Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2558 Unterschriften 2093 Vorfälle 498 Fortschritte

 

ch15.08.2017 Brand durch Feuerwerk im Aargau: Zwei Cousins freigesprochen

Das ist eines der Hauptprobleme mit Pyrotechnik: Das Gefahrenpotential steht in keinem Verhältnis zur Nachweisbarkeit der Schuld. Bei Waffen hat man das geregelt durch Hürden bei Erwerb und Vergabe von Lizenzen und durch Markierungen. Oder wie würdet Ihr es finden, wenn Mörder regelmäßig freikämen, weil die Schuld bzw. der "gemeinsame Beschluss" zur Tat nicht nachgewiesen werden kann?

Zwei Cousins haben am Silvester 2013 in Münchwilen AG vier Feuerwerksraketen gezündet und damit...(weiterlesen) >

ch04.08.2017 Erhöhte Luftbelastung nach dem 1. August-Feuerwerk

Das offizielle Feuerwerk in der Nacht vom 31. Juli 2017 ein Schauspiel geboten und Massen von Schaulustigenangezogen. Die negative Seite des Feuerwerks ist aber die erhöhte Luftbelastung durch Feinstaub. Gerade in diesem Jahr sind die Partikel und Abgase des Feuerwerks mit den vorherrschenden Ost-Südostwinden geradewegs auf die Luftmessstation am St. Johanns-Platz gesteuert worden und konnten unverkennbar nachgewiesen werden. Die maximalen Halbstundenwerte erreichten um Mitternacht vom 31. Juli...(weiterlesen) >

ch31.07.2017 Brutvögel leiden besonders stark unter Feuerwerk

«Insbesondere Brutvögel leiden erheblich unter dem Lärm von Feuerwerk», sagt Ornithologe Stefan Werner. Er hat auf der Insel Mainau im Bodensee die Auswirkungen der Knallerei auf Wasservogel-Populationen beobachtet. Die Jungvögel würden erschreckt davonschwimmen und das Nest nur schlecht wiederfinden. Ausserdem lauern im Dunkeln die Fressfeinde. «Der Bruterfolg kann durch Feuerwerk massiv gestört werden.»

Doch auch erwachsene Tiere seien nicht vor Schaden gefeit, sagt Werner. So können...(weiterlesen) >

ch30.07.2017 Feuerwerk ist Folter

Ein Federkleid will gepflegt werden: In der Mauser erneuern Vögel ihr abgenutztes Gefieder, entweder vollständig oder nur zum Teil. Je nach Art ist der Vogel in dieser Zeit nicht flugfähig. Die Festivitäten des 1. Augusts kommen deshalb zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Im Sommer herrscht Mauserzeit, sowohl für die erwachsenen Wasservögel als auch für ihre Sprösslinge, die ihr Jugendkleid ablegen müssen. Zudem sind einige Vögel noch oder bereits wieder am Brüten. Eine Störung durch...(weiterlesen) >
Christina Vaccaro

ch28.07.2017 Viele unterschätzen die Gefahr von Feuerwerk

Feuerwerk ist gefährlich. Bald steht der Schweizer Nationalfeiertag vor der Tür. Jedes Jahr gibt es 280 Unfälle mit Feuerwerk. Rund die Hälfte am 1. August.

Egal ob Zuckerstöcke, Raketen oder Böller: Die Gefahren von Feuerwerkskörpern werden in der Schweiz immer noch enorm unterschätzt.Bereits eine Wunderkerze erreicht eine Zündtemperatur von mehr als 400 Grad Celsius. Es ist auffallend, dass fast 85% der Unfälle durch Männer verursacht werden. Zwischen 2011 und 2015 starben...(weiterlesen) >

de12.07.2017 Brandgefahr und Tierquälerei: Hochezitsfeuerwerk sorgt für Ärger

Erlstätt Ein Leser fühlte sich durch das Feuerwerk extrem belästigt. "Von 22.30 Uhr erfolgte zehn Minuten Dauerfeuer mit infernalischem Lärm, der - wie von der Polizei bestätigt - sogar in Traunstein in der Dienststelle zu hören war", erklärt der Anwohner verärgert. Er betreibt eine Hundepension und seine Tiere hätten durch den Lärm einen Schock erlitten. "Das grenzte auch an Tierquälerei", so der Vorwurf des Anwohners.

"Grob fahrlässig"

Wäre er zuvor gewarnt worden,...(weiterlesen) >

unFeuerwerk ist ein Akt territorialer Aggression

In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten bezeichnet der Freiburger Soziologe Sacha Szabo Feuerwerk als "politische Demonstration von Selbstbewusstsein“ "des Volkes" als Souverän, das die Praxis des Feuerwerkens vom Adel voriger Jahrhunderte übernommen hat.

Doch eine DEMONSTRATION braucht Zuschauer;...(weiterlesen) >

de21.06.2017 Spenden statt Böllern

Die Gräfelfinger Gemeindeverwaltung will künftig ihre Bürger dazu aufzurufen, auf kleine, private Feuerwerke zu Silvester zu verzichten und stattdessen unter dem Slogan „Spenden statt Böllern“ das Geld der Gemeindestiftung zukommen zu lassen.

Zu diesem Entschluss kam man nach Ablehnung des Antrags von Florian Ernstberger (BVGL) und Marion Appelmann (CSU), ein zentrales, großes, von der Gemeinde organisiertes Feuerwerk zu Silvester zu veranstalten.

Ernstberger sagte, ein zentrales...(weiterlesen) >

de07.06.2017 Feuerwerk hätte nicht genehmigt werden dürfen.

Betrifft: „Feuerwerk am See brennt in Brutzeit“

Die Veranstaltung eines Feuerwerks im Naherholungsgebiet „Swarte-Moor-See“ während der Brut- und Setzzeit ist schärfstens zu kritisieren. Ein Feuerwerk mag zu einem geeigneten Zeitpunkt und an einem geeigneten Ort hinnehmbar sein, nicht hinnehmbar ist es jedoch, wenn sowohl Zeitpunkt als auch Veranstaltungsort vollkommen ungeeignet...(weiterlesen) >
Helmut Foken, NABU Oldenburg

de26.05.2017 Private Feuerwerke stoßen auf den Widerstand der Stadtteilvertreter

Erst vor Kurzem war es wieder so weit: Der Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl sollte zum Antrag auf ein privates Feuerwerk anlässlich einer Hochzeitsgesellschaft Stellung nehmen. Lokalpolitiker Martin Obersojer (CSU) reagierte darauf sehr verärgert, auch wenn das Kreisverwaltungsreferat (KVR) als zuständige Behörde den Fall noch nicht abschließend beurteilt hat. Denn die Lokalpolitiker hatten schon im vergangenen Jahr in einem ähnlichen Fall die Böllerei vor allem in ihrer Häufigkeit...(weiterlesen) >

de09.05.2017 Neonazis bauen Sprengsätze aus "Polenböllern"

Mit Pyrotechnik gegen Ausländer: Die rechte Szene rüstet mit Sprengstoff aus illegalen Feuerwerkskörpern auf.


"10 Prozent bei Einkauf vor Ort bzw. Abholung" – den Sprengstoff, den rechte Gewalttäter für Anschläge nutzen, gibt es bei Selbstabholung sogar noch günstiger. Das verspricht ein fetter, roter Angebotsbutton in einem Onlineshop. Direkt hinter der polnischen Grenze gibt es Böller mit Blitzknall, die mit einem hellen Strahl und einer Lautstärke von mehr als 120 Dezibel...(weiterlesen) >
Christine Kewitz

de29.04.2017 Verbotenes Feuerwerk: Familienvater muss 3500 Euro Geldstrafe zahlen

Waldheim/Döbeln. Der Zoll hat ein Auge drauf, was die Leute im Internet bestellen. In Deutschland verbotenes Feuerwerk zu Beispiel. Davon zeugte ein Prozess im Amtsgericht Döbeln am Freitag.

„Mit dieser Pyrotechnik kann eine Menge passieren, wie damals in Mobendorf. Ein Krater und der Schnee blutrot – da sind Bilder in der Akte, die vergessen Sie nicht“, sagte Strafrichter Janko Ehrlich, der einen Mann aus Waldheim wegen eines Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz zu 60 Tagessätzen...(weiterlesen) >
Dirk Wurzel

de18.04.2017 Ärger über Feuerwerk in Osternacht

KASTEL - Beschwert haben sich katholische Gläubige über ein Feuerwerk, das auf der Mainzer Seite in der Osternacht aus Anlass einer „Rheinfrühling“ genannten Frühjahrsmesse entzündet worden sei. Und zwar genau in dem Moment, als bei einem stillen Wortgottesdienst in der abgedunkelten Sankt-Georgs-Kirche die Osterkerze zu leuchten begann und bei den Fürbitten in dem voll besetzten Gotteshaus auf die Kriege und die Forderung nach dem Erhalt des Weltfriedens hingewiesen wurde. Eine...(weiterlesen) >

ch16.04.2017 Böller oder Sprengkörper?

Die Bundesanwaltschaft hat kürzlich einen Fussballfan angeklagt. Der 23-Jährige soll während eines Spiels des FC Luzern gegen den FC St.Gallen im Luzerner Stadion mehrere Spreng- und Rauchkörper gezündet haben.

Zu den Vorwürfen wollte sich der Mann gegenüber der Boulevardzeitung jedoch nicht äussern. Laut «Blick» gilt der 23-Jährige in der St. Galler Fanszene als «klassisch machohafter Jungfan». Er habe sich mit seinem grossen Nachschub an Pyrotechnik in der Szene einen Namen...(weiterlesen) >

de31.03.2017 Wieso fiel zu Silvester das Alsterfeuerwerk aus?

Sie wundern sich, dass wir Ende März mit diesem Thema ankommen? Nun, man kann froh sein, dass es nicht bis Ende August gedauert hat. Bei manchen Recherchen braucht es einige Zeit, bis man Antwort bekommt – gerade wenn es sich um eine brisante Frage wie diese handelt und die Antwort angesichts der allgemeinen Sicherheitslage leider gefühlt schon auf der Hand liegt. Umso erstaunlicher, wenn dann die Erklärung eine völlig andere ist.

Aber von vorn: Viele Hamburger feuern zu Silvester nicht...(weiterlesen) >
Mark Spörrle

de21.03.2017 Kein privates Silvesterfeuerwerk

Noch bis Montag können die Stuttgarter über die Ideen im Stuttgarter Bürgerhaushalt abstimmen. Eine davon birgt Zündstoff: Eine Bürgerinitiative will an Silvester nur noch vier zentrale Feuerwerke zulassen.

Die hohen Feinstaubwerte in der Silvesternacht haben den Stuttgarter Grafikdesigner Oliver Grimmel aufgeschreckt. Regelmäßig wird der EU-Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an Silvester um ein Mehrfaches überschritten. Das hat Grimmel am eigenen Leib gespürt....(weiterlesen) >

de17.03.2017 Diskussion um Silvesterfeuerwerke

Umweltbeirat debattiert über zentrale Veranstaltung, die privates Böllern ersetzen soll

"Brot statt Böller" ist die Parole, mit der seit Jahrzehnten versucht wird, die Silvesterknallerei einzudämmen. Doch der Appell ans schlechte Gewissen hat bis heute nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Geböllert wird in der Silvesternacht mehr denn je, auch wenn man zuletzt nichts davon sehen konnte, weil der Nebel alles verhüllte.

Der Germeringer Umweltbeirat (UBR) hat nun einen neuen Ansatz...(weiterlesen) >
Karl-Wilhelm Götte

de14.03.2017 Terrorgruppe Freital testete vorab Sprengkraft ihrer Cobra-Böller

Der jüngste der acht Angeklagten ist geständig. Er habe keinen verletzen wollen, beteuert Justin S. Doch da gibt es Zweifel.

Dresden. Nur der jüngste Angeklagte brach das Schweigen. Ein großer Redner sei sein Mandant nicht, aber er werde "ohne Rücksicht auf Verluste" aussagen. Das versprach Justin S.' Verteidiger am Oberlandesgericht Dresden. Im Prozess gegen die unter Terrorverdacht stehenden acht Angeklagten der "Gruppe Freital" legte am Dienstag der 19-Jährige, also zur Zeit der...(weiterlesen) >
Jens Eumann

de12.03.2017 Klarer Fall von einem Knall

Die Regierung von Unterfranken hat ein sog. "Resteschießen" einer Pyrotechnikfirma über einen Zeitraum von 12 Stunden (!) genehmigt. Erst die zahlreichen Beschwerden von Anwohnern machten diesem Unfug ein Ende.

Bericht der mainpost.de

Verfrühtes Aus für Feuerwerke in Bad Kissingen

Ein von der Regierung Unterfrankens genehmigtes Resteschießen von Pyrotechnik sowie eine damit verbundene Schulung auf dem ehemaligen US-Flugplatz in Bad Kissingen mussten aufgrund von Bürger–Beschwerden...(weiterlesen) >

de03.03.2017 Wegen Feinstaub: Silvester-Feuerwerk nur auf zentralem Platz

Beim Silvester-Feuerwerk liegt aus Sicht des Umweltbeirats zu viel Feinstaub in der Luft. Nun wird geprüft, ob das Pyro-Spektakel nur noch an einem zentralen Platz abgefeuert werden darf.

Germering–„Wir wollen das Feuerwerk in der Stadt ganz bestimmt nicht verbieten“, betont Elmar Schulte, der Vize-Vorsitzende des Gremiums. Auch Rudolf Lobensteiner, der das Thema in den Umweltbeirat brachte, will kein Spaßbremser sein. Aber man wolle die Bevölkerung schon dafür sensibilisieren, dass...(weiterlesen) >

de07.02.2017 Die Kinder hatten bei jedem Böller Todesangst

Böllern gehört zu Silvester dazu. Eine Minderheit vertritt nach wie vor diese konservative, angepasste Haltung. Den Sinn dahinter können die Wenigsten sinnvoll erklären. Versuche reichen von Spaß (?) über das Begrüßen des neuen Jahres (mit Böllern?) bis zum Vertreiben des alten (muss ja schlimm gewesen sein...). Dieselbe Klientel verwehrt sich gegen die Behauptung, Silvester in Mitteleuropa erinnere mittlerweile an einen Kriegsschauplatz.
Diese Ignoranz straft die folgende Passage aus...(weiterlesen) >

at17.01.2017 Ober-Grafendorf: Raketen stören Bürger

Spaß oder Ärgernis? Raketen stören Bürger
Silvester-Feuerwerke verärgerten Einwohner. Sie fordern Pyrotechnik-Verbot, Ortschef denkt über Kompromiss nach.


Schon zwei Wochen nach dem Jahreswechsel ist die nächste Silvesternacht in Diskussion: Ein Feuerwerksverbot im Gemeindegebiet wird überlegt.

In der Silvesternacht wurden auch über Ober-Grafendorf wieder viele bunte Feuerwerke abgeschossen. Für viele ist dies eine harmlose Tradition, für andere hingegen sind die lärmenden...(weiterlesen) >

ch12.01.2017 1.-August-Feuerwerk war brandgefährlich

FREIBURG - Ein Brief des Gemeinderats deckt besorgniserregende Sicherheitsmängel am 1. August in Freiburg auf.

Die Stadt Freiburg hatte Glück, dass es am 1. August nicht zu einem Inferno kam. Das geht aus einem Schreiben der Stadt hervor, wie die Zeitung «La Liberté» berichtet.
Künstler hatten im Rahmen der 1.-August-Feier zu Ehren von Jean Tinguely (†66) ein Feuerwerksspektakel organisiert. Die Stadt wusste zwar, dass Dinge verbrannt würden, aber nicht genau was und wie.
So...(weiterlesen) >

ch12.01.2017 Böser Zauber Feuerwerk

100 000 Personen haben sich am letzten Silvester für den Feuerzauber der Zürcher Casinos am See gedrängt. Das Wetter war mies. Die «NZZ» titelte «feuriges Mus und neblige Normalität». Keine künstlerischen Lichtbilder, nur farbige Schlieren im Nebel. Das scheint das Silvester-Glück nicht wesentlich gestört zu haben. Glück ist keine sichere Sache. Sicher ist dagegen (gemäss Bafu), dass der Feuerzauber – verpufft oder nicht – jährlich für etwa 360 Tonnen Feinstaub in der Schweiz gut...(weiterlesen) >
Andi Stutz

ch09.01.2017 Böllern und Intelligenz

Schadstoffe, Lärm und teures Geld: Warum Feuerwerk zünden mit Intelligenz zu tun hat.
Vor wenigen Jahren begutachtete ein Feuerungskontrolleur mit kritischem Auge unseren Schwedenofen oder vielmehr das Brennholz daneben. Eine Messung ergab, dass einzelne Buchenstücke aus dem heimischen Wald doch einen umweltbedrohlich hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen würden. Und: Das zum Verfeuern bereit gelegte alte Stuhlbein sei ein absolutes No-Go.

Es war am 30. Dezember in der Stadt Baden. Ein Bekannter...(weiterlesen) >
Roman Huber

de09.01.2017 Schluss mit der Knallerei

Der Lärm der Silvesterknaller ist unerträglich geworden. Verbietet man sie endlich, wird es nur Gewinner geben.

Widerstände überwinden

Bitte machen Sie aus der Titelgeschichte eine Kampagne, die noch zum Jahresende ein Ende der sinnlosen Knallerei bewirkt. Unter Inkaufnahme einer Belastung der Autofahrer mit etlichen Milliarden Euro wird versucht, einen Bruchteil des Feinstaubs zu vermeiden, der an Silvester ohne jeglichen Nutzen binnen weniger Stunden erzeugt wird. Natürlich...(weiterlesen) >

de05.01.2017 Haftstrafe nach Sprengungen mit "Polen-Böllern"

Ahrensburg. "Irgendwie sind wir auf diese dumme Idee gekommen", sagt der Angeklagte Peter M. (Namen geändert) auf Nachfrage von Richter Ulf Thiele. Die "dumme Idee", das war in diesem Fall das Sprengen von zwei Zigarettenautomaten in Hammoor in der Nacht zum 15. September 2015 und das Stehlen von Zigaretten und Münzgeld aus den Apparaten. Deswegen wurden M. und sein Kumpel Fritz T. am Donnerstag wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz...(weiterlesen) >

de04.01.2017 Böller "immer größer und gefährlicher": Nach Silvester ziehen Ärzte verheerendes Fazit

Halle - Nach massiven Böller- und Pyrotechnik-Vorfällen mit Dutzenden Verletzen zum Jahreswechsel in Sachsen-Anhalt sprechen Ärzte und Kriminalisten von einer neuen Gefahren-Qualität. Die medizinischen Notfälle der Silvesternacht seien durch "schwere und schwerste" Verletzungen geprägt gewesen, sagte Frank Siemers der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Der Direktor der Klinik für plastische Chirurgie und Brandverletzungen im Bergmannstrost-Klinikum Halle...(weiterlesen) >

de04.01.2017 Gefährlicher Nebel nach Mitternacht

An Silvester schnellt die Feinstaubbelastung in den Städten nach oben. Doch während sich der Dunst in Berlin bald verteilte, blieb München unter einer Giftglocke.

Nachdem die Uhr Mitternacht geschlagen hat, kann man an Silvester quasi dabei zusehen, wie sich eine Feinstaubglocke über Berlin herabsenkt. Der Fernsehturm verschwindet allmählich im Nebel, die Lichter werden fahl. In dieser Zeit kann man erahnen, welch dicke Luft die smoggeplagten Einwohner von Peking ertragen müssen.

Mitunter...(weiterlesen) >
JANA SCHLÜTTER

de03.01.2017 Feinstaub-Belastung durch Silvester-Feuerwerk in Leipzig am größten

Das Silvester-Feuerwerk sorgt jedes Jahr für eine hohe Feinstaubbelastung in der Luft. In Leipzig war der Stundenmittelwert sachsenweit sogar am höchsten, teilte das Landesumweltamt mit. An der Messstation Lützner Straße wurden um 1 Uhr 1860 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen – der Tagesgrenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. Der darf im Jahr maximal an 35 Tagen überschritten werden. Ebenfalls sehr hoch war die Feinstaubbelastung in Glauchau und Klingenthal.

de03.01.2017 Unzeitgemäße Vergiftung der Luft

"Letztendlich ist es ein Vergiften der Luft, das nicht mehr zeitgemäß ist", sagt Jürgen Resch, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
Städte wie Stuttgart oder München, die ohnehin Probleme mit der Luftreinhaltung hätten, müssten jede zusätzliche Belastung vermeiden, findet Resch. "Da hat ein Feuerwerk eigentlich nichts zu suchen." Neben der Luftbelastung bedeute das Feuerwerk auch erheblichen Stress, etwa für Tiere und Kleinkinder. Hinzu kommen Verbrennungen durch...(weiterlesen) >

un31.12.2016 Feuerwerk: Für Männer laut – für Frauen schön

Für Männer muss es laut knallen. Frauen dagegen wollen, dass es schön aussieht, meint der Pyrotechniker René Osterhage.

at30.12.2016 Feuerwerk in Silvesternacht mit enorm hohen Schadstoffemissionen

Feuerwerke produzieren in einer Nacht so viel Feinstaub, wie alle Pkw und Lkw zusammen in einem ganzen Jahr.

Wien (OTS) - In den kommenden Tagen und Nächten wird sich dem Phänomen wieder niemand entziehen können: Raketen und Böller weisen auf das nahende Jahresende hin, mit dem lauten Höhepunkt in der Silvesternacht. Feuerwerke werden auch heuer wieder die Nachthimmel erhellen und in bunte Farben tauchen. Doch so schön das Spektakel auch wird, es hat auch eine Kehrseite, wie der Österreichische...(weiterlesen) >

de30.12.2016 Feinstaub-Alarm Meteorologe warnt: Dieses Jahr weniger böllern!

Wiesbaden/Berlin - Auch ohne Fachwissen ahnen wir voraus, wie sich die Luft in der Nacht zum Neujahrstag anfühlen wird: zum Schneiden. Denn die Silvesterknaller produzieren nicht nur Lärm und Licht, sondern auch jede Menge Feinstaub-Partikel.

An diesen Partikeln, so erklärt Wetter-Experte Dominik Jung (wetter.net), setzt sich Feuchtigkeit ab - das Resultat: dichter Nebel! Und dieser, so befürchtet Jung, könnte „in diesem Jahr besonders heftig und sogar gesundheitsschädlich ausfallen."

„Wir...(weiterlesen) >

at23.12.2016 Silvester-Raketen sind "Öko-Bomben": Mit Rücksicht ins neue Jahr starten

BEZIRK ROHRBACH. Wenn zum Jahreswechsel wieder unzählige Raketen und Feuerwerke gezündet werden, wird oft vergessen, dass diese Silvesterkracher eine Belastung für Umwelt, Mensch und Tier sind. Der Lembacher Willi Hopfner leistet daher schon seit einiger Zeit Aufklärungs- und Überzeugungsarbeit, er würde sich einen Verzicht oder zumindest eine Einschränkung wünschen. Denn eigentlich sind die bei uns üblichen Raketen im Ortsgebiet ohnehin nur mit Bewilligung erlaubt.

Studien bestätigen,...(weiterlesen) >

de18.12.2016 Umweltschützer wollen Feuerwerk verbieten

Seit Wochen folgt in Stuttgart ein Feinstaubalarm auf den nächsten. Und jetzt kommt das Silvester-Feuerwerk, verantwortlich für explodierende Feinstaubwerte. Dem wollen Umweltschützer einen Riegel vorschieben.

Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung in der Stuttgarter Innenstadt fordern Umweltschützer ein Verbot für das Abbrennen privater Feuerwerkskörper an Silvester. Regelmäßig am Neujahrstag schnellten die Feinstaubwerte in der City nach oben, berichtete BUND-Regionalgeschäftsführer...(weiterlesen) >

de28.10.2016 Deutschland darf Böller nicht zusätzlich prüfen

Bisher waren in Deutschland nur Pyrotechnik-Artikel erlaubt, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen worden waren. Doch künftig könnte das Sortiment deutlich erweitert werden. Das bereitet nicht nur der Versicherungswirtschaft Sorgen.

Die EU-Kommission hatte Deutschland verklagt

Grund dafür ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der die Prüfung durch die Bundesanstalt am Mittwoch für europarechtswidrig erklärte. Im EU-Binnenmarkt...(weiterlesen) >

at07.10.2016 Böller-Prozess: Ex-Polizist wegen Falschaussage verurteilt

Rund um die tödliche Böller-Explosion im steirischen Ort Kapfenstein hat es Freitagfrüh im Grazer Straflandesgericht ein erstes Urteil gegeben: Einer der neun Angeklagten, ein ehemaliger Polizist und nunmehriger Pyrotechniker(!), wurde vom Schöffengericht wegen Falschaussage und versuchter Begünstigung zu vier Monaten bedingter Haft sowie einer Geldstrafe von 7.200 Euro verurteilt.

Der 48-Jährige hatte bis zur Verhandlung und auch noch am ersten Prozesstag geleugnet, vom 33-jährigen...(weiterlesen) >

at03.10.2016 „Silvester“ im Herbst: Feuerwerk in Lans regt auf

Pyrotechnische Spektakel werden das ganze Jahr über genehmigt, so auch kürzlich bei einer Hochzeitsfeier in Lans. Der damit verbundene Lärm hat so manchen Bürger böse überrascht.

Lans, Innsbruck – Keine Angst! Sie lesen schon richtig. Wir haben uns nicht in der Jahreszeit geirrt. Das In-die-Luft-Schießen von Feuerwerkskörpern beschränkt sich nämlich längst nicht mehr auf Silvester. Zu feiern gibt es das ganze Jahr über etwas.

So wie jüngst eines Samstagabends in...(weiterlesen) >
Markus Schramek

de07.09.2016 Hochzeits-Feuerwerk erzürnt Tierhalter

Viechtach "Eine Frechheit" und "Meine armen Viecher" – auf Facebook haben sich mehrere User aufgeregt über ein nächtliches Feuerwerk am Samstagabend in der Stadtmitte. Noch heftiger fielen die Beschwerden am Montagfrüh im Viechtacher Rathaus aus. Mehrere Anrufer und eine Dame sogar persönlich taten in der Stadtverwaltung ihren Unmut kund über das 20-minütige Abbrennen von Feuerwerkskörper auf der Regen-Insel. Doch die Rathaus-Mitarbeiter können gar nichts dafür.

Wie Bürgermeister...(weiterlesen) >

de02.08.2016 Gerichtsverhandlung gegen Böllerwerfer - die Zeugen schweigen

Wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung saß gestern ein 27-Jähriger aus der Nähe Wismars auf der Anklagebank des Schweriner Amtsgerichts.

Als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor zwei Jahren Weltmeister wurde, feierte eine Schwerinerin – wie 5000 andere Zuschauer auch – ausgelassen beim Public Viewing auf der Freilichtbühne. Ihre gute Laune war kurz nach dem Abpfiff wie weggeblasen, als ein Feuerwerkskörper neben ihrem Gesicht explodierte.

Wegen des Vorwurfs...(weiterlesen) >

ch30.07.2016 Menschen feiern, Vögel flüchten

Hoher Wellengang und Wind: Dar­auf würden die Meilemer Schwäne und Enten für Montag hoffen, wenn sie vom Programm für die Bundesfeier in der See­gemeinde wüssten. Denn dann entfiele das Feuerwerk auf dem See, wie die Ausschreibung zu dem Fest festhält. Und die Wasservögel könnten den Tag in Ruhe begehen – Ruhe, die sie in dieser Zeit des Jahres dringend nötig hätten.

