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at26.11.2015 GEFAHR - ILLEGALE BÖLLER AUS DEM INTERNET

Verbotene Böller per Mausklick: Dieser Trend macht sich heuer in Oberösterreich bemerkbar. Nicht zuletzt wegen des Böller-Unfalls am Wochenende in Bad Ischl warnt die Polizei vor den illegalen Krachern aus dem Ausland. Auch der Böller, der einem 15-jährigen Mädchen in Bad Ischl drei Finger abgerissen hat, war ein verbotener.
Sie heißen Bomben-Mix und Böller-King: Die illegalen Kracher sind voll mit hochexplosivem Sprengstoff und werden häufig unzertifiziert in Asien hergestellt. Viele haben nicht einmal eine Zündschnur. Zu kaufen gibt es sie vor allem in Tschechien, an der oberösterreichischen Grenze. Wer damit im Auto erwischt wird, zahlt aber hohe Strafen. Deshalb werden die illegalen Böller laut Polizei Oberösterreich immer öfter online bestellt. Per Mausklick sind die Kracher leicht zu haben. Speziell im osteuropäischen Raume gebe es viele Internetshops die frei Haus liefern.
Gefährlich lebt da vor allem der Postler. Schon beim Verladen kann das Paket jederzeit explodieren, sagt Karl Rittmannsberger, Sprengstoffexperte bei der Polizei im Gespräch mit Life Radio. Das sei ein unkalkulierbares Risiko, weil die Pakete nicht gekennzeichnet sind. So wissen die Transporteure gar nicht, in welcher Gefahr sie schweben, so Rittmannsberger.

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