Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 8886 Unterschriften 315 Vorfälle 88 Fortschritte

 

at28.12.2020 ZUM JAHRESWECHSEL AUF PYROTECHNIK VERZICHTEN

Die Marktgemeinde Götzis hat sich entschieden in diesem Jahr keine Ausnahmegenehmigung* für Feuerwerke zum Jahreswechsel zu erteilen.

*Das österr. Pyrotechnikgesetz verbietet allgemein die Verwendung von Feuerwerk "im Ortsgebiet" (gem. StVO), erlaubt aber den Bürgermeistern eine temporäre Aufhebung des Verbots unter Auflagen.

Auch wenn es in Österreich kein flächendeckendes Verbot von Feuerwerken wie beispielsweise in den Niederlanden gibt: Wir haben es selbst in der Hand –...(weiterlesen) >
Christian Loacker, Bürgermeister (ÖVP)

at06.01.2021 Weniger ist mehr

Dies gilt vor allem für Feuerwerke und Böller, denn reine Luft ist ein unentbehrliches Lebensmittel, sogar ein Genussmittel, zu dem es keine Alternative gibt. Jenen Coronainfizierten, die nach Luft gerungen haben, ist sicher bewusst geworden, wie abhängig unser Leben davon ist. Es ist mir ein Bedürfnis, allen Bürgermeistern bzw. Gemeinden herzlich zu danken, die ihre Verantwortung wahrgenommen haben, das bundesweit geltende Pyrotechnikverbot, für das es gute Gründe nicht nur zu Zeiten einer...(weiterlesen) >
Franz Ströhle, Alpenschutzverein für Vorarlberg, Dornbirn

at01.01.2021 Silvester-Vorfälle 2020 - ein Überblick

In Kreuth-Rappoltenkirchen (Niederösterreich) hatte ein Gastronomiebetrieb widerrechtlich geöffnet und schenkte Getränke aus. Es kam zu Anzeigen nach dem Covid-Maßnahmengesetz. In Baden setzte eine alkoholisierte 45-Jährige einen Widerstand gegen die Staatsgewalt und verletzte einen Beamten. In den oberösterreichischen Städten Wels und Gmunden wurden Mülltonnen in Brand gesetzt, im Bezirk Freistadt erlitt ein Mann Verletzungen, weil er einen bereits abgebrannten Böller nochmals gezündet...(weiterlesen) >

at01.01.2021 Großeinsatz in Wien: Mob beschoss Polizisten mit Pyrotechnik

Wien – In Wien-Favoriten ging es an Silvester wild zu: Nachdem es zu etlichen Sachbeschädigungen durch pyrotechnische Gegenstände in der Gegend um den Reumannplatz gekommen war, rückte die Polizei zu einem Großeinsatz aus. Der Mob beschoss Beamte mit Raketen bzw. Böllern, es kam zu zahlreichen vorübergehenden Festnahmen. Zahlreiche "Allahu Akbar"-Rufe sollen zu hören gewesen sein.

Wie die APA erfuhr, wurden auch brennende Gegenstände in Richtung der Polizisten geschleudert. Die pyrotechnischen...(weiterlesen) >

at10.02.2020 OGH bestätigt: Nachbar kann Silvesterraketen verbieten

„Tradition“ oder das Recht auf Sicherheit - welches Interesse wiegt zu Silvester mehr? Vor der Beantwortung dieser Frage standen die Gerichte in einem steirischen Nachbarschaftsstreit. Ein Nachbar verlangte vom anderen, keine Raketen mehr abzuschießen, die nebenan landen könnten. Und der Oberste Gerichtshof (OGH) entschied nun, dass man sich als Nachbar gegen Silvesterraketen wehren kann.

Rund zwanzig Silvesterraketen schoss der Beklagte Silvester 2017 ab. Von den Resten landete...(weiterlesen) >
Philipp Aichinger

at01.01.2020 Silvester: 95 Brände, 304 Rettungseinsätze

Die Silvesternacht ist für die Feuerwehren in Niederösterreich turbulent verlaufen. Die Helfer wurden zu 95 Bränden alarmiert, das sind drei Mal so viele wie noch vor einem Jahr. Die Rettung musste zu 304 Notfalleinsätzen ausrücken.

Nach einem ruhigen Silvester 2018 mit 31 Bränden waren die Feuerwehren beim diesjährigen Jahreswechsel in fast allen Bezirken des Landes bei 95 Löscheinsätzen gefordert, teilte das Landesfeuerwehrkommando am Mittwoch in einer Aussendung mit. Die meisten...(weiterlesen) >

at01.01.2020 Brände, Schlägereien, Reanimation: Silvester im Tirol

Die Einsatzkräfte hatten in der Silvesternacht heuer mehr zu tun als im Jahr zuvor. Vor allem Brände wegen Feuerwerken und Alkoholeinsätze hielten die Retter auf Trab.

