Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2812 Unterschriften 1673 Vorfälle 363 Fortschritte

 

de05.04.2018 Mal eben rumgeknallt

NORDSTADT Privates Feuerwerk am Ostersamstag sorgt für Ärger

HEPPENHEIM - Es war schon ein ziemlicher Schreck in der Abendstunde, der die Bewohner der Nordstadt am Ostersamstag ereilte: Gegen 21.45 Uhr setzte ein Feuerwerk ein wie man es sonst nur an Silvester erlebt. Mehrere Minuten lang stieg Rakete um Rakete in den Himmel am nördlichen Rand des Stadtteils, das Rauschen und Knallen war weithin zu hören, so mancher Anwohner schaute irritiert in den Himmel und versuchte, den Ausgangsort...(weiterlesen) >

de04.04.2018 Pyrotechnik produziert Plastik-Plage in Nordenham

„Das ist meine Ausbeute vom Dienstagnachmittag“, sagt Peter Smit und deutet auf ein Handtuch. Darauf liegen Dutzende, vielleicht Hunderte grauer und schwarzer Plastikhülsen. „Davon liegen noch etliche weitere in meiner Nachbarschaft“, sagt der Nordenhamer. Die Rede ist von hartnäckigen Überbleibseln des Jahreswechsels, die zur Belastung für die Umwelt werden könnten.

Auf vielen Grünflächen

Rund 5,5 Zentimeter lang, 7 Millimeter dick und aus grauem oder schwarzem Kunststoff:...(weiterlesen) >
Frank Lorenz

de24.03.2018 Volksfest mit Feuerwerk? Ja -Nein - Ist mir egal

Töging am Inn - "Ja", "Nein", "Ist mir egal": Im Rahmen seiner Sitzung hat sich der Stadtrat am Donnerstagabend mit dem Feuerwerk im Rahmen des Volksfestes 2018 beschäftigt. Ist so eine Tradition moralisch verwerflich oder einfach nur Sache dessen, der dafür zahlt?

Der Mehrzweckplatz ist am entstehen. Damit gibt es in Töging 2018 endlich wieder ein Volksfest. „Braucht es dort dann wirklich ein Feuerwerk und wäre das Geld anderweitig nicht besser investiert?“, wollte Stadtrat Marco Harrer...(weiterlesen) >
Raphael Weiß

de24.03.2018 Mehr Kracher als Wunderkerzen

Ist Böllern Tradition oder nur gefährlich und laut? Die Grünen diskutieren mit BürgerInnen über Feuerwerksverbote.

Alle Jahre wieder halten es die Deutschen für eine zündende Idee, erhöhten Alkoholkonsum mit der privaten Nutzung von Sprengstoff zu verbinden. Was in anderen Städten längst verboten ist, wird hierzulande als Teil der persönlichen Freiheit gehütet. Sogar der Petitionsausschuss des Bundestags betont: Feuerwerk gehöre „zum traditionellen Brauchtum in Deutschland“....(weiterlesen) >

de21.03.2018 Böller-Verbot: Andere Städte haben es auch geschafft.

„Silvester in Berlin wird immer härter und erinnert an Bürgerkrieg“, sagte der SPD-Fraktionsvize Jörg Stroedter dem Tagesspiegel. „Dass Sanitäter, Polizei und Feuerwehrleute angegriffen werden, darf so nicht weitergehen.“ Stroedters Ziel ist, dass das kommende Silvester ruhiger wird.

Ein komplettes Verbot hält der Senat aber für schwierig, das will bisher auch niemand. „Für derartige Maßnahmen zur Gefahrenabwehr muss eine erhebliche Gefahr für Passanten und Einsatzkräfte vorliegen,...(weiterlesen) >
Fatina Keilani

de15.03.2018 Silvesterböllerei braucht Regeln

Die Besucher der Festmeile am Brandenburger Tor haben sich daran gewöhnt, das neue Jahr ohne eigene Raketen und Kracher zu begrüßen. Alles Spaßbremsen? Es ginge dort schlichtweg nicht anders. Nun sollte ernsthaft und unvoreingenommen geprüft werden, was in der dicht besiedelten Innenstadt in Sachen Böllerei noch geht. Und was Verwaltung und Sicherheitskräfte realistisch durchsetzen und kontrollieren können. Einschränkungen, die ins Leere laufen, weil die Polizei in jener Ausnahmenacht Verstöße...(weiterlesen) >
Andreas Abel

de09.03.2018 Böllerverbot in Augsburger Innenstadt: Eine Zwischenbilanz

Nun wurde bekannt, welches Ergebnis die Kontrollen zu Silvester 2017 / 2018 in der Augsburger Innenstadt lieferten.

Die Silvester-Böllerei in der Augsburger Innenstadt liegt bereits mehr als zwei Monate zurück, doch ganz vergessen ist sie nicht. Insbesondere deshalb, weil ein von der Stadt verfügtes Feuerwerksverbot in weiten Teilen der Innenstadt nicht eingehalten wurde. Die Rathausfraktion von Pro Augsburg forderte daher Aufklärung, wie die Stadt die Vorgänge bewertet. In der Sitzung...(weiterlesen) >
Michael Hörmann

de07.03.2018 Böller können Bomben sein

Richter verurteilen Mitglieder der "Gruppe Freital" zu langen Haftstrafen

Die Druckwelle jenes Tschechen-Böllers, den ein Sprengstoffexperte des Landeskriminalamtes bei einer Vorführung vor Silvester zur Explosion brachte, war selbst in 25 Metern Entfernung zu spüren. Von der vier Zentimeter starken Küchenarbeitsplatte, auf der die Detonation stattfand, blieben nur Fetzen. Auch schätzte der Profi vom LKA Youtube-Videos als echt ein, bei denen Filmer mit in Deutschland verbotenen, in...(weiterlesen) >
Jens Eumann

de06.03.2018 So leicht kommt man an gefährliche Böller

Die Mitglieder der Gruppe Freital besorgten sich die illegalen Sprengsätze für ihre Anschläge auf Märkten in Tschechien. Die Polizei sieht vermehrt den Internethandel als Gefahr.

Freital. La Bomba, Dum Bum, Viper 12, Cobra 6, Cobra 12, Flash Bangers – so heißen die Böller, mit denen die Mitglieder der Gruppe Freital im Jahr 2015 mehrere Anschläge auf Flüchtlinge und politisch Andersdenkende verübten. Die Ermittler finden das „Obst“, wie die Angeklagten es nennen, in den Wohnungen...(weiterlesen) >
Tobias Winzer

de26.02.2018 Leipzigs Ordnungsdezernat darf Feuerwerk nicht verbieten, aber …

Das wäre mal ein Paukenschlag gewesen: Leipzigs Stadtrat nimmt die Petition eines Einwohners an, die ein Verbot des Silvesterfeuerwerks in der Stadt fordert. Kein Geknalle mehr, keine brennenden Dachstühle, keine Feinstaubbelastung in chinesischer Dimension, keine Brandverletzten mehr in den Rettungsstationen ... Genauso eine Petition gab es jetzt. Und die Stadt will nicht.

Mit Menschenverstand hat ja das, was zu Silvester in allen deutschen Städten passiert, nichts zu tun. Das Dezernat...(weiterlesen) >
Ralf Julke

de23.01.2018 Silvester-Feuerwerk: Bürger fordert Verbot im Altort

Bereits zum wiederholten Mal ist bei Bürgermeister Bertram Werrlein ein Schreiben eines Bürgers eingegangen, der das Anzünden von Feuerwerkskörpern an Silvester im Altort monierte.

Der Beschwerdeführer wies darauf hin, dass nach dem Sprengstoffgesetz das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Nähe von Kirchen und Altenheimen, aber auch neben Reet- und Fachwerkhäusern nicht erlaubt sei. Daher forderte er den Gemeinderat zum Erlass eines Verbots auf, wie beispielsweise in der Altstadt von...(weiterlesen) >

de22.01.2018 Feuerwerk in einer ganz normalen Nacht und die Polizei griff nicht ein

Warum gilt das Böllern und Raketenschießen übers Jahr schon als normal, auch wenn es allen Nachbarn den Schlaf raubt?

Ginge es nach unseren Gesetzen, müsste die Hauptstadt picobello in Ordnung sein: Auf Bahnhöfen würde nicht geraucht, Hundekot würde eingesammelt, Parker auf Radwegen würden abgeschleppt und nachts herrschte Ruhe. Schön wär‘s.

In den Familienhaus-Siedlungen am nördlichen Stadtrand ist es in Mode gekommen, Feiern oder Sportergebnisse lautstark auch in der Zeit der...(weiterlesen) >
Mathias Heller

de09.01.2018 Angriff auf Polizisten: Gewerkschaft spricht von gefährlichem „Trendsport“

In bislang unbekanntem Ausmaß sind an Silvester in Berlin Polizeibeamte, Sanitäter und Feuerwehrleute gezielt angegriffen worden. Rund um das Pallasseum wurden Polizisten aus größeren Gruppen heraus mit Pyrotechnik und Flaschen beworfen.

Eine 16-Jährige wurde gegen Mitternacht festgenommen, nachdem sie Beamte mehrfach beworfen hatte. Die Jugendliche hatte 44 illegale Böller bei sich.

