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de21.12.2012 Augsburg: Böller sorgen regelmäßig für Spitzenwerte beim Feinstaub

Während die Stadt Augsburg die Feinstaubbelastung in der Innenstadt u. a. mit der Einrichtung einer Umweltzone bekämpft, sorgen die Bürger selbst zum Jahreswechsel für dicke Luft. So kann die Schadstoffbelastung in der Silvesternacht durch das Abbrennen des Feuerwerks auf das Vielfache des erlaubten Grenzwertes ansteigen. Wie lange die dicke Luft über der Stadt liegen bleibt, bestimmt das Wetter. Vor allem bei einer stabilen Inversionswetterlage können sich die Schadstoffe über viele Stunden lang nicht verflüchtigen und liegen wie eine Glocke über der Stadt.

Umweltreferent Rainer Schaal bittet daher um Zurückhaltung beim Böllern in der Silvesternacht, da die Feinstaubwerte in der Winterzeit durch die Abluft beim Heizen bereits sehr hoch sind und die hohen Konzentrationen der winzigen Partikel die Gesundheit langfristig schädigen können. Außerdem weist er daraufhin, dass in einzelnen Teilen der Innenstadt das Abbrennen von Böllern, Raketen usw. an Silvester und am Neujahrstag auch aus Brandschutzgründen verboten ist.
Für den Jahresverlauf der Feinstaubbelastung hat sich dagegen im Jahr 2012 eine erfreuliche Entwicklung abgezeichnet. Die von der Europäischen Union festgelegten Grenzwerte konnten, anders als in den meisten vergangenen Jahren, eingehalten werden. Waren im Jahr 2011 noch 38 Tage mit einer Überschreitung der regulären Grenzwerte zu verzeichnen, so sind es in diesem Jahr bis heute lediglich 22 Tage.


Pressemeldung der Stadt Augsburg
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