Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2558 Unterschriften 284 Vorfälle 74 Fortschritte

 

at31.12.2016 Nur wenige Gemeinden geben eine Feuerwerkserlaubnis

Nur da, wo eine Sondergenehmigung erlassen wird, darf man Raketen zünden.

Bunt locken Feuerwerksraketen, Schweizerkracher, Kanonenschläge und Batteriefeuerwerke in den Geschäften die feierwilligen Kunden. Zu Silvester gehört eben ein Feuerwerk. Doch ob man es in seiner Heimatgemeinde überhaupt verwenden darf, darüber sollte sich jeder Feuerwerksfreund vorher genau informieren. Denn jede der 96 Gemeinden Vorarlbergs bestimmt selbst, ob sie die Verwendung von Krachern und Raketen an...(weiterlesen) >
Peter Schuster

at24.03.2017 

Handel mit illegalen Böllern aufgeflogen

Die Polizei in Feldkirchen ist bei Ermittlungen im Suchtgiftmilieu auf ein illegales Böllerlager gestoßen. Bei einem Unternehmer aus dem Bezirk Feldkirchen wurden mehr als 100 verbotene Papierböller sichergestellt. Sie wurden vernichtet.

Die Polizei ist durch Zufall auf das illegale Böllerlager gestoßen. Bei Erhebungen im Suchtgiftmilieu wurde bei einem 19-jährigen Beschuldigten ein verbotener Papierböller gefunden. Auf Nachfrage gab der 19-Jährige...(weiterlesen) >

at09.03.2017 Feuerwerk mit Hammer entzündet: 71-jähriger stirbt an schweren Verbrennung

Am Mittwochnachmittag schlug ein 71-jähriger Mann in Feldkirch mit einem Hammer in seiner Garage auf einen bislang nicht näher bekannten Feuerwerkskörper. Dieser entzündete sich worauf hin die Kleidung des Pensionärs Feuer fing. Der 26-jährige Enkel des Mannes hörte den Knall und eilte herbei. Ihm gelang es, mit Hilfe seines Vaters die Flammen zu löschen. Dabei zog auch er sich Verbrennungen an den Händen zu. Sein 71-jähriger Großvater erlag zwei Tage später im Krankenhaus seinen schweren Verletzungen.

at22.02.2017 Mädchen erlitt vor Eishockeyspiel Knalltrauma: Täter ausgeforscht

Eine 15-Jährige hatte am 9. Oktober bei einer Straßenbahnhaltestelle bei der U1-Station Kagran in Wien ein Knalltrauma erlitten. Die Fans sollen vor dem Spiel, bei dem der VSV die Vienna Capitals in der Albert-Schultz-Eishalle besiegte, gleich mehrere pyrotechnische Gegenstände abgefeuert haben. Das Mädchen war mit seiner Mutter unterwegs. Die Frau wollte die Fangruppe zur Rede stellen, nachdem ihre Tochter durch den Böller zu Schaden gekommen war, sie konnte sich aber kein Gehör verschaffen....(weiterlesen) >

at16.02.2017 Kinder lösen mit Böller einen Waldbrand aus

Absam Drei Kinder im Alter von zwölf und 13 Jahren haben am Mittwochnachmittag in Absam in Tirol (Bezirk Innsbruck-Land) durch das Zünden eines Feuerwerkskörpers einen Waldbrand ausgelöst.

Die Kinder hatten einen Böller in einen Hang im Bereich des Eingangs ins Halltal geworfen. Aufgrund des Funkenfluges fing das trockene Gestrüpp am Hang Feuer und breitete sich schnell aus, berichtete die Polizei.

Die Schüler versuchten vergeblich, das Feuer selbst zu löschen. Die Feuerwehr...(weiterlesen) >

at17.01.2017 Ober-Grafendorf: Raketen stören Bürger

Spaß oder Ärgernis? Raketen stören Bürger
Silvester-Feuerwerke verärgerten Einwohner. Sie fordern Pyrotechnik-Verbot, Ortschef denkt über Kompromiss nach.


Schon zwei Wochen nach dem Jahreswechsel ist die nächste Silvesternacht in Diskussion: Ein Feuerwerksverbot im Gemeindegebiet wird überlegt.