Innsbruck – Die Silvesternacht in Innsbruck verlief mit der neuen Lichtershow heuer zwar leiser als in den Jahren zuvor, nichtsdestotrotz hatten die Rettungskräfte aber auch beim heurigen Jahreswechsel einiges zu tun. In ganz Tirol kam es im Lauf der Nacht immer wieder zur Alarmierungen. Laut der Leitstelle nahmen die...(weiterlesen) >

at30.12.2019 1. Silvester-Opfer: Bub (10) schwer verletzt

Mit schwersten Verbrennungen an beiden Händen wurde das Kind ins Spital gebracht.
Wien.
Der Bub hatte in seinem Kinderzimmer in der Wohnung in der Pastorstraße in Wien-Floridsdorf mit dem Böller hantiert. Die Eltern saßen nebenan: „Weil er neugierig war“, sagt Andreas Huber von der Berufsrettung Wien zu ÖSTERREICH, „zündete der 10-Jährige den Böller an.“
Dieser explodierte in den Händen des Buben, die Folgen waren dramatisch: schwerste Verbrennungen an Händen und Armen,...(weiterlesen) >

at01.01.2019 Zwei Schwerverletzte durch Pyrotechnik in Niederösterreich

In Niederösterreich sind in der Silvesternacht zwei Männer durch Pyrotechnik schwer verletzt worden. Ein 25-jähriger Steirer zündete kurz nach Mitternacht in Breitenwaida (Bezirk Hollabrunn) eine sogenannte Batterie an. Als diese nicht losging, beugte sich der Mann zur Überprüfung über sie. In diesem Moment zündete die Batterie und verletzte ihn laut Polizei NÖ im Bereich des linken Auges.

Der Steirer wurde vom Notarzt versorgt und anschließend in das AKH nach Wien gebracht. Bei der...(weiterlesen) >

at01.01.2019 Kugelbombe tötete 17-Jährigen in Oberösterreich

Zweiter Zündversuch in Silvesternacht endete fatal Eberschwang – In Eberschwang im Innviertel ist in der Silvesternacht ein 17-jähriger Bursche beim Zünden einer Kugelbombe ums Leben gekommen.

Wie die Polizei mitteilte, starb der junge Mann aus dem Bezirk Ried im Innkreis an schweren Kopfverletzungen. Die Ermittlungen zu dem Unfall stehen erst am Anfang, möglicherweise hätte der Jugendliche den Feuerwerkskörper aber gar nicht legal kaufen können. Der 17-Jährige hatte am Montag...(weiterlesen) >

at31.12.2018 Schon jetzt Verletzungen durch Feuerwerk!

Männer wollten Feuerwerk vorbereiten

In Hof bei Salzburg (Flachgau) ist es am Montag kurz vor 15.00 Uhr in einer Garage eines Einfamilienhauses offenbar zu einer Explosion von Feuerwerkskörpern gekommen. In der Garage brauch daraufhin Feuer aus. Nach ersten Meldungen wurden drei Männer in das Landeskrankenhaus Salzburg eingeliefert. Laut Rotem Kreuz dürfte einer der Beteiligten schwer, die anderen beiden leicht verletzt worden sein.

Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, dürfte das...(weiterlesen) >

at01.01.2019 Feuerwerksrakete löste Brand in Schwazer Hochhaus aus

Nur knapp eineinhalb Stunden vor Mitternacht musste die Feuerwehr zu einem Brand in Schwaz ausrücken: Eine Feuerwerksrakete dürfte die Flammen ausgelöst haben.

Schwaz – Der letzte große Einsatz im alten Jahr hatte es für die Feuerwehr Schwaz am Montag in sich: Gegen 22.40 wurden die Florianis zum Brand eines Dachstuhls in einem Hochhaus in der Silberstadt alarmiert. Das Feuer dürfte durch eine Feuerwerksrakete ausgelöst worden sein.Die Feuerwehren Schwaz, Tyrolit Schwaz, Vomp und Jenbach...(weiterlesen) >

at27.12.2018 Feuerwerk– alles andere als ein harmloser Spaß

Die Hilfsorganisation Jugend Eine Welt weist auf problematische Arbeitsbedingungen in der Feuerwerksindustrie hin und lädt zu einem „Feuerwerk der Großzügigkeit“ ein.
Auch 2017 werden in Österreich zu Silvester wieder Feuerwerkskörper im Wert von mehr als zehn Millionen Euro in die Luft gepulvert. Doch die bunten Sterne am Nachthimmel machen nicht nur Freude, sie führen auch zu störendem Lärm, massiver Umwelt- und Luftverschmutzung und bergen ein hohes Verletzungsrisiko. Immer mehr Städte...(weiterlesen) >
Angelika Gerstacker, Katholische Kirche Oberösterreich

at29.12.2018 Knaller lösten Hausbrand aus

Nachdem Zeugen Knaller gehört hatten, brach am Donnerstag gegen 21.30 Uhr ein Feuer bei der Müllablagerung eines Mehrparteienhauses in Linz aus.

