Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de11.07.2014 Bei der WM drückt die Polizei beide Augen zu

Berlins inoffizieller Ergebnisdienst hatte beim deutschen WM-Halbfinalspiel am Dienstag alle Hände voll zu tun. Gleich siebenmal wurde ein Tor der Nationalmannschaft in den Straßen der Hauptstadt mit Böllern und Raketen verkündet. Das verstößt zwar gegen das Sprengstoffgesetz. Während der Fußball-WM lässt es die Polizei allerdings in den meisten Fällen durchgehen.

In gefährlichen Situationen schreite man aber ein. Beim Zünden von Feuerwerkskörpern in einer Menschenmenge handele es sich um Körperverletzung. Auch bengalische Feuer werden nicht toleriert.

Legal zu kaufen gibt es Knaller nur an den letzten drei Tagen des Jahres. Auf zahlreichen Internetseiten kann man sie trotzdem jederzeit bestellen. Zudem versorgen sich Berliner laut Homolla auf „Polenmärkten“ an der Grenze zum Nachbarland mit Böllern.

Auch bei den Autokorsos rund um den Kurfürstendamm macht die Polizei eine Ausnahme. Streng genommen verstießen die Hupkonzerte gegen die Straßenverkehrsordnung, so Homolla. „Aber wir freuen uns ja alle, dass Deutschland ins Finale gekommen ist und hoffentlich Weltmeister wird.“


dpa
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