Gegen 0.45 Uhr wurde ein illegaler Böller auf ein Zivilfahrzeug der Polizei geworfen. Seine Sprengkraft...(weiterlesen) >

de05.01.2018 "Die Hemmschwelle ist stark gesunken"

Die Angriffe auf Feuerwehrleute im Einsatz werden einer Studie der Uni Bochum zufolge immer brutaler. Das bestätigt auch Feuerwehr-Gewerkschaftler Andreas Jedamzik. Die soziale Herkunft spiele für die Täterschaft keine Rolle: Vom gebildeten Professor bis zur Großfamilie seien alle Gesellschaftsgruppen unter den Tätern, sagte Jedamzik im Dlf.

Christiane Kaess im Gespräch mit Andreas Jedamzik, Vize-Landesvorsitzender der Feuerwehr-Gewerkschaft in Nordrhein-Westfalen.

Kaess:...(weiterlesen) >

de05.01.2018 Weil der Sinn dieser Tradition längst nicht mehr verstanden wird

Der Jahreswechsel, eigentlich Grund zur Freude, endete für viele Menschen in schwierigen und schmerzhaften Tragödien. Manchmal mit der Folge, dass sich dadurch das komplette Leben ändert.
Im schlimmsten Fall endet es sogar.
Wegen einer Tradition, die alten Geister des Jahres zu verabschieden und sich auf das kommende Jahr zu freuen. Das war einmal der Sinn der Feuerwerke. Dieser Sinn ist aber verloren gegangen, es geht teilweise nur noch um Krawall, Action und Nervenkitzel.
Eigentlich unbegreiflich...(weiterlesen) >
Steffi Werner

de03.01.2018 Muss privates Silvester-Feuerwerk verboten werden?

Wenige Tage vor Silvester startet im Einzelhandel der Verkauf von Böllern, Raketen, Vulkanen und Co. - manche geben hunderte Euro für das Leucht-Spektakel aus.

Und immer wieder werden kritische Stimmen laut: Muss das denn sein, dass Jahr für Jahr diese irren Summen im wahrsten Sinne des Wortes "verbrannt" werden? Viele werden sich noch an die Kampagne "Brot statt Böller" erinnern, die vor allem in den Neunziger Jahren öffentlichkeitswirksam dazu aufgerufen hat, das Geld lieber für hungernde...(weiterlesen) >

de03.01.2018 Feuerwerksverbote ohne Unterstützung der Politik sinnlos

Der Landesvorsitzende der deutschen Polizeigewerkschaft (DPolG) in Berlin hat eine verheerende Silvesterbilanz gezogen: 50 Beamte erlitten bei Einsätzen zum Jahreswechsel Verletzungen. „Da sind Hörstürze dabei, weil in einigen Fällen illegale Böller – also Sprengsätze – direkt neben den Köpfen der Kollegen explodiert sind“, empört sich Bodo Pfalzgraf. Zum Glück gebe es inzwischen eine Strafverschärfung. Allerdings sei es schwer, die Täter in der Dunkelheit einer Silvesternacht...(weiterlesen) >

de03.01.2018 Macht und Böller

Was wir von Nord­ko­rea ler­nen kön­nen, ist Sil­ves­ter klar ge­wor­den: Die Ob­rig­keit stif­tet zur Jah­res­wen­de ex­akt ein staat­li­ches Feu­er­werk – in Zah­len: 1 – zur Trös­tung in der all­ge­mei­nen Trau­rig­keit, zur Be­grü­ßung des neu­en Jah­res mit sei­nen irr­wit­zi­gen Hoff­nun­gen (Frie­den, Ver­nunft, Gleich­be­rech­ti­gung der Frau) und zur Ein­he­gung des vor­wie­gend bart­trä­ge­ri­schen Be­dürf­nis­ses nach Krach...(weiterlesen) >
Elke Schmitter

de02.01.2018 Silvester in Deutschland: Die Knallerei muss aufhören. Sofort

Silvester in Deutschland: Abgerissene Kinderhände, traumatisierte Tiere, in Brandenburg sogar zwei Tote - dazu noch Dreck in der Luft, abgeschossene Polizisten, attackierte Rettungskräfte: Damit muss Schluss sein.

Es ist ein bisschen wie mit dem Stierkampf in Spanien: Auch eine liebgewonnene, identitätsstiftende Tradition fällt irgendwann aus der Zeit und wird eingeschränkt. Und das ist gut so. Wir Menschen verändern uns, unsere Lebensgewohnheiten, unsere Wertvorstellungen und damit...(weiterlesen) >
Silke Müller

de02.01.2018 Die Freiheit, andere zu gefährden, ist nicht schützenswert

Zwei Tote, etliche Verletzte, Hausbrände und krasse Feinstaubbelastung: Ist es Liberalität, diesem alljährlichen Wahnsinn zuzusehen? Oder kann das weg?

Würde ich mir heute eine Tradition ausdenken, bei der sich ab 18 Uhr alle mit fettem Essen und Alkohol abfüllen, um dann ab 23.30 Uhr betrunken mit Sprengstoff und Raketen zu hantieren, würde man mich zu Recht fragen, wer freiwillig an so einem Schwachsinn teilnehmen möchte – und ob ich noch ganz dicht sei, so einen Blödsinn vorzuschlagen.

Da...(weiterlesen) >
Christopher Lauer

de02.01.2018 Immer mehr illegale Böller im Umlauf

Immer mehr Feuerwerks-Freaks reicht es offenbar nicht mehr, „nur“ mit gekauften Böllern zu knallen. Auf Youtube sowie in etlichen Foren im Internet werden Anleitungen präsentiert, wie Böller selbst zusammengebaut werden können. Fast immer sind es drei chemische Stoffe, die relativ einfach zu bekommen sind. In welchem Verhältnis diese zueinandergeführt werden müssen, wird hingegen seltener erklärt. Dementsprechend könnten Hobbybastler „nicht abschätzen, wie die Substanzen dann aufeinander reagieren“, warnt Polizeisprecherin Patricia Brämer.

de31.12.2017 Zündstoff gegen die Mitwelt

Im siebten Jahrhundert wollte Li Tian dem Spuk ein Ende setzen. Der Mönch füllte ein Bambusrohr mit Salpeter, Holzkohle und Schwefel. Angezündet ergab das einen lauten Knall. Das würde, so hoffte Li Tian, die bösen Geister vertreiben, an denen es liegen musste, dass die chinesische Provinz Hunan seit Monaten von sintflutartigen Regenfällen, Seuchen und Hunger heimgesucht wurde. Li Tian baute damit vor 1400 Jahren den Prototyp des modernen Böllers, mit dem mittlerweile in vielen Ländern der...(weiterlesen) >

de30.12.2017 Haben deutsche Kommunen kein Recht sich zu schützen?

Wie es scheint: Nein. Puchheim würde sich gerne auf ein kommunales Feuerwerk an Silvester beschränken. Doch die deutsche Gesetzeslage sieht das nicht vor.

Silvesterfeuerwerke sind nicht nur bunt und laut, sie sind auch große Luftverschmutzer. Durch die Wetterlage in München und Umgebung fiel dies am vergangenen Jahreswechsel besonders auf. Auch im Landkreis wurde deshalb diskutiert, wie sich die Zahl der Feuerwerke einschränken ließe. Puchheim zieht nun Konsequenzen aus dieser Diskussion....(weiterlesen) >
Andreas Ostermeier

de30.12.2017 Pyrotechnik nur noch unter Anleitung

Der Berliner Linkspolitiker Hakan Tas fordert ein Böllerverbot für die Hauptstadt. Bis es soweit ist, könnte es allerdings noch etwas dauern.

Herr Tas, wie werden Sie den Jahreswechsel verbringen – ganz klassisch mit Bleigießen, Fondue und Polenkrachern?

Ich werde Silvester unter den engsten Freunden und Bekannten verbringen. Wir werden – wie jedes Jahr – gemeinsam kochen, essen, singen und vielleicht sogar Halay tanzen. Halay ist eine traditionelle orientalische Tanzform....(weiterlesen) >

de29.12.2017 „Lasst die Finger von den Dingern“

Vor genau einem Jahr verlor ein junger Mann aus Schwabhausen beim Bauen von Silvesterböllern beinahe sein Leben. Er und drei Freunde überlebten eine Explosion nur knapp. Bei einem Informationstermin des Landeskriminalamts erzählt er seine Geschichte.