Die Knaller, die die Lichtkunstwerke am Nachthimmel begleiten, stellen für die Tiere grosse Störungen dar, die zu...(weiterlesen) >

de30.07.2016 Beschwerden über Raketen und Böller

Wandlitz Hochzeiten, runde Geburtstage oder die Einschulung des Jüngsten - immer häufiger werden diese Feierlichkeiten von krachendem Feuerwerk begleitet. Dass das farbenkräftige Blendwerk zuvor angemeldet werden muss, daran halten sich die wenigsten Wandlitzer.

Eigentlich könnte sich die Wandlitzerin Anke Müller jeden Sonnabend gegen 22 Uhr auf die Terrasse ihres Grundstückes setzen und auf das Feuerwerk warten. "Es knallt immer um diese Zeit, besonders im Sommer", erfährt die Wandlitzer...(weiterlesen) >

ch29.07.2016 1. August-Feuerwerk aus Österreich

Ostschweizer kaufen gerne im benachbarten Ausland ein. Das gilt auch für das Feuerwerk für den Nationalfeiertag. Immer mehr Schweizer kaufen in Feuerwerks-Verkaufsläden in Österreich. Dabei ist lange nicht alles in der Schweiz legal, was in Österreich gezündet werden darf.

Am kommenden Montag werden Schweizerinnen und Schweizer wieder fleissig Raketen in die Luft schiessen. Das freut nicht nur die Feiernden, sondern auch die Feuerwerks-Verkäufer im Nachbarland. “In der letzten...(weiterlesen) >

ch27.07.2016 1250 Unfälle durch Feuerwerk in fünf Jahren

Feuerwerk, Raketen und Böller gehören zur 1. August-Feier dazu. Deshalb knallt es, brennt es und leuchtet es in der Schweiz bald wieder. Doch das bedeutet auch: Menschen verbrennen sich oder erleiden Gehörschäden, Tiere werden panisch. Das lässt sich verhindern.

Rund 1250 Unfälle durch Feuerwerk zählte die Suva zwischen 2010 und 2014, wie die Unfallversicherung am Dienstag mitteilte. Das sind 250 Unfälle jährlich. Meist verbrennen sich die Verletzten, das ist bei 42 Prozent der...(weiterlesen) >

ch26.07.2016 Grossfeuerwerke schaden Wasservögeln

Feuerwerk im Sommer wie zuletzt am Züri Fäscht Anfang Juli sind für Wasservögel problematisch: Scharenweise ergreifen sie die Flucht und lassen dabei teils ihre Jungen zurück.

Das Feuerwerk zum 1. August sei besonders problematisch, weil beispielsweise Haubentaucher und Reiherente zu dieser Zeit Junge haben oder - wie etwa die seltene Kolbenente - während der Mauser teils flugunfähig seien, teilte die Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Ala am Montag mit.

Jungvögel...(weiterlesen) >

at05.07.2016 Zwei Tote durch illegale Böller: Anklage fertig

Zwei Todesopfer, völlig zerstörte Gebäude und tagelang Explosionsgefahr: So war die Situation Mitte November 2014 im südoststeirischen Kapfenstein. Ein 57-jähriger Mann und sein jüngster Sohn, 29, kamen ums Leben, als in dem Wirtschaftsgebäude illegal Böller hergestellt wurden. Die Explosion war kilometerweit zu hören, Gebäudeteile wurden Hunderte Meter durch die Luft geschleudert.

Eineinhalb Jahre danach hat die Staatsanwaltschaft Graz ihre Ermittlungen beendet und die Anklageschrift...(weiterlesen) >

de27.05.2016 Muss es immer gleich ein Feuerwerk sein?

Im Schloss Zabeltitz feiern viele Paare Hochzeit, doch Vogelschützer haben damit immer öfter ein Problem.

Blitz und Donner sind für die Tierwelt nichts Ungewöhnliches. Ein Frühlingsgewitter etwa versetzt sie nicht gleich in Panik. Werden allerdings in unmittelbarer Nähe eines Brutplatzes Feuerwerkskörper gezündet, kann das schlimme Folgen haben. Die Stadt Großenhain hat darauf reagiert. Ihre Polizeiverordnung verbietet von April bis September das Abbrennen von Pyrotechnik in den...(weiterlesen) >

de19.05.2016 Sozialarbeit zu anstrengend - Angeklagter geht lieber ins Gefängnis

Mit zwei Freunden ist ein 18-jähriger Schüler aus dem Landkreis im August vorigen Jahres nach Tschechien zum Paintball-Spielen gefahren. Dort kauften sie auf einem Asia-Markt einige in Deutschland verbotene Böller. Wieder in Bayern zurück zündeten sie die Knallkörper unter einer Autobahnbrücke bei Hörlmühle im oberpfälzischen Waidhaus - und wurden von der Polizei erwischt. Deshalb musste sich nun der junge Mann wegen unerlaubter Einfuhr und Umgangs mit gefährlichen explosiven Stoffen vor...(weiterlesen) >
Benjamim Engel

de15.05.2016 Die BI Stille Nacht zum VGH Urteil gegen die Stadt Geiseneheim (Hessen)

Sehr geehrter Herr Kilian, geschätzter Herr Pabst,

Die Einstufung von Pyrotechnik der Klassen 2 bis 4 als nur lästig, aber gesundheitlich unbedenklich, welche die Grundlage für das oben genannte Urteil bildet,
ist schlichtweg haltlos.

In der deutschen Sprengstoffverordnung wird schon Pyrotechnik der Klasse 2 als (gering) gefährlich eingestuft und darf – aus gutem Grund – erst ab 18 Jahren verwendet werden.

Die Praxis zeigt: Allein seit Januar 2016 haben wir nur in Deutschland...(weiterlesen) >

at12.04.2016 Niederösterreichisches Wirtschaftsförderungsinstitut bietet Pyrotechnikerkurse an

Gablitz - Das niederösterreichische Wirtschaftsförderungsinstitut bietet Pyrotechniker-Kurse an, und kann die Beschwerden der Anrainer nicht nachvollziehen.

Die Abhaltung dieser Pyrotechnik-Kurse, die vom öffentlichen Aus- und Weiterbildungsinstitut WIFI angeboten werden, ist Anrainern ein Dorn im Auge. „Ich wohne rund 500 Meter weit weg. Ich werde regelmäßig von diesem furchtbaren Krach, der an ein Kriegsszenario erinnert, aufgeschreckt“, ärgert sich der Anrainer einer nahe gelegenen...(weiterlesen) >

de10.04.2016 Feuerwerke nur mit Ausnahmgenehmigung

Zittau Eigentlich sind Feuerwerke übers Jahr verboten. Doch Ausnahmegenehmigungen machen es möglich, dass zu bestimmten Anlässen Pyrotechnik in die Luft gejagt werden darf.

Wer in Zittau ein Feuerwerk zünden will, braucht die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung, in der Ort, Art und Umfang sowie Beginn und Ende des Feuerwerks vermerkt sind, die Entfernungen zu besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen aufgeführt und Sicherungsmaßnahmen, insbesondere Absperrungen sowie sonstige...(weiterlesen) >

un17.02.2016 Feuerwerk stösst nicht bei allen auf Wohlwollen

Liechtenstein Tausende Besucher feierten mit Glühwein, Wurst und «Küachle» den Abschied des Winters. Die Funken brannten mit lodernden Flammen und die mit Schiesspulver gefüllten Hexen, explodierten im besten Fall mit einem lauten Knall. Mittlerweile gehört zu vielen Funken auch ein Feuerwerk dazu – das ist jedoch nicht bei allen beliebt. Die Knallerei würde bereits das Feuerwerk beim Staatsfeiertag übertreffen, hört man von einigen mürrisch. «Seit wann gehört zum Funken ein...(weiterlesen) >

de10.02.2016 Feuerwerk mitten auf der Straße: Autofahrer wird schuldig gesprochen

„Der Angeklagte fuhr am 31.12. außerhalb geschlossener Ortschaften bergaufwärts, um sich von einer Anhöhe zusammen mit seiner im Auto befindlichen Familie wie viele andere das Neujahrsfeuerwerk anzuschauen. Hierbei war der Angeklagte spät dran, war der Jahreswechsel doch schon erfolgt. Auf der Straße weiter oben hielten sich verschiedene Personen auf, darunter die Zeugen R und K, die Feuerwerkskörper mitten auf der durch die parkenden Fahrzeuge in der Breite eingeschränkten Fahrbahn zünden...(weiterlesen) >

de27.01.2016 Polizei plädiert für Böller-Verbot

Die Göttinger Polizei würde ein Böller-Verbot in der Innenstadt in Silvesternächten begrüßen. Doch angeblich steht dem eine Personalkräftemangel im Weg.

Das sehen wir anders:


Wir glauben nicht, dass an Silvester das Potential der Sicherheitskräfte aus Ordnungsamt und Polizei auch nur annähernd ausgeschöpft wird. Während Feuerwehr und Rettung ihr Personal für „die schlimmste Nacht des Jahres“ (aus Ehrenämtern) verdoppeln, fährt die Polizei jedenfalls Regeldienst....(weiterlesen) >

un23.01.2016 Feuerwerksproduktion in China

Chinas Feuerwerksindustrie muss illegale Familienbetriebe auslaufen lassen und das Markenbewusstsein der Firmen verbessern, um die Sicherheit der Produkte zu gewährleisten. Dies sagte ein Vereinigungsvorstand nach zwei Detonationen innerhalb einer Woche, bei denen 13 Personen getötet und mindestens 60 weitere verletzt wurden. In der Provinz Jiangxi wurden bei einer Explosion am Mittwoch drei Personen getötet, eine weitere Person gilt als vermisst. 53 Personen mussten mit Verletzungen ins Spital...(weiterlesen) >

de15.01.2016 Randalierer nahmen Dom gezielt unter Beschuss

Bei den Gewaltausbrüchen in Köln wurde auch das Wahrzeichen der Stadt Ziel von Attacken. Die ehemalige Dombaumeisterin berichtet, dass es bei der Silvestermesse fast zu einer Panik kam.

Der Gottesdienst im Kölner Dom ist zu Silvester offenbar verabredeten Angriffen durch Böller ausgesetzt gewesen. Es habe während der Jahresschlussmesse ab 18.30 Uhr einen "bisher an Silvester nicht erlebten massiven Raketen- und Böllerbeschuss" gegen die Kathedrale gegeben, sagte die frühere Kölner Dombaumeisterin...(weiterlesen) >

de13.01.2016 Ärger um Silvesternacht: Kein Feuerwerk der Freundlichkeit

Telgte
Dass am Kreisverkehr am Orkotten in der Silvesternacht einiges los war, das ließ sich noch Tage später an den Hinterlassenschaften auf der Straße erkennen. Doch das ausgelassene Feiern der Menschen dort war es nicht, was Heiner Harenbrock auch noch Tage danach ärgert. Er bemängelt vielmehr zwei Dinge, die nicht zu erkennen gewesen seien. Der Respekt untereinander, und die seiner Meinung nach notwendige Polizeipräsenz.

„So schlimm, wie in diesem Jahr, war es aber noch...(weiterlesen) >
Von Björn Meyer

at11.01.2016 Silvesterknallerei und mehr

Die Leserbriefe zu diesem Thema in den VN zeigen, dass nicht nur die Emissionen von Jahr zu Jahr steigen, sondern auch die kritischen Stimmen gegen diesen Unsinn. Eine Studie von ARBÖ und ÖVK stellt fest, dass die 400 Tonnen PM 10 (Particulate Matter = Feinstaub), die in einer einzigen Silvesternacht in Österreich freigesetzt werden, annähernd gleich hoch sind wie die aller PKW und LKW zusammen in einem Jahr! Zudem sind die Partikel der vielfältigsten Giftstoffe so klein, dass sie tief in die...(weiterlesen) >
Mag. Franz Ströhle

at06.01.2016 Nein zur ­Silvesterknallerei

Immer mehr Menschen (Familien mit Kleinkindern, Kranke, Tierhalter usw.) haben Probleme mit der Silvesterknallerei. Die Knallerei beginnt ja nicht erst zu Silvester, sondern um die Weihnachtsfeiertage und endet dann irgendwann im Jänner. Normalerweise müsste man meinen, dass dieser Unfug auch den Politikern, die Gesetze und Verordnungen beschließen können, auf die Nerven geht. In Tirol war es möglich, wegen Brandgefahr zu Silvester das Abschießen von Raketen zu verbieten. Für mich stellt sich...(weiterlesen) >
Johann Giesinger

de05.01.2016 Feinstaub-Rekord ind Heppenheim durch Silvesterfeuerwerk

Das Silvesterfeuerwerk belastet die Luft in Deutschland laut Umweltbundesamt (UBA) mit 4000 Tonnen Feinstaub. Diese Menge entspreche etwa 15 Prozent der Jahresbelastung mit Feinstaub aus dem Straßenverkehr, hieß es in einer Mitteilung. Das Einatmen von Feinstaub ist gefährlich. Die Wirkungen reichen von Atemwegsreizungen bis zu Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen.

In der Neujahrsnacht hat die Feinstaub-Konzentration an der Messstelle in Heppenheim mit 700 Mikrogramm pro Kubikmeter...(weiterlesen) >

at05.01.2016 Sinnlose Knallerei

Sinnlose Knallerei

Wie lange müssen wir diese sinnlose Silvesterknallerei noch dulden? ­Sicher eine Frage, die nicht nur mir am Herzen liegt, und die ich heute an die Landesregierung stellen möchte. Was muss geschehen, dass Sie endlich dazu bewegt werden, diesen Unsinn aus unserem „subra Ländle“ zu verbannen? Ich frage mich, ob Sie Silvester in einem Bunker verbringen? Es erübrigt sich wohl, aufzuzählen, was und wer massiv darunter leidet, denn das ist jedem Kind bekannt. Ganz abgesehen...(weiterlesen) >
Berni Danler und Edgar Aberer

de02.01.2016 „Ich hasse Silvester.“

Müllberg Berlin Müllberg Berlin
600 Mitarbeiter und 150 Fahrzeuge der Berliner Stadtreinigung beginnen jeweils am 01.01. um 2h morgens mit dem Aufräumen: Für die Berliner Stadtreinigung ist Silvester ein Großkampftag.

Neujahrstag, neun Uhr morgens am Bebelplatz: Nach sieben Stunden im Dienst machen die ersten 160 Einsatzkräfte Mittagspause. Viele von ihnen sind von Berufs wegen keine Fans der großen Party am Ende des Jahres. „Ich hasse Silvester“, sagt Gabi Weiss (53), die am Vorabend um neun ins Bett gegangen...(weiterlesen) >

de30.12.2015 Böllerrepublik Deutschland

Nie schlug dem Silvesterböller hierzulande mehr Antipathie entgegen als in diesem Jahr. Aus gutem Grund. Eine durchschnittliche Silvesternacht in einem Großstadt-Krankenhaus sieht laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie nämlich so aus: "60 Teilverletzungen, wie zum Beispiel abgetrennte Finger oder Fingerglieder, und fünf bis zehn schwere Verletzungen, wie zum Beispiel eine zerstörte Hand."

Durch Böller beschädigte Trommelfelle, zerfetzte Genitalien, Sehnen,...(weiterlesen) >
Martin Zips

at30.12.2015 Immer mehr sehr schwere Verletzungen durch Böller

"Seit einigen Jahren sehen wir einen Anstieg bei den sehr schweren Verletzungen durch Silvesterraketen und Böller." Das sagt Univ.-Prof. Lars-Peter Kamolz, Leiter der Klinischen Abteilung für Plastische, Ästhetische und Rekonstruktive Chirurgie am LKH-Univ. Klinikum Graz im KURIER-Gespräch.

"Im Vorjahr versorgten wir im Dezember und Jänner 15 Patienten nach Böllerverletzungen, bei fünf von ihnen mussten wir Hand- bzw. Fingerteile sowie auch ganze Finger, die abgerissen waren, replantieren....(weiterlesen) >
Ernst Mauritz

de30.12.2015 Fast jeden Tag gibt es in Hamburg ein Feuerwerk

Es ist laut, bunt und gefühlt bei fast jeder größeren Veranstaltung in Hamburg zu bestaunen: das Feuerwerk. Wie viele es tatsächlich sind und warum Privat-Feuerwerke so gut wie nie genehmigt werden.

Hafengeburtstag, Cruise Days, Frühlingsdom, Sommerdom, Winterdom, Alstervergnügen, Kirschblütenfest und natürlich Silvester. Was haben all diese Hamburger Veranstaltungen gemein? Richtig, es gibt professionelles Feuerwerk. Und auch zu vielen anderen Gelegenheiten wird in Hamburgs Himmel...(weiterlesen) >
Andreas Grieß

at28.12.2015 Volksvertreter in Geiselhaft?

Ab Weihnachten bis ca. Ende Jänner mit Höhepunkt an Silvester: Unsere Wohngebiete werden mit Knallerei und Qualm erfüllt. Menschen und Tiere müssen unter dieser sinnlosen Unart leiden. Mit aus aller Herren Länder importierten Böllern und Raketen, die schon viel Leid an Leib und Leben angerichtet haben, wird die Bevölkerung mit dem Höhepunkt am Silvester mit ohrenbetäubendem Lärm, einem übelriechenden Smog und Unrat auf Straßen und Plätzen belästigt. Warum wird dieser Zustand toleriert?...(weiterlesen) >
Albert De Donder

at28.12.2015 Unfälle mit Silvester-Feuerwerk: 97% der Verletzten sind Männer

Das “starke” Geschlecht stellt zu Silvester alle Jahre wieder leider auch eine gehörige Unvernunft unter Beweis. Feuerwerk und die damit zusammenhängenden Unfälle sind eine männliche Domäne. Von den 600 Verletzten, die laut Versicherungsverband alljährlich zu beklagen sind, gehören 97 Prozent dem offenbar unvernünftigen Geschlecht an.

Wie am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien erläutert wurde, fehlt es den Männern in Sachen Silvester-Knallerei am Gefahrenbewusstsein und oft...(weiterlesen) >

de28.12.2015 Silvester-Feuerwerk: Nach der Knallerei ist alles weg

Feuerwerke sind in Deutschland seit Jahrhunderten eine traditionelle und beliebte Art, herausragende Ereignisse mit etwas ganz Besonderem zu würdigen. In früheren Jahren eigentlich nur zur Jahreswende üblich, werden „farbenprächtige Feuerwerke“ in den letzten Jahren zunehmend auch im weiteren Jahresverlauf bei jedem Jubiläum, Dorf- und Stadtfesten, sportlichen Großveranstaltungen, Musikfestivals, Hochzeiten, ja selbst zum Abschluss verkaufsoffener Sonntage durchgeführt. Mit immer spektakuläreren,...(weiterlesen) >

at24.12.2015 Ein kurzer Knall mit oft langen Folgen

Ausgelassene Stimmung, ohrenbetäubende Musik, knallende Sektkorken gepaart mit einem farbenfrohen Feuerwerk: Der Rutsch ins neue Jahr ist meist ein sehr lauter und wird für die Ohren zur Belastungsprobe. Vor allem Knallkörper werden zunehmend zum Problem, denn sie können bleibende Schäden am Gehör verursachen, wie Hörakustik-Experte Lukas Schinko von Neuroth warnt.
Messungen zeigen: „Bis zu 145 Dezibel kann ein Kracher erreichen, das ist sogar lauter als ein startender Düsenjet“, warnt...(weiterlesen) >

at15.12.2015 Der perfekte ­Silvesterknaller

Bald wird es wieder losgehen mit den ersten Böllern und Raketen. Man muss ja schließlich ausprobieren, ob sie dann an Silvester richtig funktionieren und ob sie auch laut genug knallen. Ich habe mir gedacht, wie wird es den vielen Flüchtlingen gehen, die jetzt bei uns im Land sind, die vor dem Krieg, vor entsetzlichem Getöse, Gewehrsalven, dem Schmerz und Elend geflohen sind? Was wird in ihnen vorgehen, wenn die lauten Böller und verschiedensten Geschosse durch die Nacht donnern? Wie viel Angst...(weiterlesen) >
Veronika Hofer

de09.12.2015 Erste Beschwerden über Böllerei

Wenn Raketen gen Himmel schießen, Böller lärmen und Zissemännchen zischen, ja dann ist Silvesternacht. Oder auch nicht. Bereits in diesen Tagen erreichen das Ordnungsamt Beschwerden aus der Bevölkerung, dass Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Dabei, so Polizeisprecher Michael Pilipp, dürften Chinakracher & Co. nur am 31. Dezember, 0 Uhr bis 23.59 Uhr, gezündet werden: „Ausgenommen sind beispielsweise Privatfeiern, aber dann muss ein Feuerwerk genehmigt werden.“

Verkauf vom 29....(weiterlesen) >
Svenja Suda

at09.12.2015 Wie früher: Verkauf erst am 30. Dezember

In diesen Tagen startet bei vielen Handelsbetrieben bereits der Verkauf von Knall- und Feuerwerkskörpern.
Obwohl der Gebrauch dieser Produkte in den meisten Gemeinden erst am 31.12. erlaubt ist, hatte ich das
Vergnügen, bereits am Abend des Nikolaustages die Knallerei in meiner Nachbarschaft zu hören. Es ist schon schwer genug, in der Silvesternacht seine Katzen und Hunde halbwegs zu beruhigen, weil diesen die Knallerei richtig weh tut. Muss das tatsächlich schon jetzt beginnen? Unsere Politiker...(weiterlesen) >
Günter Mayr

de08.12.2015 Wird 2015 das gefährlichste Silvester aller Zeiten?

Dresden – Bis zur Silvesternacht sind es noch 24 Tage. Doch der Schmuggel von verbotenen Böllern aus Tschechien und Polen läuft schon auf Hochtouren. Immer wieder entdeckt die Bundespolizei gefährliche Transporte und deren Ladung wird immer gefährlicher.

Gleich hinter der Grenze in Petrovice (Böhmsiche Schweiz) boomt in diesem Jahr das Geschäft mit Monster-Böllern. Besonders im Trend: Gefährliche Kugelbomben, die größten verbotenen Böller, den der tschechische Asia-Markt derzeit...(weiterlesen) >
Luisa Schlitter

de05.12.2015 ÖDP bittet: Keine Böller vor Flüchtlingsheimen!

ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger drängt darauf, dass vor allem rund um die Unterkünfte von Flüchtlingen im Stadtgebiet feuerwerksfreie Zonen eingerichtet werden: Die Menschen in den Unterkünften seien von Krieg und Terror traumatisiert.

Vor allem für Kinder dürfte es schwierig sein, die zum Teil stundenlange Geräuschkulisse der Silvesterknallerei emotional von den schrecklichen Erlebnissen zu trennen. „Wir sollten darauf Rücksicht nehmen und im Umkreis der Flüchtlingseinrichtungen...(weiterlesen) >

de05.12.2015 Brauchen wir böllerfreie Zonen in Deutschlands Innenstädten?

Deutsche Bundesbürger haben laut des Verbandes der pyrotechnischen Industrie beim letzten Jahreswechsel rund 129 Millionen Euro in den Himmel gejagt.

Damit soll jetzt Schluss sein, fordert unter anderem Julian Heiermann (39) vom Naturschutzbund (NABU): „Es gibt zig Gründe für ein Verbot von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht. Zum einen ist die Feinstaubbelastung extrem hoch angesichts der Tonnen von Schwarzpulver, die da in die Luft gejagt werden. Dann wird eine unglaubliche Menge Müll...(weiterlesen) >

de03.12.2015 Kriegstraumata und Feuerwerk

Ich erinnere mich noch gut, wie meine Mutter für mich völlig überraschend auf dem Ulmer Münsterfest in Panik geriet. Zur Feier des 500jährigen Jubiläums wurde in allen Öffnungen des gotischen Turmes ein großartiges Feuerwerk gezündet. Obwohl meine Mutter, die sich sonst gut im Griff hatte, ja sah und mit dem Verstand wusste, dass das als Festakt geplant war, geriet sie so außer Fassung, dass wir das Familientreffen am Münsterplatz so schnell wie möglich abgebrochen und den Ort verlassen...(weiterlesen) >
Maria Reichel

de03.12.2015 Terrorangst als Chance?

Es ist eigentlich traurig, dass es einer täglich herrschenden Terrorangst bedarf, um darüber nachzudenken, ob man das sinnlose Abbrennen von Feuerwerkskörpern an Silvester abschaffen soll. Ob es soweit kommen wird, wird sich zeigen, denn auch hinter der ganzen Pyrotechnik steht eine Lobby die hier sicher noch "ein paar Takte" mitsprechen wird.

Grüner Abgeordneter gegen Böller an Silvester

Trotzdem ist die Idee des grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele nachvollziehbar...(weiterlesen) >
Thomas Liedl

at26.11.2015 GEFAHR - ILLEGALE BÖLLER AUS DEM INTERNET

Verbotene Böller per Mausklick: Dieser Trend macht sich heuer in Oberösterreich bemerkbar. Nicht zuletzt wegen des Böller-Unfalls am Wochenende in Bad Ischl warnt die Polizei vor den illegalen Krachern aus dem Ausland. Auch der Böller, der einem 15-jährigen Mädchen in Bad Ischl drei Finger abgerissen hat, war ein verbotener.
Sie heißen Bomben-Mix und Böller-King: Die illegalen Kracher sind voll mit hochexplosivem Sprengstoff und werden häufig unzertifiziert in Asien hergestellt. Viele haben...(weiterlesen) >

de09.11.2015 Verwaltungskosten statt Anzeige

Im folgenden Kommentar zeigt sich das aktuelle Dilemma des Diskurses über Pyrotechnik: Die Exekutive verharmlost. Statt auf den Straftatbestand hinzuweisen und diesen zu ahnden, wird im folgenden Artikel der Sächsischen Zeitung von Verwaltungsaufwand geredet. Ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz gefährdet Leben. Eine Verwaltungsstrafe von 250 Euro ist das falsche Signal und mitverantwortlich für die seit Jahren zu beobachtende Eskalation.

