Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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ch05.07.2013 "750'000 Franken für ein Feuerwerk sind nicht viel"

"Natürlich sitzt man auf Nadeln – bei so viel Technik kann immer etwas passieren", sagt Joachim Berner. Der Pyrotechniker aus Stuttgart verwandelt am Samstag ab 22.30 Uhr den Himmel über dem Zürcher Seebecken in ein funkelndes Lichtermeer.
Eine halbe Stunde lang jagt er zu klassischer Musik 30'000 Feuerwerkskörper in die Luft, während sein italienischer Kollege Antonio Parente den Züri-Fäscht-Höhepunkt am Freitag mit modernem Sound untermalt.
"Das Feuerwerk gehört zu den grössten Europas"
Berner und seine Mitarbeiter zünden pro Jahr 250 Feuerwerke. Seit 1989 sind sie am Züri Fäscht dabei. Und doch bleibt der Zürcher Auftritt etwas ganz besonderes, so Berner: "Das Feuerwerk gehört zu den grössten Europas und eine halbe Stunde ist sehr lang." Zudem sei es eine Herausforderung, die Feuerwerkskörper von Schiffen aus abzufeuern: "Man muss es so anlegen, dass man es ums ganze Seebecken gut sehen kann."
Schon vor einem Jahr fing er mit der Planung an – so werden morgen etwa Palmen und Blätter zu sehen sein. Zudem springen aus der dunklen Nacht Fallschirmspringer, die beleuchtet werden. Kosten der beiden Feuerwerke für das Fest: 750'000 Franken. "Das ist nicht viel", so Berner: "Schliesslich unterhalten wir insgesamt 2 Millionen Besucher."


Maja Sommerhalder
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