In der Silvesternacht wurden auch über Ober-Grafendorf wieder viele bunte Feuerwerke abgeschossen. Für viele ist dies eine harmlose Tradition, für andere hingegen sind die lärmenden...(weiterlesen) >

at12.01.2017 Böllerprozess in Graz: Alle acht Beschuldigten verurteilt

Graz/Kapfenstein – Im Prozess um zwei Tote bei illegaler Böllerherstellung sind am Donnerstag in Graz alle acht Angeklagten wegen vorsätzlicher Gemeingefährdung verurteilt worden. Der Auftraggeber erhielt acht Jahre Haft, die übrigen zehn Monate bis sechs Jahre, teilweise bedingt. Das Urteil ist nicht rechtskräftig.
Zwei Händler wurden noch im Saal festgenommen, weil sie in einer Pause Böller wegschaffen wollten.

Die Explosion hatte sich im November 2014 in Kapfenstein (Bezirk...(weiterlesen) >

at12.01.2017 Böller in Mülleimer explodiert: Radfahrer von Metallteilen getroffen

Villach Gegen 22 Uhr haben Unbekannte einen in einem Metall-Müllkübel abgelegten Knallkörper gezündet. Umfliegende Metallteile beschädigten ein Auto und trafen auch einen Passanten.

Einen lauten Knall gab es am Dienstagabend gegen 22 Uhr in Villach zu hören. Unbekannte haben in einem Metall-Müllkübel einen Knallkörper zum Explodieren gebracht. Der Behälter wurde dadurch schwer beschädigt.

Metallteile wurden durch die Gegen geschleudert und trafen den Pkw eines 23-jährigen...(weiterlesen) >

at05.01.2017 Steirischer SPÖ-Landesrat kann sich Feuerwerk-Verkaufstopp vorstellen

Graz - Der steirischen Umweltlandesrat Anton Lang (SPÖ) fordert einen Verkaufsstopp für Feuerwerksartikel an unbefugte Privatpersonen, wie am Donnerstag mitgeteilt wurde. Dies sei nicht nur aus Sicherheitsgründen wegen der vielen schweren Unfälle, sondern auch wegen der Luftbelastung nach Silvester nötig. Im Raum Graz habe es seit dem Jahreswechsel schon fünf Feinstaub-Überschreitungstage gegeben.

Eine Lösung sieht Lang nur in einem gesetzlich verankerten generellen Verkaufsstopp...(weiterlesen) >

at03.01.2017 Wien-Leopoldstadt: Drei Kinder durch Böller verletzt

Ein explodierender Silvesterböller hat am Montagnachmittag drei Kinder in der Sebastian-Kneipp-Gasse in Wien-Leopoldstadt verletzt. Drei Buben und zwei weitere Kinder hatten einen nicht gezündeten Feuerwerkskörper gefunden und mit diesem gespielt, berichtete die Berufsfeuerwehr Wien am Dienstag.

Ein 13-jähriger Bub erlitt durch die Explosion Verbrennungen im Gesicht und im Handbereich, zwei weitere Buben im Alter von zwölf Jahren trugen Verbrennungen im Gesicht davon. Die Kinder wurden nach...(weiterlesen) >

at31.12.2016 Raketen setzen Berggipfel in Brand

Wer den Schaden hat, muss für den Spott nicht sorgen: Salzburgs Bürgermeister, Heinz Schaden (SPÖ), ist nicht besonders lernfähig: Als einziger Bürgermeister einer Bundeshauptstadt hebt er nach wie vor das Verbot zur Verwendung von Pyrotechnik an Silvester trotz enormer Trockenheit auf.

Raketen haben in der Neujahrsnacht auf dem Gipfelplateau des Gaisbergs in der Stadt Salzburg einen weithin sichtbaren Flächenbrand ausgelöst: Rund 500 Quadratmeter fingen Feuer. Und die Anwesenden...(weiterlesen) >

at31.12.2016 Panne beim Grazer Stadt Feuerwerk

Auch in den Händen von Profis ist Feuerwerk keine sichere Angelegenheit:

Es grenzt an ein Wunder, dass nicht mehr passiert ist. "Das hätte auch anders ausgehen können", meinte Brandrat Gerald Wonner von der Berufsfeuerwehr Graz, nachdem er das Video angesehen hatte. "Wenn die Effekte Personen getroffen hätten, wären Brandverletzungen unvermeidbar gewesen", ist er sich sicher.