Zum großen Knallen wird es gar nicht erst...(weiterlesen) >

de17.09.2015 Pyrotechnik auf dem Golfplatz: Swisttaler Verein schaltet Landrat ein

SWISTTAL. Im Streit um die Feuerwerke am Schloss Miel hat der Swisttaler Verein "Rettet die Bäume und Biotope" nach der Bezirksregierung nun die Siegburger Kreisverwaltung eingeschaltet.
Der Grund: Der Verein möchte von Landrat Sebastian Schuster wissen, ob die Feuerwerke und ebenso die wöchentlichen Böllerschüsse rechtens sind. "Sie sind keine für eine Golfanlage typischen Geräusche beziehungsweise Emissionen und dürfen nach unserer Ansicht in der Fortpflanzungszeit von März bis...(weiterlesen) >

de19.08.2015 Krach um Feuerwerk in Jägerswald

Bergen/Werda/Theuma. Theumas Bürgermeister Lothar Schwenkbier (parteilos) hat mit seinem Vorschlag, in Zukunft private Feuerwerke in Jägerswald einzuschränken, nicht nur Zustimmung geerntet. Schwenkbier brachte das Knaller-Thema zur jüngsten Sitzung des Verwaltungsverbands Jägerswald auf den Tisch. Er appellierte an die Verwaltungsräte, das Abbrennen von Feuerwerk jenseits des Silvester- und Neujahrstages bei privaten Feiern einzudämmen. Es nehme überhand, könne Rinder erschrecken...(weiterlesen) >

de19.08.2015 Feuerwerk das ganze Jahr: Hermann Riedel kritisiert „lärmende Geschenke“

WILDENLOH „Dass zu Silvester Feuerwerke abgebrannt werden, muss man ja hinnehmen“, sagt Hermann Riedel aus Friedrichsfehn. „Weil man das weiß, kann man sich ja – insbesondere wenn man wie ich Tierhalter ist – darauf einstellen. Unmöglich finde ich es aber, dass auch zu anderen Jahreszeiten private Feuerwerke genehmigt werden, durch die Menschen belästigt und Tiere verschreckt und verängstigt werden. Und gar nicht nachvollziehen kann ich es, dass bei der Trockenheit und der jetzigen...(weiterlesen) >

ch08.08.2015 Mit dem Feuerwerk-Spektakel nehmen wir verpestete Luft in Kauf

Die Feuerwerke, die am Abend des 1. August den Himmel erleuchteten, sind längst verglüht. Doch die Spuren der Raketen lassen sich noch immer nachzeichnen – etwa in den Daten der Geräte, die die Luftqualität messen.
So weisen die Feinstaub-Daten von Ostluft, der «Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein», den Feuerwerks-Ausschlag auf, der jeweils für den Nationalfeiertag und den Jahreswechsel typisch ist. Und so nahm auch dieses Jahr am 1. August,...(weiterlesen) >

ch05.08.2015 Es hat ausgeknallt!

Es ist Sonntagabend, 2. August, kurz nach 22 Uhr, als plötzlich während mehrerer Minuten Böllerschüsse die Stille im Wohnquartier zerreissen. «Hört das denn nie auf?», frage ich mich leicht genervt. Feiern ist ja grundsätzlich gut. Und dass die Schweiz es an ihrem Nationalfeiertag mal so richtig krachen lässt, finde ich ebenfalls okay, obwohl: Dass in Zürich am 1. August morgens ab 7.15 Uhr mit 26 Kanonenschüssen aus dem Schlaf geballert wird, wer nahe beim Albisgüetli wohnt, müsste...(weiterlesen) >

de22.07.2015 Böller im Postkasten – ein Privathaftpflichtfall?

Ein Böller, der in einen Postkasten gesteckt worden war, "um das Explosionsgeräusch zu hören", ein schwer Verletzter und eine in der Folge abgelehnte Deckung durch die Privathaftpflicht-Versicherung beschäftigten den OGH. Dieser stellte fest: Das bewusste Schaffen einer Situation, die eine Brandgefahr oder Explosionsgefahr mit sich bringt, aus bloßem Mutwillen, gehört bei Erwachsenen nicht zur Gefahr des täglichen Lebens.

An den Obersten Gerichtshof (OGH) wurde vor kurzem ein Fall herangetragen,...(weiterlesen) >

de20.07.2015 Böller nur ohne Schwarzpulver

Rhein-Berg. Ein Unglück bei einem Schützenfest wie am Samstag im sauerländischen Niedermarsberg könnte in Rhein-Berg nicht passieren: Historische Böllerkanonen sind nach Angaben der Schützenvereine im Kreis unbekannt. In Niedermarsberg war der Schützenkönig beim Festauftakt tödlich von Stücken zweier auseinanderfliegender Böllerkanonen getroffen worden.

Es ist nicht der erste Unfall dieser Art: Im Jahr 2012 hatte es auch in der Region, bei einem Schützenfest in Leverkusen-Schlebusch,...(weiterlesen) >

de09.07.2015 Feuerwerks-Verbot auf dem Lautlinger Stauffenberg-Areal

Albstadt-Lautlingen. Bei Hochzeitsfesten im Lautlinger Schlosshof werden nach wie vor Feuerwerkskörper abgefeuert, obwohl das verboten ist.

Wie Ortsvorsteherin Juliane Gärtner in der jüngsten Ortschaftsratssitzung darlegte, müssen Feuerwerke, außer an Silvester, grundsätzlich genehmigt werden, und im Schlossbereich ist das Abschießen von Feuerwerkskörpern wegen des Fachwerks auch an Silvester verboten. Auf dieses Verbot, so Gärtner, würden Mieter der Schlossscheuer und Brautpaare,...(weiterlesen) >

de08.07.2015 Azubis müssen für Polen-Böller und wilde Flucht büßen

Das Zünden eines Polen-Böllers und eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei müssen zwei Auszubildende aus Bochum teuer bezahlen. Die 20 und 21 Jahre alten Bochumer waren am späten Abend des 25. Novembers 2014 mit einem Peugeot unterwegs. In der Nähe des Birkhuhnwegs brachte der 20-Jährige, der Beifahrer, den Silvesterkracher in einem Abfallbehälter einer Haltestelle zur Explosion. Der in Deutschland nicht zugelassene Böller zerstörte den Behälter völlig.

Zufällig fuhr eine Zivilstreife...(weiterlesen) >

ch07.07.2015 Feuerwerk wirft Fragen auf

Im Kanton Schwyz lässt es sich eher mit Raketen und Böllern feiern als in den Nachbarkantonen Zürich und St. Gallen. Diese Erfahrungen scheinen die Bewohner im Gebiet zwischen Rich­ters­wil, Lachen, Rapperswil-Jona und Stäfa zu machen.
Am letzten Donnerstagabend kamen sie wieder einmal in den Genuss eines rund halbstündigen privaten Feuerwerks, das vor Hur­den von zwei Schiffen aus abgebrannt wurde.

Zwei Feuerwerke pro Monat

Die Ortschaft Hurden am Seedamm gehört zur Gemeinde...(weiterlesen) >

de24.06.2015 Ein Feuerwerk jagt das nächste - Mülheimer sind verärgert

Am letzten Wochenende knallte es in Mülheim sechs Mal. „Das ist unüblich“, kommentiert Erich Oesterwind vom Ordnungsamt, „es liegt einfach daran, dass von Freitag bis Montag gleich mehrere Abi-Bälle in der Stadthalle veranstaltet wurden. Die Schulen buchen bei der MST ein Paket, das Saal, Gastronomie und ein Feuerwerk beinhaltet. Zudem lief noch die ,Extra-Schicht’ in der Müga.“ Da habe es am Samstag dann ausnahmsweise gegen 23.30 Uhr noch ein Feuerwerk gegeben. Normalerweise müsse...(weiterlesen) >

at11.06.2015 Die Bevölkerung von Dürrmenz hat die Schnauze voll

Mühlacker. „Die Bevölkerung von Dürrmenz hat die Schnauze voll!“, so die örtliche Stadträtin Karin Münzmay. Wie viel Feuerwerk verträgt eine Stadt? Eine Frage, die in der Debatte im Ratssaal weit über den konkreten Fall hinausreicht.Vordergründig ging es darum, der Christlichen Gemeinde Dürrmenz für ihr Gelände am Ortseingang aus Richtung Pinache ein Fest- und Tagungszentrum zu genehmigen, das es in der Realität längst gibt. Das Areal mit seinem Veranstaltungssaal dient nicht...(weiterlesen) >

de10.06.2015 Feuerwerk beim Unterkirnacher Dorffest entfacht Streit vor Gericht

Feuerwerk beim Unterkirnacher Dorffest entfacht Streit vor Gericht
Nach dem Feuerwerk am Dorffest Unterkirnach regnete Asche auf einige Autos im Hubert-Blessing-Weg und richtete Schaden an. Das Ehepaar Meier klagte nun den Schaden ein, doch sowohl Amtsgericht als auch Gemeinde wiesen die Vorwürfe zurück. Nun kämpfen sie mit einer Berufung vor dem Landesgericht weiter.


Der Vorwurf: Das Feuerwerk wird traditionsgemäß oberhalb des Talsees bei der Streuobstwiese abgefeuert. Zum Haus des...(weiterlesen) >

de06.05.2015 Knallerei in Zwickau lässt kaum nach

Wissen Sie noch? Im Frühjahr 2014 hat die Zwickauer Stadtverwaltung angekündigt, dass sie weniger private Feuerwerke genehmigen will.
Zwickau. Viele Zwickauer haben am vergangenen Samstag sicher das Feuerwerk auf dem Platz der Völkerfreundschaft angeschaut. Schön war's. Und angekündigt war's. Von zahlreichen privaten und damit unangekündigten Knallereien fühlten sich die Muldestädter in jüngster Zeit zunehmend genervt. So sehr, dass die Stadtverwaltung bekanntgab, dass sie nicht mehr so...(weiterlesen) >

de29.04.2015 3,4 Tonnen Sprengstoff im Keller eines Wohnhauses gelagert

Hamburg. Wochenlang lebten die Bewohner von Billstedt auf einem Pulverfass – und ahnten nichts. Allein in einem fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus an der Billstedter Hauptstraße hatte Oliver R., 46, mehr als 2,1 Tonnen illegale Feuerwerkskörper gelagert: Böller, Kracher und Raketen, die rund 450 Kilogramm Explosivsprengstoff enthielten. Eine Menge, die ausgereicht hätte, das Haus und andere Gebäude in Schutt und Asche zu legen. Glücklicherweise entdeckte der Zoll das Arsenal...(weiterlesen) >

de29.04.2015 Feuerwerk machte Pferde scheu

Westerkappeln - Am Nachthimmel von Seeste ist am Samstag ein Feuerwerk in die Luft gegangen, wie es in der Gemeinde bislang wohl noch nicht zu sehen gewesen war. Dabei sind einer Familie in Seeste im wörtlichen Sinne die Pferde durchgegangen.

„Wer hat das genehmigt ?“, fragt die Betroffene in der Facebook-Gruppe „Westerkappeln“. Niemand, lässt sich kurz und bündig antworten. Denn so ein Feuerwerk muss gar nicht genehmigt werden.

Samstagabend wurde ein 40. Geburtstag am Schießstand...(weiterlesen) >

ch27.04.2015 Durch Böller arbeitsunfähig

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Simon Perks wurde während dem Fussballspiel zwischen dem FC Vaduz und YB durch einen Böller eines YB-Fans schwer verletzt. Der Tontechniker erlitt eine Brandwunde und ein Gehörtrauma.

«Ich bin immer noch ziemlich wütend, aber vor allem traurig», sagt Simon Perks aus Dicken SG. «Mein ganzes Leben lang habe ich während meiner Arbeit als Tontechniker und Musiker meine Ohren geschützt, und in nur einer Sekunde ändert sich alles.» Der 50-Jährige war als Tontechniker für den Teleclub...(weiterlesen) >

de18.04.2015 Kein Feuerwerk im Oberdorf

Das Zünden von Raketen und Krachern ist eindeutig verboten / Hoffen auf Vernunft der Bürger.

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN. Ein Verbot für Silvesterfeuerwerk im Haltinger Oberdorf wird vorerst doch nicht kommen. Doch Freunde von Böllern und Raketen sollten sich nicht zu früh freuen. Ortsvorsteher Michael Gleßner und Jürgen Engler, Abteilungskommandant der Feuerwehr Haltingen, entdeckten bei einem Rundgang im Oberdorf zahlreiche alte Gebäude in Fachwerkbauweise, in deren Umkreis die Sprengstoffverordnung...(weiterlesen) >

ch14.04.2015 Privatfest mit Feuerwerk? Nein Danke!

Ein mitternächtliches Feuerwerk in Istein hat viele Bürger irritiert. Im Rathaus weiß man von nichts. Die bunte Knallerei war nicht angemeldet worden. Eine Genehmigung hätte es nicht gegeben.

Das bundesweit geltende Sprengstoffgesetz beziehungsweise eine der dazu gehörenden Verordnungen erlaubt Privatleuten das Abbrennen von Feuerwerken grundsätzlich nur an zwei Tagen im Jahr: am 31. Dezember und am 1. Januar. Wer zu einem Familienfest unter dem Jahr Feuerwerkskörper zünden möchte,...(weiterlesen) >

de26.03.2015 Böller-Attacke auf Duisburger Feuerwehr: Wie können solche Übergriffe verhindert werden?

An Silvester kam es in Duisburg zu Böller-Attacken auf die Feuerwehr. Jetzt macht man sich Gedanken, wie solche Übergriffe in Zukunft verhindert werden können.

Die Feuerwehr Duisburg-Marxloh ist immer noch sauer und entsetzt über die Böller-Attacke an Silvester. Wie derwesten.de berichtet, war der Notruf um halb eins in der Silvesternacht eingegangen. Zwei Körbe der Weihnachtsbeleuchtung brannten, vermutlich war Brandstiftung der Grund. Als die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten...(weiterlesen) >

ch04.03.2015 Privates Feuerwerk: «Es gibt immer wieder schwarze Schafe»

Am Sonntag stimmt der Aargau über die Feuerwerksinitiative ab. Die Bewilligungspraxis der Gemeinden bei privatem Feuerwerk heute ist unterschiedlich, jedoch eher restriktiv.

Selbst unter den Gegnern der kantonalen Feuerwerksinitiative finden sich wenige, die das private Abfeuern von Raketen befürworten. Kritisiert wird lediglich, dass ein weiteres Gesetz die persönliche Freiheit einschränken soll. Die Diskussion um die Initiative hat darum grundsätzliche Fragen aufgeworfen: Wie weit...(weiterlesen) >

un27.02.2015 Böller-Regeln zu strikt: EU verklagt Deutschland

Böller und Raketen dürfen in Deutschland nur unter strengen Auflagen auf den Markt kommen. Nach Ansicht der EU-Kommission betreibt die Bundesrepublik aber überflüssigen Aufwand - zum Nachteil der Hersteller. Der Streit geht jetzt zum Europäischen Gerichtshof.

Brüssel - Deutschland muss sich wegen seiner strengen Regeln für den Handel mit Feuerwerkskörpern einem Verfahren vor dem Europäischen Gerichtshof (EuGH) stellen. Die EU-Kommission beurteilte am Donnerstag eine jüngst vorgenommene...(weiterlesen) >

de26.01.2015 Böller sind für die Tiere am schlimmsten

800-mal jährlich müssen die 23 Stuttgarter Polizeipferde für Fußballspiele, Demonstrationen, oder Fahndungen im Gelände in den Einsatz. Im Training wird die Reithalle am Polizeidienstgebäude in Ostfildern regelmäßig umfunktioniert. Mal zu einer Großdemonstration am Schlossplatz, mal zum Weg vom S-Bahnhof Richtung Neckarstadion. So auch am Montagnachmittag, als der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall die Polizeireiterstaffel besuchte.
„Wir versuchen im Training, so realitätsnahe...(weiterlesen) >

de07.01.2015 Nach Feuerwerk: Hündin Akira irrt vier Tage durch den Wald

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NEUMARKT - Eine viertägige bange Suche hat ein gutes Ende gefunden: Der Neumarkter Johann Lachner hat seine Akira wieder, die sich am Silvesternacht so erschreckt hatte, dass sie fortlief und nicht wieder heimfand.

Ruhig liegt die langhaarige Hündin in dem Wintergarten des Hauses in Altenhof, lässt sich das dichte Fell kraulen ohne dabei den Besuch und den im Hintergrund streichenden grau-gestreiften Kater aus den Augen zu lassen. Mit ihren 8,5 Jahren ist Akira schon eine gesetzte Dame, die...(weiterlesen) >

un05.01.2015 Ich liebe Feuerwerke, ABER

LONDON. Nach einem Tweet über seine Bedenken, welche Auswirkungen laute Feuerwerke auf nichtmenschliche Tiere haben, wurde Richard Dawkins gebeten, einen 1.200 Worte langen Artikel zu diesem Thema zu verfassen, der im Original auf der Webseite der Richard-Dawkins-Foundationerschien ist.
Am 12. Oktober 1984 legte ein provisorisches Mitglied der IRA eine Bombe im Grand Hotel, Brighton; es handelte...(weiterlesen) >
Richard Dawkins

at03.01.2015 Die besten Kracher zum Schluss oder Wie ich lernte, absolute Stille zu lieben

Da ist sie wieder: Die Zeit der Jahresrück-, und -vorschau, der Knaller und Böller, der Kracher und Lacher. Zeit der Ausgelassenheit, der ausufernden Champagnerlaune und der unvernünftigen Verschwendung. Auch für wenig Geld sind schon Familiensortimente von Silvesterraketen zu erstehen. Klingende Namen wie „High Speed Bombs“ oder „Bombette“ üben auf alle Altersgruppen einen besonderen Reiz aus. Es ist ein bisschen wie Krieg spielen für große Kinder. 10 Millionen Euro geben die Österreicher...(weiterlesen) >
Elisabeth Maria (Si.Si.) Klocker

de03.01.2015 Feinstaub: Der komplette Jahresausstoß in einer Nacht

Die deutsche Politik nimmt die Belastung von Mensch und Umwelt ernst – so erscheint es zunächst aus Sicht der Autofahrer. Gerade durch das Einatmen von Feinstaub drohen erhebliche gesundheitliche Gefahren. Die Partikel gelangen tief in die Atemwege und beeinträchtigen potentiell die Gesundheit.

Und so wurde das Land mit so genannten Umweltzonen übersät, die es Besitzern älterer, aber legal zugelassener Fahrzeuge teilweise unmöglich machen, sich frei zu bewegen. „Bis zu zehn Prozent weniger...(weiterlesen) >
Jens Meiners

de03.01.2015 Erhöhte Feinstaubwerte in Baden-Württemberg zum Jahresanfang

Das Jahr 2015 begann in fast ganz Baden-Württemberg mit erhöhten Feinstaubkonzentrationen. Der Feinstaub stammt vor allem vom Silvesterfeuerwerk. In weiten Teilen des Landes wurde am Neujahrstag der Grenzwert für Feinstaub (Partikel PM10) von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel überschritten. Ursache sind dem LUBW zufolge das Silvesterfeuerwerk und die derzeit austauscharme Wetterlage.

„Feuerwerksrauch besteht zu großen Teilen aus Feinstaub. Ist gegen ein Uhr der Silversterspaß...(weiterlesen) >

de02.01.2015 Feuerwerk hinterlässt Schlachtfeld: Silvesterspuren auf Celler Straßen

Böllerreste sind für Anwohner ein Ärgernis, für Autofahrer sogar gefährlich: Die Silvesternacht hat auf den Straßen in Celle ihre Spuren hinterlassen.

Alle Jahre wieder: Wenn es am Neujahrsmorgen hell wird, werden die Spuren des Vorabends sichtbar – und nicht nur die ganz persönlichen. Die Überreste von Silvesterböllern auf der Straße sind ein Ärgernis für Anwohner, Fußgänger und Autofahrer und gefährlich obendrein.
In Celle gleichen öffentliche Wege und Plätze nach...(weiterlesen) >

at01.01.2015 Feinstaubbelastung zeitweise zehn Mal höher als erlaubt

Zum Jahreswechsel wurden in Graz-Süd zeitweise 524 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft gemessen. Das entspricht mehr als dem Zehnfachen des gesetzlichen Grenzwerts. Auch in Judenburg und in Leoben gab es nach der Knallerei Feinstaubalarm.

Fachleute nennen es „silvesterbedingt erhöhte Konzentrationen“: So ist auch zum jüngsten Jahreswechsel die Feinstaubbelastung explodiert – vor allem in der Landeshauptstadt. Die Halbstundenwerte betrachtet, wurden in Graz-Süd zeitweise 524 Mikrogramm...(weiterlesen) >

de31.12.2014 Luftschadstoffe: Feuerwerk versus Straßenverkehr

Wer schon einmal bei widrigen Wetterbedingungen ein Feuerwerk gezündet hat, weiß, dass die Raketen nicht nur schön aussehen, sondern tatsächlich atemberaubend sind. Wie sehr, zeigt ein Vergleich mit dem Straßenverkehr.

Das jährliche Silvester-Feuerwerk verursacht in Deutschland etwa so hohe Partikelemissionen wie alle Pkw und Lkw zusammen im ganzen Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) veröffentlicht hat. Gemessenen...(weiterlesen) >

de29.12.2014 Bund Naturschutz: »Wir plädieren für Silvester ohne Böllerei«

Wenn es um die Feinstaub-Belastung durch Autos geht, haben viele Bürger eine klare Meinung: je weniger, desto besser. Mit Blick auf Silvesterknaller ist das nicht unbedingt so. Das kritisieren Naturschützer und plädieren für sinnvolleres Geldausgeben.

Naturschützer in Bayern machen sich für ein Silvester ohne Knaller und Raketen stark. »Wir plädieren dafür, dass es ein Silvester ohne Böllerei gibt. Wir wollen den Menschen nicht ihren Spaß verderben, aber was sich inzwischen tut...(weiterlesen) >

at22.12.2014 Raketen und Kracher belasten die Luft massiv

Jedes Jahr zu Silvester werden Unmengen an Feuerwerkskörpern in die Luft geschossen und abgebrannt. Doch die Raketen sorgen immer wieder für einen deutlichen Anstieg der Feinstaubkonzentration in der Luft. So geriet der Neujahrstag 2014 an den meisten Messstationen des Landes zum ersten Feinstaub-Überschreitungstag des Jahres. Der Tagesmittelwert lag an diesem Tag an allen Salzburger und Halleiner Messstellen deutlich über dem erlaubten Tagesgrenzwert von 50 µg/m³, womit die Luftqualität im...(weiterlesen) >

de15.12.2014 Gehört zu einem Weihnachtsmarkt ein Feuerwerk?

Kerstin Groba aus Lohsa: "Vorher dachte ich, warum eigentlich nicht? Wenn es ein mittelalterliches Spektakel gewesen wäre, hätte ich es gut gefunden. Ein Weihnachtsmarkt hat ja immer auch ein mittelalterliches Flair, wie zum Beispiel der Funkelmarkt am Schloss.Aber so ein normales Feuerwerk mit Raketen finde ich dann nicht so passend."

Manja Hanko aus Tiegling: "So ein Feuerwerk brauchen wir auf dem Weihnachtsmarkt wirklich nicht. Schön sind die vielen Feuerschalen oder auch eine mittelalterliche...(weiterlesen) >

de14.12.2014 Wassermusik statt „Raketenangriff“

Warendorf - „Es reicht nicht nur die Knallerei zu verbieten, sondern mann muss den Menschen Alternativen bieten. Und wenn diese dann auch noch aus der Bevölkerung selbst kommen, ist die Akzeptanz umso größer“, sagen Doris Riesenbeck und Mechthild Arf. Von Kontrollen in der Silvesternacht halten die beiden Bürgerinnen nichts, die sich bereits mehrfach an die Stadt gewandt haben. Sie setzen auf Prävention. Erste Ideen, wie so eine Silvesternacht ohne Böller und Raketen auf dem Marktplatz...(weiterlesen) >

ch11.12.2014 Schweizer lassen es zunehmend krachen

Der Verbrauch an Feuerwerk nimmt stark zu. Der Bund weist auf gesundheitliche und ökologische Risiken hin.

In einigen Wochen wird das Jahr 2014 mit viel Feuerwerk verabschiedet. Weiterhin ist aber in der Schweiz der Feuerwerksverbrauch am Ersten August grösser. Darauf verweist ein neuer Bericht des Bundesamts für Umwelt (Bafu). 2013 betrug der inländische Verbrauch an Feuerwerkskörpern...(weiterlesen) >

at10.12.2014 Pyrotechniker fordert beschlagnahmte Böller zurück

Geräumt ist der Rest jenes illegalen Böllerlagers, das am Freitag im oberösterreichischen Pupping ausgehoben wurde. Inzwischen geht der betroffene Pyrotechniker zum Gegenangriff über und will seine beschlagnahmte Ware zurück.

Ein anonymer Hinweis hatte die Bezirkshauptmannschaft und die Polizei auf den ehemaligen Schweinestall in Pupping aufmerksam gemacht, der als Pyrotechniklager herhalten musste. "Die Wahl des Lagers war sicher nicht optimal, aber zu Silvester hat...(weiterlesen) >

de10.12.2014 AN DREI TAGEN MACHT „COMET FEUERWERK“ 75 MILLIONEN EURO UMSATZ

Geschäftsführer Richard Eickel (50): „Es ist eine logistische Meisterleistung, denn 30 000 Läden in ganz Deutschland wollen am 29. Dezember ihr Feuerwerk haben.“ Dann ist der Verkaufsstart für Böller & Co.
Der komplette Jahresumsatz von 75 Millionen Euro wird in den letzten drei Werktagen des Jahres erwirtschaftet. Produzieren lässt „Comet“ die 1,5 Millionen Feuerwerks-Artikel aber in China. Per Schiff werden sie in 900 Groß-Containern in die Seestadt geliefert.

Eickel: „Im Akkord...(weiterlesen) >

de10.12.2014 Der Drang zum Knallen ist stärker

Täglich knallt der Vollidiot. Und wenn er nicht knallen darf, dann knallt er eben woanders - zum Leide der eigenen Balkontür, wie jetzt in Spandau zu beobachten war. Eine Glosse.

Kulturkritiker alter Schule raunen ja gern darüber, dass unter der Jugend die Langeweile im gleichen Umfang zunehme wie die Zahl der Zerstreuungen. Auf neuen Stand gebracht hieße das: je mehr Playstations und DVD-Boxen, desto gähn – und desto Blödsinn. Klar: Als aufgeschlossener Zeitgenosse möchte man...(weiterlesen) >

at02.12.2014 Kripo spürt illegale Böller auf

Hausdurchsuchungen in der Südoststeiermark nach Explosion in Kapfenstein fördern Unmengen an Böller und Unterlagen zutage.

Die Pyrotechnikszene ist in Aufruhr, denn nach der folgenschweren Explosion in Kapfenstein haben die Ermittler des Landeskriminalamtes (Brandgruppe) vergangene Woche eine Serie von Hausdurchsuchungen in der ganzen Südoststeiermark durchgeführt. Dabei wurden Unmengen illegaler Sprengkörper – auch Böller, wie sie in Kapfenstein hergestellt wurden – und Geschäftsunterlagen...(weiterlesen) >

at01.12.2014 Pyro-Fälschungen in den österreichischen Handel gelangt

Sie sehen täuschend echt aus und sie können tödlich sein: hochexplosive gefälschte Böller. Und das Fatale daran: Sie sind in den Pyrotechnik-Fachhandel gelangt und betroffene Unternehmer wissen dies gar nicht. Wer so einen Böller sieht oder besitzt, sollte unverzüglich die Polizei rufen. Denn gefälschte Ware ist überaus gefährlich.

Anlass genug für das Innenministerium, die Öffentlichkeit – gerade im Hinblick auf den nahenden Jahreswechsel – zu warnen. Überprüfungen von...(weiterlesen) >

at29.11.2014 Zehntausende illegale Böller in Österreich

Eine "hohe fünfstellige Stückzahl" an hochgradig gefährlichen und unzulässigen pyrotechnischen Knallkörpern ist in Österreich in den Umlauf gelangt, nicht nur am Schwarzmarkt, sondern auch im regulären Handel. Die Böller wurden "über mehrere Jahre" hinweg in Österreich illegal produziert, sagte der Sprecher des Innenministeriums, Karl-Heinz Grundböck, am Freitag bei einer Pressekonferenz in Wien.

Die Behörde warnte vor diesen hochexplosiven Böllern: Wer im Besitz dieser Knallkörper...(weiterlesen) >

at27.11.2014 Heuer schon 3,5 Tonnen Pyrotechnik vernichtet

WIEN. Der Entschärfungsdienst des Innenministeriums hat in diesem Jahr bereits 3,5 Tonnen im Vorjahr sichergestellter pyrotechnischer Artikel vernichtet.

Der Großteil davon wurde von Privatpersonen aus dem Ausland importiert. Jedes Jahr werden im Schnitt zwischen drei und fünf Tonnen illegaler Artikel von den Experten sichergestellt, sagte John Eberhardt vom Entschärfungsdienst der APA.

Heuer wurden bisher rund drei Tonnen sichergestellt. Laufende Fälle wie das Lager in Kapfenstein...(weiterlesen) >

at27.11.2014 Polizei warnt vor hohem Blutzoll

Rund 600 Menschen verletzen sich jedes Jahr durch Knallkörper so schwer, das sie im Spital landen. Darunter knapp 200 Kinder, gab das Institut Sicher Leben am Mittwoch bekannt. Für heuer erwarten Experten einen Anstieg der Opferzahlen. Denn über das Internet und vor allem in Tschechien sind (nach dem Pyrotechnikgesetz 2010) in Österreich verbotene Knallkörper und Raketen ganz leicht zu kaufen.

Straßenhändler

"Pro Jahr konfiszieren wir bis zu fünf Tonnen an verbotener Pyrotechnik....(weiterlesen) >

at25.11.2014 Tonnenweise Lebensgefahr

In Kapfenstein sterben Vater und Sohn bei der illegalen Produktion von Böllern, in Bruck an der Mur zerreißt ein Knallkörper die linke Hand eines Profifußballers, in Wien entdecken Diensthunde im Auto eines jungen Mannes 100 pyrotechnische Gegenstände mit „großem Gefahrenpotenzial“, wie es die Polizei ausdrückt.

Alle Vorfälle ereigneten sich innerhalb der vergangenen Woche. Und alle Vorfälle zeigen einmal mehr, dass Explosionen, Rauch und Feuer auf manche jungen Männer magisch...(weiterlesen) >

at25.11.2014 Hohe Entsorgungskosten für Böllerlager

Unfälle mit Böllern haben in den vergangenen Tagen viel menschliches Leid verursacht. Nun stellt sich auch die Frage nach der Entsorgung, denn eine fachgerechte Entsorgung von Schwarzpulver ist weder einfach noch billig.

In den letzten Tagen sorgten schwere Unfälle mit Böllern für Aufregung: Am Sonntag verletzte sich in Bruck/Mur der steirische Fußballprofi Andreas Schicker beim Zünden eines Knallköpers - mehr dazu in Böllerunfall: Fußballprofi verlor Hand und in Nach Böllerunfall:...(weiterlesen) >

de22.11.2014 Krach um Böller

Ein Feuerwerk zum Schuleingang, eines zur Hochzeit, das nächste zum runden Geburtstag: Etwas wirklich Besonderes sind Feuerwerke kaum noch. Im Müglitztal nahm das Geböller im Frühjahr und Sommer so überhand, dass sich vor allem Maxener beschwerten. Sie sehen ihr Heu in den Höfen schon brennen und die Tiere erschrecken. Passiert ist zwar noch nichts, aber so weit soll es auch nicht kommen. Der Gemeinderat sieht sich nun gezwungen, das Knallen und Böllern zu regeln.

Schon im Sommer...(weiterlesen) >

de22.11.2014 Feuerwerk - Spaßgesellschaft versus Rücksichtnahme

Der Jurist hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet: Er geht gegen ein privates Feuerwerk „in ungewöhnlicher Lautstärke“ vor, das ein ausgebildeter Pyrotechniker zu seiner Hochzeit abgebrannt hatte. Das war am 30. August bei einer ehemaligen Raketenstellung in Schönberg bei Deining.
Sollochs Vorwurf: Der Veranstalter habe damit zahlreiche Tiere gequält. Insgesamt gehe es ihm aber nicht um den privaten Konflikt, betont der Anwalt. Er frage sich viel mehr, bis zu welcher Grenze „sich eine...(weiterlesen) >

at22.11.2014 Testschießen in St. Marein - Gemeinde hat kein Einspruchsrecht

Behörde genehmigte Präsentation von Feuerwerkskörpern einer Pyrotechnikfirma auf einer sechs Hektar großen Wiese eines Gastwirtes. Die Gemeinde hatte keine Parteienstellung, etliche Anrainer sind empört.

In St. Marein bei Knittelfeld wurden am Freitag Abschussrampen aufgebaut, deren Anblick allein bei etlichen Beobachtern für Knieschlottern sorgte. Später schepperten noch eineinhalb Kilometer entfernt die Gläser im Kastl, und schwarze Rauchschwaden zogen über den Ort. Bürgermeister...(weiterlesen) >

at20.11.2014 Problemfall Pyrotechnik

Pyrotechnik ist vorwiegend ein männliches Problem, der Entschärfungsdienst muss etwa 250 Mal im Jahr ausrücken: Diese Fakten wurden nun bei einem Termin präsentiert, bei dem auf den Umgang mit Pyrotechnik hingewiesen wurde.

Im Hinblick auf den bevorstehenden Jahreswechsel haben das Kuratorium Sicheres Österreich (KSÖ) und das Innenministerium in der Zentrale des Einsatzkommandos Cobra in Wiener Neustadt am Dienstag Sicherheitshinweise zum Umgang mit Pyrotechnik gegeben. Die Präventionsveranstaltung...(weiterlesen) >

un18.11.2014 Feuerwerk erhitzt die Gemüter

In der Nähe der Osterberger Turnhalle hat es kürzlich geknallt und gekracht. Mitten in der Nacht. Böller explodierten, Raketen schossen in den Himmel. Das Feuerwerk war offenkundig nicht genehmigt und hat Kritik ausgelöst. Deshalb hat sich jüngst auch der Osterberger Gemeinderat mit dem Vorfall befasst.

Bürgermeister Rainer Schmalle berichtete, es habe sich um ein größeres Feuerwerk gehandelt, durch das auch Tiere aufgeschreckt worden seien. Zudem sei der Lärm auch Anwohnern zu Ohren...(weiterlesen) >

de12.11.2014 In Aichach krachen Böller nicht nur an Silvester

Immer mehr Menschen nutzen Feierlichkeiten wie Geburtstage, Hochzeiten oder auch Straßenfeste, um privat Raketen abzubrennen. Doch das kann teuer werden.

Bis Silvester sind es noch 50 Tage. In Aichach und seinen Ortsteilen kracht es häufig schon früher. Böller und Raketen fliegen bereits Wochen vor dem Jahreswechsel in die Luft. Der Grund sind Privatfeste. Immer mehr Menschen gönnen sich zum Geburtstag oder zur Hochzeit ein eigenes Feuerwerk. Ein Trend, den Klaus Stepper vom Ordnungsamt...(weiterlesen) >

de09.10.2014 Zu viele Feuerwerke: Thüringer sind genervt

In Thüringen gibt es immer mehr private Feuerwerke. Anwohner und Haustierbesitzer sind genervt. Wann ist die Knallerei eigentlich erlaubt?
Weimar/Erfurt.
"Geht das schon wieder los", schimpft die alte Dame und schließt energisch das Fenster. Dann nimmt sie ihre Katze auf den Arm, die sich erschrocken in eine Ecke verzogen hat, und wartet, bis wieder Ruhe einkehrt. Es ist ein Samstagabend in Weimar, kurz vor 22 Uhr. Direkt nacheinander werden an verschiedenen Plätzen der Stadt zwei Feuerwerke...(weiterlesen) >

de25.09.2014 Zahlreiche Beschwerden wegen langem Feuerwerk

Meßkirch -  Was sich am 6. September über den Dächern von Meßkirch abspielte, ging vielen zu weit: Etwa 45 Minuten lang dauerte ein privates Feuerwerk. Zahlreiche Bürger fühlten sich gestört. Nun befasst sich der Gemeinderat mit dem Thema.


Fast 45 Minuten Feuerwerk und Knallkörper sind zu viel, meint Gemeinderätin Christel Golz (CDU). Wie sie am Dienstag im Gemeinderat sagte, hätten sich zahlreiche Bürger wegen dieses Feuerwerks, gezündet am Samstag, 6. September, beim Schloss,...(weiterlesen) >

de22.09.2014 Geheiratet wird mit einem Knall

Immer öfter soll ein Feuerwerk den "schönsten Tag im Leben" schmücken – auch in Bayern. Längst haben Pyrotechniker den Hochzeitsmarkt entdeckt. Doch der mitunter teure Spaß erfreut nicht alle.

München – Erst vor wenigen Wochen war der Ärger am Tegernsee (Kreis Miesbach) wieder groß. Ein Feuerwerk an einem Montagabend um 22 Uhr hat in Rottach-Egern das Fass zum Überlaufen gebracht: Die Anwohner sind genervt von der ständigen Knallerei zu Hochzeitsfeiern. Noch dazu, weil...(weiterlesen) >

de28.08.2014 Regeln gegen Böllerei

Wer schon Silvester nicht mag, weil sich um Mitternacht Katze und Hund verkriechen, während Böller lautstark das neue Jahr ankündigen, muss immer öfter auch im Sommer leiden. Zu großen Festen gehört heutzutage ein Feuerwerk. Das gilt längst nicht nur für Großveranstaltungen wie am kommenden Sonntag wieder auf dem Frankfurter Museumsuferfest. Auch kleine Gemeinden krönen ihr Stadtfest mittlerweile gern mit Lichtfontänen und Raketen; Vereine eifern ihnen nach. Wer das bunte Spektakel liebt,...(weiterlesen) >

de27.08.2014 Kaum eine Feier ohne Böller

Chemnitz - Der Trend zur Pyrotechnik ist ungebrochen. Das Rathaus genehmigt nach eigenen Angaben immer häufiger das Abbrennen von Feuerwerken. Das sorgt nicht überall für Begeisterung.

In der Stadtverwaltung gehen immer häufiger Anträge für das Abbrennen von Klein-, aber auch von Großfeuerwerken ein. So genehmigte die Kommune im vergangenen Jahr insgesamt 161 derartiger Darbietungen - rund ein Viertel mehr als 2012. Und in diesem Jahr lag die Anzahl der genehmigten Pyrotechnik-Inszenierungen...(weiterlesen) >

de26.08.2014 Böllerei macht Gemeinderat hellhörig

Immer öfter rumst und kracht es in Gersdorf, gefühlte drei- bis viermal pro Woche. Die Gemeinde will illegale Feuerwerke eindämmen, weiß aber noch nicht wie.

Wirklich gezählt hat noch niemand, wie oft Feuerwerke, die nicht angemeldet sind, den Himmel über Gersdorf erleuchten. Das Thema private Feuerwerke scheint nun auch im Ort am Hegebach hochzukochen. Zur jüngsten Gemeinderatssitzung wurde erst einmal vorgefühlt, wie die Verwaltung damit umgeht.

Ein Einwohner klagte: "Die im...(weiterlesen) >

de25.08.2014 Feuerwerk in Altstadtnähe sorgt für Diskussion

Bützow Das Feuerwerk am kommenden Freitag, 29. August, wird dieses Jahr am Schlossplatz gezündet. Das erklärte gestern Bützows Bürgermeister Christian Grüschow. Architekt Hartmut Böhnke hält diese Entscheidung für falsch. „Als ich davon in der Zeitung gelesen haben, konnte ich nur noch den Kopf schütteln“. Er hat für das Abfackeln der Raketen in unmittelbarer Nähe des historischen Stadtzentrums arge Bedenken. Dort seien in den zurückliegenden Jahren drei historische Gebäude saniert worden. Das Schloss, das Krumme Haus und die Schlossplatzschule.

de16.08.2014 Hochdahl: Bürger genervt von Knallerei

Es passiert immer wieder. Meist mitten in der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr. Ein lauter Knall erschüttert Hochdahl. Betroffen ist vor allem das Gebiet rund um den Stadtweiher. "Ich stehe jedes mal senkrecht im Bett", schreibt eine Erkratherin in einem sozialen Netzwerk. Sie ist offenbar nicht die Einzige, die die Geräusche mitten in der Nacht hört. Viele Hochdahler Bürger hören die nächtlichen Knall-Geräusche. Nicht erst seit gestern. Schon im Dezember vergangenen Jahres wurde die Polizei eingeschaltet,...(weiterlesen) >
RP

de16.08.2014 Feuerwerk macht Probleme. Rat sucht Lösung

Am 31. Dezember und am 1. Januar ist es erlaubt, Feuerwerksraketen zu zünden. Wer an anderen Tagen Feuerwerkskörper zünden möchte, braucht eine Genehmigung der jeweiligen Gemeinde. Auch in Gochsheim nimmt die Zahl der Anträge zu. Ein Umstand, der Bürgermeisterin Helga Fleischer bewog, das Thema auf die Tagesordnung der Gemeinderatsitzung zu bringen.

„Ein heikles Thema“, leitete sie den Punkt ein. Fast jede Woche wolle irgendwer ein Feuerwerk abbrennen. Immer wieder gebe es Beschwerden...(weiterlesen) >

de13.08.2014 

Das Feuerwerk wurde an den Egerner Höfen in Rottach-Egern abgefeuert, anlässlich einer Hochzeitsfeier. Während sich die einen an dem knallenden Schauspiel erfreuten, hielt sich eine Rottacherin vor Schreck die Ohren zu. Ein Fan von Feuerwerken ist die Frau, die ihren Namen hier nicht lesen will, sowieso nicht. Für Wildtiere, die Luft und auch den See, in dem der Raketen-Abfall oftmals lande, seien Feuerwerke eine ungeheure Belastung. Außerdem habe sie den Eindruck, dass es jedes Jahr mehr Feuerwerke...(weiterlesen) >

de12.08.2014 Krach um Böller beschäftigt Minister

Abgeordneter Rülke bittet um Stellungnahme zum Fall Wiernsheim – Gall verweist auf Waffengesetz

In seiner Antwort an den Enzkreis-Abgeordneten und FDP-Fraktionschef im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, beantwortet der Minister die Frage, warum in Wiernsheim ein Straßenfest-Auftakt mit Vorderlader-Schützen durch das Landratsamt Enzkreis verboten wurde. Diese mutmaßliche „Überbürokratisierung“, wie Bürgermeister Karlheinz Oehler das Veto bezeichnete, trübte Mitte Juli nicht nur...(weiterlesen) >

de11.08.2014 Beschwerden über privates Feuerwerk in Heiligenstadt

In Heiligenstadt häufen sich nach Mitteilung von Bürgermeister Thomas Spielmann (BI) wieder die Beschwerden über Feuerwerke in der Stadt. Hierzu gibt der Bürgermeister einige Hinweise.
Von Privatleuten veranstaltete Feuerwerke sind laut Spielmann genehmigungspflichtig. "Ein Antrag ist rechtzeitig beim Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz in Erfurt zu stellen, Genehmigungen werden jedoch nur in ganz besonderen Ausnahmefällen erteilt", so der Stadtchef. Bei einer Fachfirma für Pyrotechnik...(weiterlesen) >

de05.08.2014 Neonazi-Böllerwerfer muss vor Gericht

Dortmund. Mit einem Böller verletzte ein Rechtsextremist bei einem Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 31. August 2013 fünf Menschen. Nun muss sich der damals 23-Jährige voraussichtlich im Herbst vor der Justiz in Freiburg verantworten. Ein weiterer Vorwurf gegen ihn: Angeblich plante er einen Anschlag mit einem Modellflugzeug.

Zu Last legt ihm die Staatsanwaltschaft im Breisgau in Baden-Württemberg die gefährliche Körperverletzung unter anderem gegen die Landtagsabgeordnete der Piratenpartei...(weiterlesen) >
Peter Bandermann, Carsten Christian

de31.07.2014 Bürgerinitiative wehrt sich gegen Dauerbeschuss durch Feuerwerk

Weil auf Burg Schwarzenstein und Schloss Johannisberg so viele Hessen heiraten, werden an den Wochenenden oft Feuerwerke abgeschossen. Klingt sehr romantisch, ist aber für manche ein echtes Problem: Für die Hochzeitspaare und ihre Gäste knallt es einmal im Leben – für die Anwohner nonstop. Kinder liegen nachts in ihren Betten und erschrecken, Tiere haben Angst, Böller-Dreck fällt in die Gärten.

Die Geisenheimer sind genervt - und haben eine Bürgerinitiative gegen das Geböllere gegründet....(weiterlesen) >

ch31.07.2014 Feinstaub-Rekord am 1. August

Fast jedes Jahr schnellen die Feinstaubwerte am 1.August drastisch in die Höhe. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Spitzenwerten, wenn man mehrere Jahre miteinander vergleicht. «Das Wetter spielt dabei eine entscheidende Rolle», erklärt Ralf Maibusch, Leiter Stadtlabor Bern. «Durch Regen oder Wind wird der Feinstaub verteilt oder quasi aus der Luft gewaschen.»
In einer trockenen, windstillen Nacht dauert es länger, bis sich der Feinstaub wieder verflüchtigt. Aber auch bei...(weiterlesen) >
Ralph Heiniger

de20.07.2014 Fernsehtip: Terra X über Pyrotechnik @ ZDF SO 20.07. um 20h

Aus Böllern gegen Geister wurde ein Statussymbol

Es war eine einfache Konstruktion, mit der man im China der Tang-Dynastie böse Geister und Dämonen zu vertreiben suchte: ein Bambusrohr, gefüllt mit Salpeter, Holzkohle und Schwefel. Der Bahzou (explodierender Bambus) erwies sich als ausgesprochen effektiv – und nachhaltig. Seine Detonation vor knapp 1400 Jahren ließ bald ein ganz neues Gewerbe entstehen, die Pyrotechnik.

Vom fernöstlichen Volksglauben fand das Feuerwerk bald Eingang...(weiterlesen) >

de11.07.2014 Bei der WM drückt die Polizei beide Augen zu

Berlins inoffizieller Ergebnisdienst hatte beim deutschen WM-Halbfinalspiel am Dienstag alle Hände voll zu tun. Gleich siebenmal wurde ein Tor der Nationalmannschaft in den Straßen der Hauptstadt mit Böllern und Raketen verkündet. Das verstößt zwar gegen das Sprengstoffgesetz. Während der Fußball-WM lässt es die Polizei allerdings in den meisten Fällen durchgehen.

In gefährlichen Situationen schreite man aber ein. Beim Zünden von Feuerwerkskörpern in einer Menschenmenge handele es...(weiterlesen) >
dpa

de25.06.2014 Feuerwerk ist schön, macht aber Dreck

Wir wohnen nun seit 2002 auf der Von-Trotha-Straße 55, direkt gegenüber dem Platz, von dem das Feuerwerk gezündet wird. Das sind etwa hundert Meter Luftlinie.

Erschütterungen am Haus

Leider müssen wir feststellen, dass die Verschmutzung und Beschädigung unseres Eigentums und Erschütterungen an unserem Haus zugenommen haben. Es kann einfach nicht angehen, dass die gesetzlich vorgeschriebene Sorgfaltspflicht der Stadt Oberhausen gerade bei einem Feuerwerk einfach so an die Feuerwerksfirma...(weiterlesen) >
Michael Baltzer

de20.06.2014 Hochzeitsböller übertönen Superstar Anastacia

Erfurt. Anastacia rockte Freitag zum Auftakt des Krämerbrückenfestes auf dem Domplatz und wurde dabei von einem plötzlichen Feuerwerk vom Petersberg übertönt.

Das Hochzeits-Feuerwerk war langfristig geplant, angemeldet im März beim Thüringer Landesamt für technischen Verbraucherschutz, abgesprochen mit dem Erfurter Bürgeramt - und der Kulturdirektion. "Da war Anastacia noch gar kein Thema", hieß es am Dienstag aus der Stadtverwaltung. Da hat wohl die Nachjustierung versagt.

Zumal...(weiterlesen) >

de19.06.2014 Wenn ein Polizist zum Böllerschmuggler wird

Er hätte es wissen müssen. Wenn nicht er, wer dann? Böller ohne Prüfsiegel sind in Deutschland verboten. Nicht nur im Stadion. Als Polizist war der 31-jährige Matthias W. aus Grimma regelmäßig bei Fußballspielen im Einsatz. Als Anhänger von Dynamo Dresden galt er gar als ein sogenannter „fankundiger Beamter“.

Eine schlechte Idee war es daher, illegale Feuerwerkskörper aus Tschechien nach Deutschland schmuggeln zu wollen. Ende 2012 wurde Matthias W. erwischt. Nun verurteilte ihn das...(weiterlesen) >
Stephan Klingbeil

at29.05.2014 Ein Feuerwerk statt vieler Knallereien

Faaker-See-Gastronom Klaus Streit will eine Regulierung der Feuerwerke - und würde dafür sein Gelände zur Verfügung stellen.

FINKENSTEIN. Da wunderten sich nicht wenige Anrainer rund um den Faaker See, als am Dienstagabend ein Feuerwerk in die Luft ging, als würde gerade das nächste Millennium anbrechen.

"Das ist der Abschluss einer Tagung, bei der wir intensiv gearbeitet haben", erklärt John Eberhardt vom Entschärfungsdienst des Innenministeriums und ergänzt: "Und selbst jetzt...(weiterlesen) >
THOMAS CIK

de16.05.2014  Wegen Böller zum Arbeitseinsatz

Zwei Angeklagte sollen bei einem Fußballspiel in Lunzenau Knallkörper geworfen haben. Das Verfahren vor Gericht wurde gegen Auflagen eingestellt.

Döbeln/Lunzenau. Das Amtsgericht Döbeln hat das Verfahren gegen zwei junge Männer aus Lunzenau und Forst am zweiten Prozesstag eingestellt. Der Grund: Widersprüchliche Aussagen der Angeklagten und von Zeugen.

Den beiden Angeklagten war vorgeworfen worden, am 29. Juni 2013, gegen 16.45 Uhr bei einem Fußballspiel in Lunzenau Böller gegen...(weiterlesen) >
Helene Krause

ch09.05.2014 Diskussion um Feuerwerksverbot in der Berner Altstadt

Das sei im Sinne des Schutzes der Altstadt und seiner Bewohner, meinen die einen im Berner Stadtrat. Ein Verbot gehe zu weit, sagen die anderen.

Es wurde kräftig gezeuselt in der Debatte über das Feuerwerksreglement gestern im Stadtrat: Die SVP-Fraktion hat eine Rückweisung des Reglements beantragt. Dieses verlangt ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Berner Altstadt. «Ausgerechnet Pyros und Petarden sind nicht Gegenstand dieses Reglements», begründete Alexander...(weiterlesen) >
Bernhard Ott

de03.05.2014 Polizei beklagt neues Ausmaß der Gewalt

Massive Flaschen- und Steinwürfe, selbst hergestellte Pyrotechnik und Stangen als Schlagwerkzeuge: Das Arsenal der gewaltbereiten Demonstranten, die sich am 1. Mai am Pferdemarkt mit der Polizei heftige Auseinandersetzungen geliefert haben, hätte zu schweren Verletzungen führen können. "Das Ausmaß der Gewalt gegen Polizeibeamte hat zugenommen", kommentiert Joachim Lenders, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, diese Entwicklung und ist dabei im Einklang mit Polizeisprecher Mirko...(weiterlesen) >
André Zand-Vakili

de24.04.2014 Stell Dir vor, Du rufst die Polizei – und keiner kommt

Freyung. Stell Dir vor, Du rufst die Polizei – und keiner kommt. So geschehen am vergangenen Samstag in der Freyunger Innenstadt: Vor einer Kneipe in der Grafenauer Straße detoniert gegen 22.30 Uhr ein Böller. “Ich bin sofort ans Fenster gegangen und hab’ dann gehört, wie sich zwei Burschen damit gebrüstet haben, das Zeug geworfen zu haben.” Ein klarer Fall von Ruhestörung. Deshalb alarmiert der Anwohner die Polizeiinspektion Freyung. Er möchte, dass sich die Beamten dieser Sache...(weiterlesen) >
Helmut Weigerstorfer

de23.04.2014 Schreck in der Ostermesse

Odenthal. Eigentlich ist Karsamstag für die christlichen Kirchen der Tag der Ruhe. Dementsprechend erstaunt waren die Kirchgänger in Odenthal und Altenberg am vergangenen Samstag, als um 21.15 Uhr Donnerschläge durch das Dhünntal hallten. Eine Geburtstagsgesellschaft, die in Altenberg feierte, hatte einen Profi-Feuerwerker damit beauftragt, Raketen in den Himmel zu schicken.

„Als wir die Genehmigung erteilt haben, sprach nichts dagegen, dies um 21 Uhr zu erlauben, da die Messe in...(weiterlesen) >

de17.04.2014 Ravensteiner Gemeinderat verhandelt über Pyrotechnik-Lager

Der Gemeinderat befasst sich in seiner Sitzung am Abend im übertragenen Sinne mit einem "feurigen" Thema. Ein Pyrotechnik- Unternehmen aus dem Ortsteil Merchingen möchte auf einem Grundstück zwei Seecontainer mit Silvesterfeuerwerkskörpern aufstellen. Das Material zählt zu den sog. "Feuerwerkskörpern mit geringer Gefahr".

Der Ortschaftsrat hat der Aufstellung unter der Voraussetzung zugestimmt, dass von Seiten betroffener Nachbarn keine Einwände vorgebracht werden. Allerdings gibt es wegen...(weiterlesen) >

ch14.04.2014 Feuerwerk mitten in der Nacht «Wir konnten nicht mehr schlafen»

Eine optimale Vorbereitung sieht sicher anders aus...

Vor dem Spiel gegen Luzern (0:1-Niederlage) wird für die St. Galler-Profis in Stansstad NW die Nacht zum Tag.

Vor dem Teamhotel der Ostschweizer zünden Unbekannte gegen 3 Uhr in der Nacht ein lautes Feuerwerk. «Und zwar so lange, bis die Polizei auftauchte. Die Nacht war nicht erholsam», sagt St. Gallen-Stürmer Goran Karanovic zu Blick.ch.

Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden gehen mehrere Telefonanrufe ein.

Mächtig...(weiterlesen) >

de14.04.2014 Auf Schloss Guttenburg knallt's

Kraiburg - Vier Gemeinderäte stimmten dagegen, doch die Mehrheit des Marktgemeinderates war dafür, dass die Firma Zündflut am 3. Mai bei einer Hochzeit auf Schloss Guttenburg ein dreiminütiges Feuerwerk abbrennen darf.

Allerdings gibt es dafür Bedingungen: keine übermäßigen Knalleffekte und Steighöhen, "und um drei nach zehn muss Schluss sein", so Bürgermeister Dr. Herbert Heiml.

Nicht zum ersten Mal wurde der Gemeinderat mit einem Antrag zu einem Hochzeitsfeuerwerk auf Schloss...(weiterlesen) >
hg

un10.04.2014 Sprengung statt Feuerwerk

Was sagt es über unsere Gesellschaft aus, wenn die Sprengung von Hochhäusern – einst Symbolträger sozialer Zukunftsvisionen – als öffentliches Spektakel inszeniert wird? Jüngst versammelten sich Zehntausende von Schaulustigen, um zuzugucken, wie der Frankfurter Universitätsturm in sich zusammensank. Aus der Detonation dieses ungeliebten Stiefkinds der Moderne wurde ein Volksfest.

