Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2821 Unterschriften 300 Vorfälle 83 Fortschritte

 

at23.04.2018 Täter warfen von Fenster aus Böller auf Kleinkinder

Eigentlich wollten zwei Knirpse aus Tulln nur vor einer Wohnhausanlage spielen ...


Gemeiner Angriff auf zwei Kleinkinder in der Heinrich-Öschl-Gasse im Tullner Stadtgebiet: Die beiden Knirpse (zwei und drei Jahre alt) spielten gerade vor einer Wohnhausanlage, als es direkt neben ihnen plötzlich laut knallte.

Unbekannte Täter – vermutet wird, dass es sich um Bewohner des Mehrparteienhauses handelt – hatten einen Böller gezündet und den Feuerwerkskörper vom Fenster aus auf...(weiterlesen) >

at07.04.2018 Feuerwerk-Test: Volksanwaltschaft ermittelt weiter

In Sachen des umstrittenen Feuerwerk-Testschießens in St. Marein bei Knittelfeld liegt nun eine erste Stellungnahme des Bundesministeriums für Inneres vor. Wie berichtet hatte sich eine Gruppe Anrainer rund um Peter Grasser an die Volksanwaltschaft in Wien gewandt, nachdem Interventionen bei lokalen Behörden kein Ergebnis brachten. Die Volksanwaltschaft bat in einem ersten Schritt das Ministerium um seine Einschätzung.

Die Bezirkshauptmannschaft Murtal hat demnach 20 Einzelpositionen genehmigt:...(weiterlesen) >
Sarah Ruckhofer

at08.02.2018 Funkaküachle statt Feuerwerk

Funkaküachle statt Feuer und Feuerwerk
Kaum haben wir die Silvesterknallerei unter Kollateralschäden mit Feinstaub von Quecksilber, Arsen, Blei, Strontium, Cadmium, Aluminium, schlaflosen Nächten und Tierleid überstanden, droht das nächste Ritual mit riesigen Funken allerorts und Feuerwerkskörpern. Konnten zu ersterem Anlass die Bürgermeister durch Appelle an die Vernunft, die bösen Geister auch anders zu vertreiben, für eine geschätzte Eindämmung von 40 Prozent des Schadens erfolgreich...(weiterlesen) >
Dr. med. Gernot Zumtobel

at07.02.2018 Feuerwerk vor Vorstellung explodiert

In Fiss (Bezirk Landeck) ist am Dienstag gegen 17.30 Uhr bei der Möseralm ein bereits vorbereitetes Feuerwerk frühzeitig losgegangen. Es gab eine Explosion, die zwei Garagentore nach außen drückte. Das Feuerwerk hätte am Dienstag bei den Seilbahnen gezeigt werden sollen.Ein Pyrotechniker war mit den Vorbereitungen für das Feuerwerk beschäftigt, als der Brand ausbrach. Der Brandort befand sich im Skigebiet unterhalb der Piste und war nur mit Pistengeräten zu erreichen. Verletzt wurde niemand. 46 Einsatzkräfte der Feuerwehren aus Fiss und Serfaus konnten den Brand rasch löschen.

at07.01.2018 Müll nach Silvester

Ich möchte zum Leserbrief im W&W (2. 1.) von Familie Feistenauer aus Meiningen Bezug nehmen. Am 31. Dezember 2017, nachmittags gegen 15/16 Uhr spazierte ich über die Schulgasse (Pausenhof ) zur Kirchfeldstraße. Auf dem Pausenhof waren sechs Buben im Volksschulalter mit diversen Knallkörpern ohne Erwachsene beschäftigt! Und wie ich aus dem W&W lesen konnte, durften dann die Landwirte die Raketenreste auf ihrer angrenzende Wiese beseitigen. Frage: Wer reinigt den Pausenhof? Wäre das nicht Sache der Eltern, die diesen Kindern das Knallzeug gekauft haben?
Anni Brändle

at03.01.2018 Feuerwerk in den Gemeinden

Wir stimmen den Aussagen von Elke Wörndles Lesebrief (W&W, 31. Dezember 2017) zu, allerdings möchten wir bezüglich der Gemeinden, die Alternativen bieten, etwas richtigstellen. In Meiningen ist es leider nicht so, dass es nur das große Feuerwerk am Neujahrsabend durch die Feuerwehr gibt. Am Silvesterabend (und eigentlich fast den ganzen Tag hindurch) wird geböllert, was das Zeug hält! So gesehen ist unsere Gemeinde an zwei Abenden belastet oder andersrum gesagt, wir haben sogar „100% mehr...(weiterlesen) >
Angelika und Bernhard Feistenauer

