Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3185 Unterschriften 2291 Vorfälle 581 Fortschritte

 

ch31.07.2014 Feinstaub-Rekord am 1. August

Fast jedes Jahr schnellen die Feinstaubwerte am 1.August drastisch in die Höhe. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Spitzenwerten, wenn man mehrere Jahre miteinander vergleicht. «Das Wetter spielt dabei eine entscheidende Rolle», erklärt Ralf Maibusch, Leiter Stadtlabor Bern. «Durch Regen oder Wind wird der Feinstaub verteilt oder quasi aus der Luft gewaschen.»
In einer trockenen, windstillen Nacht dauert es länger, bis sich der Feinstaub wieder verflüchtigt. Aber auch bei ungünstigen Wetterbedingungen dauert es in der Regel nicht länger als bis zum frühen nächsten Morgen, bis sich die Werte wieder bei einem normalen Durchschnitt einpendeln.

1700 Tonnen Feuerwerk

Im ganzen Jahr werden laut dem Bundesamt für Umwelt etwa 1700 Tonnen Feuerwerk abgebrannt. 400 Tonnen davon sind pyrotechnische Feuerwerkssätze. Diese enthalten neben Schwarzpulver auch Metallverbindungen, die für das farbige Leuchten bei der Explosion verantwortlich sind. Insgesamt werden durch Feuerwerk in der Schweiz jährlich rund 300 Tonnen Feinstaub emittiert. Der Löwenanteil davon am 1.August, innerhalb von wenigen Stunden.
Zum Vergleich: Laut dem Verband des Strassenverkehrs entsprechen 300 Tonnen Feinstaub der Menge, welche in der Schweiz sämtliche Dieselmotoren von Autos, Traktoren, Baumaschinen, Bussen, Liefer- und Lastwagen innerhalb eines Monats ausstossen.


Ralph Heiniger
linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink