Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3082 Unterschriften 2291 Vorfälle 581 Fortschritte

 

at05.01.2014 Ärger über das Silvesterfeuerwerk

Ein großes Feuerwerk zum Jahreswechsel und Probleme mit dem Feinstaub - das passt für viele Leser einfach nicht zusammen.

Graz ist trotz aller Bemühungen und temporärer Erfolge wieder "Feinstaubhochburg". Wen wundert's? Da wird am Silvestertag ein von den Stadtpolitikern genehmigtes Feuerwerk durchgeführt, welches den Feinstaubwert auf 285 Mikrogramm hochschnellen lässt. Dann wird großartig verkündet, dass bis 2030 60 % der Haushalte mit Fernwärme versorgt werden. Bei solchen Bemühungen wird sich ja wohl in den nächsten Jahren nichts ändern!
(Liselotte Roll)

"Unrühmlicher Dreifachsieg", 3. 1.

Gewöhnung oder nicht! Feinstaub ist in Graz nach dem Rauchen die zweite Krankheitskeule. Eigentlich "Chefsache" für Bürgermeister und Landeshauptmann, da sie auch für das gesundheitliche Wohl der Bürger von Stadt und Land Verantwortung tragen und weil die dafür zuständigen Politiker lieber Worthülsen statt konkreter Taten in die Feinstaubluft blasen. Uns Bürgern bleibt ein schwacher Trost.
(Heinz R. Gallist)

Eine Frage des IQ

Es kann nicht anders sein: je seichter der Verstand eines Menschen, desto höher die Anzahl der gekauften und abgefeuerten Feuerwerkskörper. Bei heutiger Aufklärung betreffend die Knallerei muss es eine Frage des IQ sein, dabei Freude zu empfinden.
(Marisa Koiner)

Mut für 2014

Ich finde es unzumutbar, dass Sie, Herr Bürgermeister Siegfried Nagl, sofort mit Sanktionen drohen, wenn Sie vermuten, dass die Autofahrer wieder zu viel Feinstaub produzieren. Scheinbar wird alles dem "schnöden Mammon" unterworfen. Feinstaub wird toleriert, denn der Handel liefert Steuern vom Raketen- und Kracherverkauf ab, abgestraft wird niemand! Feinstaub ja, das Autorennen rund um das Opernhaus bringt Geld. Feinstaub nein, die Autofahrer sind schuld und müssen zahlen - wo kommen wir denn da hin?! Feinstaub nein, die Grüne Zone wird erweitert, bringt wieder Geld.

Ich wünsche Ihnen, Herr Nagl, für das Jahr 2014 den Mut, auch unpopuläre Maßnahmen zu setzen.
(Edith Schippinger)

linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink