Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2571 Unterschriften 92 Vorfälle 36 Fortschritte

 

ch06.09.2017 Von wegen Spaßbremse: Lachen braucht kein Feuerwerk!

In der Schwyzer Gemeinde Lachen dürfen ab dem 1. Oktober keine Feuerwerke mehr gezündet werden. Der Gemeinderat hat für das Abbrennen von Feuerwerk und das Steigenlassen von Himmelslaternen ein generelles Verbot erlassen. Andere Seegemeinden kennen ein solches Verbot schon lange.

Der Gemeinderat schreibt in einer am Dienstag verbreiteten Mitteilung, dass er bislang auf öffentlichem Grund Feuerwerke unterbunden habe. Nun verbiete er Feuerwerke auf dem gesamten Gemeindegebiet.

Der...(weiterlesen) >

ch15.08.2017 Brand durch Feuerwerk im Aargau: Zwei Cousins freigesprochen

Das ist eines der Hauptprobleme mit Pyrotechnik: Das Gefahrenpotential steht in keinem Verhältnis zur Nachweisbarkeit der Schuld. Bei Waffen hat man das geregelt durch Hürden bei Erwerb und Vergabe von Lizenzen und durch Markierungen. Oder wie würdet Ihr es finden, wenn Mörder regelmäßig freikämen, weil die Schuld bzw. der "gemeinsame Beschluss" zur Tat nicht nachgewiesen werden kann?

Zwei Cousins haben am Silvester 2013 in Münchwilen AG vier Feuerwerksraketen gezündet und damit...(weiterlesen) >

ch10.08.2017 Pyrowerfer zu Gefängnisstrafe verurteilt

Das Schweizer Bundesstrafgericht in Bellinzona hat gestern einen Fan des FC St. Gallen zu einer Gefängnisstrafe von 18 Monaten sowie weiteren 18 Monaten auf Bewährung verteilt.

Der heute 24 Jahre alte FC St. Gallen Fan musste sich wegen gefährlicher Körperverletzung, Sachbeschädigung und Verstößen gegen das Sprengstoffgesetz vor Gericht verantworten. Er soll beim Spiel in Luzern zwei Rauchtöpfe und zwei Böller geworfen haben. Durch einen der Böller soll ein Zuschauer im Sitzplatzbereich...(weiterlesen) >

ch04.08.2017 Erhöhte Luftbelastung nach dem 1. August-Feuerwerk

Das offizielle Feuerwerk in der Nacht vom 31. Juli 2017 ein Schauspiel geboten und Massen von Schaulustigenangezogen. Die negative Seite des Feuerwerks ist aber die erhöhte Luftbelastung durch Feinstaub. Gerade in diesem Jahr sind die Partikel und Abgase des Feuerwerks mit den vorherrschenden Ost-Südostwinden geradewegs auf die Luftmessstation am St. Johanns-Platz gesteuert worden und konnten unverkennbar nachgewiesen werden. Die maximalen Halbstundenwerte erreichten um Mitternacht vom 31. Juli...(weiterlesen) >

ch02.08.2017 Brunnen mit Feuerwerk gesprengt

Durch Feuerwerk sind rund um den Schweizer Nationalfeiertag ein Dorfbrunnen im Münchenstein und ein Billettautomat in Allschwil mutwillig beschädigt worden.

Der Dorfbrunnen an der Kreuzung Gruthweg und Steinweg in Münchenstein war in der Nacht von Montag auf Dienstag kurz vor Mitternacht durch Knallkörper stark beschädigt worden, wie die Baselbieter Polizei am Mittwoch mitteilte: Der Brunnentrog wurde durch die Detonation zerstört.

Jugendliche unter Verdacht

Der Sachschaden beläuft...(weiterlesen) >

ch01.08.2017 Feuerwerk in der Hand explodiert

In Brislach BL ist am Montagabend ein Feuerwerkskörper in der Hand eines 21-jährigen Mannes explodiert. Dieser wurde schwer verletzt. Vier weitere Personen in der Nähe wurden leicht verwundet.

Gemäss Angaben der Baselbieter Polizei vom Dienstag kam es gegen 18 Uhr auf dem Dorfplatz zum Unfall, als mehrere Jugendliche diverse Feuerwerkskörper abbrannten. Der 21-jährige Mann zog sich bei der Explosion schwere Verletzungen an der Hand zu und musste mit der Rega in ein Spital geflogen werden.
Vier...(weiterlesen) >

ch31.07.2017 Brutvögel leiden besonders stark unter Feuerwerk

«Insbesondere Brutvögel leiden erheblich unter dem Lärm von Feuerwerk», sagt Ornithologe Stefan Werner. Er hat auf der Insel Mainau im Bodensee die Auswirkungen der Knallerei auf Wasservogel-Populationen beobachtet. Die Jungvögel würden erschreckt davonschwimmen und das Nest nur schlecht wiederfinden. Ausserdem lauern im Dunkeln die Fressfeinde. «Der Bruterfolg kann durch Feuerwerk massiv gestört werden.»

Doch auch erwachsene Tiere seien nicht vor Schaden gefeit, sagt Werner. So können...(weiterlesen) >

ch30.07.2017 Feuerwerk ist Folter

Ein Federkleid will gepflegt werden: In der Mauser erneuern Vögel ihr abgenutztes Gefieder, entweder vollständig oder nur zum Teil. Je nach Art ist der Vogel in dieser Zeit nicht flugfähig. Die Festivitäten des 1. Augusts kommen deshalb zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Im Sommer herrscht Mauserzeit, sowohl für die erwachsenen Wasservögel als auch für ihre Sprösslinge, die ihr Jugendkleid ablegen müssen. Zudem sind einige Vögel noch oder bereits wieder am Brüten. Eine Störung durch...(weiterlesen) >
Christina Vaccaro

ch28.07.2017 Viele unterschätzen die Gefahr von Feuerwerk

Feuerwerk ist gefährlich. Bald steht der Schweizer Nationalfeiertag vor der Tür. Jedes Jahr gibt es 280 Unfälle mit Feuerwerk. Rund die Hälfte am 1. August.

Egal ob Zuckerstöcke, Raketen oder Böller: Die Gefahren von Feuerwerkskörpern werden in der Schweiz immer noch enorm unterschätzt.Bereits eine Wunderkerze erreicht eine Zündtemperatur von mehr als 400 Grad Celsius. Es ist auffallend, dass fast 85% der Unfälle durch Männer verursacht werden. Zwischen 2011 und 2015 starben...(weiterlesen) >

ch28.07.2017 Schweizer Kracher sind in der Schweiz verboten

Die Kantonspolizei weist die Bevölkerung auf verbotene Knallkörper hin. Wer illegal Feuerwerk anzündet, macht sich strafbar.
Schon der Besitz von Bodenfeuerwerk ist strafbar. Grossfeuerwerke erfordern spezielle Kurse.


«Jedes Jahr gibt es Verletzungen durch Feuerwerkskörper», sagt Hans­peter Krüsi, Mediensprecher von der Kantonspolizei St. Gal­len. Für die bevorstehende Bundesfeier warnt die Kantonspolizei St. Gallen in einer Medienmitteilung vor dem Abbrennen von Feuerwerk....(weiterlesen) >

ch21.07.2017 Kein privates Feuerwerk auf Quaderwiese

Chur (CH) Es sei wegen umfallenden Feuerwerkskörpern oder unkontrolliertem Abschiessen von Raketen in der Vergangenheit auf dem Festplatz immer wieder zu gefährlichen Situationen gekommen. Dies stellt der Churer Stadtrat fest.

Um die Sicherheit für alle Besucher zu erhöhen, werde auf die Quaderwiese als Abschussplatz für privates Feuerwerk verzichtet, wie es in einer Mitteilung heisst. Privates Feuerwerk werde deshalb untersagt.

Ein weiterer Hintergrund für das Verbot: Die Festivitäten...(weiterlesen) >

ch26.06.2017 Feuerwerk verursacht Großbrand

In einer Logistikfirma in Schwarzenbach hat es in der Nacht zum Sonntag gebrannt. Gemäss der Kantonspolizei St.Gallen hat Feuerwerk den Grossbrand ausgelöst.

Der Polizei wurde um 00.44 Uhr gemeldet, dass es in einer Logistikfirma an der Wilerstrasse in Schwarzenbach brenne. Flammen und eine hohe schwarze Rauchsäule seien weit herum sichtbar gewesen.

Für die Löscharbeiten standen zwölf Fahrzeuge und 55 Angehörige der Feuerwehr im Einsatz. Aus Sicherheitsgründen war auch ein Rettungsteam...(weiterlesen) >

ch14.06.2017 Lichtinstallation anstatt Feuerwerk

Bereits im Januar hat das Organisationskomitee des Luzerner Fests angekündigt, dass auf das teure Feuerwerk zu Gunsten der sozialen Projekte verzichtet werden solle. Als Ersatz wird ein Lichtspektakel geboten: Der Lichtkünstler David Hedinger wird auf dem Bahnhofplatz Kunstwerke auf die Oberfläche des Torbogens projizieren. Das Luzerner Fest mit gegen 100'000 Besuchern gibt es seit 2009. Hervorgegangen war es aus dem Altstadtfest und dem Seenachtsfest.

