Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2746 Unterschriften 297 Vorfälle 81 Fortschritte

 

at01.02.2018 Stellungnahme der Tierärzte zu Feuerwerk und Böllern

Sehr geehrte Frau Bürgermeisterin, sehr geehrter Herr Bürgermeister,
für das Abschießen von Raketen und Böllern bedarf es nach dem Pyrotechnikgesetz Ihre Genehmigung. Die damit verbundene Lärm-, Licht- und Schadstoffbelastung gefährdet nicht nur die Gesundheit von Menschen, sie stellt für alle Tierarten eine massive Belastung dar. Insbesondere Wildtiere sind diesen traumatisierenden Einwirkungen schutzlos ausgeliefert, dies wurde und wird jedoch von vielen Mitbürger(innen) nicht bemerkt...(weiterlesen) >

at17.02.2018 Atmen ist wichtiger als böllern

Mein Hauptargument gegen die Böllerei ist ein persönliches Erlebnis. Es war Anfang der 90er-Jahre, ich fuhr mit dem Taxi durch Kreuzberg, als eine Gruppe junger Leute das Auto mit Böllern bewarf. Sie explodierten auf, unter und neben dem Fahrzeug. Draußen standen die Leute und lachten, aber ich hatte einfach nur Angst. Ja, auch ich mag schöne Feuerwerksbilder am Himmel – aber die gibt es in Berlin das ganze Jahr über, von den Maientagen in der Neuköllner Hasenheide bis zum "Wannsee in Flammen"...(weiterlesen) >
Uta Keseling

at08.02.2018 Funkaküachle statt Feuer und Feuerwerk

Kaum haben wir die Silvesterknallerei unter Kollateralschäden mit Feinstaub von Quecksilber, Arsen, Blei, Strontium, Cadmium, Aluminium, schlaflosen Nächten und Tierleid überstanden, droht das nächste Ritual mit riesigen Funken allerorts und Feuerwerkskörpern. Konnten zu ersterem Anlass die Bürgermeister durch Appelle an die Vernunft, die bösen Geister auch anders zu vertreiben, für eine geschätzte Eindämmung von 40 Prozent des Schadens erfolgreich sein, so sollten ebendiese Bürgermeister...(weiterlesen) >
Dr. med. Gernot Zumtobel

at30.01.2018 Feuerwerk am Funkensonntag

Silvester ist schon seit einiger Zeit vorbei, aber manchen wird noch der 1. Jänner in Erinnerung sein, an dem eine Dunstschicht, bestehend­ aus Feinstaub, das Land bzw. die Ballungsräume bedeckte. Die wenigs­ten wissen aber vermutlich, dass dieser von den Feuerwerken emittierte Feinstaub zum Großteil aus extrem giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Quecksilber, Aluminium,­ Strontium, Cadmium etc. besteht und unsere Atemluft und in der Folge dann unsere Böden verseucht. Zusätzlich verschmutzen...(weiterlesen) >
Mag. Ursula Breuer

at02.02.2018 Pyrotechnikunfug

Frau Mag. Breuer kann man nur beipflichten, wenn sie im Leserbrief vom 30.01.2018 vor den negativen Auswirkungen von Feuerwerken warnt. Man dürfte annehmen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr notwendig ist, böse Geister mit viel Alkohol, Krach und allen bekannten inaktzeptablen Nebenwirkungen der Pyrotechnik zu vertreiben. Während Leute sich immer noch abmühen, den Winter, personifiziert mit einer Hexe, auf einem Scheiterhaufen auszutreiben, kämpft man am Arlberg verzweifelt...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle, Alpenschutzverein

at30.01.2018 Feuerwerk am Funkensonntag

Silvester ist schon seit einiger Zeit vorbei, aber manchen wird noch der 1. Jänner in Erinnerung sein, an dem eine Dunstschicht, bestehend­ aus Feinstaub, das Land bzw. die Ballungsräume bedeckte. Die wenigs­ten wissen aber vermutlich, dass dieser von den Feuerwerken emittierte Feinstaub zum Großteil aus extrem giftigen Bestandteilen wie Arsen, Blei, Quecksilber, Aluminium,­ Strontium, Cadmium etc. besteht und unsere Atemluft und in der Folge dann unsere Böden verseucht. Zusätzlich verschmutzen...(weiterlesen) >
Mag. Ursula Breuer

at02.02.2018 Pyrotechnikunfug

Frau Mag. Breuer kann man nur beipflichten, wenn sie im Leserbrief vom 30.01.2018 vor den negativen Auswirkungen von Feuerwerken warnt. Man dürfte annehmen, dass es in einer aufgeklärten Gesellschaft nicht mehr notwendig ist, böse Geister mit viel Alkohol, Krach und allen bekannten inaktzeptablen Nebenwirkungen der Pyrotechnik zu vertreiben. Während Leute sich immer noch abmühen, den Winter, personifiziert mit einer Hexe, auf einem Scheiterhaufen auszutreiben, kämpft man am Arlberg verzweifelt...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle, Alpenschutzverein

at01.01.2018 Feuerwerk lässt Wallach gegen Zug laufen

Andorf Das Jahr 2018 begann für Familie Lindlbauer aus Andorf mit einer Tragödie. Am Abend des 1. Jänner erreichte sie der Anruf einer Bekannten: Neben der Koppel, auf der die Island-Pferde der Lindlbauers untergebracht sind, wurden Feuerwerkskörper abgeschossen. Die Pferde haben den Zaun durchbrochen und sind in die Nacht verschwunden.