Schwabhausen – Den 29. Dezember 2016 wird der mittlerweile 23-jährige Mann aus Schwabhausen (Kreis Landsberg), der seinen Namen nicht nennen möchte, wohl nie mehr vergessen. Beim Verfeinern von Chemikalien für selbst gebaute Silvesterböller...(weiterlesen) >
Sebastian Schuch

de17.12.2017 Bis was kaputtgeht

Frankfurt (Oder) Seit Jahren steigt die Menge von sichergestelltem illegalen Feuerwerk entlang der Grenze zu Polen. In diesem Jahr wird sie voraussichtlich erneut wachsen, wie man beim Hauptzollamt Frankfurt (Oder) vermutet.
Zwei Wochen verbleiben noch bis Silvester. Doch beim Hauptzollamt Frankfurt (Oder) stapeln sich schon jetzt die sichergestellten Böller. Erst am Montag gelang den Beamten ein richtig dicker Fang: Auf der Autobahn 15 im Süden Brandenburgs fuhr ein Kleintransporter 2,5...(weiterlesen) >

de03.12.2017 "Dann will hinterher jeder, dass vor seiner Haustüre nicht geböllert wird.“

Sehr geehrte Frau Ritschel,

Als Gründerin der Bürgerinitiative Stille Nacht kann ich Ihnen aus Erfahrung berichten, wie fruchtlos es ist, mit Nachbarn „sachlich" über das Thema Silvesterfeuerwerk zu sprechen.
Ihre Aufforderung zur Eigeninitiative ist eine Täter-Opfer-Umkehr.
Sie rechtfertigen ein Gesetz, dass Bürger der Bedrohung ihrer Sicherheit und extremer Lärmstörung aussetzt und tun so, als wäre es Privatsache, daran etwas zu ändern.
Aber was dem Fass wirklich den Boden...(weiterlesen) >

de03.12.2017 Böller, so groß wie Handbälle - Das Geschäft mit illegalen Böllern boomt

Bis zu 850 Gramm Sprengstoff, blitzschnell abbrennende Lunten: Feuerwerk aus Osteuropa kann brandgefährlich werden – und teuer.

Das Silvester-Feuerwerk in Deutschland wird dieses Jahr womöglich armseliger ausfallen, zumindest fehlen viele Tonnen verbotener Böller und Raketen aus Osteuropa. Dem Zoll ist nämlich ein Schlag gegen illegal eingeführte Pyrotechnik gelungen. Aktuell führt er bundesweit 1400 Verfahren, 300 allein im Bereich des Zollfahndungsamtes Hamburg. Dessen Sprecher...(weiterlesen) >

de12.11.2017 Hunderte Feuerwerke im Jahr

Mehr als 1600 Feuerwerke sind im Saarland in den vergangenen fünf Jahren abgebrannt worden, die meisten von Privatpersonen. Das hat eine SR-Umfrage ergeben. In vielen Orten gibt es regelmäßig Probleme wegen nicht genehmigter Feuerwerke. Sogar ein Dachstuhlbrand wurde durch ein solches Feuerwerk ausgelöst.

Im Eppelborner Ortsteil Wiesbach geriet Ende April dieses Jahres das Dach eines Wohnhauses durch einen Feuerwerkskörper in Brand. Genehmigt war die Böllerei nicht. In Eppelborn-Humes hatte...(weiterlesen) >
Kristin Luckhardt

de10.11.2017 Alarmierend: Zahl der Sprengstoffdelikte explodiert

Es ist eine Statistik, die aufhorchen lässt: Die Zahl der Sprengstoffdelikte in Mecklenburg-Vorpommern ist binnen zehn Jahren um sagenhafte 1800 Prozent gestiegen. Woran liegt das?

Die Zahl der Straftaten gegen das Sprengstoffgesetz ist in den vergangenen zehn Jahren in Mecklenburg-Vorpommern geradezu explodiert: Die Sicherheitsbehörden registrierten nahezu eine Verzwanzigfachung der Fälle. Zählten die Ermittler im Jahr 2006 neun Fälle, waren es 2012 schon 90 und im vergangenen Jahr...(weiterlesen) >

de01.11.2017 Verbot von Feuerwerk gefordert

Langendamm/Ribnitz-Damgarten. Die Löschwasserproblematik im Ribnitz-Damgartener Ortsteil Langendamm ist so gut wie gelöst. Eines aber beschäftigt die Anwohner dennoch. „Es gibt kein Verbot für Feuerwerke“, sagt Gerlinde Creutzburg. Seit Jahren fordert sie, dass das Abschießen von Raketen in dem Ort verboten wird. Die Brandgefahr für die vielen Rohrdachhäuser sei viel zu hoch. „Vor zwei Jahren habe ich bei der Stadt angefragt. Passiert ist bislang nichts“, sagt Creutzburg. Und...(weiterlesen) >
Robert Niemeyer

de21.10.2017 Illegale Feuerwerke nerven viele Westsachsen

Das Krachen und Leuchten am Himmel wird oft als Störung empfunden. Die wenigsten Raketen sind genehmigt.

Zwickau. Die Bewohner des Landkreises Zwickau lassen es immer öfter richtig krachen. Von der Geburt über den Schulanfang und die Konfirmation bis zur Hochzeit finden die Westsachsen reichlich Anlässe, um als Höhepunkt einer Feier ein Feuerwerk samt seiner knallenden Nebeneffekte abzubrennen. In den vergangenen 22 Monaten genehmigten die Ordnungsämter im Landkreis rund 360...(weiterlesen) >
Frank Dörfelt

de13.10.2017 Gefahr für die Gesundheit

Zu "Böllern an Silvester: Jedes Jahr dasselbe Spiel"
Alle Jahre wieder kommt beim Eichstätter Stadtrat die Diskussion darüber auf, ob man die Silvesterknallerei auf dem Marktplatz genehmigen soll oder nicht. Von den Gegnern der Böllerei wird zu Recht auf die Brandgefahr für die historischen Gebäude hingewiesen. Was seltener erwähnt wird, ist die Gefahr für die Gesundheit der Beteiligten.

In unserer HNO-Praxis werden wir alljährlich in den ersten Januartagen mit den unangenehmen...(weiterlesen) >
Dr. Joachim Kraus

de11.09.2017 Tierschutzpartei fragt: “Geht es auch ohne Feuerwerk?”

Silvester, Hafengeburtstag, Frühlingsdom, Sommerdom, Winterdom, Cruise Days, Alstervergnügen, Kirschblütenfest, Chinesisches Neujahrsfest, Discomove, Wedeler Hafenfest, Bergedorfer Stadtfest, Pyro-Games, Saseler Heimatfest… Weit mehr als 30 mal im Jahr “knallt es” in Hamburg - und zwar im großen Stil. Vom privaten Feuerwerk zu Silvester, Fußballsiege der Nationalmannschaft oder des HSV (kommt selten genug vor) etc. mal ganz abgesehen.
Immer häufiger stellt ein Feuerwerk das angeblich...(weiterlesen) >

de28.08.2017 Es war richtige Angst in den Kindergesichtern

Schon kurios, wieviel Feuer bei Feuerwehrfesten zum Einsatz kommt. Sollte dort nicht Wasser eine größere Rolle spielen? (Anm. d. Red.)

BERLIN / PANKETAL - Die Freiwillige Feuerwehr lud nach Schwanebeck zum großen Feuerwehrfest mit Löschfahrzeugen, Kanonen und Feuerwerk.

Ach, liebe Feuerwehrfrauen und liebe Freuerwehrmänner, wie bringe ich euch das jetzt bei, ohne verletzend zu werden? Denn die freiwilligen Helfer der Feuerwehr von Schwanebeck hatten mit Sicherheit nie die...(weiterlesen) >

de12.07.2017 Brandgefahr und Tierquälerei: Hochezitsfeuerwerk sorgt für Ärger

Erlstätt Ein Leser fühlte sich durch das Feuerwerk extrem belästigt. "Von 22.30 Uhr erfolgte zehn Minuten Dauerfeuer mit infernalischem Lärm, der - wie von der Polizei bestätigt - sogar in Traunstein in der Dienststelle zu hören war", erklärt der Anwohner verärgert. Er betreibt eine Hundepension und seine Tiere hätten durch den Lärm einen Schock erlitten. "Das grenzte auch an Tierquälerei", so der Vorwurf des Anwohners.

"Grob fahrlässig"

Wäre er zuvor gewarnt worden,...(weiterlesen) >

de21.06.2017 Spenden statt Böllern

Die Gräfelfinger Gemeindeverwaltung will künftig ihre Bürger dazu aufzurufen, auf kleine, private Feuerwerke zu Silvester zu verzichten und stattdessen unter dem Slogan „Spenden statt Böllern“ das Geld der Gemeindestiftung zukommen zu lassen.

Zu diesem Entschluss kam man nach Ablehnung des Antrags von Florian Ernstberger (BVGL) und Marion Appelmann (CSU), ein zentrales, großes, von der Gemeinde organisiertes Feuerwerk zu Silvester zu veranstalten.

Ernstberger sagte, ein zentrales...(weiterlesen) >

de07.06.2017 Feuerwerk hätte nicht genehmigt werden dürfen.

Betrifft: „Feuerwerk am See brennt in Brutzeit“

Die Veranstaltung eines Feuerwerks im Naherholungsgebiet „Swarte-Moor-See“ während der Brut- und Setzzeit ist schärfstens zu kritisieren. Ein Feuerwerk mag zu einem geeigneten Zeitpunkt und an einem geeigneten Ort hinnehmbar sein, nicht hinnehmbar ist es jedoch, wenn sowohl Zeitpunkt als auch Veranstaltungsort vollkommen ungeeignet...(weiterlesen) >
Helmut Foken, NABU Oldenburg

de26.05.2017 Private Feuerwerke stoßen auf den Widerstand der Stadtteilvertreter

Erst vor Kurzem war es wieder so weit: Der Bezirksausschuss Feldmoching-Hasenbergl sollte zum Antrag auf ein privates Feuerwerk anlässlich einer Hochzeitsgesellschaft Stellung nehmen. Lokalpolitiker Martin Obersojer (CSU) reagierte darauf sehr verärgert, auch wenn das Kreisverwaltungsreferat (KVR) als zuständige Behörde den Fall noch nicht abschließend beurteilt hat. Denn die Lokalpolitiker hatten schon im vergangenen Jahr in einem ähnlichen Fall die Böllerei vor allem in ihrer Häufigkeit...(weiterlesen) >

de09.05.2017 Neonazis bauen Sprengsätze aus "Polenböllern"

Mit Pyrotechnik gegen Ausländer: Die rechte Szene rüstet mit Sprengstoff aus illegalen Feuerwerkskörpern auf.


