Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de31.12.2013 An Silvester-Böllerei scheiden sich die Geister

Villingen-Schwenningen - Es ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden: Während sich viele auf die Böllerei an Silvester freuen, ist der Tag vor allem für Tierbesitzer ein Horror. Verbote in der Doppelstadt sorgen zudem für Einschränkungen.

Über 115 Millionen Euro haben die Menschen in Deutschland vergangenes Jahr für Feuerwerkskörper ausgegeben. Tendenz: Steigend. Auch die Händler in Villingen-Schwenningen haben eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Der Verkauf läuft sehr gut, wir sind zufrieden", freut sich Traude Maier vom Culinara in Schwenningen über viel Kundschaft. Ähnlich sieht es in Villingen aus. "Ich war überrascht, wie gut der erste Verkaufstag lief", erklärt Daniela Landsberg vom dortigen Drogeriemarkt Müller. So sei auch der Verkauf von Kinderfeuerwerk, das gefahrlos von den Kleinsten bedient werden kann, recht gut gewesen. Ein Trend sei derweil nicht zu erkennen, "die Geschmäcker sind schließlich verschieden", so Landsberg weiter. Beliebt seien allerdings die römischen Lichter, aber auch Böller, Raketen und Wunderkerzen sind derzeit heiße Ware.
So heiß, dass das Abbrennen in der Villinger Innenstadt nun im fünften Jahr verboten ist. Seit Silvester 2009 darf man in der historischen Altstadt keine pyrotechnischen Gegenstände abbrennen oder abschießen.

Das heißt: Kleinfeuerwerke, Raketen, Chinaböller, Knallfrösche, Kanonen­schläge, Schwärmer, Feuertöpfe und ähnliche explosive Dinge sind dort tabu. Dies gilt auch für den Bereich "Ob dem Brückle" in Schwenningen. Zu groß ist die Angst, dass es erneut zu einem verheerenden Großbrand kommt, der in der Neujahrsnacht im Jahr 2009 Millionenschäden am Münsterzentrum verursacht hatte.


Marc Eich
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