Pyrotechnische Gegenstände hatten sich auf dem Edegger-Steg, der als Abschussrampe diente, explosionsartig...(weiterlesen) >

at31.12.2016 320 Notfalleinsätze an Silvester

Die niederösterreichischen Rettungsdienste mussten in der Silvesternacht zu elf Einsätzen nach Unfällen mit Böllern und Raketen ausrücken. Von 19.00 bis 6.00 Uhr wurden 320 Notfalleinsätze absolviert. Damit sei Silvester 2016 einer der einsatzreichsten der vergangenen Jahre gewesen, zog "144 Notruf NÖ" Bilanz.

at31.12.2016 Verletzte durch Feuerwerk

In der Steiermark hat es im Zuge der Silvesterfeierlichkeiten Verletzte durch Böller-Unfälle gegeben. Ein Jugendlicher nahm gegen 21.00 Uhr auf einer Party in Feldbach (Bezirk Südoststeiermark) einen nicht explodierten Böller wieder in die Hand, um ihn nochmals anzuzünden. Laut Polizei detonierte er dann doch und verletzte die Hand des 16-Jährigen schwer.

In Mariazell (Bezirk Bruck-Mürzzuschlag) erwischte es einen 46-jährigen Steirer. Kurz nach Mitternacht zündete er eine Feuerwerksbatterie,...(weiterlesen) >

at31.12.2016 Flächenbrand durch Feuerwerk

In Salzburg lösten Silvesterraketen oder Feuerwerkskörper auf der Gaisbergspitze ein Flächenfeuer aus. Rund 500 Quadratmeter Wiese und Wurzelstöcke gerieten kurz vor Mitternacht beim Startplatz für Drachenflieger- und Paragleiter auf 1.260 Meter Höhe in Brand. Zu diesem Zeitpunkt hielten sich im Gipfelbereich knapp 1.000 Personen auf.

at31.12.2016 Trotz Verbots: Verletzte durch Feuerwerk in Kärnten

In Kärnten waren mehrere Verletzte durch Pyrotechnik-Unfälle zu beklagen. Private Feuerwerke, die wegen der Trockenheit eigentlich weitgehend untersagt gewesen wären, verursachten kleinere Wiesen- und Böschungsbrände. Ein 53-Jähriger aus Spittal erlitt schwere Verletzungen im Gesicht, als eine Rakete nach dem Anzünden sofort explodierte.

In Völkermarkt machte laut Polizei ein 41 Jahre alter Mann kurz vor Mitternacht den Fehler, dass er eine mehrere Jahre alte Batterie mit Feuerwerkskörpern...(weiterlesen) >

at31.12.2016 Verletzungen an Hand und im Genitalbereich durch Böller

Laut Polizei explodierte einem 44-Jährigen auf einem Parkplatz eines Gasthauses in Bludenz ein Böller in der Hand. Der Mann erlitt dabei schwere Verletzungen an der Hand und im Genitalbereich. Die Verwendung von Pyrotechnik war in Bludenz übrigens dezidiert verboten. Ob eine Anzeige wegen Verstoßes gegen das Pyrotechnikgesetz erhoben wird, werden wir ermitteln.

at31.12.2016 Rissquetschwunde durch herabfallende Rakete

Auf einem Campingplatz in Riefensberg wurde eine 23-Jährige von einer herabfallenden Rakete am Kopf getroffen. Die junge Frau erlitt durch den bereits abgebrannten Feuerwerkskörper eine Rissquetschwunde. Sie wurde im LKH Bregenz ambulant versorgt. Der Verursacher konnte laut Exekutive nicht ermittelt werden.

at31.12.2016 Einbrecher klauten Pyrotechnik aus Container in Brixlegg

Brixlegg – Das geplante Silvesterfeuerwerk fällt heuer für einen Bewohner in Brixlegg wohl flach: Er wurde nämlich noch rechtzeitig vor Silvester beklaut. Unbekannte drangen in der nacht auf Samstag in einen Container ein und stahlen daraus eine Vielzahl an pyrotechnischen Gegenständen, die dort gelagert waren. Dem Eigentümer entstand laut Polizei ein Schaden im niedrigen vierstelligen Bereich.

at31.12.2016 Zillertal: Zehnjähriger warf Böller und löste Waldbrand aus

Mehrere Löschhubschrauber im Einsatz – Liftbetrieb musste vorübergehend eingestellt werden

Finkenberg – Ein zehnjähriger Einheimischer hat am Silvestertag mit Böllern einen Waldbrand oberhalb von Finkenberg im Tiroler Zillertal (Bezirk Schwaz) verursacht. Wie die Polizei mitteilte, warf der Bursch zwei "Piraten" aus einer Gondel der Finkenberger Almbahnen. Das trockene Waldgebiet darunter begann sofort zu brennen. Der Waldbrand weitete sich auf ein rund eineinhalb Hektar großes Gebiet...(weiterlesen) >
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