"10 Prozent bei Einkauf vor Ort bzw. Abholung" – den Sprengstoff, den rechte Gewalttäter für Anschläge nutzen, gibt es bei Selbstabholung sogar noch günstiger. Das verspricht ein fetter, roter Angebotsbutton in einem Onlineshop. Direkt hinter der polnischen Grenze gibt es Böller mit Blitzknall, die mit einem hellen Strahl und einer Lautstärke von mehr als 120 Dezibel...(weiterlesen) >
Christine Kewitz

de29.04.2017 Verbotenes Feuerwerk: Familienvater muss 3500 Euro Geldstrafe zahlen

Waldheim/Döbeln. Der Zoll hat ein Auge drauf, was die Leute im Internet bestellen. In Deutschland verbotenes Feuerwerk zu Beispiel. Davon zeugte ein Prozess im Amtsgericht Döbeln am Freitag.

„Mit dieser Pyrotechnik kann eine Menge passieren, wie damals in Mobendorf. Ein Krater und der Schnee blutrot – da sind Bilder in der Akte, die vergessen Sie nicht“, sagte Strafrichter Janko Ehrlich, der einen Mann aus Waldheim wegen eines Vergehens gegen das Sprengstoffgesetz zu 60 Tagessätzen...(weiterlesen) >
Dirk Wurzel

de18.04.2017 Ärger über Feuerwerk in Osternacht

KASTEL - Beschwert haben sich katholische Gläubige über ein Feuerwerk, das auf der Mainzer Seite in der Osternacht aus Anlass einer „Rheinfrühling“ genannten Frühjahrsmesse entzündet worden sei. Und zwar genau in dem Moment, als bei einem stillen Wortgottesdienst in der abgedunkelten Sankt-Georgs-Kirche die Osterkerze zu leuchten begann und bei den Fürbitten in dem voll besetzten Gotteshaus auf die Kriege und die Forderung nach dem Erhalt des Weltfriedens hingewiesen wurde. Eine...(weiterlesen) >

de31.03.2017 Wieso fiel zu Silvester das Alsterfeuerwerk aus?

Sie wundern sich, dass wir Ende März mit diesem Thema ankommen? Nun, man kann froh sein, dass es nicht bis Ende August gedauert hat. Bei manchen Recherchen braucht es einige Zeit, bis man Antwort bekommt – gerade wenn es sich um eine brisante Frage wie diese handelt und die Antwort angesichts der allgemeinen Sicherheitslage leider gefühlt schon auf der Hand liegt. Umso erstaunlicher, wenn dann die Erklärung eine völlig andere ist.

Aber von vorn: Viele Hamburger feuern zu Silvester nicht...(weiterlesen) >
Mark Spörrle

de21.03.2017 Kein privates Silvesterfeuerwerk

Noch bis Montag können die Stuttgarter über die Ideen im Stuttgarter Bürgerhaushalt abstimmen. Eine davon birgt Zündstoff: Eine Bürgerinitiative will an Silvester nur noch vier zentrale Feuerwerke zulassen.

Die hohen Feinstaubwerte in der Silvesternacht haben den Stuttgarter Grafikdesigner Oliver Grimmel aufgeschreckt. Regelmäßig wird der EU-Grenzwert für Feinstaub von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft an Silvester um ein Mehrfaches überschritten. Das hat Grimmel am eigenen Leib gespürt....(weiterlesen) >

de17.03.2017 Diskussion um Silvesterfeuerwerke

Umweltbeirat debattiert über zentrale Veranstaltung, die privates Böllern ersetzen soll

"Brot statt Böller" ist die Parole, mit der seit Jahrzehnten versucht wird, die Silvesterknallerei einzudämmen. Doch der Appell ans schlechte Gewissen hat bis heute nicht zum gewünschten Erfolg geführt. Geböllert wird in der Silvesternacht mehr denn je, auch wenn man zuletzt nichts davon sehen konnte, weil der Nebel alles verhüllte.

Der Germeringer Umweltbeirat (UBR) hat nun einen neuen Ansatz...(weiterlesen) >
Karl-Wilhelm Götte

de14.03.2017 Terrorgruppe Freital testete vorab Sprengkraft ihrer Cobra-Böller

Der jüngste der acht Angeklagten ist geständig. Er habe keinen verletzen wollen, beteuert Justin S. Doch da gibt es Zweifel.

Dresden. Nur der jüngste Angeklagte brach das Schweigen. Ein großer Redner sei sein Mandant nicht, aber er werde "ohne Rücksicht auf Verluste" aussagen. Das versprach Justin S.' Verteidiger am Oberlandesgericht Dresden. Im Prozess gegen die unter Terrorverdacht stehenden acht Angeklagten der "Gruppe Freital" legte am Dienstag der 19-Jährige, also zur Zeit der...(weiterlesen) >
Jens Eumann

de12.03.2017 Klarer Fall von einem Knall

Die Regierung von Unterfranken hat ein sog. "Resteschießen" einer Pyrotechnikfirma über einen Zeitraum von 12 Stunden (!) genehmigt. Erst die zahlreichen Beschwerden von Anwohnern machten diesem Unfug ein Ende.

Bericht der mainpost.de

Verfrühtes Aus für Feuerwerke in Bad Kissingen

Ein von der Regierung Unterfrankens genehmigtes Resteschießen von Pyrotechnik sowie eine damit verbundene Schulung auf dem ehemaligen US-Flugplatz in Bad Kissingen mussten aufgrund von Bürger–Beschwerden...(weiterlesen) >

de03.03.2017 Wegen Feinstaub: Silvester-Feuerwerk nur auf zentralem Platz

Beim Silvester-Feuerwerk liegt aus Sicht des Umweltbeirats zu viel Feinstaub in der Luft. Nun wird geprüft, ob das Pyro-Spektakel nur noch an einem zentralen Platz abgefeuert werden darf.

Germering–„Wir wollen das Feuerwerk in der Stadt ganz bestimmt nicht verbieten“, betont Elmar Schulte, der Vize-Vorsitzende des Gremiums. Auch Rudolf Lobensteiner, der das Thema in den Umweltbeirat brachte, will kein Spaßbremser sein. Aber man wolle die Bevölkerung schon dafür sensibilisieren, dass...(weiterlesen) >

de07.02.2017 Die Kinder hatten bei jedem Böller Todesangst

Böllern gehört zu Silvester dazu. Eine Minderheit vertritt nach wie vor diese konservative, angepasste Haltung. Den Sinn dahinter können die Wenigsten sinnvoll erklären. Versuche reichen von Spaß (?) über das Begrüßen des neuen Jahres (mit Böllern?) bis zum Vertreiben des alten (muss ja schlimm gewesen sein...). Dieselbe Klientel verwehrt sich gegen die Behauptung, Silvester in Mitteleuropa erinnere mittlerweile an einen Kriegsschauplatz.
Diese Ignoranz straft die folgende Passage aus...(weiterlesen) >

de09.01.2017 Schluss mit der Knallerei

Der Lärm der Silvesterknaller ist unerträglich geworden. Verbietet man sie endlich, wird es nur Gewinner geben.

Widerstände überwinden

Bitte machen Sie aus der Titelgeschichte eine Kampagne, die noch zum Jahresende ein Ende der sinnlosen Knallerei bewirkt. Unter Inkaufnahme einer Belastung der Autofahrer mit etlichen Milliarden Euro wird versucht, einen Bruchteil des Feinstaubs zu vermeiden, der an Silvester ohne jeglichen Nutzen binnen weniger Stunden erzeugt wird. Natürlich...(weiterlesen) >

de05.01.2017 Haftstrafe nach Sprengungen mit "Polen-Böllern"

Ahrensburg. "Irgendwie sind wir auf diese dumme Idee gekommen", sagt der Angeklagte Peter M. (Namen geändert) auf Nachfrage von Richter Ulf Thiele. Die "dumme Idee", das war in diesem Fall das Sprengen von zwei Zigarettenautomaten in Hammoor in der Nacht zum 15. September 2015 und das Stehlen von Zigaretten und Münzgeld aus den Apparaten. Deswegen wurden M. und sein Kumpel Fritz T. am Donnerstag wegen des Herbeiführens einer Sprengstoffexplosion, Verstosses gegen das Sprengstoffgesetz...(weiterlesen) >

de04.01.2017 Böller "immer größer und gefährlicher": Nach Silvester ziehen Ärzte verheerendes Fazit

Halle - Nach massiven Böller- und Pyrotechnik-Vorfällen mit Dutzenden Verletzen zum Jahreswechsel in Sachsen-Anhalt sprechen Ärzte und Kriminalisten von einer neuen Gefahren-Qualität. Die medizinischen Notfälle der Silvesternacht seien durch "schwere und schwerste" Verletzungen geprägt gewesen, sagte Frank Siemers der in Halle erscheinenden Mitteldeutschen Zeitung (Mittwochausgabe). Der Direktor der Klinik für plastische Chirurgie und Brandverletzungen im Bergmannstrost-Klinikum Halle...(weiterlesen) >

de04.01.2017 Gefährlicher Nebel nach Mitternacht

An Silvester schnellt die Feinstaubbelastung in den Städten nach oben. Doch während sich der Dunst in Berlin bald verteilte, blieb München unter einer Giftglocke.

Nachdem die Uhr Mitternacht geschlagen hat, kann man an Silvester quasi dabei zusehen, wie sich eine Feinstaubglocke über Berlin herabsenkt. Der Fernsehturm verschwindet allmählich im Nebel, die Lichter werden fahl. In dieser Zeit kann man erahnen, welch dicke Luft die smoggeplagten Einwohner von Peking ertragen müssen.

Mitunter...(weiterlesen) >
JANA SCHLÜTTER

de03.01.2017 Feinstaub-Belastung durch Silvester-Feuerwerk in Leipzig am größten

Das Silvester-Feuerwerk sorgt jedes Jahr für eine hohe Feinstaubbelastung in der Luft. In Leipzig war der Stundenmittelwert sachsenweit sogar am höchsten, teilte das Landesumweltamt mit. An der Messstation Lützner Straße wurden um 1 Uhr 1860 Mikrogramm pro Kubikmeter gemessen – der Tagesgrenzwert liegt bei 50 Mikrogramm. Der darf im Jahr maximal an 35 Tagen überschritten werden. Ebenfalls sehr hoch war die Feinstaubbelastung in Glauchau und Klingenthal.

de03.01.2017 Unzeitgemäße Vergiftung der Luft

"Letztendlich ist es ein Vergiften der Luft, das nicht mehr zeitgemäß ist", sagt Jürgen Resch, der Bundesgeschäftsführer der Deutschen Umwelthilfe (DUH).
Städte wie Stuttgart oder München, die ohnehin Probleme mit der Luftreinhaltung hätten, müssten jede zusätzliche Belastung vermeiden, findet Resch. "Da hat ein Feuerwerk eigentlich nichts zu suchen." Neben der Luftbelastung bedeute das Feuerwerk auch erheblichen Stress, etwa für Tiere und Kleinkinder. Hinzu kommen Verbrennungen durch...(weiterlesen) >

de30.12.2016 Feinstaub-Alarm Meteorologe warnt: Dieses Jahr weniger böllern!

Wiesbaden/Berlin - Auch ohne Fachwissen ahnen wir voraus, wie sich die Luft in der Nacht zum Neujahrstag anfühlen wird: zum Schneiden. Denn die Silvesterknaller produzieren nicht nur Lärm und Licht, sondern auch jede Menge Feinstaub-Partikel.

An diesen Partikeln, so erklärt Wetter-Experte Dominik Jung (wetter.net), setzt sich Feuchtigkeit ab - das Resultat: dichter Nebel! Und dieser, so befürchtet Jung, könnte „in diesem Jahr besonders heftig und sogar gesundheitsschädlich ausfallen."

„Wir...(weiterlesen) >

de18.12.2016 Umweltschützer wollen Feuerwerk verbieten

Seit Wochen folgt in Stuttgart ein Feinstaubalarm auf den nächsten. Und jetzt kommt das Silvester-Feuerwerk, verantwortlich für explodierende Feinstaubwerte. Dem wollen Umweltschützer einen Riegel vorschieben.

Zur Reduzierung der Feinstaubbelastung in der Stuttgarter Innenstadt fordern Umweltschützer ein Verbot für das Abbrennen privater Feuerwerkskörper an Silvester. Regelmäßig am Neujahrstag schnellten die Feinstaubwerte in der City nach oben, berichtete BUND-Regionalgeschäftsführer...(weiterlesen) >

de28.10.2016 Deutschland darf Böller nicht zusätzlich prüfen

Bisher waren in Deutschland nur Pyrotechnik-Artikel erlaubt, die von der Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) zugelassen worden waren. Doch künftig könnte das Sortiment deutlich erweitert werden. Das bereitet nicht nur der Versicherungswirtschaft Sorgen.

Die EU-Kommission hatte Deutschland verklagt

Grund dafür ist ein Urteil des Europäischen Gerichtshofs (EuGH), der die Prüfung durch die Bundesanstalt am Mittwoch für europarechtswidrig erklärte. Im EU-Binnenmarkt...(weiterlesen) >

de07.09.2016 Hochzeits-Feuerwerk erzürnt Tierhalter

Viechtach "Eine Frechheit" und "Meine armen Viecher" – auf Facebook haben sich mehrere User aufgeregt über ein nächtliches Feuerwerk am Samstagabend in der Stadtmitte. Noch heftiger fielen die Beschwerden am Montagfrüh im Viechtacher Rathaus aus. Mehrere Anrufer und eine Dame sogar persönlich taten in der Stadtverwaltung ihren Unmut kund über das 20-minütige Abbrennen von Feuerwerkskörper auf der Regen-Insel. Doch die Rathaus-Mitarbeiter können gar nichts dafür.

Wie Bürgermeister...(weiterlesen) >

de02.08.2016 Gerichtsverhandlung gegen Böllerwerfer - die Zeugen schweigen

Wegen des Vorwurfs der gefährlichen Körperverletzung saß gestern ein 27-Jähriger aus der Nähe Wismars auf der Anklagebank des Schweriner Amtsgerichts.

Als die deutsche Fußball-Nationalmannschaft vor zwei Jahren Weltmeister wurde, feierte eine Schwerinerin – wie 5000 andere Zuschauer auch – ausgelassen beim Public Viewing auf der Freilichtbühne. Ihre gute Laune war kurz nach dem Abpfiff wie weggeblasen, als ein Feuerwerkskörper neben ihrem Gesicht explodierte.

Wegen des Vorwurfs...(weiterlesen) >

de30.07.2016 Beschwerden über Raketen und Böller

Wandlitz Hochzeiten, runde Geburtstage oder die Einschulung des Jüngsten - immer häufiger werden diese Feierlichkeiten von krachendem Feuerwerk begleitet. Dass das farbenkräftige Blendwerk zuvor angemeldet werden muss, daran halten sich die wenigsten Wandlitzer.

Eigentlich könnte sich die Wandlitzerin Anke Müller jeden Sonnabend gegen 22 Uhr auf die Terrasse ihres Grundstückes setzen und auf das Feuerwerk warten. "Es knallt immer um diese Zeit, besonders im Sommer", erfährt die Wandlitzer...(weiterlesen) >

de27.05.2016 Muss es immer gleich ein Feuerwerk sein?

Im Schloss Zabeltitz feiern viele Paare Hochzeit, doch Vogelschützer haben damit immer öfter ein Problem.

Blitz und Donner sind für die Tierwelt nichts Ungewöhnliches. Ein Frühlingsgewitter etwa versetzt sie nicht gleich in Panik. Werden allerdings in unmittelbarer Nähe eines Brutplatzes Feuerwerkskörper gezündet, kann das schlimme Folgen haben. Die Stadt Großenhain hat darauf reagiert. Ihre Polizeiverordnung verbietet von April bis September das Abbrennen von Pyrotechnik in den...(weiterlesen) >

de19.05.2016 Sozialarbeit zu anstrengend - Angeklagter geht lieber ins Gefängnis

Mit zwei Freunden ist ein 18-jähriger Schüler aus dem Landkreis im August vorigen Jahres nach Tschechien zum Paintball-Spielen gefahren. Dort kauften sie auf einem Asia-Markt einige in Deutschland verbotene Böller. Wieder in Bayern zurück zündeten sie die Knallkörper unter einer Autobahnbrücke bei Hörlmühle im oberpfälzischen Waidhaus - und wurden von der Polizei erwischt. Deshalb musste sich nun der junge Mann wegen unerlaubter Einfuhr und Umgangs mit gefährlichen explosiven Stoffen vor...(weiterlesen) >
Benjamim Engel

de15.05.2016 Die BI Stille Nacht zum VGH Urteil gegen die Stadt Geiseneheim (Hessen)

Sehr geehrter Herr Kilian, geschätzter Herr Pabst,

Die Einstufung von Pyrotechnik der Klassen 2 bis 4 als nur lästig, aber gesundheitlich unbedenklich, welche die Grundlage für das oben genannte Urteil bildet,
ist schlichtweg haltlos.

In der deutschen Sprengstoffverordnung wird schon Pyrotechnik der Klasse 2 als (gering) gefährlich eingestuft und darf – aus gutem Grund – erst ab 18 Jahren verwendet werden.

Die Praxis zeigt: Allein seit Januar 2016 haben wir nur in Deutschland...(weiterlesen) >

de10.04.2016 Feuerwerke nur mit Ausnahmgenehmigung

Zittau Eigentlich sind Feuerwerke übers Jahr verboten. Doch Ausnahmegenehmigungen machen es möglich, dass zu bestimmten Anlässen Pyrotechnik in die Luft gejagt werden darf.

