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at21.05.2012 Feuerwerksproben am Rand des Naturschutzgebietes

Sehr geehrter Herr Landesrat!
Als zuständiger Landesrat für Natur- und Umweltschutz dürfte Ihnen sicher bekannt sein, dass Lärmbelästigungen am Rande von Wohn- und Naturschutzgebieten besonders ärgerlich sind. Sowohl Menschen als auch die Tierwelt werden in besonderem Maße gestört und beeinträchtigt. Nun lassen sich in unserem eng begrenzten Lebensraum nicht alle Störungen ausschalten, möglich sein müsste dies aber für die gröbsten Unsinnigkeiten.
Unter diese Kategorie erlaube ich mir folgenden Sachverhalt einzuordnen. Offenbar finden am Rande des Lauteracher Riedes immer wieder so genannte „Feuerwerksproben“ statt, bei denen angehende Feuerwerker lernen, wie Feuerwerke sachgerecht und sicher abgewickelt werden.
Ich bestreite nicht die Notwendigkeit, dass auch dieses Handwerk erlernt werden muss. Ich bestreite allerdings vehement, dass dies am Rande eines Naturschutzgebietes und in der Nähe von Wohngebieten passieren muss, noch dazu während der Abendstunden und während der Brutzeit im Frühjahr.
Um einerseits Aufklärung über diese Vorgänge zu bekommen und andererseits diese Praxis abzustellen, erlaube ich mir, gem. § 54 der GO des Vorarlberger Landtages nachfolgende
Anfrage
an Sie als zuständigen Landesrat zu richten:
1.Trifft es zu,dass am Rande des Lauteracher Riedes,entweder auf dem Gelände der Firma Pfeifer-Gerüstbau oder in unmittelbarer Nähe, regelmäßig Feuerwerksproben mit heftigen Detonationen stattfinden?
2. Trifft es zu, dass die letzten drei Feuerwerksproben am 28. April, 12. Mai und 19. Mai stattgefunden haben, und zwar jeweils in den Abendstunden kurz nach Einbruch der Dunkelheit?
3. Sind diese Feuerwerksproben von der zuständigen Behörde genehmigt, wenn ja, auf welcher rechtlichen Grundlage?
4. Wurde die Genehmigung befristet und verbunden mit Auflagen erteilt?
5. Von wem werden diese Feuerwerksproben durchgeführt?
6. Was werden Sie als zuständiger Landesrat für Umweltschutz unternehmen, um diese unnötige Lärmbelastung für Anwohner und die Tierwelt im Naturschutzgebiet abzustellen bzw. an einen weniger sensiblen Ort zu verlagern?


LAbg. KO Johannes Rauch
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