Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at29.12.2012 Umweltschutzabgabe auf Feuerwerkskörper

Eine vernünftige Einnahme für den Staat - eine Umweltschutzabgabe, die auf den Verkaufspreis aller Feuerwerkskörper aufgeschlagen wird - brächte Einnahmen von ca. 30 bis 40 Mill. Euro oder mehr. Begründbar ist so ein Aufschlag ist mit der Umweltverschmutzung durch Raketenreste auf Hausdächern, Gärten, Wiesen, Straßen, etc., die wieder gesäubert werden müssen. Durch die große Feinstaubbelastung versinken ganze Wohngebiete in stinkigen Rauch- und Schwefelwolken. Jedes Jahr geschehen unzählige schwere Augen- und Gliedmaßenverletzungen (in Österreich jährlich über 400) mit schweren Folgeschäden. Immer wieder brennen Gebäude wie Hotels bzw. Wohn- und Wirtschaftsgebäude, ganz abgesehen von Wald- und Wiesenbränden. Alte und kranke Menschen leiden unter dieser sinnlosen Knallerei. Haus- und Wildtiere sind durch die Knallerei stark irritiert. Auf bewirtschaftete Wiesen niedergegangene Raketenreste gelangen bei der Ernte in das Futter und lösen Krankheiten bei Nutztieren aus.
Dabei werden diese Produkte größtenteils aus dem fernen Osten importiert und durch schlechte bis nicht bezahlte Kinderarbeit erzeugt, wobei schon bei der Produktion viele tödliche Unfälle passieren. Ähnlich der NOVA bei den Pkw könnte der Staat ohne Verwaltungsaufwand eine neue Einnahme finden und die Umweltbelastung einschränken. Es kann das Abbrennen von Feuerwerkskörpern nicht verhindert werden, aber es müsste das Verursacherprinzip angewendet werden. Bei einer zusätzlichen Abgabenbelastung wäre hauptsächlich die Spaßgesellschaft betroffen. Das Abfeuern von Feuerwerkskörpern dürfte nur geprüften Firmen erlaubt sein, d.h. ein Verkaufsverbot für Privatpersonen


Josef Gantner
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