at14.08.2017 Feuerwerke ­rauben Schlaf

Wer in Bregenz zwischen Marienberg und Gebhardsberg wohnt, weiß, dass sein Recht auf Nachtruhe in den Sternen steht. Nämlich in jenen Sternen, zwischen denen in den Sommermonaten Wochen­ende für Wochen­ende Feuerwerkskörper in den Nachthimmel knallen. Offenbar interessiert niemand die Nachtruhe der Bewohner, die Nähe des Krankenhauses oder die Nähe der Seniorenwohnheime. Offenbar alles gleichgültig. Die Informatio­nen über die abgehaltenen Feuerwerke sind vielseitig. Teilweise bewilligt,...(weiterlesen) >
Petra Pellini-Forcher

at15.02.2018 Umweltschäden durch Feuerwerk

Zum Leserbrief von Mag. Ursula ­Breuer, VN vom 30. 1. 2018:
Herzliche Gratulation, Frau Mag. Breuer, dieses Thema beschäftigt mich schon jahrelang. Auf der einen Seite ruft man immer wegen Abgasen sowie Ozon, dass die Autos daran schuld sein sollen, und auf der anderen Seite wird alles erlaubt. Das ergibt keinen Sinn – ebenso wenig, wie die hoch giftigen Batterien bei den Elektroautos. Wo werden diese wieder entsorgt? Bei den Ärmsten der Welt? Frage: Wenn immer mehr Elektroautos kommen und...(weiterlesen) >
Helga Fritsch

at16.01.2018 Feuerwerke schädigen die Umwelt

Dass Feuerwerke die Menschen begeistern können, wie auch Herr Kröss in seinem Leserbrief in den VN vom 11. Jänner zum Ausdruck bringt, ist eine Tatsache, und wenn es nur um die Schönheit ginge, wäre daran auch nichts auszusetzen. Tatsache ist aber auch, dass Feuerwerke hochgiftigen Dreck und Tonnen von Feinstaub in die Atemluft abgeben, wobei professionelle Feuerwerke noch giftiger und noch belastender sind als private, da weitaus stärkere Raketen, die noch höher geschossen werden können,...(weiterlesen) >
Helga Pfeiffer

at31.12.2017 Privates Silvesterfeuerwerk im Ortsgebiet ist unverantwortlich

Die Regierungsvorlage für das österr. Pyrotechnikgesetz sah ein totales Verbot der Verwendung von privatem Feuerwerk im Ortsgebiet vor.
Der Verfassungsausschuss hat dann den Bürgermeistern ein Recht eingeräumt, dieses Verbot aufzuheben.
Allerdings nur unter der Voraussetzung dass „Gefährdungen von Leben, Gesundheit und Eigentum von Menschen oder der öffentlichen Sicherheit sowie unzumutbare Lärmbelästigungen nicht zu besorgen sind.“
Bei Steighöhen von bis zu 100m kann Brand- und...(weiterlesen) >
Elke Wörndle

at10.03.2018 Stadionverbot für Pyrotechnik

Mitte Februar, nach dem fast abgebrochenen 325. Wiener Derby, meldete sich der neue Polizeisprecher der ÖVP im Parlament, Karl Mahrer per Aussendung. Die Ausnahmeregelung zur Pyrotechnik solle gekippt werden.

"Krebserregenden Folgen"

Laut einem Kurier-Bericht möchte das Innenministerium Pyrotechnik nun zur Gänze aus den Stadien verbannen. Es gebe eine Studie, die beweise, dass Pyrotechnik krebserregend sein kann, eine toxische Wirkung habe. Mahrer gegenüber dem Kurier: "Die Stadien...(weiterlesen) >

at07.03.2018 ORF-Bürgeranwalt nimmt sich Feuerwerk-Testschießen an

ORF-Sendung mit Peter Resetarits dreht im April im Murtal, Anrainer hatten sich zuvor an Volksanwalt gewandt.

Seit Jahren kämpfen Anrainer aus St. Marein-Feistritz gegen eines der größten Pyrotechnik-Testschießen der Steiermark in ihrer Heimatgemeinde. Zuletzt lud die Firma „Pyro Austria“ aus Gratkorn im November 2017 in Zusammenarbeit mit dem Prankherwirt St. Marein zur Feuerwerks-Präsentation, der Gemeinde sind die Hände gebunden. Genehmigt wird das Testschießen, zu dem laut Veranstaltern...(weiterlesen) >
Sarah Ruckhofer

at28.02.2018 Explosion: 13-Jähriger wollte Böller basteln

Kind mischte Substanzen im Badezimmer. Detonation riss mehrere Türen aus den Angeln.