Wer in Zittau ein Feuerwerk zünden will, braucht die Erteilung einer Ausnahmegenehmigung, in der Ort, Art und Umfang sowie Beginn und Ende des Feuerwerks vermerkt sind, die Entfernungen zu besonders brandempfindlichen Gebäuden und Anlagen aufgeführt und Sicherungsmaßnahmen, insbesondere Absperrungen sowie sonstige...(weiterlesen) >

de10.02.2016 Feuerwerk mitten auf der Straße: Autofahrer wird schuldig gesprochen

„Der Angeklagte fuhr am 31.12. außerhalb geschlossener Ortschaften bergaufwärts, um sich von einer Anhöhe zusammen mit seiner im Auto befindlichen Familie wie viele andere das Neujahrsfeuerwerk anzuschauen. Hierbei war der Angeklagte spät dran, war der Jahreswechsel doch schon erfolgt. Auf der Straße weiter oben hielten sich verschiedene Personen auf, darunter die Zeugen R und K, die Feuerwerkskörper mitten auf der durch die parkenden Fahrzeuge in der Breite eingeschränkten Fahrbahn zünden...(weiterlesen) >

de27.01.2016 Polizei plädiert für Böller-Verbot

Die Göttinger Polizei würde ein Böller-Verbot in der Innenstadt in Silvesternächten begrüßen. Doch angeblich steht dem eine Personalkräftemangel im Weg.

Das sehen wir anders:


Wir glauben nicht, dass an Silvester das Potential der Sicherheitskräfte aus Ordnungsamt und Polizei auch nur annähernd ausgeschöpft wird. Während Feuerwehr und Rettung ihr Personal für „die schlimmste Nacht des Jahres“ (aus Ehrenämtern) verdoppeln, fährt die Polizei jedenfalls Regeldienst....(weiterlesen) >

de15.01.2016 Randalierer nahmen Dom gezielt unter Beschuss

Bei den Gewaltausbrüchen in Köln wurde auch das Wahrzeichen der Stadt Ziel von Attacken. Die ehemalige Dombaumeisterin berichtet, dass es bei der Silvestermesse fast zu einer Panik kam.

Der Gottesdienst im Kölner Dom ist zu Silvester offenbar verabredeten Angriffen durch Böller ausgesetzt gewesen. Es habe während der Jahresschlussmesse ab 18.30 Uhr einen "bisher an Silvester nicht erlebten massiven Raketen- und Böllerbeschuss" gegen die Kathedrale gegeben, sagte die frühere Kölner Dombaumeisterin...(weiterlesen) >

de13.01.2016 Ärger um Silvesternacht: Kein Feuerwerk der Freundlichkeit

Telgte
Dass am Kreisverkehr am Orkotten in der Silvesternacht einiges los war, das ließ sich noch Tage später an den Hinterlassenschaften auf der Straße erkennen. Doch das ausgelassene Feiern der Menschen dort war es nicht, was Heiner Harenbrock auch noch Tage danach ärgert. Er bemängelt vielmehr zwei Dinge, die nicht zu erkennen gewesen seien. Der Respekt untereinander, und die seiner Meinung nach notwendige Polizeipräsenz.

„So schlimm, wie in diesem Jahr, war es aber noch...(weiterlesen) >
Von Björn Meyer

de05.01.2016 Feinstaub-Rekord ind Heppenheim durch Silvesterfeuerwerk

Das Silvesterfeuerwerk belastet die Luft in Deutschland laut Umweltbundesamt (UBA) mit 4000 Tonnen Feinstaub. Diese Menge entspreche etwa 15 Prozent der Jahresbelastung mit Feinstaub aus dem Straßenverkehr, hieß es in einer Mitteilung. Das Einatmen von Feinstaub ist gefährlich. Die Wirkungen reichen von Atemwegsreizungen bis zu Atemwegserkrankungen und Herz-Kreislauf-Problemen.

In der Neujahrsnacht hat die Feinstaub-Konzentration an der Messstelle in Heppenheim mit 700 Mikrogramm pro Kubikmeter...(weiterlesen) >

de02.01.2016 „Ich hasse Silvester.“

Müllberg Berlin Müllberg Berlin
600 Mitarbeiter und 150 Fahrzeuge der Berliner Stadtreinigung beginnen jeweils am 01.01. um 2h morgens mit dem Aufräumen: Für die Berliner Stadtreinigung ist Silvester ein Großkampftag.

Neujahrstag, neun Uhr morgens am Bebelplatz: Nach sieben Stunden im Dienst machen die ersten 160 Einsatzkräfte Mittagspause. Viele von ihnen sind von Berufs wegen keine Fans der großen Party am Ende des Jahres. „Ich hasse Silvester“, sagt Gabi Weiss (53), die am Vorabend um neun ins Bett gegangen...(weiterlesen) >

de30.12.2015 Böllerrepublik Deutschland

Nie schlug dem Silvesterböller hierzulande mehr Antipathie entgegen als in diesem Jahr. Aus gutem Grund. Eine durchschnittliche Silvesternacht in einem Großstadt-Krankenhaus sieht laut der Deutschen Gesellschaft für Orthopädie und Unfallchirurgie nämlich so aus: "60 Teilverletzungen, wie zum Beispiel abgetrennte Finger oder Fingerglieder, und fünf bis zehn schwere Verletzungen, wie zum Beispiel eine zerstörte Hand."

Durch Böller beschädigte Trommelfelle, zerfetzte Genitalien, Sehnen,...(weiterlesen) >
Martin Zips

de30.12.2015 Fast jeden Tag gibt es in Hamburg ein Feuerwerk

Es ist laut, bunt und gefühlt bei fast jeder größeren Veranstaltung in Hamburg zu bestaunen: das Feuerwerk. Wie viele es tatsächlich sind und warum Privat-Feuerwerke so gut wie nie genehmigt werden.

Hafengeburtstag, Cruise Days, Frühlingsdom, Sommerdom, Winterdom, Alstervergnügen, Kirschblütenfest und natürlich Silvester. Was haben all diese Hamburger Veranstaltungen gemein? Richtig, es gibt professionelles Feuerwerk. Und auch zu vielen anderen Gelegenheiten wird in Hamburgs Himmel...(weiterlesen) >
Andreas Grieß

de28.12.2015 Silvester-Feuerwerk: Nach der Knallerei ist alles weg

Feuerwerke sind in Deutschland seit Jahrhunderten eine traditionelle und beliebte Art, herausragende Ereignisse mit etwas ganz Besonderem zu würdigen. In früheren Jahren eigentlich nur zur Jahreswende üblich, werden „farbenprächtige Feuerwerke“ in den letzten Jahren zunehmend auch im weiteren Jahresverlauf bei jedem Jubiläum, Dorf- und Stadtfesten, sportlichen Großveranstaltungen, Musikfestivals, Hochzeiten, ja selbst zum Abschluss verkaufsoffener Sonntage durchgeführt. Mit immer spektakuläreren,...(weiterlesen) >

de09.12.2015 Erste Beschwerden über Böllerei

Wenn Raketen gen Himmel schießen, Böller lärmen und Zissemännchen zischen, ja dann ist Silvesternacht. Oder auch nicht. Bereits in diesen Tagen erreichen das Ordnungsamt Beschwerden aus der Bevölkerung, dass Feuerwerkskörper abgebrannt werden. Dabei, so Polizeisprecher Michael Pilipp, dürften Chinakracher & Co. nur am 31. Dezember, 0 Uhr bis 23.59 Uhr, gezündet werden: „Ausgenommen sind beispielsweise Privatfeiern, aber dann muss ein Feuerwerk genehmigt werden.“

Verkauf vom 29....(weiterlesen) >
Svenja Suda

de08.12.2015 Wird 2015 das gefährlichste Silvester aller Zeiten?

Dresden – Bis zur Silvesternacht sind es noch 24 Tage. Doch der Schmuggel von verbotenen Böllern aus Tschechien und Polen läuft schon auf Hochtouren. Immer wieder entdeckt die Bundespolizei gefährliche Transporte und deren Ladung wird immer gefährlicher.

Gleich hinter der Grenze in Petrovice (Böhmsiche Schweiz) boomt in diesem Jahr das Geschäft mit Monster-Böllern. Besonders im Trend: Gefährliche Kugelbomben, die größten verbotenen Böller, den der tschechische Asia-Markt derzeit...(weiterlesen) >
Luisa Schlitter

de05.12.2015 ÖDP bittet: Keine Böller vor Flüchtlingsheimen!

ÖDP-Stadtrat Thomas Schrollinger drängt darauf, dass vor allem rund um die Unterkünfte von Flüchtlingen im Stadtgebiet feuerwerksfreie Zonen eingerichtet werden: Die Menschen in den Unterkünften seien von Krieg und Terror traumatisiert.

Vor allem für Kinder dürfte es schwierig sein, die zum Teil stundenlange Geräuschkulisse der Silvesterknallerei emotional von den schrecklichen Erlebnissen zu trennen. „Wir sollten darauf Rücksicht nehmen und im Umkreis der Flüchtlingseinrichtungen...(weiterlesen) >

de05.12.2015 Brauchen wir böllerfreie Zonen in Deutschlands Innenstädten?

Deutsche Bundesbürger haben laut des Verbandes der pyrotechnischen Industrie beim letzten Jahreswechsel rund 129 Millionen Euro in den Himmel gejagt.

