Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de26.05.2017 Private Feuerwerke stoßen auf den Widerstand der Stadtteilvertreter

Erst vor Kurzem war es wieder so weit: Der Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl sollte zum Antrag auf ein privates Feuerwerk anlässlich einer Hochzeitsgesellschaft Stellung nehmen. Lokalpolitiker Martin Obersojer (CSU) reagierte darauf sehr verärgert, auch wenn das Kreisverwaltungsreferat (KVR) als zuständige Behörde den Fall noch nicht abschließend beurteilt hat. Denn die Lokalpolitiker hatten schon im vergangenen Jahr in einem ähnlichen Fall die Böllerei vor allem in ihrer Häufigkeit deutlich abgelehnt. "Wir wollen niemanden bevormunden oder in Schienen drücken. Uns geht es um die Gemeinschaft, dass man aufeinander Acht nimmt", sagte Obersojer. Der Bezirksausschuss hat auch den aktuellen Fall abgelehnt. Dabei ging es keineswegs um Feuerwerk im Zentrum der Stadt: Das Feuerwerk solle auf einem Acker nahe der Feldmochinger Straße stattfinden, sagte Obersojer. Genau das kritisiert der Landwirt.

"Die Tiere sind nachts in Ruhestellung", sagte Obersojer. Sie würden durch die Knallerei aufgeschreckt und gestört. Womöglich könnten sie auf die Straße laufen und einen Unfall hervorrufen. "Wenn etwas geschieht, wer hat dann die Verantwortung?", fragte er. Es gebe auch eine Brandgefahr, wenn die Raketen zum Beispiel auf Grünflächen und Felder fielen. Genauso störe die Knallerei ältere Bewohner. Obersojer hat beobachtet, dass sich die Fälle von genehmigten Feuerwerken im Stadtbezirk ebenso häuften wie illegale Knallerei.

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