Glasgow, die große viktorianische Industriestadt, die sich nach dem Niedergang der Werften durch einen gewaltigen...(weiterlesen) >
Gina Thomas

de03.04.2014 Kein kommunales Feuerwerk in Unterschleißheim

Unterschleißheim - Mehrheitlich hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss den Antrag von Bernd Knatz (ÖDP) abgelehnt, der, recht frühzeitig, die Idee hatte, ein von der Stadt organisiertes gemeinsames Silvesterfeuerwerk zu veranstalten, wie es beispielsweise die Gemeinde Haar macht.

Knatz ging es in seinem Antrag darum, „die Verwendung individueller Feuerwerkskörper zu unterlassen, zugunsten sozialer Zwecke und der Umwelt“.

Seiner Meinung nach sind die vielen Feuerwerke vor der eigenen...(weiterlesen) >
pk

ch22.03.2014 Für die Ruhe – nicht gegen den Lärm

Seit über 100 Jahren bekämpft der Mensch aktiv den Lärm. Und doch haben wir nicht den Eindruck, dass es dadurch ruhiger geworden ist. Das Bundesamt für Umwelt verspricht sich Abhilfe durch Ruheschutz – andere versuchen, mit Klangraumgestaltung den öffentlichen Raum wieder ruhiger zu machen.

Lärm ist etwas Subjektives, denn er entsteht erst im Kopf aus einem Geräusch. Natürliche Geräusche von Tieren oder Gewässern werden meist als angenehm empfunden, obwohl beispielsweise an...(weiterlesen) >
Richard Herold

de05.03.2014 Die Böller klangen in ihren Ohren wie explodierende Bomben

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Meine Oma war keine Frau, die vor anderen Leuten viel geweint hätte. In dieser Generation - sie war vom Jahrgang 1903 - war das nicht so üblich. An einen Tag im Jahr aber übermannte sie die Trauer, und das war der 31. Dezember. Wenn in der Silvesternacht das Feuerwerk losging und auch in Essen alle fröhlich auf die Straßen gingen, dann wurde meine Oma erst ganz still und dann kullerten die Tränen. Die Frage nach dem Warum wischte sie weg, doch wir wussten Bescheid: Die Erinnerung an den Krieg...(weiterlesen) >

de27.02.2014 Wummwumm und die Nacht ist um

Berchtesgaden – Ruhe. Die Äuglein fallen langsam zu. Die süße Schwere des Schlafs breitet sich gemächlich über den ganzen Leib aus. Und dann: wumm. Und wieder: wumm. Und nochmals: wumm. Ein infernalischer Lärm erschüttert das Nonntal, Feuerblitze flackern am Firmament. Der Schlaf ist weggesprengt. Was war da los?

Ein Feuerwerk brachte die Bewohner des Nonntals in der Nacht auf Mittwoch um den Schlaf. Punkt Mitternacht ging es los. Die "Gaudi" dauerte ungefähr fünf Minuten. Ein...(weiterlesen) >
Christian Fischer

at14.02.2014 Dreijährige war Opfer der Silvesterknallerei

Erstmals wurden ambulant und stationär behandelte Betroffene genau erfasst.
Schwarzach. (VN-mm)
Silvester mit seinen Feuerwerken liegt zwar schon ein paar Wochen zurück, dennoch dürfte manchen der Jahreswechsel in schmerzhafter Erinnerung sein. Laut einer erstmals in dieser Genauigkeit durchgeführten Erhebung mussten in den Krankenhäusern des Landes zwischen dem 30. Dezember und 3. Jänner 20 Opfer von Pyrotechnikunfällen ambulant oder stationär behandelt werden. Die von der Krankenhausbetriebsgesellschaft...(weiterlesen) >
Marlies Mohr

de28.01.2014 Wenn Feuerwerk zum Störfall wird

Insgesamt 52 Feuerwerke gab es im vergangenen Jahr, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Stadtsprecher Volker Wiebels hat den Eindruck, dass es mehr wird, wenn schon für beinahe jede Abifeier ein Feuerwerk abgebrannt wird. Als "originelles" Geschenk sind Feuerwerke beliebt. Bei der Stadt häufen sich die Beschwerden der Bürger.

Aber: Die meisten Feuerwerke müssen gar nicht genehmigt werden. Von den 52 Feuerwerken 2013 wurden 50 von zertifizierten Pyrotechnikern gemacht, so Wiebels. Die müssen...(weiterlesen) >
Bettina Kutzner

un21.01.2014 Silvester ohne Böller

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Susanne Baade und Dirk Lehmann sind Journalisten und als Reiseblogger vor allem eins: unterwegs. Und das meist gemeinsam.

ER: "Was schreibst du da?"

SIE: "Meine Wünsche für 2014."

ER: "Auf ein Pappschild?"

SIE: "Ja, ich finde, das ist eine bezaubernde Idee: Man beschriftet diese Karte mit einem Wunsch für das neue Jahr und hängt sie an den Wishing-Tree. Ich mag das. Überhaupt muss ich sagen, dass mir das Neujahrsfest in Dublin gefällt."

Spontan hatten wir uns dazu entschieden,...(weiterlesen) >
Susanne Baade & Dirk Lehmann

de10.01.2014 Hitler-Zitat als Silvesterkracher

Beim öffentlichen Fest des Sportvereins tönte "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" aus dem Lautsprecher.

Mit einer öffentlichen Silvesterfeier, Musik und einem Feuerwerk begrüßte der Kocheler Sportverein mit rund 200 Bürgern das neue Jahr. Schlag zwölf glaubten aber einige, nicht recht zu hören. Laut und deutlich schallte ein Hitler-Zitat aus den Lautsprechern, das sich für Vereinsmitglied Norbert Warga so echt anhörte, dass er es für einen Originalton hält. "Seit 5.45...(weiterlesen) >
Suse Bucher-Pinell

at10.01.2014 Drei Bölleranschläge sorgen für Aufregung

Drei Bölleranschläge sorgen im Bezirk Völkermarkt für Aufregung. Eine Telefonzelle, ein mobiles Plastik-WC und ein Radarkasten könnten Ziele von denselben Tätern gewesen sein. Bei den Böllern dürfte es sich um illegal produzierte Sprengkörper aus dem Ausland handeln.

Eine gesprengte Telefonzelle am Parkplatz des Sonneggersees, eine durch eine Mini-Bombe gesprengte mobile WC-Anlage in Bad Eisenkappel und ein durch Böller völlig zerstörter Radarkasten in Ruden sind die bisherigen...(weiterlesen) >

de08.01.2014 Aufräumen nach Silvester geht weiter

Am Elbufer liegen immer noch Knallerreste. Bis Mittwoch sollen Böller und abgebrannte Raketen verschwinden. Auch Anwohner sind in der Pflicht.

Auch knapp eine Woche nach Silvester finden sich in Dresden noch Reste von Raketen, Böllern und zerbrochenen Flaschen. Vor allem entlang der Elbe am Neustädter Ufer, unter der Augustusbrücke, sowie rund um die Waldschlößchenbrücke liegt vereinzelt Müll herum. „Wir arbeiten Straße für Straße ab“, sagt Susanne Schwarz, Sprecherin der...(weiterlesen) >
Christiane Raatz

de08.01.2014 In der Silvesternacht wurde das Stelenfeld zum Kriegsschauplatz und Urinal

Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ist geschändet worden. Das zeigt ein Amateurvideo. Die Frage, wie und durch wen so etwas verhindert werden kann, wird bis dato hin und her geschoben.

Männer springen zwischen Betonquadern hin und her. Böller flackern in Betongassen. Stelen werden zu Abschschussrampen. Ein Mann mit offener Hose erleichtert sich. Einer liegt da wie bewusstlos. Flaschen stehen rum im Denkmalsland südlich des Brandenburger Tores. Am Bildrand blitzt...(weiterlesen) >

un07.01.2014 Feuerwerk ganz verbieten?

Nimwegen. Was haben sie vor Silvester nicht alles gekauft: bei Aldi und Lidl in Kranenburg und Kleve. Bis zu 700 Euro haben manche Niederländer an der Ladentheke gelassen, um für die Silvesternacht gut präpariert zu sein. Der Niederrheiner mag da nur noch mit dem Kopf schütteln: Sind die verrückt?

Aber die Knallerei zu Silvester kommt auch bei vielen Niederländern nicht mehr gut an. Zum Jahreswechsel gab es zahlreiche Ausschreitungen zwischen der Polizei und Jugendgangs, die sich...(weiterlesen) >
Andreas Gebbink

at05.01.2014 Ärger über das Silvesterfeuerwerk

Ein großes Feuerwerk zum Jahreswechsel und Probleme mit dem Feinstaub - das passt für viele Leser einfach nicht zusammen.

Graz ist trotz aller Bemühungen und temporärer Erfolge wieder "Feinstaubhochburg". Wen wundert's? Da wird am Silvestertag ein von den Stadtpolitikern genehmigtes Feuerwerk durchgeführt, welches den Feinstaubwert auf 285 Mikrogramm hochschnellen lässt. Dann wird großartig verkündet, dass bis 2030 60 % der Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Bei solchen Bemühungen...(weiterlesen) >

de05.01.2014 Herrchen auf der Suche: Böller trieben Tiere in die Flucht

Im Augsburger Tierheim stehen die Telefone nicht mehr still. Viele suchen nach ihren am Silvestertag entlaufenen Hunden und Katzen.

In den vergangenen Tagen wurden rund 30 Katzen als vermisst gemeldet beziehungsweise als Fundtiere ins Tierheim gebracht. Viele von diesen sind nicht gekennzeichnet und warten jetzt darauf, dass sie wieder abgeholt werden. Denn ohne Registrierung können die Mitarbeiter im Tierheim die Eigentümer nicht ausfindig machen.

Gaßner kennt diese Probleme rund...(weiterlesen) >
Eva Maria Knab

de04.01.2014 Essens Dezernent bittet nach Böller-Attacke Bürger um Hilfe

Essen. „Es darf einfach keine Solidarität mit den Tätern geben“, fordert Ordnungsdezernent Christian Kromberg nach der Böller-Attacke auf einen Essener Feuerwehrmann in der Silvesternacht. Der 40-jährige Ehrenamtliche wurde schwer verletzt. Kromberg spricht von einer „absichtliche Form der Körperverletzung“.

Der freiwillige Feuerwehrmann (40) war im Einsatz, um zu helfen. Der Familienvater arbeitete in dieser Silvesternacht als Maschinist am Feuerwehrwagen, während seine Kollegen...(weiterlesen) >
Pirkko Gohlke

de04.01.2014 Silvester-Bilanz in Schwabach: Rund 700 Kilogramm Böller-Reste

SCHWABACH - Uwe Rösslein vom Bauhof hat sich gemeinsam mit fünf Kollegen am Neujahrsmorgen um 6 Uhr daran gemacht, auf dem Marktplatz sowie in der Königs- und der Ludwigstraße die Hinterlassenschaften des Silvesterfeuerwerks zu beseitigen – geschätzt mehr als 700 Kilogramm Abfälle nach ca. 4 Stunden Arbeit.

Für die Vorabreinigung standen zudem zwei Kleintransporter bereit, in die die Männer den groben, mit dem Besen aufgekehrten Abfall werfen konnten. „Im Außenbereich haben...(weiterlesen) >

de03.01.2014 Fire and forget

Warum es kein Wunder ist, dass in Deutschland immer öfter Sylvester gefeiert wird.

Silvester, das sah und hörte man auch dieses Mal wieder, ist doch der liebste Tag des Deutschen. Da lässt er – sie hält sich eher zurück – es so richtig krachen. Wenigstens einmal im Jahr fallen aller Kleingeist und alle Verklemmtheit von ihm ab. Regt er sich sonst auch über den Elektrorasenmäher seines Nachbarn auf oder über Kinderlieder nach 17 Uhr: Zum Jahreswechsel knallt er durch, bis es...(weiterlesen) >
Berthold Kohler

de02.01.2014 Neujahrsputz am Main

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Viele Männer und Jugendliche sorgen alljährlich für Verwunderung und Neugier. Sie räumen am Neujahrstag auf, was die Feiernden in der Nacht hinterlassen haben. Wie jedes Jahr hat auch diesmal die Ahmadiyya-Gemeinde aufgerufen gemeinsam das Mainufer zu reinigen. Viele packten mit an.

Erstaunte, neugierige und auch leicht irritierte Blicke ernten die rund 100 Männer und Jugendlichen, die sich am Neujahrsmorgen mit Besen, Greifzangen und Müllbeuteln bewaffnet am Eisernen Steg treffen....(weiterlesen) >
Laura Wagner

de02.01.2014 Verletzte durch Feuerwerk: Tendenz steigend

Die Feuerwehr Berlin beklagt einen Anstieg der Verletztenzahlen zu Silvester. Mindestens 79 Personen mit Verletzungen durch Pyrotechnik hat der Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr in der Silvesternacht behandelt beziehungsweise in Krankenhäuser gebracht.

„Unsere interne Statistik zeigt leider einen steigenden Trend der Verletztenzahlen zu Silvester“, sagte Feuerwehrsprecher Stephan Fleischer am Donnerstag. Im vergangenen Jahr habe die Feuerwehr nur 63 Verletzte behandelt und im Jahr 2010...(weiterlesen) >
Andreas Kopietz

de01.01.2014 Nachtschicht mit Feuerwerk

Offenbach - "Einsatz wie am normalen Samstagabend" sagt Polizeihauptkommissar Ingo Derigs, Dienstgruppenleiter im ersten Revier. Wir haben ihn und Polizeikommissarin Reus zum Jahreswechsel auf Streife begleitet.Um 18 Uhr ist lockere Stimmung im Aufenthaltsraum. Neun Beamtinnen und Beamte teilen Besatzungen und Fahrzeuge ein, mit denen sie die nächsten zwölf Stunden unterwegs sind. Einige haben noch Papierkram zu erledigen, sie fahren erst später auf Streife.
Bernd Georg

un31.12.2013 Das Feuerwerk in der Silvesternacht: illegal und trotzdem geduldet

Der letzte Tag des Jahres wird beider Mehrzahl der Menschen im Freundes- und Bekanntenkreis, auf einer Party oder auf anderen Schauplätzen gefeiert. Den Höhepunkt der Silvesternacht bildet bei den meisten wohl das Feuerwerk. Dass diejenigen, die das Feuerwerk abschießen, sich allerdings in der Illegalität befinden, ist wohl den wenigsten bekannt.

Sowohl im „Code pénal“ als auch in den kommunalen Polizeireglementen steht, dass für ein Feuerwerk eine vorherige Genehmigung des Bürgermeisters...(weiterlesen) >
nas

de31.12.2013 Keine Böller in Sibirien

Stille Straße. Wer am Silvesterabend seine Ruhe haben will, sollte nach Welzow in den Ortsteil Sibirien fahren. Die Siedlung in der Niederlausitz liegt zwei Stunden von Berlin entfernt.

In Brandenburgs stillstem Dorf käme heute niemand auf die Idee, selbst eine Knallerbse um Mitternacht zu werfen.
In diesem Ort knallen um Mitternacht keine Böller. Raketen steigen schon gar nicht in die Luft. Selbst eine Wunderkerze hält hier niemand um Mitternacht aus dem Fenster. Kein Bewohner tritt...(weiterlesen) >
Claus-Dieter Steyer

de31.12.2013 An Silvester-Böllerei scheiden sich die Geister

Villingen-Schwenningen - Es ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden: Während sich viele auf die Böllerei an Silvester freuen, ist der Tag vor allem für Tierbesitzer ein Horror. Verbote in der Doppelstadt sorgen zudem für Einschränkungen.

Über 115 Millionen Euro haben die Menschen in Deutschland vergangenes Jahr für Feuerwerkskörper ausgegeben. Tendenz: Steigend. Auch die Händler in Villingen-Schwenningen haben eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Der Verkauf läuft sehr...(weiterlesen) >
Marc Eich

de31.12.2013 Mit Böllern beworfen

Ich schlendere durch Erfurt und weiche heute Knallern und Böllern aus.
Sind Sie Knallerfan oder Knallerhasser? Werden Sie heute Abend Geld in den Himmel jagen oder nur schauen?


Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Kein Cent wird für Böllerei ausgegeben, nur das obligatorische Blei wandert in den Einkaufswagen. Seit gestern hat sich die persönliche Antipathie gegen Knaller und Co. noch erhöht.

Ich war auf Achse und dann: peng, peng, peng. Dem Herzinfarkt nahe springe ich zur Seite, blicke...(weiterlesen) >
Anja auf Achse

at31.12.2013 Hörschäden: Mit einem Knall ins neue Jahr

Silvesterkracher sind nicht nur eine Lärmbelästigung, sondern können auch bleibende Schäden am Gehör verursachen

Fast 800.000 Besucher haben letztes Jahr am Silvesterpfad in der Wiener Innenstadt lautstark den Jahreswechsel gefeiert. Manche von ihnen mussten am nächsten Morgen wohl noch vor dem Katerfrühstück eine HNO-Abteilung aufsuchen, wo Anfang Jänner Hochbetrieb herrscht: Laute Silvesterkracher, die oft inmitten von Menschenansammlungen gezündet werden, sind jährlich für...(weiterlesen) >
Franziska Zoidl

de30.12.2013 Der Schreck nach dem Schuss

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Rund eine Million Schreckschusswaffen gibt es nach Schätzungen allein in Berlin. Zu Silvester kommen wieder besonders viele zum Einsatz. Oftmals mit verheerenden Folgen.

Bald geht’s los. „Dann wird wieder Krieg gespielt“, sagt ein Polizeibeamter. Er meint die Silvesternacht, in der auf den Straßen geböllert und – immer beliebter – auch geballert wird. Kracher und Knaller reichen vielen nicht. Sie feuern lieber Pyrotechnik aus Schreckschusspistolen ab. Oder die eigentlich erlaubnispflichtige...(weiterlesen) >
Tanja Buntrock

de30.12.2013 Viehzüchter: Böllerreste gefährden Tiere

Burscheid. Während die Grünen die Silvester-Knallerei in Berlin eindämmen wollen, fürchten die Viehzüchter in den ländlichen Gebieten um ihre Tiere, weil diese die Böllerreste fressen und daurch verletzt werden können.

Julia und Frank Paas freuen sich schon auf den Jahreswechsel. Auf ihrem Hof in Burscheid haben die beiden Milchviehhalter eine hervorragende Aussicht über das Rheintal. Wenn es in der Silvesternacht nicht bewölkt sein sollte, kann das Ehepaar die Feuerwerke von...(weiterlesen) >
Christian Schwerdtfeger

de29.12.2013 Rolle Rückwärts: Knallverbot in Berlin 1966

Wo heutzutage Raketen und Böller die Nacht zum 1. Januar beherrschen, waren im Jahre 1966 nur Pappnasen und Knallbonbons angesagt: der Senat hatte ein Verbot für Feuerwerk erlassen.
Petra Fischer

at28.12.2013 Naturschutzbund: „Feuerwerke verbieten“

Der Salzburger Naturschutzbund fordert vor dem Hintergrund der bevorstehenden Silvesterfeiern ein Verbot von privaten Feuerwerken und Knallern. Feuerwerke schädigen Umwelt und Gesundheit, laut die Begründung.

Es ist in erster Linie Feinstaubbelastung, die durch das Abschießen von Feuerwerkskörpern und Knallern entsteht. Sie steige auf ein Vielfaches des erlaubten Grenzwertes und sinke - je nach Wetterlage - oft erst nach Tagen wieder auf ein normales Maß. Darauf verweist der Präsident...(weiterlesen) >

un28.12.2013 30 Millionen Krawallmacher wegen nächtlicher Ruhestörung festgenommen

Berlin, Hamburg, München - Bei Großeinsätzen im gesamten Bundesgebiet ist es der Polizei gelungen, in der Nacht von Montag auf Dienstag rund dreißig Millionen Krawallmacher festzunehmen. Den oft stark alkoholisierten Männern und Frauen wird vorgeworfen, sie hätten gegen Mitternacht durch das Zünden von Raketen und Knallkörpern gezielt die Nachtruhe ihrer friedlich schlafenden Mitmenschen gestört.
Ein Sprecher der Polizei erklärte, dass schon zuvor den ganzen Tag über vereinzelte...(weiterlesen) >
dpo

de23.12.2013 Deutsches Feuerwerk aus chinesischer Produktion

Comet in Bremerhaven ist einer der größten Feuerwerkshersteller in Deutschland. Produziert wird allerdings in China. Ein Gespräch mit Comet-Geschäftsführer Richard Eickel.

Herr Eickel, produzieren Sie noch selbst Feuerwerkskörper?
Nein, die Produktion wurde 2004 eingestellt.

Warum?
Weil es wirtschaftlich nicht mehr tragbar war, noch in Deutschland zu produzieren.

Wem gehört Comet?
Einem chinesischen Konsumgüterkonzern, der Li & Fung Gruppe mit Sitz...(weiterlesen) >

de19.12.2013 Feuerwehr warnt: Illegale Silvesterknaller immer gefährlicher

Die verbotenen Knaller werden laut Bundesamt für Materialforschung in Berlin in großen Mengen importiert. So hatten Bundespolizei und Zoll 2012 bei Kontrollen bundesweit mehr als 160.000 Böller aus Polen und Tschechien beschlagnahmt. Der Begriff «Polenböller» sei laut Polizei in Anbetracht der Sprengstoffmenge allerdings «gefährlich verniedlichend»: Denn bei der Explosion bestehe Lebensgefahr.

Während legale Knaller in der Regel bis drei Gramm Schwarzpulver enthalten, seien es bei illegalen...(weiterlesen) >
dpa-infocom GmbH

at18.12.2013 Männer und Feuerwerk: Eine gefährliche Beziehung

"Wenn es kracht, erwacht ein archaischer Trieb", sagt Othmar Thann, der Geschäftsführer des Kuratoriums für Verkehrssicherheit (KFV). Es ist ein Trieb, der bei Burschen und jungen Männern offenbar besonders ausgeprägt ist. Denn Unfälle mit Feuerwerken und pyrotechnischen Produkten hinterlassen zu 97 Prozent männliche Opfer, 65 Prozent von ihnen sind jünger als 25 Jahre. Jedes fünfte Opfer ist sogar ein Kind unter 15 Jahren.

"Gerade den jungen Burschen und Männern fehlt es oftmals...(weiterlesen) >
Michael Matzenberger

at18.12.2013 Pyrotechnik: Vorschriften missachtet

Kindern und Jugendlichen wird der Kauf von pyrotechnischen Produkten nicht schwer gemacht, das zeigt eine Untersuchung. Bei 25 von 77 Testeinkäufen wurden die gesetzlichen Vorschriften missachtet.
Das Kuratorium für Verkehrssicherheit hat mehrere Testeinkäufe in Niederösterreich, Wien, Vorarlberg und dem Burgenland gemacht. Bei 25 von insgesamt 77 Testeinkäufen (Diskonter, Baumärkte, Fach- und Onlinehandel) wurden die gesetzlichen Vorschriften missachtet und Feuerwerkskörper an Kinder...(weiterlesen) >

de17.12.2013 Gefährliches Silvester-Feuerwerk: Statt Verordnung Appell an die Vernunft

Wackersberg - Noch glühende Raketen, die im Holz einer Tenne steckenbleiben - Feuerwerk in Wackersberg kann gefährlich sein. Der Gemeinderat musste entscheiden, wie er diesbezüglich handeln will.

Der Jahreswechsel beschäftigte den Wackersberger Gemeinderat - ganz ohne Champagnerstimmung: Wie sind die Feuerwerker in Wackersberg-Dorf in den Griff zu kriegen, die ihre Raketen zwischen den eng stehenden Häusern abfeuern?

„Vergangenes Jahr hat ein Bauer aus seiner Tenne in Wackersberg...(weiterlesen) >

at17.12.2013 Unfälle mit Silvester-Feuerwerk: 97% der Verletzten sind Männer

Das “starke” Geschlecht stellt zu Silvester alle Jahre wieder leider auch eine gehörige Unvernunft unter Beweis. Feuerwerk und die damit zusammenhängenden Unfälle sind eine männliche Domäne. Von den 600 Verletzten, die laut Versicherungsverband alljährlich zu beklagen sind, gehören 97 Prozent dem offenbar unvernünftigen Geschlecht an.

Wie am Dienstag bei einer Pressekonferenz in Wien erläutert wurde, fehlt es den Männern in Sachen Silvester-Knallerei am Gefahrenbewusstsein...(weiterlesen) >
apa/red

de05.12.2013 Pyrotechnik hat den „Charakter von Trotz“

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Frankfurt - Am 12. Dezember 2012 haben die 36 Fußball-Clubs des Ligaverbandes das neue Sicherheitskonzept verabschiedet. Ein Jahr danach zieht Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt, eine Bilanz.

Die verschärften Kontrollen an den Stadieneingängen waren ein großer Streitpunkt. Wie intensiv werden diese umgesetzt und wie reagieren die Fans?



Unser Eindruck ist, dass hier der Druck insgesamt ein wenig raus ist.

Trotz...(weiterlesen) >
dpa

de05.12.2013 Tierhilfe statt Böller

Leider passiert in der Angelegenheit "Tierheim Rosenheim" seit Jahren gar nichts. Für eine Stadt, die sich jeden Tag so viele "Belustigungen" leistet, ist das beschämend!

Nachdem unsere Bürger aber auf nichts Derartiges verzichten mögen, könnte man doch mindestens das saublöde Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr streichen und den dafür eingeplanten Betrag als Hilfsaktion für die armen Viecher bereitstellen.

Damit wären auch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Angst...(weiterlesen) >
Rolf Märkl

de22.11.2013 Böller-Lager in Nieder-Roden geplant

Nieder-Roden - Bis zu knapp 200 Tonnen Feuerwerkskörper möchte die Spedition Stocké künftig in zwei Hallen auf ihrem 5 000 Quadratmeter großen Betriebsgelände an der Benzstraße 27 lagern. Die Genehmigung soll fürs ganze Jahr gelten.

Das Unternehmen im Industriegebiet Nieder-Roden-Süd hat einen entsprechenden Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt gestellt. Um Knallfrosch & Co. einlagern zu können, muss Stocké die Hallen umbauen. Das wird 90 000 Euro kosten. Das geht aus...(weiterlesen) >
bp

de20.11.2013 Zoll stellt verbotene Böller sicher

Frankfurt(Oder) (MOZ) Wenige Wochen vor dem Jahreswechsel findet der Zoll verstärkt aus Polen eingeführte Feuerwerkskörper. Bei Kontrollen in Frankfurt (Oder) stellten die Beamten allein am vergangenen Wochenende mehr als 2100 Böller, Knaller und Raketen ohne Zulassung sicher, wie das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Dienstag mitteilte. "Wie in den zurückliegenden Jahren auch stellen Zöllner verstärkt zum Jahresende hin nicht zugelassene Feuerwerkskörper bei Reisenden fest", erläuterte...(weiterlesen) >
Harriet Stürmer

at09.11.2013 Perchten lassen es immer häufiger krachen

An diesem Wochenende starten in der Steiermark die Krampus- und Perchtenläufe, etwa Samstagabend in St. Lorenzen im Mürztal. Doch das Fürchten lehren mittlerweile weniger die Masken, als der Einsatz von Pyrotechnik. Immer häufiger wird daher kontrolliert.