Sofort startete eine großangelegte Suchaktion, zu der die Feuerwehren Pimpfing und Linden zu Hilfe gerufen wurden. "Eines der Pferde fanden wir gegen...(weiterlesen) >

at08.01.2018 Böller-Wahnsinn

Jedes Jahr zum Jahreswechsel und schon Tage vorher werden Tausende von Euros in die Luft geschossen, als gäbe es kein Morgen. Kleiner Denkanstoß: Wie wäre es mit Spenden? Es gibt genug Menschen, die auf Unterstützung angewiesen sind. Aber auch der Tierschutz ist über jede Spende dankbar. Außerdem ist diese Knallerei total sinnlos. Denn es gibt Menschen, die auf diesen Lärm gerne verzichten. Vor allem die Wild- und Haustiere leiden sehr darunter. Ein bisschen mehr Rücksicht wäre schön.
Irene Kargl

at13.01.2018 Pyro-Testschießen: Nun prüft die Volksanwaltschaft

Nach misslungenen Versuchen gegen das umstrittene Testschießen in St. Marein vorzugehen, wandten sich Anrainer nun an die Bundes-Volksanwaltschaft.

Es ist das größte Pyrotechnik-Testschießen der Obersteiermark, vielleicht sogar der gesamten Steiermark: Zum wiederholten Male lud im November die Gratkorner Firma „Pyro Austria“ in Kooperation mit dem Prankherwirt in St. Marein zur großen Feuerwerks-Präsentation. Über mehrere Stunden hinweg wurden, untermalt mit Musik, insgesamt...(weiterlesen) >
Sarah Ruckhofer

at10.01.2018 Neujahrsfeuerwerk

Es ist der Gemeinde Meiningen bzw. den Verantwortlichen fürs Neujahrsfeuerwerk (die Feuerwehr) zum grandiosen Feuerwerk zu gratulieren. Bei diesem Neujahrsfeuerwerk wurde den Besuchern in 15 Minuten etwas geboten, das ich so in unserer Region noch nicht gesehen und erlebt habe. Ich würde es befürworten, wenn solche professionellen Veranstaltungen auch in anderen Gemeinden durchgeführt würden, sodass wir nicht tagelanger Knallerei ausgesetzt sind und auch die nicht unerhebliche Brandgefahr und...(weiterlesen) >
Karl Kröss

at10.01.2018 Penny-Markt gerät durch Feuer in Brand

Gerade einmal ein paar Tage hatte der neue Penny-Markt im Traisencenter geöffnet, da brach schon ein Feuer aus: Ein Stapel Holzpaletten geriet vor dem Geschäft spätabends zu Silvester in Flammen. Die Brandursache wird noch untersucht, die Polizei vermutet derweil, dass Pyrotechnik im Spiel war.

Als die Feuerwehr Viehofen anrückte, hatten die Flammen bereits auf das Lager übergegriffen. „Die Paletten brannten neben den Fenstern und es wurde so heiß, dass die Fenster nachgegeben haben“,...(weiterlesen) >

at03.01.2018 Fast doppelt so viele Brandeinsätze wie vorige Silvester

„Grundsätzlich kann man sagen, dass die niederösterreichischen Feuerwehren fast doppelt so viele Brandeinsätze bekämpfen mussten wie zu Silvester des Vorjahres", sagt Feuerwehrsprecher Franz Resperger.
55 Mal mussten die Feuerwehren in Niederösterreich in der Silvesternacht zu Löscheinsätzen ausrücken. In den Bezirken Wiener Neustadt und Neunkirchen kam es zu Flurbränden, in Maria Raisenmarkt (Bezirk Baden) brannte ein Siloballenlager.

Gegen 1.00 Uhr in der Nacht wurden fünf Feuerwehren...(weiterlesen) >

at03.01.2018 Böller-Attacken auf Horner Rotkreuz-Helfer!

Zu einer Patientin (50) mit Kreislaufkollaps wurde das RK Horn am Neujahrstag um ca. 0.20 Uhr in die Florianigasse gerufen. Was den beiden Männern (25 und 38) sowie ihrer Kollegin (28) dann passierte, ist unglaublich.