ch14.05.2017 Fußball-Kapitain durch Böller verletzt

Nach 85 Minuten im Spiel flog eine Petarde aufs Fußballfeld und explodierte am Mittelkreis unmittelbar neben dem Mannschafts-Kapitain Patrik Schuler. Er ging zu Boden und hielt sich die Ohren. Um die Schmerzen zu lindern musste er direkt auf dem Platz noch eine Pille schlucken. Nach dem Spiel wurde ein mutmasslicher Täter abgeführt. Was diese gefährliche Aktion für für Folgen haben wird, ist noch nicht bekannt. Ein lebenslanges Stadionverbot ist wahrscheinlich.

ch22.04.2017 Stadtbus und Postauto mit Böllern beschossen: Fünf Verletzte

Am Rande der Ostschweizer Frühlingsmesse Offa ist es zu einem Zwischenfall gekommen. Ein Stadtbus und ein Postauto wurden mit zwei Knallkörpern beschossen. Fünf Personen - darunter ein Polizist - wurden dabei am Gehör verletzt.

Was genau passiert sei, werde jetzt abgeklärt, sagte Polizeisprecher Betrand Hug auf Anfrage von Tagblatt online. Klar sei, dass an der St.Jakob-Strasse vor der Halle 4 kurz nach 18 Uhr ein Böller auf die Strasse in der Nähe eines Stadtbusses geworfen wurde....(weiterlesen) >

ch20.04.2017 Knaller-Anlass muss leiser werden

Die Bassersdorfer zelebrieren seit 2004 ihr eigenes Böögg-Verbrennen, was regelmässig bis zu über 1000 Leute anlockt. Nun gibts allerdings Einschränkungen. Der Platz ist zu klein für grosse Böller.

Ist es nur ein Querschläger oder steckt gar mehr Sprengkraft dahinter? Ein «aufmerksamer Bürger», wie er sich selbst bezeichnet, hat den Bassersdorfer Gemeinderat auf die Sicherheit am allseits beliebten Jux-Sechseläuten angesprochen und hat einem wunden Punkt getroffen. So sieht...(weiterlesen) >
Christian Wüthrich

ch18.04.2017 Fußball-"Fans" schiessen mit Böllern auf die Polizei

Ein Grossteil der GC-Fans reiste am Montag mit dem Extrazug zum Spiel gegen YB nach Bern. Im Bahnhof Wankdorf hätten sie dann mehrere Dutzend Böller und Feuerwerkskörper gezündet, teilt die Kantonspolizei Bern mit.

Auf dem Weg zum Stadion hätten zwei Gästefans zudem «gezielt Böller gegen zwei Einsatzkräfte gezündet», heisst es im Polizeicommuniqué. Die Polizisten wurden aber nicht getroffen und blieben unverletzt.

Die beiden mutmasslichen Täter hätten angehalten und für weitere...(weiterlesen) >

ch16.04.2017 Böller oder Sprengkörper?

Die Bundesanwaltschaft hat kürzlich einen Fussballfan angeklagt. Der 23-Jährige soll während eines Spiels des FC Luzern gegen den FC St.Gallen im Luzerner Stadion mehrere Spreng- und Rauchkörper gezündet haben.

Zu den Vorwürfen wollte sich der Mann gegenüber der Boulevardzeitung jedoch nicht äussern. Laut «Blick» gilt der 23-Jährige in der St. Galler Fanszene als «klassisch machohafter Jungfan». Er habe sich mit seinem grossen Nachschub an Pyrotechnik in der Szene einen Namen...(weiterlesen) >

ch21.03.2017 Schwarzpulver als Ursache der Explosion in Lugnorre FR

Die Explosion vom Samstag in einer Werkstatt in Lugnorre FR, bei der zwei junge Männer schwer verletzt wurden, ist auf Schwarzpulver zurückzuführen. Dieses war in einem Produkt enthalten, das explodierte, als offenbar bei Arbeiten mit einem Winkelschleifer ein Funken darauf fiel.
Dies ergab die Laboruntersuchung von Proben des Unfallortes, wie ein Sprecher der Freiburger Kantonspolizei am Montag Berichte von "Freiburger Nachrichten" und "La Liberté" bestätigte. Die Polizei konnte die beiden...(weiterlesen) >

ch07.03.2017 Zwei Kinder bei Fussballmatch durch Feuerwerk verletzt

Sitten Am Sonntagabend kam es bei einem Fußballmatch zu einer Explosion von Pyrotechnik. Wie die Walliser Kantonspolizei schreibt, explodierte kurz nach 14 Uhr auf der Nordtribüne ein «pyrotechnischer Gegenstand». Zwei Kinder wurden dabei verletzt.

Das Unglück ereignete sich während der ersten Halbzeit. Ein männlicher Zuschauer warf von der Nordtribüne den Pyro-Gegenstand auf die unterste Tribüne. Durch die Wucht der Explosion erlitten zwei Kinder im Alter von 11 und 13...(weiterlesen) >
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