Damit soll jetzt Schluss sein, fordert unter anderem Julian Heiermann (39) vom Naturschutzbund (NABU): „Es gibt zig Gründe für ein Verbot von Feuerwerkskörpern in der Silvesternacht. Zum einen ist die Feinstaubbelastung extrem hoch angesichts der Tonnen von Schwarzpulver, die da in die Luft gejagt werden. Dann wird eine unglaubliche Menge Müll...(weiterlesen) >

de03.12.2015 Kriegstraumata und Feuerwerk

Ich erinnere mich noch gut, wie meine Mutter für mich völlig überraschend auf dem Ulmer Münsterfest in Panik geriet. Zur Feier des 500jährigen Jubiläums wurde in allen Öffnungen des gotischen Turmes ein großartiges Feuerwerk gezündet. Obwohl meine Mutter, die sich sonst gut im Griff hatte, ja sah und mit dem Verstand wusste, dass das als Festakt geplant war, geriet sie so außer Fassung, dass wir das Familientreffen am Münsterplatz so schnell wie möglich abgebrochen und den Ort verlassen...(weiterlesen) >
Maria Reichel

de03.12.2015 Terrorangst als Chance?

Es ist eigentlich traurig, dass es einer täglich herrschenden Terrorangst bedarf, um darüber nachzudenken, ob man das sinnlose Abbrennen von Feuerwerkskörpern an Silvester abschaffen soll. Ob es soweit kommen wird, wird sich zeigen, denn auch hinter der ganzen Pyrotechnik steht eine Lobby die hier sicher noch "ein paar Takte" mitsprechen wird.

Grüner Abgeordneter gegen Böller an Silvester

Trotzdem ist die Idee des grünen Bundestagsabgeordneten Hans-Christian Ströbele nachvollziehbar...(weiterlesen) >
Thomas Liedl

de09.11.2015 Verwaltungskosten statt Anzeige

Im folgenden Kommentar zeigt sich das aktuelle Dilemma des Diskurses über Pyrotechnik: Die Exekutive verharmlost. Statt auf den Straftatbestand hinzuweisen und diesen zu ahnden, wird im folgenden Artikel der Sächsischen Zeitung von Verwaltungsaufwand geredet. Ein Verstoß gegen das Sprengstoffgesetz gefährdet Leben. Eine Verwaltungsstrafe von 250 Euro ist das falsche Signal und mitverantwortlich für die seit Jahren zu beobachtende Eskalation.

Zum großen Knallen wird es gar nicht erst...(weiterlesen) >

de17.09.2015 Pyrotechnik auf dem Golfplatz: Swisttaler Verein schaltet Landrat ein

SWISTTAL. Im Streit um die Feuerwerke am Schloss Miel hat der Swisttaler Verein "Rettet die Bäume und Biotope" nach der Bezirksregierung nun die Siegburger Kreisverwaltung eingeschaltet.
Der Grund: Der Verein möchte von Landrat Sebastian Schuster wissen, ob die Feuerwerke und ebenso die wöchentlichen Böllerschüsse rechtens sind. "Sie sind keine für eine Golfanlage typischen Geräusche beziehungsweise Emissionen und dürfen nach unserer Ansicht in der Fortpflanzungszeit von März bis...(weiterlesen) >

de19.08.2015 Krach um Feuerwerk in Jägerswald

Bergen/Werda/Theuma. Theumas Bürgermeister Lothar Schwenkbier (parteilos) hat mit seinem Vorschlag, in Zukunft private Feuerwerke in Jägerswald einzuschränken, nicht nur Zustimmung geerntet. Schwenkbier brachte das Knaller-Thema zur jüngsten Sitzung des Verwaltungsverbands Jägerswald auf den Tisch. Er appellierte an die Verwaltungsräte, das Abbrennen von Feuerwerk jenseits des Silvester- und Neujahrstages bei privaten Feiern einzudämmen. Es nehme überhand, könne Rinder erschrecken...(weiterlesen) >

de19.08.2015 Feuerwerk das ganze Jahr: Hermann Riedel kritisiert „lärmende Geschenke“

WILDENLOH „Dass zu Silvester Feuerwerke abgebrannt werden, muss man ja hinnehmen“, sagt Hermann Riedel aus Friedrichsfehn. „Weil man das weiß, kann man sich ja – insbesondere wenn man wie ich Tierhalter ist – darauf einstellen. Unmöglich finde ich es aber, dass auch zu anderen Jahreszeiten private Feuerwerke genehmigt werden, durch die Menschen belästigt und Tiere verschreckt und verängstigt werden. Und gar nicht nachvollziehen kann ich es, dass bei der Trockenheit und der jetzigen...(weiterlesen) >

de22.07.2015 Böller im Postkasten – ein Privathaftpflichtfall?

Ein Böller, der in einen Postkasten gesteckt worden war, "um das Explosionsgeräusch zu hören", ein schwer Verletzter und eine in der Folge abgelehnte Deckung durch die Privathaftpflicht-Versicherung beschäftigten den OGH. Dieser stellte fest: Das bewusste Schaffen einer Situation, die eine Brandgefahr oder Explosionsgefahr mit sich bringt, aus bloßem Mutwillen, gehört bei Erwachsenen nicht zur Gefahr des täglichen Lebens.

An den Obersten Gerichtshof (OGH) wurde vor kurzem ein Fall herangetragen,...(weiterlesen) >

de20.07.2015 Böller nur ohne Schwarzpulver

Rhein-Berg. Ein Unglück bei einem Schützenfest wie am Samstag im sauerländischen Niedermarsberg könnte in Rhein-Berg nicht passieren: Historische Böllerkanonen sind nach Angaben der Schützenvereine im Kreis unbekannt. In Niedermarsberg war der Schützenkönig beim Festauftakt tödlich von Stücken zweier auseinanderfliegender Böllerkanonen getroffen worden.

Es ist nicht der erste Unfall dieser Art: Im Jahr 2012 hatte es auch in der Region, bei einem Schützenfest in Leverkusen-Schlebusch,...(weiterlesen) >

de09.07.2015 Feuerwerks-Verbot auf dem Lautlinger Stauffenberg-Areal

Albstadt-Lautlingen. Bei Hochzeitsfesten im Lautlinger Schlosshof werden nach wie vor Feuerwerkskörper abgefeuert, obwohl das verboten ist.

Wie Ortsvorsteherin Juliane Gärtner in der jüngsten Ortschaftsratssitzung darlegte, müssen Feuerwerke, außer an Silvester, grundsätzlich genehmigt werden, und im Schlossbereich ist das Abschießen von Feuerwerkskörpern wegen des Fachwerks auch an Silvester verboten. Auf dieses Verbot, so Gärtner, würden Mieter der Schlossscheuer und Brautpaare,...(weiterlesen) >

de08.07.2015 Azubis müssen für Polen-Böller und wilde Flucht büßen

Das Zünden eines Polen-Böllers und eine Verfolgungsfahrt mit der Polizei müssen zwei Auszubildende aus Bochum teuer bezahlen. Die 20 und 21 Jahre alten Bochumer waren am späten Abend des 25. Novembers 2014 mit einem Peugeot unterwegs. In der Nähe des Birkhuhnwegs brachte der 20-Jährige, der Beifahrer, den Silvesterkracher in einem Abfallbehälter einer Haltestelle zur Explosion. Der in Deutschland nicht zugelassene Böller zerstörte den Behälter völlig.

Zufällig fuhr eine Zivilstreife...(weiterlesen) >

de24.06.2015 Ein Feuerwerk jagt das nächste - Mülheimer sind verärgert

Am letzten Wochenende knallte es in Mülheim sechs Mal. „Das ist unüblich“, kommentiert Erich Oesterwind vom Ordnungsamt, „es liegt einfach daran, dass von Freitag bis Montag gleich mehrere Abi-Bälle in der Stadthalle veranstaltet wurden. Die Schulen buchen bei der MST ein Paket, das Saal, Gastronomie und ein Feuerwerk beinhaltet. Zudem lief noch die ,Extra-Schicht’ in der Müga.“ Da habe es am Samstag dann ausnahmsweise gegen 23.30 Uhr noch ein Feuerwerk gegeben. Normalerweise müsse...(weiterlesen) >

de10.06.2015 Feuerwerk beim Unterkirnacher Dorffest entfacht Streit vor Gericht

Feuerwerk beim Unterkirnacher Dorffest entfacht Streit vor Gericht
Nach dem Feuerwerk am Dorffest Unterkirnach regnete Asche auf einige Autos im Hubert-Blessing-Weg und richtete Schaden an. Das Ehepaar Meier klagte nun den Schaden ein, doch sowohl Amtsgericht als auch Gemeinde wiesen die Vorwürfe zurück. Nun kämpfen sie mit einer Berufung vor dem Landesgericht weiter.


