Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de07.08.2013 Immer mehr Genehmigungen für private Feuerwerke

Die Beschwerden über Feuerwerke häufen sich. Eine Nachfrage bei der Stadt Möchengladbach ergab: Im vergangenen Jahr genehmigte die Stadt 53 private Höhenfeuerwerke. Auch in diesem Jahr wurden wieder viele Feiern mit bunten Lichtern am Himmel angemeldet.

Normalerweise dürfen pyrotechnische Gegenstände nur an Silvester abgebrannt werden. "Aber die Rechtsgrundlage lässt auch Ausnahmen zu besonderen Anlässen zu", sagt Stadtsprecher Dirk Rütten. Und dazu zählen laut seiner Definition Hochzeiten, Polterabende und Geburtstage. In den Sommermonaten Juli und August dürften die Raketen bis 23 Uhr gezündet werden, ansonsten bis 22.30 Uhr, weil Feuerwerke nur am Nachthimmel Sinn machten, sagt Rütten. Die Genehmigung erteilt das Ordnungsamt gegen eine Gebühr von 31 Euro.

In anderen Gemeinden geht man zum Teil restriktiver vor. In Ratingen gilt zum Beispiel ein Geburtstag nicht als besonderer Anlass, der ein privates Feuerwerk rechtfertigt. Auch die Zeiten sind restriktiver: In Ratingen dürfen Feuerwerke in den Monaten Mai, Juni und Juli bis 22.30, ansonsten nur bis 22 Uhr gezündet werden.


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