Ein Perchtenlauf alleine genügt oft nicht mehr, es muss funkeln und sprühen, besonders beliebt das bengalische Pulver - obwohl brandgefährlich, ist es oft frei im Handel erhältlich.

Gefahren meist unterschätzt

In den...(weiterlesen) >

de29.10.2013 So gefährlich sind Pyros und Böller

Der Randale-Irrsinn beim Derby zwischen Schalke und Dortmund zeigt: Die Chaoten sind rücksichtslos. Dabei wurden schon in der Vergangenheit durch Pyro (bis zu 2000 Grad heiß) und Böller immer wieder Menschen schwer verletzt. In BILD sprechen zwei Opfer.

Petrik SanderEx-Cottbus-Trainer Petrik Sander. Foto: imago

Zwei Jahre Tinnitus

Petrik...(weiterlesen) >

de22.10.2013 Feuerwerk an Allerheiligen

Muss man alles ausnutzen, was rechtlich möglich ist? Man kann, wie die Send-Schausteller mit ihrem geplanten Feuerwerk an Allerheiligen zeigen. Doch von Feingefühl zeugt eine solche Ansetzung ganz gewiss nicht, mag sie auch juristisch betrachtet dem Feiertagsgesetz in Nordrhein-Westfalen entsprechen.



Die Vorstellung, dass am Abend eines stillen Feiertags Raketen in den Himmel über Münster knallen, dürfte beliebigen Kreisen noch Vergnügen bereiten. Für diejenigen jedoch, die Allerheiligen...(weiterlesen) >
Dirk Anger

de21.10.2013 "Verheerendes Feuerwerk"

Empört ist der Gruibinger Gemeinderat Tobias Esslinger über ein "verheerendes Feuerwerk" am Parkplatz der Sickenbühlhalle, das die Grenzen des Normalen gesprengt habe. "Da hats Schläge gegeben, dass schier Häuser eingehagelt sind.

Empört ist der Gruibinger Gemeinderat Tobias Esslinger über ein "verheerendes Feuerwerk" am Parkplatz der Sickenbühlhalle, das die Grenzen des Normalen gesprengt habe. "Da hats Schläge gegeben, dass schier Häuser eingehagelt sind." Das habe viele Anwohner...(weiterlesen) >
JS

de05.10.2013 Klagen über Feuerwerke

Feuerwerk über Wittenberge: Nicht für jeden sind die farbigen Fontänen am Nachthimmel und das damit verbundene Knallen eine Freude. Und es sind nicht nur Ältere die sich gestört fühlen. Über Facebook bitten junge Leute den "Prignitzer": "Könnten Sie sich mal mit dem Thema Feuerwerke in Wittenberge beschäftigen? Es gibt viele Bürger, die sich ... über die Vielzahl an Feuerwerken aufregen. Diese finden in fast allen Fällen nach der gesetzlich erlaubten Zeit statt."

Stimmt das? Fakt ist,...(weiterlesen) >

de02.10.2013 Feuerwerksdebatte in Heiligenstadt auf Frühjahr vertagt

Heiligenstadt (Eichsfeld). In den vergangenen Monaten und Jahren hat es wiederholt Anfragen an die Heiligenstädter Stadtverwaltung gegeben, ob es nicht möglich sei, die ständigen privaten Feuerwerke im Sommer zu verbieten. Erst in der jüngsten Stadtratssitzung hatte ein Bürger erneut dieses Anliegen an die Räte vorgebracht.
Grund genug für die Mitglieder des Hauptausschusses, diesen Punkt am Dienstag auf die Tagesordnung zu setzen und sich zu diesem Thema zu beraten.


"Grundsätzlich",...(weiterlesen) >
Silvana Tismer

de19.09.2013 Böller-Blödsinn in Hüttlingen

Heute Nacht, Punkt 24:00:01 Uhr, war es wieder soweit. Eine Mitbürgerin oder ein Mitbürger hat die 50 Lenze erreicht. Dies wurde über den Kreis der Mitfeiernden hinaus durch Böllerschüsse der gesamten Gemeinde Hüttlingen kundgetan. Dies ist zwar grundsätzlich löblich und stärkt die bürgerliche Solidarität, unterliegt aber gleich mehreren Denkfehlern, die ich hier zu korrigieren versuche:
Denkfehler 1: Die Jubilarin/der Jubilar geht davon aus, dass es die nicht am Fest teilnehmenden, und...(weiterlesen) >
Dietmar Deeg

de18.09.2013 Anwohner von Feuerwerk bei Drachenboot-Festival gestört

Mülheim. Das Feuerwerk beim Drachenboot-Festival erleuchtete am Samstagabend den Himmel über der Ruhr. Doch nicht alle Mülheimer können diesem Spektakel etwas abgewinnen. Anwohner beschweren sich über den Lärm der ständig stattfindenden Feuerwerke in ihrer Umgebung.

Als "Highlight" des Drachenboot-Festivals gab es am vergangenen Samstagabend wieder ein Höhenfeuerwerk über der Ruhr. Andreas Johren, Anwohner der Friedrichstraße, nah am Fluss, hat er mittlerweile das Gefühl, „dass...(weiterlesen) >

de14.09.2013 Für und wider Feuerwerke

Feuerwerke bei privaten Feiern - immer öfter wird die Marktgemeinde Kraiburg mit Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen konfrontiert. Zuletzt von einem Bürger, der am 21. September kurz vor 22 Uhr anlässlich eines runden Geburtstags am Gasthaus Wuhrmühle ein Feuerwerk abschießen möchte.

Kraiburg - Bürgermeister Herbert Heiml nahm dies zum Anlass, im Gemeinderat die Frage aufzuwerfen, ob die Gemeinde Feuerwerke außer an Silvester grundsätzlich verbieten soll oder sie in kleinem Rahmen...(weiterlesen) >
hg

ch10.09.2013 Feuerwerk-Katastrophe: Todesopfer war schon einemal verunfallt

Schon vor 15 Jahren war er Opfer eines Unfalls der bös endete, die Explosion vom 04.09.2013 überlebte Paul P. nicht.
Seit 23 Jahren lebte Paul P. († 48) in der Schweiz. Der Mann von den Fidschi-Inseln lernte seine Frau in den Ferien im Lauterbrunnental kennen, zog hier seine zwei Söhne auf. Am Mittwoch starb der Familienvater bei der Feuerwerk-Katastrophe in Oberried BE. Auch Feuerwerk-Meister Thomas H. († 48) überlebte die Explosion bei der Hamberger Swiss Pyrotechnics AG am Brienzersee...(weiterlesen) >
Gabriela Battaglia

de24.08.2013 Ehemaliger Torwart Georg Koch: Plötzlich war alles schwarz

Georg Kochs Karriere endete jäh: Vor fünf Jahren verletzte ein Böller den Torwart auf dem Platz schwer. Unter den Folgen leidet der 41-Jährige bis heute. Für den Zwischenfall zur Verantwortung gezogen wurde bislang niemand.
Georg Koch sitzt in einer Kneipe in Essen-Rüttenscheid. Eine, die einmal in der Woche als Kulisse für eine Fernsehshow dient. Mit ihm am Tisch: der aufbrausende Peter Neururer und ein gelangweilter Norbert Meier. Georg Koch diskutiert mit ihnen über Fußball. Über...(weiterlesen) >
Von Victor Fritzen

de20.08.2013 Böller sind nicht nur für Hunde kaum erträglich

Ich habe Verständnis dafür, dass viele Menschen um 24 Uhr das „Neue Jahr“ willkommen heißen.
Und klar, ich kann meinem Hund eine Beruhigungstablette für den Silvesterabend geben – doch leider bleibt es nicht beim „Knallen“ um 24 Uhr (bis vielleicht 1 Uhr).

Nein, da fangen die Leute (Kinder und Erwachsene) bereits zwei Tage vorher an mit der Knallerei und Lärmerei. Zur letzten Jahreswende wurde am 31. Dezember ab 14 Uhr bis 4 Uhr in der Früh durchgängig rumgeknallt. Danach ging’s...(weiterlesen) >
Dagmar Ahrendt

ch16.08.2013 Weinfelden stoppt Raketen nicht

WEINFELDEN. Der 1. August ist vorüber, der Rauch der Feuerwerke verflogen. Die Knallerei polarisiert die Menschen nach wie vor. Die Gemeinde Weinfelden will den Raketenabschuss aber auch künftig nicht einschränken.
Private Feuerwerker geraten zunehmend selbst unter Beschuss. Auch gestern wieder beschwerte sich ein Leserbriefschreiber über deren Angewohnheit, Knallkörper nicht nur am 1. August, sondern auch in den Nächten davor und danach abzufeuern.

Verschiedene Interessen

Tierfreunden...(weiterlesen) >
Esther Simon

de16.08.2013 Entsetzte Nachbarn: Im Sekunden-Takt donnert es

Hohenholte - Mütter und Väter in Hohenholte trauten am Dienstagabend kurz vor halb zehn ihren Ohren nicht: Sie hörten plötzlich und lang anhaltend ein lautes Feuerwerk.

Eltern in Hohenholte trauten am Dienstagabend kurz vor halb zehn ihren Ohren nicht: Sie hörten plötzlich und lang anhaltend ein lautes Feuerwerk. Zunächst, schrieb Oliver Meng noch in der Nacht in einer Mail an die Gemeindeverwaltung Havixbeck, habe er diese massive Ruhestörung als Kinder-Scherz einsortiert. Doch...(weiterlesen) >
Bettina Laerbusch

ch16.08.2013 Die geteilte "Freude" am Feuerwerk...

Am 16. August erscheint in der Thurgauer Zeitung ein Bericht zur Kontroverse Feuerwerk von Esther Simon. Darin heißt es unter anderem, es gäbe nun einmal einen Interessenskonflikt zwischen denen die gerne schießen und denen die sich dadurch gestört fühlen. Dabei wird verschleiert, dass diese zwei Interessensgruppen keineswegs gleich groß sind: Unserer Erfahrung nach macht die Gruppe der aktiven Feuerwerker maximal 20% der Bevölkerung aus, größtenteils männliche Unter- und Mittelschicht....(weiterlesen) >
Sophia Venari

de07.08.2013 Immer mehr Genehmigungen für private Feuerwerke

Die Beschwerden über Feuerwerke häufen sich. Eine Nachfrage bei der Stadt Möchengladbach ergab: Im vergangenen Jahr genehmigte die Stadt 53 private Höhenfeuerwerke. Auch in diesem Jahr wurden wieder viele Feiern mit bunten Lichtern am Himmel angemeldet.

Normalerweise dürfen pyrotechnische Gegenstände nur an Silvester abgebrannt werden. "Aber die Rechtsgrundlage lässt auch Ausnahmen zu besonderen Anlässen zu", sagt Stadtsprecher Dirk Rütten. Und dazu zählen laut seiner Definition...(weiterlesen) >
gap

de06.08.2013 Zeitzeuge der Bombennacht - „Feuerwerk schaue ich mir nicht an“

Mülheim. Es war der 22. Juni 1943. Meine Großeltern wohnten seit ein paar Wochen zwei Häuser weiter als wir an der Moritzstraße in Styrum. Eine der letzten Luftminen zerstörte mehrere Häuser in unserer Straße.

Der Bunker war sehr voll. Nach Mitternacht rollte dann der Angriff über Mülheim. Schwere Detonationen erschütterten den Bunker. Die Frauen fingen an zu beten. Die meisten Kinder schrien vor Angst. Der Putz fiel von der Decke. Meine Mutter hatte zu tun mit meinem vier Wochen...(weiterlesen) >
H. Moseler

de06.08.2013 PPP-Feuerwerk in Wesel - Stadt und Stadtmarketing haben versagt

Weseler Naturschützer sind höchst unzufrieden mit dem Ablauf des PPP-Feuerwerk. 2014 wollen sie den linksrheinischen Feuerwerk-Abschuss verhindern.
Peter Malzbender, der Kreisvorsitzende des Naturschutzbundes (Nabu), ist verärgert über die Folgen des PPP-Feuerwerks am Samstagabend. Er hatte im Vorfeld die Behörden aufgefordert, die linksrheinischen Naturschutzgebiete im Bereich der Abschussstelle der Feuerwerker zu sichern. Aber: "Vom Ordnungsamt war keiner da, um Kletterer auf der...(weiterlesen) >
Thomas Hesse

de03.08.2013 Böllern darf man immer

Langewiesen - "Böllern darf man in Thüringen immer; jederzeit und überall", erklärte Manfred Gehlhaar, Vorsitzender des Böllervereins Langewiesen 2013.

"Es muss nur vorher im Ordnungsamt, bei der Polizei und der Feuerwehr angemeldet werden. Obwohl das auch nicht ganz genau ist: Die Behörden sollten informiert werden. Mehr nicht." Der 58-jährige Gehlhaar kennt die verdutzten Gesichter seiner Gesprächspartner, wenn er ihnen die freizügigen Reglungen für das Betreiben seines Hobbys,...(weiterlesen) >

ch02.08.2013 

SICHERHEIT Mit 1368 Registrierten hat die Hooligan-Datenbank einen neuen Höchststand erreicht. Die häufigsten Tatbestände betreffen den Einsatz von Pyrotechnik.

Die Zahl der registrierten Vandalen im Sportbereich wächst unaufhaltsam. Ende Juli waren mit 1368 Personen so viele wie noch nie in der Hooligan-Datenbank registriert. Seit Anfang Jahr sind 163 Personen neu erfasst worden. Gleichzeitig wurden 89 Personen gelöscht.

Fussball am häufigsten betroffen

71% der Registrierten...(weiterlesen) >
So viele Hooligans wie noch nie

ch02.08.2013 Gefangen unter einer Smog-Glocke

Nach dem Feuerwerk versank die Stadt in einen stinkenden Schleier. Der Grenzwert für Feinstaub wurde in der Nacht vom 1.August um das Fünfzehnfache überschritten.
Nachdem Bern am Donnerstag unter viel Feuerwerk geleuchtet hatte, hüllte sich ab Mitternacht ein übelriechender, gräulicher Schleier über die Stadt. Vom Grauholz sah es so aus, als wäre die ganze Stadt unter einer Smogglocke gefangen. Besonders Asthmatiker, Menschen mit Atembeschwerden und kleine Kinder litten unter der...(weiterlesen) >
Ralph Heiniger

ch01.08.2013  Niederschläge spielen Hobby-Pyromanen in die Hände

Heftiger Regen hat dafür gesorgt, dass am 1. August im Kanton Solothurn kein Feuerverbot verhängt wird. Brandgefahr besteht jedoch weiterhin. Knallkörper werden trotzdem fleissig eingekauft.

Das trockene Sommerwetter sorgte im Kanton Solothurn während der letzten Woche für erhöhte Brandgefahr. Wie die Kantonspolizei heute mitteilt, wird auf den 1. August aber kein Feuerverbot verhängt. Gemäss Diego Ochsner, Chef des Kantonalen Führungsstabs (KFS), hat sich die Gefahrenlage deutlich...(weiterlesen) >
Caroline Kienberger

ch01.08.2013 Das Kind im Manne gibt viel Geld für knallendes Spielzeug aus

Alles, was knallt, funkt und leuchtet, ist kurz vor dem 1. August sehr gefragt. Das Feuerwerk ist Spielzeug für Erwachsene – und macht den Kleinen grosse Augen. Heute und morgen wird der Geburtstag der Eidgenossenschaft gefeiert - mit viel Lärm.

«Ab 150 Franken wird’s spannend.» Was Yves da noch nicht weiss: Sein Einkauf wird knapp das Vierfache dessen kosten, was er als Grenze des Reizvollen proklamiert. Trotzdem zahlt er, ohne mit der Wimper zu zucken. Bezahlt Heuler und Rauchbomben,...(weiterlesen) >
Lucas Huber

de31.07.2013 PPP-Feuerwerk verschreckt Vögel

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Wesel (RP). Naturschutzbund will Feuerwerks-Beobachter von der linksrheinischen Brückenruine fernhalten. Dort leben viele Jungvögel. Nabu fordert Landschaftsbehörde und Ordnungsamt auf, Flagge zu zeigen.

Die Kreisgruppe des Naturschutzbundes warnt vor den lärmenden Folgen eines Highlights der PPP-Tage, des Großfeuerwerks am Samstagabend. Das bringt jährlich Tausende von Zuschauern auf die Beine – und die tummeln sich auch dort, wo Jungtiere aufwachsen. Seltenen Vögeln - zum Beispiel...(weiterlesen) >
Thomas Hesse

ch31.07.2013 Was verpulvern die Städte für den 1. August?

Viele Schweizer Städte feiern den Nationalfeiertag mit einem Feuerwerk. Wie viel Geld sich dabei in Schall und Rauch auflöst, ist unterschiedlich.

Als Hauptstadt richtet Bern am Nationalfeiertag mit der grossen Kelle an. Der Höhepunkt: das abendliche Feuerwerk auf dem Gurten. Insgesamt kostet Spektakel am 1. August etwa 130'000 Franken. 

Die Basler sind Frühzünder und lassen es bereits am 31. Juli krachen – insgesamt werden Raketen im Wert von 70'000 Franken verschossen.
Etwas...(weiterlesen) >
Georg Nopper

de23.07.2013 "The show must go on"

Am 17. Juli 2013 wird in Kaufbeuren ein Mann aus Kasachstan von einem Neonazi getötet. Die mangelnde Sensiblität in der Bevölkerung erschreckt: Der Tenor öffentlicher Kommentare zeigt nicht Anteilnahme, sondern Sorge um das geplante Feuerwerk.

Es ist Mittwoch, der 17. Juli 2013, kurz vor Mitternacht. In Kaufbeuren findet gerade das Tänzelfest statt. Ein stark alkoholisierter 36-Jähriger Thüringer, der Verbindungen in die rechte Szene hat, schlägt einem 34 jährigen Kasachen unvermittelt...(weiterlesen) >
Von Anna Brausam

ch18.07.2013 Schweizerinnen und Schweizer aufgepasst

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Die Feuerwerks-Verkäufe für den Bundesfeiertag am 1. August haben bereits gestartet. Und wie jedes Jahr, werden Millionen-Beträge dafür ausgegeben, obwohl jedes Jahr in den Medien darauf aufmerksam gemacht wird, dass die Knallerei viele Tiere in Angst und Panik versetzt.

Deshalb bitten wir um Verbreitung folgender Informationen:


- Wenn überhaupt Feuerwerk, dann bitte ruhige Varianten wie Sonnen, Vulkane, Wunderkerzen.

- Kein Entzünden von Feuerwerk vor oder nach dem Bundesfeiertag.

-...(weiterlesen) >

de16.07.2013 Immer häufiger kracht es

Bottrop . Es knallt – vornehmlich jetzt, an lauen Sommerabenden. Irgendwo wird gefeiert, ein Stadtfest, eine Kirmes, Hochzeit oder runder Geburtstag, und immer häufiger wird zu einem solchen Anlass ein Feuerwerk abgefackelt.

WAZ-Leser U.S. ärgert das. Denn unter der zunehmenden Zahl der Feuerwerke leide er, hauptsächlich aber sein Hund: „An vielen Abenden kann ich nicht ungestört mit meinem Hund den Spaziergang machen, ohne plötzlich diesen Lärm ertragen zu müssen. Vor allem...(weiterlesen) >
Matthias Düngelhoff

de12.07.2013 Großer Knall in der deutschen Feuerwerksbranche

Die Feuerwerksbranche steht vor ihrem größten Umbruch seit einem Jahrzehnt: Comet will den Konkurrenten FKW Keller schlucken. Stark involviert sind dabei auch die Chinesen.

In den kleinen Kreis der Feuerwerksanbieter in Deutschland kommt Bewegung. Nach Recherchen der "Welt" will die Nummer zwei, das Unternehmen Comet, die bisherige Nummer drei, die Bochumer Firma FKW Keller übernehmen.
Damit gäbe es künftig nur noch drei Anbieter, die zusammen gut 90 Prozent des deutschen Marktes...(weiterlesen) >
Gerhard Hegmann

ch05.07.2013 "750'000 Franken für ein Feuerwerk sind nicht viel"

"Natürlich sitzt man auf Nadeln – bei so viel Technik kann immer etwas passieren", sagt Joachim Berner. Der Pyrotechniker aus Stuttgart verwandelt am Samstag ab 22.30 Uhr den Himmel über dem Zürcher Seebecken in ein funkelndes Lichtermeer.
Eine halbe Stunde lang jagt er zu klassischer Musik 30'000 Feuerwerkskörper in die Luft, während sein italienischer Kollege Antonio Parente den Züri-Fäscht-Höhepunkt am Freitag mit modernem Sound untermalt.
"Das Feuerwerk gehört zu den grössten Europas"
Berner...(weiterlesen) >
Maja Sommerhalder

at18.06.2013 Kommentar: Feuerwerk auf dem Fußballplatz Lauterach

Die Exekution des Pyrotechnikgesetzes wird derart notorisch vernachlässigt, dass man fast glauben möchte, das habe System.

Der Widnauer (CH) "Fan", der nach Ende eines Fußballspiels eine Feuerwerksbatterie der Klasse F2 auf einem Fußballfeld in Lauterach zündete, ohne diese zu verankern, und dabei mindestens 4 Personen verletzte, soll lt. Polizei-Sprecherin Susanne Dilp wegen fahrlässiger Körperverletzung und Gefährdung der körperlichen Sicherheit angezeigt werden. (...(weiterlesen) >
svenari

de12.06.2013 "Es passieren schon viele Unfälle bei der Pyrotechnik"

Der Schüler Marco Oberfell hat den Pyrotechniker Wolfgang Meier interviewt. Dieser ist 34 Jahre alt und hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Oberfell: Herr Meier, es freut mich, mit ihnen über dieses Thema diskutieren zu können. Zunächst will ich ihnen eine Frage stellen. Warum haben Sie sich diesen Beruf ausgesucht?

Meier: Ich habe mich schon als ich klein war für Pyro-Technik interessiert. Mein Vater war auch Pyrotechniker.

Oberfell: Warum darf man nur an...(weiterlesen) >

de04.06.2013 „Die Bunker sind dafür gemacht“

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Klein-Netterden. Zwei Firmen wollen Feuerwerke höherer Gefährlichkeitsstufen im Munitionsdepot in Klein-Netterden lagern. Die Bunker seien ohnehin dafür gemacht.

Ein Antrag für die Lagerung von Feuerwerkskörpern der Lagergruppe 1.1 und 1.2 liegt seit Juli 2011 vor. Es handelt sich um professionelle Feuerwerkskörper „höherer Gefährlichkeitsstufen“, so die Bezirksregierung. Seit 2002 besteht eine Genehmigung für die Lagerung von 197 Tonnen der Gruppen 1.4 und 1.3. Der laufende...(weiterlesen) >
Marco Virgillito

at27.05.2013 Offener Brief an den Kindberger Tourismusverband

Sehr geehrter Herr DI Jungbauer,

Herr Dr. Lautner hat mir die Auskunft erteilt, dass der Tourismusverband dieses Feuerwerk mit organisiert und mir geraten, mich mit Ihnen in Verbindung zu setzen. Ist es möglich, dass der Stadtamtsdirektor von Kindberg nicht weiß, wer für das Feuerwerk verantwortlich ist und uns eine falsche Auskunft gibt?
 
Als Tourismusverbandsobmann müsste es Ihnen doch wichtig sein, dass Kindberg ein positives Fremdenverkehrsimage hat und nicht als storchenfeindliche...(weiterlesen) >
Tierschutz Murtal

at17.05.2013 Feuerwerk in Kindberg gefährdet Storchenbrut: Offener Brief an DI Jungbauer

Sehr geehrter Herr DI Jungbauer,
mit Besorgnis beobachten die Storchenfreunde Steiermark, dass Kindberg auch heuer wieder ein Riesenfeuerwerk Anfang Juli veranstalten will, obwohl brütende Störche dadurch in Lebensgefahr geraten.
Ich möchte davon ausgehen, dass Sie wissen, dass Störche durch die EU streng geschützt sind und vor allem während der Brut- und Aufzuchtzeit nicht mutwillig gestört werden dürfen. Umso mehr wundert es mich, dass gerade Sie als Tourismusobmann für ein paar Minuten...(weiterlesen) >
Tierschutz Murtal

de17.05.2013 Abrüstung an der Feuerwerks-Front

Seit einigen Jahren bietet sich für Adressaten, die „schon alles haben“, eine Geschenkidee an, die ein „Knaller“ zu werden verspricht. Buchstäblich. Denn ein kapitales Feuerwerk kostet inzwischen nicht mehr wie einst auch einen kapitalen Batzen Geld, sondern nur noch einen Bruchteil. Gar besonders günstig und bequem wird die Anschaffung dann, wenn sie in den Tagen vor Silvester stattfindet, an denen es die Raketen-Salven und üppige pyrotechnische Batterien und Böller in vielen Läden...(weiterlesen) >
Wolfgang Losert

at14.05.2013 Explosivstoffe im alten "Munitionsaußenlager" Reken

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Reken - Als die Niederländer den Thronwechsel gefeiert haben, hatte auch Rekens Ortsteil Hülsten seinen Anteil. Denn vielerorts gehörte dazu ein Feuerwerk für das neue Königspaar Willem-Alexander und Máxima. Gefeiert wurde bis spät in die Nacht – mit Pyrotechnik, die in Hülsten gelagert hatte.
Im dortigen Munitionsdepot, das einst der Bundeswehr gehört hat, wird das ganze Jahr über Pyrotechnik aufbewahrt. Eigentümer des 72 Hektar großen Geländes ist die „Pyrosafe Reken GmbH & Co...(weiterlesen) >
Hubert Konert

de28.02.2013  Schwarzpulver: Lagerung problematisch

Der Diebstahl von drei Kilogramm des explosiven Stoffs zeigt das Problem-Potenzial auf. Vorschriften für Böllerschützen sind komplex bis verwirrend.
Landkreis. Die Zahl der Böllerschützen im Landkreis nimmt stetig zu – und damit die Anzahl der Besitzer von Schwarzpulver. Im Fall des Falles kann das zu unangenehmen Folgen führen. So sah sich die Polizei am Donnerstag genötigt, Einbrecher, die im nordöstlichen Landkreis aus einem Wohnhaus einen Tresor gestohlen hatten, dringend zu...(weiterlesen) >
Christof Seidl, MZ 



un11.02.2013 China begrüßt Schlangenjahr

Peking leidet unter extremem Smog, darum bat die Regierung um Zurückhaltung. Dennoch feiern Millionen Chinesen den Jahreswechsel mit reichlich Pyrotechnik. Und das im Jahr der Schlange, die eigentlich als vernünftiges Wesen verehrt wird.

