Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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unFeuerwerk ist ein Akt territorialer Aggression

In einem Interview mit den Stuttgarter Nachrichten bezeichnet der Freiburger Soziologe Sacha Szabo Feuerwerk als "politische Demonstration von Selbstbewusstsein“ "des Volkes" als Souverän, das die Praxis des Feuerwerkens vom Adel voriger Jahrhunderte übernommen hat.

Doch eine DEMONSTRATION braucht Zuschauer; das Selbst braucht den Anderen;
und Bewusstsein als Wert braucht einen Zustand des Unbewussten.
Oder aber Selbstbewusstsein meint eigentlich Macht:
Und die Demonstration von Macht braucht den Gegenwert der Ohnmacht.

Feuerwerk ist ein Akt territorialer Aggression

„Das Volk“ ist dabei in der Regel nicht Souverän, sondern Konsument.
Souverän ist nur der Zünder. Seine Souveräntität anzuerkennen und dadurch von seinen territorialen Ansprüchen wenigsten indirekt und partiell zu profitieren ist alles, was „dem Volk“ bleibt - ein Umstand, der diese Events vom gesellschaftlichen Alltag (in der heutigen Bildungs-, Arbeitswelt und Demokratie) nicht unterscheidet, sondern die Ohnmacht des Volkes INSZENIERT und KONSOLIDIERT.

Und dieses Volk inkludiert auch jene Teile der Bevölkerung die vom Event DEMONSTRATIV ausgeschlossen sind:
Die, die Arbeiten müssen, krank sind, den Eintritt nicht zahlen können (oder wollen), gar nicht eingeladen wurden, etc.
(Als Mensch des 21. Jahrhunderts und bekennende Anhängerin der Evolutions-Theorie bin ich übrigens geneigt, die gesamte Tierwelt, insbesondere Wirbeltiere, zu den nicht geladenen Gästen zu zählen)

Eine redliche wissenschaftliche Analyse des Themas muss sich auch mit dessen Problematik und Konfliktpotential auseinandersetzen.

Hier der diesem Exkurs zugrundeliegende Artikel: http://www.stuttgarter-nachrichten.de/inhalt.feuerwerke-in-ludwigsburg-feuerwerk-hat-eine-spirituelle-qualitaet.7bfab879-af41-41cd-ab5a-46117ac7d7f1.html

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