Beim Eintreffen der Feuerwehr stand der Müllraum bereits in Vollbrand. Die Flammen griffen auf den Balkon einer Wohnung über. Das Gebäude wurde sofort evakuiert. Eine 93-Jährige wurde aus der Wohnung direkt über dem Brandherd gerettet. Sie und ein weiterer Hausbewohner (49) wurden mit Verdacht auf Rauchgasvergiftung ins Spital gebracht. Während...(weiterlesen) >

at28.12.2018 Gefährlicher Feinstaub durch Feuerwerke

Feuerwerke und Knallkörper, wie sie zu Silvester und auch immer häufiger während des Jahres abgebrannt werden, lassen die Feinstaubbelastung der Atemluft explosionsartig ansteigen.
Dieser Feinstaub enthält Schwermetallverbindungen und andere gesundheitsschädliche Substanzen, die einerseits eingeatmet werden, andererseits lagern sich diese auf unseren Böden ab, auf denen Futterpflanzen, Getreide, Gemüse, Obstbäume,… wachsen. Über die Nahrungskette gelangen diese gesundheitsschädlichen...(weiterlesen) >
Renate und August Rachbauer

at29.12.2018 Enkeltaugliche Silvester

Feuerwerk ist gefährlich. Das ist einigen schwer vermittelbar, weil es wohl nicht augenscheinlich genug ist, wenn jedes Jahr nur ein paar Menschen daran sterben, ein paar ihre Hände und/oder ihr Augenlicht verlieren, ein paar mit schweren Asthmaanfällen ins Krankenhaus eingeliefert werden, die Feuerwehr im Dauereinsatz ist, die Luft noch am nächsten Tag stinkt….
Man glaubt an Gott, aber nicht an Wahrscheinlichkeit und hält sich selbst für unfehlbar, wenn man stolz die Tradition
der Tierquälerei,...(weiterlesen) >
Elke Wörndle

at05.08.2018 Frauen schwer verletzt: Fahndung läuft

Die Polizei fahndet per Foto nach einem Mann, der zwei Frauen durch den Wurf eines Böllers schwer am Auge beziehungsweise am Ohr verletzt haben soll. Die Tat ereignete sich im Juli in Ottakring, nachdem Fanfeiern zur Fußball-WM eskaliert sind.

Mehrere Personen warfen nach dem Spiel Böller und „Bengalische Feuer“ in Richtung der einschreitenden Polizei sowie in eine Menschengruppe, die auf der Ottakringer Straße den Sieg der kroatischen Nationalmannschaft feierten. Dort wurde das...(weiterlesen) >

at16.10.2018 FEUERWERK OHNE KNALLER: Graz startet neue Silvester-Show am Hauptplatz

Dienstagvormittag stellte Bürgermeister Siegfried Nagl (ÖVP) im Rathaus das neue Programm für die Silvesternacht vor. An seiner Seite: die Macher des "Aufsteiern"-Festivals, das erst im September 100.000 Gäste in die Innenstadt gelockt hat. Schon vorab hat man im Bürgermeisteramt eine "Show von internationalem Format" versprochen.

Bekannt ist, dass Nagl schon im Jänner die Ausschreibung einer großen Lichtshow für den Jahreswechsel 2018/19 angekündigt hat. Nun ist klar: Es geht um ein...(weiterlesen) >

at29.09.2018 Feuerwerken wird Riegel vorgeschoben

In Ardagger (NÖ) soll es künftig verschärfte Regelungen für das Abbrennen von Feuerwerken geben. „Teilweise werden Feuerwerke schon inflationär durchgeführt. Das verärgert viele Anrainer. Daher werden wir mit Grundbesitzern und Gastwirten diskutieren, wie man dafür sorgen kann, dass gewisse Punkte eingehalten werden müssen. Dazu gehören etwa Abbrennzeitpunkte“, erklärt Bürgermeister Hannes Pressl. Gegen Feiern wäre nichts einzuwenden, häufige Feuerwerke, die oft um etwa 22 oder...(weiterlesen) >
Peter Führer

at21.09.2018 Kufstein lässt es nicht mehr krachen

Der Kufsteiner Stadtrat streicht das zur Tradition gewordene Großfeuerwerk am 30. Dezember. Damit ist das letzte Relikt des sogenannten Vorsilvesters der "Top City" Vergangenheit.

Kufstein – Das letzte Kapitel über das langsame Sterben des Kufsteiner Vorsilvesters (30. Dezember) ist geschrieben: Heuer wird die Stadt Kufstein auch das Feuerwerk am Tag vor dem eigentlichen Jahreswechsel streichen. Das beschloss der Stadtrat in seiner jüngsten Sitzung.

„Es hat angesichts der Feinstaubbelastung...(weiterlesen) >
Jasmine Hrdina und Wolfgang Otter
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