China hat in der Nacht zum Sonntag das Jahr der Schlange eingeläutet. Den Jahreswechsel nach dem Mondkalender feierten die Menschen mit Feuerwerk und Knallfröschen in den Straßen. So sollen der Tradition zufolge böse Geister vertrieben werden. In...(weiterlesen) >

un10.02.2013 Der Zaubertrick mit dem Feinstaub

seit 2011 muss jede Kommune, die den Tagesmittelwert von 50 Mikrogramm PM10 Feinstaub an mehr als 35 Tagen im Jahr überschreitet, Strafzahlungen an die EU leisten. Die Grenzwerte sind mehr als lasch, und dennoch wären viele Kommunen betroffen. Doch auf wundersame Weise, "sank" die Feinstaubbelastung 2012 schlagartig - jedoch nicht durch rigorose Schutzmaßnahmen, sondern durch Messfehler…. Dies zeigt etwa diese Karte aus Deutschland: Für den schlimmsten Tag des Jahres, den 31.12.2012 (Pyrotechnik setzt Unmengen an hochgiftigem Feinstaub frei), liegen keine Daten vor.

de09.02.2013 Maler bekommt die Quittung: Für zwei Böller ins Gefängnis

Der vorbestrafte Maler warf China-Kracher direkt vor den Augen von zwei Zivil-Polizisten in eine Menschenmenge.

Düsseldorf. Ganz lässig steckte sich Jörg W. (Name geändert) einen China-Böller wie eine Zigarre in den Mundwinkel, zündete den Kracher an und warf ihn weg – mitten ins Rosenmontags-Getümmel auf der Bolkerstraße. Sein Pech: Zwei Beamte des Einsatztrupps Jugend der Polizei hatten den 29-Jährigen bereits im Auge. Am Mittwoch gab es für den Maler die Quittung vom Amtsgericht....(weiterlesen) >
Dieter Sieckmeyer

de19.01.2013 Idioten-Feuerwerk: Holzhäuser will Kohle von Zündlern

frankfurt-leverkusen frankfurt-leverkusen
Leverkusen – Der DFB-Boss saß auf der Tribüne. Der Bundestrainer auch. Und in den Gesichtern von Wolfgang Niersbach und Joachim Löw war das Entsetzen zu sehen.

Um 15.45 Uhr schossen Raketen in den Leverkusener Himmel. Knallkörper explodierten, und der Mob in der Frankfurter Kurve tobte.
Schiedsrichter Wolfgang Stark versammelte die Mannschaften an der Mittellinie, dann beorderte der FIFA-Referee die Teams in die Kabine. Rauch hüllte die Arena ein, und in diesem Moment war alles...(weiterlesen) >

at12.01.2013 Element Luft

Pulmologische Station, vorbildlich geführt, im LKH Hohenems. Das gigantische Silvestergekrache mit enormer Luftverpestung - Gott sei Dank hinter Glas erlebt - sorgte für großen Unmut bei den Mitpatienten. Hier auf der voll besetzten Station wird alles Erdenkliche getan, um den Patienten zu helfen, die täglich um Atem ringen!
Mehr denn je wurde mir bewusst, was für negative Auswirkungen die Schadstoffe (aus Pyrotechnik) auf den Menschen haben.
Wie viele Patienten Atemnot haben und dadurch...(weiterlesen) >
Waltraud Ludescher

at10.01.2013 Die Feinstaub-Problematik: Eine österreichische Lösung

PM 2,5 Messstellen in Österreich 2013 PM 2,5 Messstellen in Österreich 2013
Laut VCÖ gibt es zu Beginn des neuen Jahres 2013 eine gute Nachricht: Die Luftqualität war 2012 besser als im Jahr 2011. Aber das ist kein Grund zum Aufatmen, denn...
Das verdanken wir dem Wetter und der klassischen österreichischen Vogel-Strauß-Politik


In vielen Bezirken gibt es nämlich bis heute gar keine Messstellen. Und die besonders schädlichen Kleinstpartikel (PM 2.5), werden bundesweit nur an wenigen Orten gemessen.

Kleinkinder sind durch Feinstaubpartikel besonders belastet,...(weiterlesen) >

de09.01.2013 Für ein Verbot von Feuerwerk am Centro

Knallköppe brauchen Verbote. Ein verantwortungsbewusstes Management muss nun handeln. Ein Verbot des ganzen Krachbumms auf dem Gelände wäre das richtige Signal.

Dass der Brand am Centro kein Leben ernsthaft geschädigt oder gar gekostet hat, war reine Glückssache. Er wirft aber eine Frage auf: Können Besucher des Centro in dem besonderen Umfeld verantwortlich mit Feuerwerkskörpern umgehen oder handelt es sich – leider – um „Knallköppe“?

Die Antwort steht seit Silvester...(weiterlesen) >
Dennis Vollmer

ch08.01.2013 Silvester-Feuerwerk ist gesundheitsschädigend

Die Feinstaubbelastung ist in der Silvesternacht steigt um das bis zu Zwanzigfache. Der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm PM10 Feinstaub pro Kubikmeter Luft wird vielerorts überschritten.

In Siedlungsgebieten und Tälern ist die Luftbelastung durch Feuerwerke laut einer Medienmitteilung besonders gross, da der entstehende Rauch dort hängenbleibt.

Die entsprechenden Richtlinien sind in der Schweiz wesentlich strenger als in der EU (CH: Überschreitungen max. an 1 Tag im Jahr, EU: Überschreitungen...(weiterlesen) >

ch06.01.2013 Baselland: Viel Feinstaub zum Jahreswechsel

31.12.2012 31.12.2012
Das Neue Jahr 2013 ist wie üblich mit viel Feuerwerk empfangen worden. Die farbigen Wunderwerke am Himmel erfreuen zwar das Auge, sie verschmutzen aber auch unsere Luft sehr deutlich.

Nach 22.00 Uhr am Silvester beginnt die Luftbelastung durch Feinstaub stark anzusteigen. Um Mitternacht werden mit bis 200 Mikrogramm pro Kubikmeter die Spitzenstundenwerte gemessen, und die Feinstaubwerte steigen um das 10- bis 20-fache an. Danach sinkt die Feinstaub-Konzentration im Laufe des Morgens wieder ab....(weiterlesen) >

at06.01.2013 Tagelanger Lärmterror zum Jahreswechsel

Zugegeben: Ich bin eine Spaßbremse. Genauer gesagt, ich wäre gern eine. Ich würde gern diejenigen bremsen, die es als Spaß ansehen, mittels Kracher und Raketen Postkästen und Zigarettenautomaten in die Luft zu jagen, Autos, Wohnungen argloser Mitmenschen fahrlässig oder absichtlich in Brand zu setzen, Schweizerkracher jemandem vor die Füße oder hinter jemandem her zu schmeißen und Knallkörper in Menschenmengen zu zünden (das alles war im Fernsehen zu sehen und in den Salzburger Nachrichten...(weiterlesen) >
Dr. Rosemarie Fuchshofer

atSilvester-Knalltrauma - Mein Hund ist taub

Als ich am 30.12.2012 gegen 19 Uhr bei der Harder Kirche mit meinem Hund laufen ging, "sprengten" gerade drei Personen den Stamm am Kirchen-Christbaum. Mein Hund hört seit diesem Riesenknall nichts mehr, er ist taub! Warum können Eltern ihren Kindern nicht beibringen, was diese Knallerei für andere Lebewesen - ängstlichere und schreckhaftere, kleine Kinder und Tiere - bedeuten? Nämliche große Angst. Viele Tierbesitzer müssen ihren Tieren bereits Tage vor Silvester teils schwere Beruhigungsmedikamente...(weiterlesen) >
Anja Gassner

at05.01.2013 Silvesterfeuerwerk

Mir scheint, dass die Wirtschaftskirse noch nicht angekommen ist, denn was sich an Silvester getan hat, ist für normale Menschen nicht nachvollziehbar. Es müsste doch möglich sein, in Wohngebieten die Knallerei einzustellen - was für ältere Menschen sowie für Tiere sicherlich gut wäre. Zudem brennt es immer wieder, wo Menschen alles verlieren. Der ganze Müll muss auch entsorgt werden und dies mit öffentlichen Geldern. Da könnte man auch sparen und nicht den Bürgern die Müllpreise vorrechnen....(weiterlesen) >
Helmut Zanetti

at05.01.2013 Es kracht, hurra, es kracht

Schon am 25. Dezember ist die langweilige Weihnachtszeit endlich zu Ende. Wo zuvor Glühwein und Punsch kredenzt wurden, werden jetzt Raketen und Kracher "made in China", garantiert ohne Kinderarbeit, zum Diskontpreis unter das Volk gebracht. Und los geht es , auf dass den Kleinkindern, Gruftis, Hunden, Katzen und sonstigem sensiblen Getier der Schreck tüchtig in die Glieder fährt. Rein mit den Bomben und Raketen in die Papiercontainer und Briefkästen, der Feuerwehr ist doch sonst langweilige....(weiterlesen) >
Dr. Klaus König

de05.01.2013 So viel Silvester-Müll: Und wer räumt ihn wieder weg?

HALVER ▪ Erst das Vergnügen – und dann bloß keine Arbeit. So scheinen es einige Halveraner zu mögen. Das könnte man beim Anblick der Straßen zumindest meinen. In der Neujahrsnacht ließen es viele wieder richtig krachen. Doch den Dreck machen jetzt andere weg.

Der ZOB kommt derzeit in sämtlichen Rot- und Brauntönen daher. Und auch Holzelemente finden sich in dem Arrangement wieder. Aber schön ist das nicht. Denn es sind die Reste von China-Böller & Co., die sich wie riesige...(weiterlesen) >

at04.01.2013 Trotz Verbot: Silvester-Schlachtfeld auf Wiener Wilhelminenberg

Schlachtfeld am Wilhelminenberg Wien Schlachtfeld am Wilhelminenberg Wien
Trotz eines eindeutigen Verbots, das bei Zuwiderhandeln auch teuer bestraft wird, wurde am Wilhelminenberg das neue Jahr mit unzähligen Raketen begrüßt. Nur wegräumen wollte den Mist danach niemand mehr.

Leserreporter Adolf Riess schickte ein paar Bilder von der Wiese, von der aus man in der klaren Silvesternacht sicherlich einen wunderbaren Ausblick über Wien hatte. Die Partymeute vergaß allerdings darauf, den Müll, den das rauschende Fest verursachte, fachgerecht zu entsorgen....(weiterlesen) >

at03.01.2013 Auf die Plätze - Narren - los!

So geböllert wie 2012 wurde hier noch nie. Ich traute mich kaum, selbst mit Ohrstöpseln, auf die Straße. Ich habe mir da schon mal einen linksseitigen Hörschaden geholt. Kinder bis zehn Jahre finden an Knlalfröschen noch irgendwie Spaß. Aber Böller etc. gehören für Jung und Alt verboten, wegen allgemeiner Belästigung bis nachweislichen Hörschäden und Umweltverpestung. Aber auch die Raketen sollten nicht (laut) zerknallen. Für Kleinkinder, kranke oder alte Leute und allgemein Gebildete...(weiterlesen) >
Dr. med. Gernot Zumtobel

at01.01.2013  Böller und Raketenwerfer - Die Silvesterschlacht

Die Böllerkönige rüsten weiter auf. Rauch- und Schwefelschwaden ziehen durch die Umweltzonen. Wer am meisten Müll hinterlässt, hat die Materialschlacht gewonnen.

An der Jahreswende kann man viel über die Deutschen erfahren. Offensichtlich wurde noch nicht das ganze Volksvermögen in Solarzellen und Betongold investiert. Auch zum Verpulvern ist noch mehr als genug da.

An jedem Silvester scheint die Zahl der Raketenwerfer und Mini-Stalin-Orgeln zuzunehmen, die auf Straßen und Plätzen...(weiterlesen) >
Berthold Kohler

at01.01.2013 Hohe Feinstaubbelastung in Silvesternacht

Die Experten für Luftgüte im Land Steiermark rechnen in der Silvesternacht mit einem massiven Anstieg der Feinstaubbelastung. Die Feuerwerke in Kombination mit der aktuellen Wettersituation sorgen für dicke Luft.

Die Silvesternacht wird auch diesmal die Augen der Steirer erfreuen - die Ohren und die Atemwege aber massiv belasten. Dietmar Öttl vom Referat Luftreinhaltung des Landes Steiermark rechnet mit sehr hohen Feinstaubwerten und begründet dies mit der aktuellen Wettersituation:...(weiterlesen) >

at01.01.2013 Das große Aufräumen nach Silvester

Wien - Mit viel Arbeit beginnt das Jahr 2013 für 122 Mitarbeiter der MA 48: Während die letzten Nachtschwärmer noch unterwegs waren, hat sich der Silvesterpfad orange gefärbt. Rund 400 Kubikmeter Müll müssen beseitigt werden.

Alle Jahre wieder in der Neujahrsnacht hat die MA 48 alle Hände voll zu tun. Entlang des Silvesterpfades in der Innenstadt müssen die Straßen und Plätze von Scherben, Dosen, Papier, Knallern und anderem Mist gesäubert werden. Rund 400 Kubikmeter Müll müssen...(weiterlesen) >

at31.12.2012 Einsatzkräfte rüsten sich für Silvester - 40 Polizisten mehr in Linz auf Streife

LINZ. „Die Silvesternacht hat für uns ganz eigene Gesetze“, sagt Gerhard Binder vom Linzer Samariterbund. Daher bereiten sich die Linzer Einsatzorganisationen jedes Jahr besonders intensiv auf den Jahreswechsel vor.
Die Linzer Polizei stockt ihr Aufgebot um 40 Beamte auf: Sind in einer üblichen Nacht 70 Polizisten in ganz Linz im Einsatz, sind es in der Nacht auf morgen 110. „Alle verfügbaren Kräfte sind auf Streife“, sagt der Linzer Stadtpolizeikommandant Karl Pogutter. Verstärkt...(weiterlesen) >

at31.12.2012 Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Operieren überlassen wir Chirurgen,das Fliegen Piloten, … warum überlassen wir dann nicht auch das Feuerwerk Pyrotechnikern?
Klaus-Henning Dietz

chFeuerwerk - Gesundheitsgefahr durch Feinstaub

Feuerwerk ist – neben allen anderen zur Genüge bekannten Problemen wie z.B. Explosionsschäden, Verbrennungen, Augen- und Ohrenschäden, Kinderarbeit etc. - in erster Linie ein Feinstaubproblem! Die Feinstaubwerte über den Nationalfeiertag der Schweiz sowie an Silvester belegen dies auf eindrucksvolle Weise.
Bei der Verbrennung von Feuerwerkskörpern (Kracher, Raketen, etc.) wird eine Mischung an chemischen Stoffen explosionsartig freigesetzt. Beim Abbrennen laufen zwischen den...(weiterlesen) >

de31.12.2012 Silvesternacht: Vögel flüchten vor Feuerwerk

NABU bittet, auf Feuerwerk in der Nähe von Schutzgebieten zu verzichten.

Minden (mt/um). Nicht nur Haustiere, auch die heimischen Wildvögel leiden in der Silvesternacht.


Während die Tiere tagsüber zumeist gut zu beobachten sind, ziehen sie sich nachts zurück in Schlafbäume, leere Nistkästen oder suchen sonstige Übernachtungsmöglichkeiten. "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Silvesterknallerei für Vögel echte Schockerlebnisse sind", erklären Antje Brandt und Erwin...(weiterlesen) >

de31.12.2012 Das Gefährlichste ist die kurze Impulsstärke

Während die Risiken von Handverletzungen durch Knaller allgemein bekannt sein dürften, werden die Gefahren von Hörschäden unterschätzt: Was explosionsartigen Schall so gefährlich macht.

Nach Angaben von HNO-Ärzten erleiden jährlich rund 8000 Deutsche zu Silvester Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper. Mehr als ein Drittel behalten durch ein solches "Knalltrauma" bleibende Schäden wie Tinnitus und Hörverlust. In schweren Fällen können sogar Trommelfelle einreißen...(weiterlesen) >
dpa/dapd/AFP/oc

de30.12.2012 Silvester 2012 - sinnvoll ins neue Jahr

Sektkorken Sektkorken
Berlin (RPO). Sektkorken statt Böller und "bleifrei" orakeln: Der gute Vorsatz "Etwas für die Umwelt tun" lässt sich nach Angaben von Umweltschützern schon an Silvester umsetzen.

Feuerwerk: Exzessives Zündeln und Knallen um Mitternacht ist definitiv kein Beitrag zum Umweltschutz. Wenn Feuerwerkskörper abgebrannt werden, steigt die Luftbelastung mit Schadstoffen explosionsartig an. Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus gesundheitsgefährdendem Feinstaub.

Auswertungen...(weiterlesen) >

de30.12.2012 Gefährliche Böller im Land weit verbreitet

MAGDEBURG/DPA. Illegale Pyrotechnik wird in Sachsen-Anhalt immer mehr zum Problem. Im diesem Jahr mussten Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes (LKA) wegen verbotener Böller bereits 256 mal ausrücken. Vor fünf Jahren waren es nur ganze 43 mal, berichtet die Magdeburger „Volksstimme“ unter Berufung auf einen LKA-Sprecher.

Hintergrund für diesen Trend sind Silvesterknaller aus dem osteuropäischen Ausland, da in ihnen oft hoch dosierter Sprengstoff ist. Sehr oft werde unterschätzt,...(weiterlesen) >

at29.12.2012 Danke an Silvester an alle Tiere

Liebe Mitbürger! Silvester, der schlimmste Tag für die gesamte Tierwelt, naht. Die meisten Tiere haben panische Angst bei dieser Silvesterknallerei. Schon an den Weihnachtsfeiertagen hörte man erste "Knaller". Bitte nehmt Rücksicht auf unsere Mitgeschöpfe. Ist es wirklich notwendig, dass so viele Menschen so viel Geld unnötig in die Luft schießen, während mit diesem GEld so vielen Lebewesen - ob Mensch, ob Tier - geholfen werden könnte? Vielleicht überlegt doch der eine oder andere, etwas...(weiterlesen) >
Renate Burda

at29.12.2012 Umweltschutzabgabe auf Feuerwerkskörper

Eine vernünftige Einnahme für den Staat - eine Umweltschutzabgabe, die auf den Verkaufspreis aller Feuerwerkskörper aufgeschlagen wird - brächte Einnahmen von ca. 30 bis 40 Mill. Euro oder mehr. Begründbar ist so ein Aufschlag ist mit der Umweltverschmutzung durch Raketenreste auf Hausdächern, Gärten, Wiesen, Straßen, etc., die wieder gesäubert werden müssen. Durch die große Feinstaubbelastung versinken ganze Wohngebiete in stinkigen Rauch- und Schwefelwolken. Jedes Jahr geschehen unzählige...(weiterlesen) >
Josef Gantner

de29.12.2012 UMFRAGE: Wieviel Geld für Silvesterknaller?

Nur ein Käufer bei 5 Befragten, das entspricht in etwa dem Durchschnitt.

"Ich gehe eigentlich nicht böllern, ich habe eine gute Aussicht an Silvester, das reicht. Früher habe ich den Kindern zuliebe mitgemacht, für die ist das ja das Größte. Ich habe aber keine Enkelkinder, deswegen mache ich das auch nicht mehr. Das Geld verwende ich dann lieber sinnvoller, ich spende an Silvester zum Beispiel der Kirche."

"Das Feuerwerk gehört schon irgendwie dazu, ich selbst kaufe aber keine...(weiterlesen) >
VSA

de29.12.2012 Silvester stellt holländisch-deutsche Beziehung auf die Probe

Krieg der Pyromanen Karikatur Krieg der Pyromanen Karikatur
Gronau - So muss sich Krieg anhören, wenn die Front näher rückt. Regelmäßig vor Silvester werden die holländisch-deutschen Beziehungen temporär gestört - durch Böller und Raketen.

Kopf hoch! Die ersten 24 Stunden und damit auch die ersten „Angriffswellen“ haben wir doch schon überstanden. Wovon ich rede? Na, von den temporären Störungen der ansonsten als durchaus harmonisch zu bezeichnenden nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Niederländern und Deutschen. Alle Jahre...(weiterlesen) >

de29.12.2012 Die bösen Geister...

Normalerweise habe ich am Stadtrand von Berlin einen freien Blick auf das 3 km entfernte Salvador-Allende-Viertel.
Nach einer halben Stunde ist es nicht mehr zu sehen, Atemmaske wäre empfehlenswert und es dauert mindestens 6 Stunden bis der ganze Qualm aus der Berliner Stadt weggeblasen ist, wenn denn Wind da ist.
Bei diesen vielen Arbeitslosen, den Sozialhilfeempfängern, den Kindern in sozial schwachen Familien - woher kommt nur das Geld?
Und warum wird es dafür ausgegeben?
Und nach einer...(weiterlesen) >
tgspartus

de29.12.2012 Silvesterlärm unsinnig, teuer und schädlich

Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: Selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos. Weitaus sinnvoller ist es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. Aber für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung, die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt.
Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

at28.12.2012 Ruhige und besinnliche Weihnachten?

Bereits Ende Oktober ist in einigen Geschäften der erste Weihnachtsschmuck erhältlich, und spätestens ab erstem Adventsonntag werden wir täglich mehrmals mit Songs wie "White/Last/Merry Christmas" aus dem Radio zwangsbeglückt. Und mit Beginn des Feuerwerksverkaufs eine Woche vor Weihnachten kommt auch der liebliche Klang von Böllern und Raketen dazu - natürlich Familienfeuerwerke und/oder auserlesene Mischungen aus Powerraketen mit gesetzlich erlaubter Höchstladung, soundstark, Batterien...(weiterlesen) >
Werner Lau

de28.12.2012 Mininisterium warnt vor Umweltbelastung durch Feuerwerk

Feinstaub - Redordwerte zu Jahresbeginn Feinstaub - Redordwerte zu Jahresbeginn
Das sächsische Umweltministerium warnt vor einer massiven Belastung mit Feinstaub durch Silvesterfeuerwerk. Gerade in den Großstädten werde oft das Hundertfache des sonst in einem Kubikmeter Luft enthaltenen Feinstaubs gemessen, sagte Minister Frank Kupfer (CDU) am Mittwoch in Dresden. "Damit wird bereits zum Jahresanfang der Negativ-Jahresrekord aufgestellt". Bei Untersuchungen des Feinstaubs von Feuerwerkskörpern sei ein hoher Anteil von Metallpartikeln und Dioxinen festgestellt worden.

Kupfer...(weiterlesen) >
dapd-Isc

de28.12.2012 Geplantes Feuerwerk am Kochelsee - Schock für Vögel

Kochel am See will mit einem großen Feuerwerk das Jahr abschließen - ausgerechnet in einem hochsensiblen Bereich, sagen Bund Naturschutz und Grüne. Sie fordern einen Verzicht auf die Ballerei.

Das geplante Silvesterfeuerwerk am Ufer des Sees in Kochel erregt den Unmut von Umweltschützern. Der Bund Naturschutz (BN) spricht von einem "Schockerlebnis" für Vögel durch die mitternächtliche Silvesterknallerei, was mitunter auch tödlich für die Tiere ende. Im Landratsamt sei die Gefahr...(weiterlesen) >
Birgit Lotze

de28.12.2012 Feuerwerksverbot nicht durchsetzbar

In großen Teilen der Stadt Warin darf in der Silvesternacht kein Feuerwerk gezündet werden, da sich reetgedeckte Häuser, ein Pflegeheimt und Kirchen in der Nähe befinden.

Der Stadtvertreter und früherer Bürgermeister Hans-Peter Gossel (für Warin) richtet an seinen Nachfolger Michael Ankermann (CDU) die Frage, was das Stadtoberhaupt macht, um eine entsprechende Verordnung von Landrätin Birgit Hesse durchzusetzen.
Ankermann sieht keine Möglichkeit der Stadt, das Feuerwerksverbot...(weiterlesen) >
mbei

at28.12.2012 Feuerwerke: Laut ist out

Am Himmel herrscht Krieg. Zumindest lassen es die Namen der Feuerwerkskompositionen vermuten, die in der Silvesternacht am Firmament explodieren werden: Sie nennen sich "Megafire", "Big Bang" oder "Hell Fire", man kann aber auch zum - angesichts des gewaltunterlegten Umsturzes in Libyen lautmalerisch wenig sensibel gewählten - Kugelraketenset "Trippolis" greifen, um dem Jahreswechsel entgegenzukrachen.

Zu Silvester verpuffen dieserart auch heuer wieder österreichweit binnen weniger Minuten...(weiterlesen) >
Klaus Höfler

de28.12.2012 Silvester: Wo ist die Weihnachtsstimmung plötzlich hin?

Kapaunenberg-Wirt Werner Woytowicz  Kapaunenberg-Wirt Werner Woytowicz
Emmerich (RP) - Kapaunenberg-Wirt Werner Woytowicz hat kein Problem damit, wenn's mal laut zu- und hoch hergeht. Aber mit der Knallerei zum Jahreswechsel kann er nichts anfangen.

"Sicher ist das auch ein Brauchtum. Aber es ist einfach ein wahnsinniges Geld, das da verfeuert wird", gibt er zu bedenken. "Dafür muss man hart arbeiten, damit kann man schönere Sachen machen." Und zwar nach eigener Lust und Laune. Oder man könnte es für gute Zwecke spenden: "Es gibt auf der Welt genug Menschen,...(weiterlesen) >

at27.12.2012 Knallerei soll in Lienz nur eine Stunde dauern

Lärm eingrenzen und Luft verbessern lautet die Devise in der Stadt.

Geht es nach dem Umweltabteilung der Stadt Lienz, dann knallt die erste Silvesterrakete nicht vor 23.30 Uhr am 31. Dezember und der letzte Kracher ist um 0.30 Uhr am Neujahrstag verglüht. Einmal mehr bittet die Verwaltung um Zurückhaltung im Umgang mit Feuerwerken, um unverhältnismäßige Lärmbelästigung aber auch hohe Belastungen der Luft zu vermeiden. An der Messstelle Amlacherstraße steigt die Feinstaubbelastung...(weiterlesen) >

de26.12.2012 Was geben die Gladbecker an Silvester für Feuerwerk aus?

Zu Silvester geben auch in Gladbeck wieder viele Menschen sehr viel Geld für Raketen und Böller aus.
Es sieht ja sehr schön aus, dieses Feuerwerk am Himmel, aber wenn ich dann bedenke, wie viele Menschen hungern, frage ich mich schon, ob dieser Spaß für ein paar Minuten das wert ist.
Sollten die Menschen nicht besser die Umwelt schonen und das Geld spenden, statt das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen?

Silvester-Feuerwerk belastet die Atmosphäre mit Treibhausgasen und einer Rekordmenge...(weiterlesen) >

un23.12.2012 Silvester ist für alle Haustiere ein Martyrium.

Es knallt und pfeift. Besonders Hunde sind von der extremen Geräuschkulisse an Silvester betroffen, da diese über ein sehr empfindliches Gehör verfügen. Wie jedes Jahr stehen Hundehalter vor dem gleichen Problem: Wohin um dem Lärm zu entfliehen – wie schütze und lenke ich meinen Hund ab? Er leidet unter Angst und Stress, zittert, jault und verkriecht sich in der hintersten Ecke, hat Durchfall oder erbricht sich sogar.
Aber auch andere Haustiere werden von dem Lärm nervös und ängstlich,...(weiterlesen) >

de21.12.2012 Augsburg: Böller sorgen regelmäßig für Spitzenwerte beim Feinstaub

Während die Stadt Augsburg die Feinstaubbelastung in der Innenstadt u. a. mit der Einrichtung einer Umweltzone bekämpft, sorgen die Bürger selbst zum Jahreswechsel für dicke Luft. So kann die Schadstoffbelastung in der Silvesternacht durch das Abbrennen des Feuerwerks auf das Vielfache des erlaubten Grenzwertes ansteigen. Wie lange die dicke Luft über der Stadt liegen bleibt, bestimmt das Wetter. Vor allem bei einer stabilen Inversionswetterlage können sich die Schadstoffe über viele Stunden...(weiterlesen) >
Pressemeldung der Stadt Augsburg

de05.12.2012 „Was macht ihr eigentlich Silvester?”

