Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at28.12.2018 Gefährlicher Feinstaub durch Feuerwerke

Feuerwerke und Knallkörper, wie sie zu Silvester und auch immer häufiger während des Jahres abgebrannt werden, lassen die Feinstaubbelastung der Atemluft explosionsartig ansteigen.
Dieser Feinstaub enthält Schwermetallverbindungen und andere gesundheitsschädliche Substanzen, die einerseits eingeatmet werden, andererseits lagern sich diese auf unseren Böden ab, auf denen Futterpflanzen, Getreide, Gemüse, Obstbäume,… wachsen. Über die Nahrungskette gelangen diese gesundheitsschädlichen Stoffe letztendlich in den menschlichen Körper und können Auslöser für verschiedenste körperliche und psychische Krankheiten sein.

Ein Großteil der Pyrotechnikanwender dürfte sich über die Umweltauswirkungen ihres Tuns nicht im Klaren sein.

Die derzeit gängige Praxis, unsere Atemluft nur zum Spaß, zusätzlich zu anderen Emittenten, so massiv mit gesundheitsschädlichen Feinstaubpartikeln zu belasten, steht z.B. im krassen Widerspruch zu den Vorgaben des Österreichischen Bundesluftreinhaltegesetzes.
Saubere Luft, die Gesundheit und das Wohlbefinden von Mensch und Tier, sowie ein gesunder Boden sind wichtiger als der Spaß von Pyrotechnikfreaks, die die Luft zum Atmen, den Grund und Boden ihrer Mitmenschen und den der Allgemeinheit mit Giftstoffen und Feuerwerksmüll kontaminieren.

Auch hier gilt die Regel: Die Freiheit des Einzelnen hört da auf, wo die
Freiheit anderer eingeschränkt wird.


Die Politik muss geeignete Maßnahmen zur drastischen und wirksamen Eindämmung der Feuerwerke zum Schutz von Mensch, Tier und Umwelt setzen und das Pyrotechnikgesetz, das die ganzjährige Verwendung von Feuerwerkskörpern und Silvesterknallern in Ortsgebieten (Warum nur dort?) verbietet, wirksam werden lassen.


Renate und August Rachbauer
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