An einer Katastrophe vorbei geschrammt sind Dienstagabend ein 13-jähriger Bursche sowie seine Mutter bei einer Explosion in einem Haus in Mauer bei Melk im Mostviertel. Der Jugendliche wollte auf eigene Faust Feuerwerkskörper herstellen, als es zu einer chemischen Reaktion der Substanzen kam. Bei der Detonation wurde eine Innen- sowie die Eingangstüre des Hauses aus den Angeln gerissen. Mutter und Sohn...(weiterlesen) >

at01.02.2018 Stellungnahme der Tierärzte zu Feuerwerk und Böllern

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,
für das Abschießen von Raketen und Böllern bedarf es nach dem Pyrotechnikgesetz Ihre Genehmigung. Die damit verbundene Lärm-, Licht- und Schadstoffbelastung gefährdet nicht nur die Gesundheit von Menschen, sie stellt für alle Tierarten eine massive Belastung dar. Insbesondere Wildtiere sind diesen traumatisierenden Einwirkungen schutzlos ausgeliefert, dies wurde und wird jedoch von vielen Mitbürger(innen) nicht bemerkt...(weiterlesen) >

at17.02.2018 Atmen ist wichtiger als böllern

Mein Hauptargument gegen die Böllerei ist ein persönliches Erlebnis. Es war Anfang der 90er-Jahre, ich fuhr mit dem Taxi durch Kreuzberg, als eine Gruppe junger Leute das Auto mit Böllern bewarf. Sie explodierten auf, unter und neben dem Fahrzeug. Draußen standen die Leute und lachten, aber ich hatte einfach nur Angst. Ja, auch ich mag schöne Feuerwerksbilder am Himmel – aber die gibt es in Berlin das ganze Jahr über, von den Maientagen in der Neuköllner Hasenheide bis zum "Wannsee in Flammen"...(weiterlesen) >
Uta Keseling

at08.02.2018 Funkaküachle statt Feuer und Feuerwerk

Kaum haben wir die Silvesterknallerei unter Kollateralschäden mit Feinstaub von Quecksilber, Arsen, Blei, Strontium, Cadmium, Aluminium, schlaflosen Nächten und Tierleid überstanden, droht das nächste Ritual mit riesigen Funken allerorts und Feuerwerkskörpern. Konnten zu ersterem Anlass die Bürgermeister durch Appelle an die Vernunft, die bösen Geister auch anders zu vertreiben, für eine geschätzte Eindämmung von 40 Prozent des Schadens erfolgreich sein, so sollten ebendiese Bürgermeister...(weiterlesen) >
Dr. med. Gernot Zumtobel

at30.01.2018 Feuerwerk am Funkensonntag

Silvester ist schon seit einiger Zeit vorbei, aber manchen wird noch der 1. Jänner in Erinnerung sein, an dem eine Dunstschicht, bestehend­ aus Feinstaub, das Land bzw. die Ballungsräume bedeckte. Die wenigs­ten wissen aber vermutlich, dass dieser von den Feuerwerken emittierte Feinstaub zum Großteil aus extrem giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Quecksilber, Aluminium,­ Strontium, Cadmium etc. besteht und unsere Atemluft und in der Folge dann unsere Böden verseucht. Zusätzlich verschmutzen...(weiterlesen) >
Mag. Ursula Breuer

at02.02.2018 Pyrotechnikunfug

Frau Mag. Breuer kann man nur beipflichten, wenn sie im Leserbrief vom 30.01.2018 vor den negativen Auswirkungen von Feuerwerken warnt. Man dürfte annehmen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr notwendig ist, böse Geister mit viel Alkohol, Krach und allen bekannten inaktzeptablen Nebenwirkungen der Pyrotechnik zu vertreiben. Während Leute sich immer noch abmühen, den Winter, personifiziert mit einer Hexe, auf einem Scheiterhaufen auszutreiben, kämpft man am Arlberg verzweifelt...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle, Alpenschutzverein

at30.01.2018 Feuerwerk am Funkensonntag

Silvester ist schon seit einiger Zeit vorbei, aber manchen wird noch der 1. Jänner in Erinnerung sein, an dem eine Dunstschicht, bestehend­ aus Feinstaub, das Land bzw. die Ballungsräume bedeckte. Die wenigs­ten wissen aber vermutlich, dass dieser von den Feuerwerken emittierte Feinstaub zum Großteil aus extrem giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Quecksilber, Aluminium,­ Strontium, Cadmium etc. besteht und unsere Atemluft und in der Folge dann unsere Böden verseucht. Zusätzlich verschmutzen...(weiterlesen) >
Mag. Ursula Breuer

at01.01.2018 Feuerwerk lässt Wallach gegen Zug laufen

Andorf Das Jahr 2018 begann für Familie Lindlbauer aus Andorf mit einer Tragödie. Am Abend des 1. Jänner erreichte sie der Anruf einer Bekannten: Neben der Koppel, auf der die Island-Pferde der Lindlbauers untergebracht sind, wurden Feuerwerkskörper abgeschossen. Die Pferde haben den Zaun durchbrochen und sind in die Nacht verschwunden.

Sofort startete eine großangelegte Suchaktion, zu der die Feuerwehren Pimpfing und Linden zu Hilfe gerufen wurden. "Eines der Pferde fanden wir gegen...(weiterlesen) >
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