in Bregenz zwischen Marienberg und Gebhardsberg wohnt, weiß, dass sein Recht auf Nachtruhe in den Sternen steht. Nämlich in jenen Sternen, zwischen denen in den Sommermonaten Wochen­ende für Wochen­ende Feuerwerkskörper in den Nachthimmel knallen. Offenbar interessiert niemand die Nachtruhe der Bewohner, die Nähe des Krankenhauses oder die Nähe der Seniorenwohnheime. Offenbar alles gleichgültig. Die Informatio­nen über die abgehaltenen Feuerwerke sind vielseitig. Teilweise bewilligt,...(weiterlesen) >
Petra Pellini-Forcher

at15.02.2018 Umweltschäden durch Feuerwerk

Zum Leserbrief von Mag. Ursula ­Breuer, VN vom 30. 1. 2018:
Herzliche Gratulation, Frau Mag. Breuer, dieses Thema beschäftigt mich schon jahrelang. Auf der einen Seite ruft man immer wegen Abgasen sowie Ozon, dass die Autos daran schuld sein sollen, und auf der anderen Seite wird alles erlaubt. Das ergibt keinen Sinn – ebenso wenig, wie die hoch giftigen Batterien bei den Elektroautos. Wo werden diese wieder entsorgt? Bei den Ärmsten der Welt? Frage: Wenn immer mehr Elektroautos kommen und...(weiterlesen) >
Helga Fritsch

at16.01.2018 Feuerwerke schädigen die Umwelt

Dass Feuerwerke die Menschen begeistern können, wie auch Herr Kröss in seinem Leserbrief in den VN vom 11. Jänner zum Ausdruck bringt, ist eine Tatsache, und wenn es nur um die Schönheit ginge, wäre daran auch nichts auszusetzen. Tatsache ist aber auch, dass Feuerwerke hochgiftigen Dreck und Tonnen von Feinstaub in die Atemluft abgeben, wobei professionelle Feuerwerke noch giftiger und noch belastender sind als private, da weitaus stärkere Raketen, die noch höher geschossen werden können,...(weiterlesen) >
Helga Pfeiffer

at31.12.2017 Privates Silvesterfeuerwerk im Ortsgebiet ist unverantwortlich

Die Regierungsvorlage für das österr. Pyrotechnikgesetz sah ein totales Verbot der Verwendung von privatem Feuerwerk im Ortsgebiet vor.
Der Verfassungsausschuss hat dann den Bürgermeistern ein Recht eingeräumt, dieses Verbot aufzuheben.
Allerdings nur unter der Voraussetzung dass „Gefährdungen von Leben, Gesundheit und Eigentum von Menschen oder der öffentlichen Sicherheit sowie unzumutbare Lärmbelästigungen nicht zu besorgen sind.“
Bei Steighöhen von bis zu 100m kann Brand- und...(weiterlesen) >
Elke Wörndle

at10.03.2018 Stadionverbot für Pyrotechnik

Mitte Februar, nach dem fast abgebrochenen 325. Wiener Derby, meldete sich der neue Polizeisprecher der ÖVP im Parlament, Karl Mahrer per Aussendung. Die Ausnahmeregelung zur Pyrotechnik solle gekippt werden.

"Krebserregenden Folgen"

Laut einem Kurier-Bericht möchte das Innenministerium Pyrotechnik nun zur Gänze aus den Stadien verbannen. Es gebe eine Studie, die beweise, dass Pyrotechnik krebserregend sein kann, eine toxische Wirkung habe. Mahrer gegenüber dem Kurier: "Die Stadien...(weiterlesen) >

at07.03.2018 ORF-Bürgeranwalt nimmt sich Feuerwerk-Testschießen an

ORF-Sendung mit Peter Resetarits dreht im April im Murtal, Anrainer hatten sich zuvor an Volksanwalt gewandt.

Seit Jahren kämpfen Anrainer aus St. Marein-Feistritz gegen eines der größten Pyrotechnik-Testschießen der Steiermark in ihrer Heimatgemeinde. Zuletzt lud die Firma „Pyro Austria“ aus Gratkorn im November 2017 in Zusammenarbeit mit dem Prankherwirt St. Marein zur Feuerwerks-Präsentation, der Gemeinde sind die Hände gebunden. Genehmigt wird das Testschießen, zu dem laut Veranstaltern...(weiterlesen) >
Sarah Ruckhofer
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