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de12.07.2017 Brandgefahr und Tierquälerei: Hochezitsfeuerwerk sorgt für Ärger

Erlstätt Ein Leser fühlte sich durch das Feuerwerk extrem belästigt. "Von 22.30 Uhr erfolgte zehn Minuten Dauerfeuer mit infernalischem Lärm, der - wie von der Polizei bestätigt - sogar in Traunstein in der Dienststelle zu hören war", erklärt der Anwohner verärgert. Er betreibt eine Hundepension und seine Tiere hätten durch den Lärm einen Schock erlitten. "Das grenzte auch an Tierquälerei", so der Vorwurf des Anwohners.

"Grob fahrlässig"

Wäre er zuvor gewarnt worden, hätte er die Tiere auf den Lärm vorbereiten können. Von dem Feuerwerk schien aber keiner in dem Ort etwas gewusst zu haben. Eine Anzeige bei der Polizei wegen Ruhestörung sei aber ebenfalls nicht möglich gewesen, da das Feuerwerk von der Regierung von Oberbayern genehmigt sei.

"Das Feuerwerk wurde mit einer professionellen Ausrüstung durchgeführt und war weder durch eine Absperrung noch durch die Feuerwehr gesichert. In unmittelbarerer Nähe befanden sich Bäume und ein uraltes Schulgebäude. Man hat also grob fahrlässig gehandelt und wissentlich die Gesundheit und das Wohl eines ganzen Ortes riskiert", so der Anwohner.

Verantwortliche?

Durch die herunterfallenden, zum Teil noch brennenden Feuerwerkskörper seien zudem Autos beschädigt worden. Für den Anwohner sei unverständlich, wie ein solches Feuerwerk überhaupt durchgeführt werden konnte.

Auf Nachfrage von chiemgau24.de erklärte die Gemeinde Grabenstätt, die prinzipiell keine privaten Feuerwerke erlaubt, dass das Feuerwerk gewerblich und somit leider nur anzeigepflichtig war - ein Zustand in der Deutschen Gesetzgebung, der unbedingt geändert gehört!

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