Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at22.12.2014 Raketen und Kracher belasten die Luft massiv

Jedes Jahr zu Silvester werden Unmengen an Feuerwerkskörpern in die Luft geschossen und abgebrannt. Doch die Raketen sorgen immer wieder für einen deutlichen Anstieg der Feinstaubkonzentration in der Luft. So geriet der Neujahrstag 2014 an den meisten Messstationen des Landes zum ersten Feinstaub-Überschreitungstag des Jahres. Der Tagesmittelwert lag an diesem Tag an allen Salzburger und Halleiner Messstellen deutlich über dem erlaubten Tagesgrenzwert von 50 µg/m³, womit die Luftqualität im täglichen Luftgütebericht der Umweltschutzabteilung des Landes als "erheblich belastet" ausgewiesen wurde.

Die österreichweit höchsten Werte wurden zum vergangenen Jahreswechsel kurz nach Mitternacht im Salzburger Zentralraum, vor allem im Salzburger Stadtgebiet, gemessen. Der maximale Halbstundenwert wurde mit mehr als 520 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an der Messstelle Rudolfsplatz ausgewiesen. Auch die Messstation "Lehener Park" lag mit einem Maximalwert von über 400 µg/m³ Feinstaub weit über den üblichen Werten.

Doch nicht nur der Feinstaub selbst, sondern auch die farbgebenden Zusatzstoffe der Feuerwerkskörper wie z.B. Strontiumsalze (rot), Bariumsalze (grün) und Kupfersalze (blau) liegen am Neujahrstag um ein Vielfaches über den üblichen Werten.

In diesem Zusammenhang ersuchte heute, Montag, 22. Dezember, Umweltschutzreferentin Landeshauptmann-Stellvertreterin Dr. Astrid Rössler die Salzburgerinnen und Salzburger, zum Wohle der Umwelt und der eigenen Gesundheit so weit wie möglich auf eigene Raketen und Kracher zu verzichten und die offiziellen Feuerwerke zu „genießen“.

Auch Lärm besonders belastend

„Die Belastung für die Luft ist bei weitem nicht das einzige durch Silvesterfeuerwerke verursachte Umweltproblem“, so Rössler weiter. Dazu komme noch der Lärm, der vor allem für ältere und kranke Menschen, aber auch für Tiere sehr belastend ist.

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