Die Rotkreuz-Einsatzkräfte wurden von einer auf Höhe des Lokals „8er Bar“ herumstehenden Gruppe alkoholisierter Menschen attackiert. Zuerst rüttelten mehrere Personen am Rettungswagen und ließen sich auch vom Fahrer mit der Ankündigung, er werde die Polizei rufen, nicht...(weiterlesen) >

at01.01.2018 Tierschutzverein wurde Ziel von Böllerterror

Trotz jährlicher Appelle und Bitten, zum Wohle der Tiere von Silvesterkrachern Abstand zu nehmen, wurde der Wiener Tierschutzverein selbst zum Ziel.

"Angesichts der Ereignisse, die sich in der Silvesternacht rund um den Wiener Tierschutzverein in Vösendorf abgespielt haben, könnte man zu dem Schluss kommen, dass die Dummheit mancher Menschen keine Grenzen zu kennen scheint", sagt die Wiener-Tierschutzberein-Präsidentin Madeleine Petrovic. Bereits am Silvesternachmittag feuerten Unbekannte...(weiterlesen) >

at01.01.2018 Silvester in NÖ

In NÖ wurde ein Mann (50) von herabfallenden Teilen einer Feuerwerksbatterei am linken Auge getroffen. Er wurde ins Wiener AKH gebracht. Eine 73-jährige in Deutsch-Wagram (Gänserndorf) wurde von einer Rakete am Kopf getroffen. Sie wurde ins Mistelbacher Spital gebracht. In Pöggstall hat ein 20-Jähriger einen Knallkörper auf ein geparktes Auto geworfen, Teile der Stoßstange trafen eine junge Frau am Fuß. Sie wurde leicht verletzt. Auch für die Feuerwehr war es eine einsatzreiche Nacht. Neben einem Dixie-Klo wurden mehrere Mistkübel und Postkästchen mit Feuerwerk gesprengt.

at31.12.2017 Überfall mit Feuerwerk

Mit Feuerwerkskörpern lauerten ein 12- und ein 15-Jähriger in Mauthausen ihren beiden Cousins auf (13 und 14 Jahre) um sie mit Feuerwerk zu beschießen. Der Zwölfjährige zündete unter anderem eine Handfontäne und hielt die funkensprühende Waffe gegen den Körper des 14-Jährigen aus Au. Dabei erlitt das Opfer Verbrennungen am Bein und die Jacke wurde schwer beschädigt. Schließlich konnten die Angegriffenen flüchten und zur Polizei laufen. Die Beamten konnten die Täter rasch fassen, es folgen mehrere Anzeigen.

at30.12.2017 Initiativen fordern Eindämmung von Pyrotechnik

Dass Feuerwerkskörper gefährlich sind, ist hinlänglich bekannt. Weniger bekannt ist die extreme Belastung durch Feinstaub und Schwermetalle, die von ihnen ausgeht. Zwei Initiativen wollen strengere Regeln für den Gebrauch.

Gleich mehrere Tierschutz-Organisationen, aber auch die Vorarlberger Ärztekammer, der Alpenverein und die Jägerschaft weisen kurz vor Silvester auf die Gefahren in Zusammenhang mit Feuerwerkskörpern hin. Sie enthalten unter anderem Arsen, Quecksilber oder Bor - diese...(weiterlesen) >

at29.12.2017 Schwere Beinverletzung durch Böller

Das Silvesterfeuerwerk schickt seine Schatten voraus. Im Vorfeld kam es in Dornbirn zu einem schweren Unfall. Ein junger Mann wurde durch einen Böller am Bein schwer verletzt.

Am Donnerstagabend zündete ein 22-jähriger Mann in Dornbirn auf einer Wiese einen Böller. Er hatte zuvor den Böller in ein ausgegrabenes Loch in der Wiese gelegt und mit einer Holzplatte abgedeckt. Zusätzlich stellte er sich mit beiden Beinen auf die Holzplatte.

Durch die Detonation des Böllers entstand ein großes...(weiterlesen) >

at28.12.2017 Land Kärnten bittet um "sparsamen Umgang" mit Silvesterfeuerwerk

Wegen Trockenheit durften Raketen in den vergangenen Jahren in Kärnten nicht abgefeuert werden. Dieses Jahr gibt es wieder Ausnahmegenehmigungen. "Aufgrund der vielen Niederschläge gibt es aus unserer Sicht keine Probleme", sagt Gottfried Strieder von der Berufsfeuerwehr Klagenfurt.

Auch in Villach darf zu Silvester ab 20 Uhr (bis 1. 1., 1 Uhr Früh) geschossen werden. Das gilt für etwas "leisere" Feuerwerke bis Kategorie F2, die nicht in der Nähe von Spitälern, Alters- und Tierheimen sowie...(weiterlesen) >
Thomas Leitner
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