Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de21.06.2017 Spenden statt Böllern

Die Gräfelfinger Gemeindeverwaltung will künftig ihre Bürger dazu aufzurufen, auf kleine, private Feuerwerke zu Silvester zu verzichten und stattdessen unter dem Slogan „Spenden statt Böllern“ das Geld der Gemeindestiftung zukommen zu lassen.

Zu diesem Entschluss kam man nach Ablehnung des Antrags von Florian Ernstberger (BVGL) und Marion Appelmann (CSU), ein zentrales, großes, von der Gemeinde organisiertes Feuerwerk zu Silvester zu veranstalten.

Ernstberger sagte, ein zentrales Feuerwerk, wie es in Gemeinden wie Haar bereits praktiziert wird, könne dazu beitragen, Belastungen durch Lärm, Schmutz und Feinstaub durch private Böllerei in den Wohngebieten einzudämmen. Ernstberger: „Wenn wir’s nicht probieren, werden wir’s nie wissen.“

Bürgermeisterin Uta Wüst bezweifelte diese positive Wirkung: „Ich sehe nicht, dass das die Massenknallerei verhindert, und dann ist es nichts als ein zusätzliches Feuerwerk.“ Und Wolfgang Balk (IGG) sagte, es werde damit nur „unnötig Steuergeld in die Luft geschmissen“.

Auch Peter Köstler (CSU) wandte sich gegen den Antrag. Es sei zu wenig, einfach zu sagen: „Gemeinde, mach mal“. An einem solchen Projekt gerade mit Feuerwerk und zu Silvester hänge ein hoher Organisations- und Sicherheitsaufwand. In Haar seien daran maßgeblich Bürger und Vereine beteiligt.

Schließlich stimmten alle Gemeinderäte (Ernstberger ist nicht Ausschussmitglied) für den Verwaltungsvorschlag.

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