Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3080 Unterschriften 2291 Vorfälle 581 Fortschritte

 

at30.12.2010 Feinstaub, Geld, SMS - Rekorde in der Silvesternacht

Die Feinstaubbelastung ist zu Silvester so hoch wie nie. Aber nicht nur deshalb setzt Wien bei Feuerwerken auf Verbote und Strafen. Traditionell geraten auch die Handynetze an die Grenzen ihrer Belastbarkei

Silvesterkracher sind wahre Gift- und Feinstaubbomben

Seit Jahren ist das Image von Diesel-Pkw auf dem absteigenden Ast. Wahre Luftvergifter sollen sie sein und dabei tödlichen Feinstaub in rauen Mengen emittieren. In der Silvesternacht sind die Sündenböcke andere. Eine aktuelle Studie des deutschen Umweltbundesamts nennt die wahren Übteltäter beim Namen. Schuld an den exorbitant hohen Belastungen mit Partikeln kleiner als zehn Mikrometer (PM10) sind die Silvesterkracher. Am 1.1.2010 lag der durchschnittliche PM10-Tagesmittelwert in deutschen Städten bei 160 Mikrogramm Feinstaub pro Kubikmeter Luft (siehe Grafik unten). Um Mitternacht wurden sogar Stundenwerte von über 1000Mikrogramm gemessen. Erlaubt sind höchstens 50Mikrogramm. Für Österreich gelten die selben Grenzwerte.
Zusätzlich zum Feinstaub enthalten Feuerwerkskörper eine ganze Reihe giftiger Substanzen und aggressiver Chemikalien. Darunter befinden sich u.a. Barium, Strontium und Blei, die in mehrmals höheren Konzentrationen als erlaubt auftreten.

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