Tausche exotische Silvesterfeier gegen gemütlichen Fernsehabend!

Alleine die Frage nervt mich schon – was aber den Fragesteller in der Regel nicht interessiert.
„Wir feiern dieses Silvester in Frankfurt”, berichtet mein Bekannter bevor ich überhaupt antworten kann.
„Auf der Dachterrasse eines Luxushotels mit 4-Gänge-Menü und Skyline-Feuerwerk.”
Was denn ein Skyline-Feuerwerk sei, möchte ich wissen. Der Bekannte zuckt die Achseln: „Keine Ahnung aber es klingt auf alle...(weiterlesen) >
mike schmitzer

de12.11.2012 "Auf Besucher regnet die Palette der pyrotechnischen Mischungen herunter"

Zum Interview "Jede Bombe handgemacht"mit dem Pyrotechniker Edgar Rohr (BZ vom 27. Oktober)

Die Tatsache, dass beim diesjährigen Feuerwerk auf der Freiburger Herbstmesse auch Smileys am Himmel leuchten sollen, birgt einen ganz besonderen Sarkasmus. Denn gerade die Zuschauer am Boden haben recht wenig zu lachen – regnet auf sie doch die ganze Palette der pyrotechnischen Mischungen herunter.

Dabei ist das zur Steuerung bestimmter chemischer Vorgänge nach wie vor eingesetzte Schwarzpulver...(weiterlesen) >
Heinz Ruf

unZielsetzung

Die Gesetzgebung und Ahndung bezüglich der Verwendung von Pyrotechnik ist nach wie vor in höchstem Maße inkonsequent. Das vermittelt den Eindruck, dass weder Tat noch Täter ernstgenommen werden und ist somit ursächlich für die weitere Eskalation.

Uns scheint nur ein Ausweg denkbar:

  • Ein generelles Erwerbs- und Verwendungsverbot für ungeschulte Privatpersonen

  • pro Jahr zu quantifizierende Genehmigungen mit strengen Auflagen bezüglich Lärm-, Umwelt-, Natur-,...(weiterlesen) >

de27.09.2012 Die Angst geht um im Pferdestall

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Rees/Niedermörmter. Ehepaar Rosi und Dieter Szalies plädiert für eine Verlegung der Abschussrampe für das Feuerwerk.

20.50 Uhr. Rosi Szalies guckt auf die Küchenuhr. „Wir haben immer richtig Angst vor diesem Abend“, sagt sie, erhebt sich und drängt: „Wir müssen jetzt in den Stall.“ Wenige Augenblicke später sind Rosi und Dieter Szalies bei den Pferden Larona, Lord und Schoki. Nadine Bertram ist auch schon da, die Besitzerin von Schoki. Die drei befürchten Schlimmes, ausgelöst...(weiterlesen) >
Maria Raudszus

de01.09.2012 NRZ: Jägers Feuerwerk

Pyrotechnik gibt es ja nicht nur in der Nordkurve.

Mit sicherem Gespür für spezielle Effekte hat Innenminister Ralf Jäger ein politisches Feuerwerk alter und neuer Ideen gegen Gewalt bei Fußballspielen abgebrannt. Ein Konzept!, ein Konzept! Aber auch danach wird der Traum vom randalefreien Fußball ein Traum bleiben. Wo Parteien, Gewerkschaften oder Kirchen über Schwindsucht klagen, strömen die Massen zum Fußball. Er integriert – und zieht alle an. Auch viele Verlierer, die ihre Probleme...(weiterlesen) >
Theo Schumacher

at28.08.2012 Der Wahnsinn passiert nicht zufällig

Wer Pyrotechnik von Wien nach Thessaloniki schleppt, der hat damit was vor.

Wer Leuchtstifte und sonstige Pyrotechnik von Wien nach Thessaloniki schleppt, der hat dafür einen Grund. Der Wahnsinn passiert mit Vorsatz. Als Affekthandlung lässt sich der Schuss in den "feindlichen" Sektor daher auch nach dem wahnwitzigen Angriff der Griechen vor dem Spiel nicht tarnen. Am Ende hört man immer die gleiche Leier: Es war nur ein kleiner Teil der Fans, die Strafe ist zu hoch, die anderen waren...(weiterlesen) >
Patrick Fischer

de15.08.2012 Feuerwerke verjagen Störche aus Horsten

Oschätzchen - Weißstorchbetreuerin Petra Wießner beklagt in diesem Jahr einige störende Feuerwerke, die in der Nähe von Storchenhorsten abgebrannt wurden. Unter anderem sei das in Oschätzchen mehrfach passiert. Dadurch, so Petra Wießner nach Rücksprache mit Storch-Experten, würden die schreckhaften Tiere ihr Nest verlassen. Sie appelliert auch angesichts der nächsten Brutsaison daran, diese Feuerwerke zwischen April und Mitte August zu unterlassen.

de10.08.2012 Appelle und Kontrollen alleine werden nicht reichen

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat derzeit alle Hände voll zu tun. Am Freitag (10.08.12) verhandelt es über das Strafmaß für Fortuna Düsseldorf, zuvor hat es bereits Sanktionen gegen Köln, Frankfurt und Karlsruhe verhängt. In jedem dieser Verfahren ging es auch um Pyrotechnik. Der Kampf gegen illegal ins Stadion geschleuste Feuerwerkskörper geht weiter - mit neuen Ideen.

Ein 1860-München-Fan ist auf dem Weg ins Stadion, stoppt noch kurz im Supermarkt. Ein...(weiterlesen) >
Volker Schulte

at10.06.2012 Anzeige gegen die Stadtgemeinde Kindberg, Bürgermeister Christian Sander und den Tourismusverband Kindberg

An die
Polizeiinspektion 8650 Kindberg

Betreff: Anzeige gegen die Stadtgemeinde Kindberg, Bürgermeister Christian Sander und den Tourismusverband Kindberg wegen des geplanten Riesenfeuerwerkes am 29. Juni 20...12 anlässlich des Kindberger Kirtags 2012

Als Mitarbeiterin des oben angeführten Projektes und als Tierschützerin sehe ich mich veranlasst, gegen das geplante Riesenfeuerwerk der Stadtgemeinde und des Tourismusverbandes Kindberg Anzeige zu erstatten:

Begründung:
1. In der Stadt...(weiterlesen) >

at09.06.2012 Offener Brief an das Kindberger Stadtamt

Betreff: Das geplante Riesenfeuerwerk zum Stadtfest und die Kindberger Störche

Als Mitarbeiterin des Projektes „Weißstorch in der Steiermark“ von Helmut Haar, BirdLife und Land Steiermark ersuche ich Sie höflich, mit Ihrem Gemeinderat das geplante Riesenfeuerwerk anlässlich des Kindberger Kirtags 2012 nochmals zu überdenken.

Die Fakten: Zwei Weißstörche haben im Vorjahr auf dem Kamin des Hauses Damenmoden Schöffmann einen kleinen Horst errichtet. Herr Schöffmann, der...(weiterlesen) >

at21.05.2012 Feuerwerksproben am Rand des Naturschutzgebietes

Sehr geehrter Herr Landesrat!
Als zuständiger Landesrat für Natur- und Umweltschutz dürfte Ihnen sicher bekannt sein, dass Lärmbelästigungen am Rande von Wohn- und Naturschutzgebieten besonders ärgerlich sind. Sowohl Menschen als auch die Tierwelt werden in besonderem Maße gestört und beeinträchtigt. Nun lassen sich in unserem eng begrenzten Lebensraum nicht alle Störungen ausschalten, möglich sein müsste dies aber für die gröbsten Unsinnigkeiten.
Unter diese Kategorie erlaube ich...(weiterlesen) >
LAbg. KO Johannes Rauch

de23.01.2012 "Es ist Wahnsinn, was da zugelassen ist!"

Berlin (dpa/bb) - Die neuen Regeln für Silvester-Feuerwerk haben zum Jahreswechsel in Berlin zu einem deutlichen Anstieg der Zahlen bei Feuern und Verletzten geführt. Wahrscheinlich wegen der erhöhten Sprengkraft von Raketen und Böllern habe die Feuerwehr deutlich häufiger ausrücken müssen, sagte Landesbranddirektor Wilfried Gräfling am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Auch der sogenannte Fächerschuss, bei dem Knaller zur Seite abgeschossen werden, habe das Feuerwerk teils...(weiterlesen) >

deDie Angst vor Silvester

gorilla-beruhigung gorilla-beruhigung
Feuerwerk Manche Tiere reagieren äußerst sensibel auf die Knallerei in der Silvesternacht. Vor allem Hunde haben damit Probleme - aber auch Gorilla Fritz im Nürnberger Tiergarten.

Bianka, Lena und Hakuna Matata nehmen es zunächst gelassen. Die drei Gorilla-Weibchen im Nürnberger Tiergarten können mit dem Krach und der Knallerei besser umgehen als der Herr im Affenhaus.

Der alte Fritz hat Angst

Das Spektakel in der Silvesternacht macht dem 48-jährigen Gorilla seit Jahren...(weiterlesen) >
Matthias Litzlfelder

unSilvester-Böller: Babys und Schwangere schützen

Schwangere mit Kind Schwangere mit Kind
Feuerwerkskörper werden meistens unterschätzt. Besonders Schwangere und Babys können Schaden nehmen und sollten sich besser drinnen aufhalten.

Psychische Folgen durch Böller, Raketen und sonstigen Silvester-Lärm werden nach Ansicht des Heidelberger Psychotherapeuten Ludwig Janus (72) völlig unterschätzt. Im Interview rät der Arzt, schwangere Frauen und Kleinkinder vor Knallern zu schützen. Am besten sollten diese sich zum Jahreswechsel nicht im Freien aufhalten.

Psychische...(weiterlesen) >

un22.12.2011 Aufruf zum Verzicht auf Silvesterfeuerwerk!

Bald ist es wieder soweit: Neben dem alljährlichen Sektkorkenknallen, Bleigießen und dem Verteilen von Glücksbringern darf bei den meisten Österreichern wieder eines nicht fehlen: ein schönes, buntes, lautes und meist auch teures Feuerwerk. Doch wo, durch wen und vor allem unter welchen Bedingungen die Feuerwerkskörper hergestellt werden, ist bei deren Kauf nicht ersichtlich. Um mehr Klarheit hinsichtlich darüber zu schaffen, gibt Jugend Eine Welt – Don Bosco Aktion Österreich einen...(weiterlesen) >

un14.12.2011 Aufrüstung zu Silvester: Mehr Verletzte befürchtet

Neue Feuerwerksbatterien sind so groß wie Koffer und dürfen mehr als doppelt so viel Explosivstoff enthalten wie bisherige Produkte. Die Feuerwehr warnt vor Gefahren.

Rund 500 Verletzte und 280 Brände, die meisten davon durch die unsachgemäße Verwendung von Feuerwerkskörpern verursacht: Das ist die Bilanz der letzten Berliner Silvesternacht – und es könnte sein, dass die Retter beim bevorstehenden Jahreswechsel noch mehr zu tun haben. Denn im Zuge einer europaweiten Gesetzesangleichung...(weiterlesen) >

un04.07.2011 3 Tote und 8300 Verletzte

Das ist das Ergebnis der Feuerwerke im Rahmen des Indepence Days 2010 in den USA.

Mit der kontrollierten Sprengung von 2,3 Tonnen konfiszierter Feuerwerkskörper demonstriert die New Yorker Polizei, wie gefährlich Feuerwerk sein kann, das gerade am 4. Juli – dem Nationalfeiertag in den USA – Millionenfach in Rauch aufgeht.

Denn gerade illegale Feuerwerksköper, deren Sprengkraft verheerend sein kann, bereiten den Behörden in den USA zum Nationalfeiertag sorgen. 8600 Verletzungen...(weiterlesen) >
Oliver Markert

un21.06.2011 "Ballern macht keinen Spaß"

Auszüge aus einem Interview mit einem professionellen Pyrotechniker

In wenigen Worten: Was macht ein gutes Feuerwerk aus?
Oh, das ist schwer. Das Publikum dankt es immer, wenn ich ins Detail gehe. Es muss kreativ sein, Ballern macht keinen Spaß. Das ist zu laut und macht nach wenigen Minuten aggressiv. Vor allem darf ein Feuerwerk nie durchschaubar sein, es muss überraschen.

Ist der Schuss auch mal nach hinten losgegangen?
Einmal schoss eine Rakete...(weiterlesen) >
Jens Meifert

de12.03.2011 

eine super Initiative!! Die ganze Natur wird mit dieser Böllerei aufgeschreckt, die wilden Tiere, die Haustiere. Viele Hunde (vielleicht auch Katzen) laufen zu Tode erschreckt auf die Autobahnen usw.. Die Wildtiere werden zu Tode erschreckt und flüchten ebenfalls in Panik. In den Gebirgen können sie in ihrer Panik vom Felsen stürzen. Kinder werden von ihren Müttern getrennt, müssen verhungern usw..

Es wird höchste Zeit, daß dieser Unsinn aufhört. aber warum nur privat? Entweder richtig...(weiterlesen) >
Astrid Suchanek

at04.02.2011 

In den Monaten Dezember bis Mitte Jänner und auch an anderen Festtagen ist alljährlich festzustellen, dass durch das Abfeuern von Feuerwerken eine ungeheure Belastung für Mensch, Tier und Umwelt entsteht.
Feuerwerke tragen wesentlich dazu bei, dass gerade zu Weihnachten und Silvester die Tierheime mit Fundtieren völlig überfüllt sind. Die Tiere entlaufen bei dem ungeheuren Lärm und landen dann im Tierheim. Haus- wie Wildtiere erleiden durch Feuerwerke ungeheuren Stress bis hin zum Tod.
Feuerwerke...(weiterlesen) >
Aktiver Tierschutz Steiermark

un21.01.2011 PETITION AN DIE EU-KOMMISSION

Nordrhein-Westfalen / EU

Pyrotechnik-Richtlinie gegen den Pyroterror und Pyro-Wahnsinn

Wir (die Betroffenen von Lärm und gesundheitlichen Gefahren aufgrund zunehmenden Gebrauchs von Pyrotechnik) möchten die EU-Pyrotechnik-Richtlinie dahingehend ändern, dass dem Gesundheits- und Lärmschutz mehr Rechnung getragen wird.

Wortlaut

Wir fordern die EU-Kommission auf, von Ihrem Recht auf Gestaltung Gebrauch zu machen, um den Gebrauch von Pyrotechnik im Sinne der Bewohner der...(weiterlesen) >
Aldo Annecchini

un15.01.2011 Salzburger Bürgermeister-Stellvertreter Preuner (ÖVP) lehnt Feuerwerksverbot ab

Salzburg - Dass ein solches Verbot "nicht kontrollierbar" sei ist eine armselige Ausrede:
Die aktuellen Pyrotechnikgesetze (Produktion bzw. giftige Inhaltsstoffe, Einfuhr bzw. Grenzschutz, Vertrieb bzw. Jugendschutz, Gebrauch bzw. Schutz von alten und kranken Menschen, Tieren und Umwelt) sind auch nicht kontrollierbar. Zweifellos wäre ein Verbot auch diesbezüglich eine Verbesserung.
Dass es "zur Freude" der Menschen geschehe, kann auch nur sagen, wer übersieht, wie viele unter Lärm,...(weiterlesen) >
svenari

at10.01.2011 Im Dialog mit Mag. Huber (ÖVP Salzburg)

Verbot nicht kontrollierbar

Das, werter Herr Bürgermeister-Stellvertreter,
ist so ziemlich das schwachsinnigste Argument gegen ein Feuerwerksverbot, das ich mir vorstellen kann.

De Facto kann die Einhaltung der aktuellen Gesetze nicht gewährleistet werden,
weder was die Einfuhr von illegalen und hochgefährlichen Feuerwerkskörpern anbelangt,
noch was die Inhaltsstoffe dieser Feuerwerke betrifft (immer noch können an Silvester signifikante Mengen hochgiftigen Hexachlorbenzols...(weiterlesen) >
Sophia Venari

un10.01.2011 "Traditionell" auf dem Rücken der Ärmsten - Kinderarbeit

Die entwicklungspolitische Hilfsorganisation Jugend für Eine Welt macht auf die menschenverachtenden Bedingungen und Kinderarbeit in der Feuerwerkskörper-Produktion aufmerksam.
Auch heuer werden Raketen und Kracher wieder für einen Jahreswechsel mit Knalleffekt sorgen. „So pompös Silvesterfeuerwerke bei uns gefeiert werden, so erschreckend sind die Hintergründe ihrer Herstellung“, sagt Reinhard Heiserer, Geschäftsführer des Hilfswerks Jugend Eine Welt. Die Organisation macht die...(weiterlesen) >

un07.01.2011 Es reicht II

Vorarlberg - Immer mehr Menschen wehren sich gegen den Lärm des Silvesterfeuerwerks.
Diese Website habe ich im Internet gefunden http://stille-nacht-2011.eu.tc/.

Der offizielle Verkauf von pyrotechnischen Gegenständen gehört verboten – ausgenommen vielleicht noch „Tischfeuerwerke“ und ähnlicher „Kleinkram“. Einige bewilligte Feuerwerke zu Silvester durch geprüfte Pyrotechniker zu einer genau festgelegten Zeit müssen genügen. Und auch nur solche Personen dürfen Zugang...(weiterlesen) >
Werner Lau (Vorarlberg)

at02.01.2011 Brief an den Vorarlberger Landeshauptmann

Vorarlberg
Guten Abend Herr Landeshauptmann,

Erstmal ein gesegnetes Jahr 2011 und dass Sie uns stets bei guter Gesundheit bleiben mögen.

Ich bitte Sie um eine Stellungnahme, bezüglich Feuerwerksartikel für den Privatgebrauch. Ich habe vor kurzem auf VOL.at einen Artikel gelesen der jeden Imker als auch mich schockiert. (http://www.vol.at/bienenstoecke-in-wolfurt-zerstoert/news-20110101-11484544)
Dies...(weiterlesen) >
Christian Walser

un31.12.2010 Negativfolgen des Feuerwerks: Wenn Raketen zu Keimlingen werden

Nachwachsende Böller? Klingt erst einmal vielversprechend. Feuerwerk enthält Rapssamen. Aber ob der genmanipuliert ist, wird bislang nicht kontrolliert.

Feuerwerkskörper können Wildwuchs von verbotenem gentechnisch verändertem Raps verursachen: Denn viele Raketen enthalten Rapssamen. Und der kann theoretisch auch genmanipuliert sein - während Bauern und Forscher jeden Anbau von Genpflanzen seit 2004 in einem öffentlichen Standortregister bekannt machen müssen, gibt es für die Verbreitung...(weiterlesen) >
Thomas Schmid

at30.12.2010 Feinstaub, Geld, SMS - Rekorde in der Silvesternacht

Die Feinstaubbelastung ist zu Silvester so hoch wie nie. Aber nicht nur deshalb setzt Wien bei Feuerwerken auf Verbote und Strafen. Traditionell geraten auch die Handynetze an die Grenzen ihrer Belastbarkei

Silvesterkracher sind wahre Gift- und Feinstaubbomben

Seit Jahren ist das Image von Diesel-Pkw auf dem absteigenden Ast. Wahre Luftvergifter sollen sie sein und dabei tödlichen Feinstaub in rauen Mengen emittieren. In der Silvesternacht sind die Sündenböcke andere. Eine aktuelle...(weiterlesen) >

at30.12.2010 25 Millionen Euro gehen in Rauch auf

Geld brennt Geld brennt
Die Produktion von Raketen ist fest in chinesischer Hand - Doch auch ein Kärntner Werk sieht sich gut im Geschäft
Hans Liebenwein lässt sich sein Feuerwerk von den Chinesen nicht nehmen: In ein paar Jahren fertige er in Kärnten Raketen zum gleichen Preis wie die Asiaten. Er habe es immer schon gewusst, auf Dauer könnten diese die Billigproduktion nicht durchziehen. Allein schon wegen der höheren Sicherheitstandards. Fabriksarbeiter seien nicht mehr bereit, für Hungerlöhne zu arbeiten,...(weiterlesen) >
Verena Kainrath

de30.12.2010 Feuerwerks-Rauch ist gesundheitsschädlich

Feuerwerk ist zwar schön, aber nicht gesund: Der Rauch enthält unter anderem hohe Konzentrationen von Blei, Strontium, Antimon und anderen giftigen Metallen. Schuld sind die winzigen Metallpartikel, die den leuchtenden Raketen ihre Farben verleihen. Werden sie mit dem Rauch eingeatmet, können sie vor allem Asthmakranken schaden, berichten Spanische Forscher in der Fachzeitschrift „Journal of Hazardous Materials”.



So sorgen Aluminium oder Magnesium für hellweißes Leuchten, Strontiumkarbonat...(weiterlesen) >

at29.12.2010 Feuerwerk: Neues Gesetz - neue Gefahren

Im neuen Pyrotechnikgesetz sind für Raketen und andere Feuerwerkskörper weit größere Mengen an Explosivstoffen erlaubt als bisher. Steirische Experten warnen daher vor den Gefahren.

Große Raketen für alle ab 16

Der Pyrotechnik-Handel erwartet für das heurige Silvestergeschäft Rekordumsätze: Durch das neue Gesetz dürfen erstmals auch große Feuerwerksbatterien an alle Kunden ab 16 Jahren verkauft werden.

Bisher brauchte man für Groß-Feuerwerke der ehemaligen Klassen...(weiterlesen) >

at28.12.2010 Österreich Test: Jugendliche kauften die Todes-Böller

Immer mehr Schießwütige kaufen ihre Knaller und Raketen nicht bei den etwa 1.000 zugelassenen heimischen Händlern, sondern in illegalen Läden. Denn dort bekommt man die „wirklichen Kracher“.

Tschechische Grenze

Diese illegalen Händler findet man zum Beispiel im Niemandsland zwischen dem Grenzübergang Kleinhaugsdorf und Tschechien. Hunderte Chinesen verkaufen dort im sogenannten Chinatown in ihren Bretterverschlägen alles, was knallt. Den illegalen Händlern sind unsere Jugendschutzgesetze...(weiterlesen) >
oe24.at

at18.11.2010 Feuerwerk ist ungesund!

Feuerwerkskörper erzeugen giftigen Rauch - Experten raten Asthmatikern zu besonderer Vorsicht

Basel/Berlin - Der Rauch, der bei einem Feuerwerk entsteht, enthält Feinstaub aus Metallpartikeln, der besonders für Asthmatiker ein Gesundheitsrisiko darstellt. Das berichten Forscher vom Schweizerischen Tropen- und Public Health Institut gemeinsam mit spanischen Kollegen im "Journal of Hazardous Materials". "Die toxikologische Analyse zeigt, dass viele der hinterbleibenden Metallpartikel bioreaktiv...(weiterlesen) >
pte

ch28.07.2010 Uri: Am Nationalfeiertag ist das Brauchtum wichtiger als der Umweltschutz

Wegen der Umweltbelastung hat der Kanton Uri Höhenfeuer verboten. Vor allem betroffen von dem Entscheid sind ausgerechnet die Mahnfeuer der Umwelt- und Alpenschutzorganisationen. Erlaubt bleiben jedoch Feuerwerk und die traditionellen 1.-August-Feuer.

Für das Urner Amt für Umweltschutz ist am Nationalfeiertag das Brauchtum wichtiger als der Umweltschutz. An den übrigen Tagen beruft sich die Behörde auf den Massnahmenplan Luftreinhaltung der Zentralschweiz, der Feuer im Freien nur in...(weiterlesen) >
sda

de26.07.2010 Wer derzeit Böller zünden will, braucht eine amtliche Erlaubnis – viele halten sich nicht daran

Raketen über Borgsdorf, Kanonenschläge in Neuholland, Funkenregen in Oranienburg – im Landkreis Oberhavel knallt es zu allen Gelegenheiten, das ganze Jahr über. Für empfindsame Menschen und Tiere ist das Feuerwerk ein Graus – und strikt verboten.

Denn schon das Abfeuern der kleinsten Freudenrakete ist derzeit strafbar: Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 – Silvesterfeuerwerk – dürfen nur am 31. Dezember und am 1. Januar ohne Genehmigung gezündet werden. Das schreibt die Erste...(weiterlesen) >
Eva-Maria Träger

at27.08.2009 Radioaktiver Himmelszauber

Farbsalze in Feuerwerkskörpern enthalten instabile Radium- und Kaliumisotope und senden Gamma-Strahlung aus – Gesundheitsrisiko bei Zimmerfeuerwerk

Wien (Österreich) - Begeistert blicken alle Augen bei einem Feuerwerk auf die roten, grünen und blauen Funkenregen. Doch nicht nur giftige Schwermetalle und Perchlorate werden durch die explodierenden Leuchtkörper in der Atmosphäre verteilt. Auch eine Strahlenbelastung durch radioaktive Substanzen konnten nun erstmals österreichische...(weiterlesen) >
Jan Oliver Löfken

un30.12.2008 20 Euro für eine Granate

Die Zeitschrift ÖSTERREICH begleitete den Spreng-Experten Armin Zotter bei einer Test-Sprengung des sog. "Donnerballs".

Zuerst raucht es nur. Dann geht die Kugelbombe in die Luft – mit einem lauten Knall von 150 Dezibel. Zum Vergleich: Ein Flugzeugmotor kommt auf 120 Dezibel. Armin Zotter, Sprengmeister und Gerichts-Sachverständiger, zündete für ÖSTERREICH den Böller auf einem abgesperrten Testgelände mit Zustimmung des Grundeigentümers. 17-jährige Jugendliche haben das Knaller-Produkt...(weiterlesen) >

ch31.07.2007 Feuerwerk: Den Asthmatikern wird was gehustet

Die Schweizer Bevölkerung lässt sich nicht lumpen, wenn es ums Begehen des Nationalfeiertages geht. Doch viele Menschen leiden, wenn es die Schweiz krachen lässt.

Letztes Jahr hielt sich die Feuerwerkmanie der Schweizer zum 1. August in engen Grenzen, da in den meisten Kantonen wegen Trockenheit ein Feuerwerkverbot erlassen worden war. Heuer wird wieder aber wieder ungebremst eingekauft. Sowohl bei Migros als auch bei Coop geht man von guten Umsätzen aus. «Wegen dem schönen Wetter...(weiterlesen) >
Maurice Thiriet

un30.11.-0001 Neumarkt diskutiert über Ausnahmegenehmigungen für Feuerwerk

Wie bereits berichtet, schreibt die neue Satzung vor, dass Feuerwerke an runden Geburtstagen ab 80 Jahren und zu Hochzeiten grundsätzlich erlaubt werden sollen. Allerdings dürfen keine Raketen in den Himmel geschossen werden. Genehmigt werden so genannte Barock- und Bodenfeuerwerke, die nicht im ganzen Stadtgebiet zu bewundern sein dürften.

Ausnahmegenehmigungen für an sich verbotene Feuerwerke gibt es schon. In drei Lokalen der Stadt wird gelegentlich eines abgebrannt. Fünf bis acht im Jahr,...(weiterlesen) >
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