Der Vorwurf: Das Feuerwerk wird traditionsgemäß oberhalb des Talsees bei der Streuobstwiese abgefeuert. Zum Haus des...(weiterlesen) >

de06.05.2015 Knallerei in Zwickau lässt kaum nach

Wissen Sie noch? Im Frühjahr 2014 hat die Zwickauer Stadtverwaltung angekündigt, dass sie weniger private Feuerwerke genehmigen will.
Zwickau. Viele Zwickauer haben am vergangenen Samstag sicher das Feuerwerk auf dem Platz der Völkerfreundschaft angeschaut. Schön war's. Und angekündigt war's. Von zahlreichen privaten und damit unangekündigten Knallereien fühlten sich die Muldestädter in jüngster Zeit zunehmend genervt. So sehr, dass die Stadtverwaltung bekanntgab, dass sie nicht mehr so...(weiterlesen) >

de29.04.2015 3,4 Tonnen Sprengstoff im Keller eines Wohnhauses gelagert

Hamburg. Wochenlang lebten die Bewohner von Billstedt auf einem Pulverfass – und ahnten nichts. Allein in einem fünfgeschossigen Wohn- und Geschäftshaus an der Billstedter Hauptstraße hatte Oliver R., 46, mehr als 2,1 Tonnen illegale Feuerwerkskörper gelagert: Böller, Kracher und Raketen, die rund 450 Kilogramm Explosivsprengstoff enthielten. Eine Menge, die ausgereicht hätte, das Haus und andere Gebäude in Schutt und Asche zu legen. Glücklicherweise entdeckte der Zoll das Arsenal...(weiterlesen) >

de29.04.2015 Feuerwerk machte Pferde scheu

Westerkappeln - Am Nachthimmel von Seeste ist am Samstag ein Feuerwerk in die Luft gegangen, wie es in der Gemeinde bislang wohl noch nicht zu sehen gewesen war. Dabei sind einer Familie in Seeste im wörtlichen Sinne die Pferde durchgegangen.

„Wer hat das genehmigt ?“, fragt die Betroffene in der Facebook-Gruppe „Westerkappeln“. Niemand, lässt sich kurz und bündig antworten. Denn so ein Feuerwerk muss gar nicht genehmigt werden.

Samstagabend wurde ein 40. Geburtstag am Schießstand...(weiterlesen) >

de18.04.2015 Kein Feuerwerk im Oberdorf

Das Zünden von Raketen und Krachern ist eindeutig verboten / Hoffen auf Vernunft der Bürger.

WEIL AM RHEIN-HALTINGEN. Ein Verbot für Silvesterfeuerwerk im Haltinger Oberdorf wird vorerst doch nicht kommen. Doch Freunde von Böllern und Raketen sollten sich nicht zu früh freuen. Ortsvorsteher Michael Gleßner und Jürgen Engler, Abteilungskommandant der Feuerwehr Haltingen, entdeckten bei einem Rundgang im Oberdorf zahlreiche alte Gebäude in Fachwerkbauweise, in deren Umkreis die Sprengstoffverordnung...(weiterlesen) >

de26.03.2015 Böller-Attacke auf Duisburger Feuerwehr: Wie können solche Übergriffe verhindert werden?

An Silvester kam es in Duisburg zu Böller-Attacken auf die Feuerwehr. Jetzt macht man sich Gedanken, wie solche Übergriffe in Zukunft verhindert werden können.

Die Feuerwehr Duisburg-Marxloh ist immer noch sauer und entsetzt über die Böller-Attacke an Silvester. Wie derwesten.de berichtet, war der Notruf um halb eins in der Silvesternacht eingegangen. Zwei Körbe der Weihnachtsbeleuchtung brannten, vermutlich war Brandstiftung der Grund. Als die Einsatzkräfte mit den Löscharbeiten...(weiterlesen) >

de26.01.2015 Böller sind für die Tiere am schlimmsten

800-mal jährlich müssen die 23 Stuttgarter Polizeipferde für Fußballspiele, Demonstrationen, oder Fahndungen im Gelände in den Einsatz. Im Training wird die Reithalle am Polizeidienstgebäude in Ostfildern regelmäßig umfunktioniert. Mal zu einer Großdemonstration am Schlossplatz, mal zum Weg vom S-Bahnhof Richtung Neckarstadion. So auch am Montagnachmittag, als der baden-württembergische Innenminister Reinhold Gall die Polizeireiterstaffel besuchte.
„Wir versuchen im Training, so realitätsnahe...(weiterlesen) >

de07.01.2015 Nach Feuerwerk: Hündin Akira irrt vier Tage durch den Wald

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NEUMARKT - Eine viertägige bange Suche hat ein gutes Ende gefunden: Der Neumarkter Johann Lachner hat seine Akira wieder, die sich am Silvesternacht so erschreckt hatte, dass sie fortlief und nicht wieder heimfand.

Ruhig liegt die langhaarige Hündin in dem Wintergarten des Hauses in Altenhof, lässt sich das dichte Fell kraulen ohne dabei den Besuch und den im Hintergrund streichenden grau-gestreiften Kater aus den Augen zu lassen. Mit ihren 8,5 Jahren ist Akira schon eine gesetzte Dame, die...(weiterlesen) >

de03.01.2015 Feinstaub: Der komplette Jahresausstoß in einer Nacht

Die deutsche Politik nimmt die Belastung von Mensch und Umwelt ernst – so erscheint es zunächst aus Sicht der Autofahrer. Gerade durch das Einatmen von Feinstaub drohen erhebliche gesundheitliche Gefahren. Die Partikel gelangen tief in die Atemwege und beeinträchtigen potentiell die Gesundheit.

Und so wurde das Land mit so genannten Umweltzonen übersät, die es Besitzern älterer, aber legal zugelassener Fahrzeuge teilweise unmöglich machen, sich frei zu bewegen. „Bis zu zehn Prozent weniger...(weiterlesen) >
Jens Meiners

de03.01.2015 Erhöhte Feinstaubwerte in Baden-Württemberg zum Jahresanfang

Das Jahr 2015 begann in fast ganz Baden-Württemberg mit erhöhten Feinstaubkonzentrationen. Der Feinstaub stammt vor allem vom Silvesterfeuerwerk. In weiten Teilen des Landes wurde am Neujahrstag der Grenzwert für Feinstaub (Partikel PM10) von 50 Mikrogramm pro Kubikmeter Luft im Tagesmittel überschritten. Ursache sind dem LUBW zufolge das Silvesterfeuerwerk und die derzeit austauscharme Wetterlage.

„Feuerwerksrauch besteht zu großen Teilen aus Feinstaub. Ist gegen ein Uhr der Silversterspaß...(weiterlesen) >

de02.01.2015 Feuerwerk hinterlässt Schlachtfeld: Silvesterspuren auf Celler Straßen

Böllerreste sind für Anwohner ein Ärgernis, für Autofahrer sogar gefährlich: Die Silvesternacht hat auf den Straßen in Celle ihre Spuren hinterlassen.

Alle Jahre wieder: Wenn es am Neujahrsmorgen hell wird, werden die Spuren des Vorabends sichtbar – und nicht nur die ganz persönlichen. Die Überreste von Silvesterböllern auf der Straße sind ein Ärgernis für Anwohner, Fußgänger und Autofahrer und gefährlich obendrein.
In Celle gleichen öffentliche Wege und Plätze nach...(weiterlesen) >

de31.12.2014 Luftschadstoffe: Feuerwerk versus Straßenverkehr

Wer schon einmal bei widrigen Wetterbedingungen ein Feuerwerk gezündet hat, weiß, dass die Raketen nicht nur schön aussehen, sondern tatsächlich atemberaubend sind. Wie sehr, zeigt ein Vergleich mit dem Straßenverkehr.

Das jährliche Silvester-Feuerwerk verursacht in Deutschland etwa so hohe Partikelemissionen wie alle Pkw und Lkw zusammen im ganzen Jahr. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie, die der Österreichische Verein für Kraftfahrzeugtechnik (ÖVK) veröffentlicht hat. Gemessenen...(weiterlesen) >

de29.12.2014 Bund Naturschutz: »Wir plädieren für Silvester ohne Böllerei«

Wenn es um die Feinstaub-Belastung durch Autos geht, haben viele Bürger eine klare Meinung: je weniger, desto besser. Mit Blick auf Silvesterknaller ist das nicht unbedingt so. Das kritisieren Naturschützer und plädieren für sinnvolleres Geldausgeben.

Naturschützer in Bayern machen sich für ein Silvester ohne Knaller und Raketen stark. »Wir plädieren dafür, dass es ein Silvester ohne Böllerei gibt. Wir wollen den Menschen nicht ihren Spaß verderben, aber was sich inzwischen tut...(weiterlesen) >

de15.12.2014 Gehört zu einem Weihnachtsmarkt ein Feuerwerk?

Kerstin Groba aus Lohsa: "Vorher dachte ich, warum eigentlich nicht? Wenn es ein mittelalterliches Spektakel gewesen wäre, hätte ich es gut gefunden. Ein Weihnachtsmarkt hat ja immer auch ein mittelalterliches Flair, wie zum Beispiel der Funkelmarkt am Schloss.Aber so ein normales Feuerwerk mit Raketen finde ich dann nicht so passend."

Manja Hanko aus Tiegling: "So ein Feuerwerk brauchen wir auf dem Weihnachtsmarkt wirklich nicht. Schön sind die vielen Feuerschalen oder auch eine mittelalterliche...(weiterlesen) >

de14.12.2014 Wassermusik statt „Raketenangriff“

Warendorf - „Es reicht nicht nur die Knallerei zu verbieten, sondern mann muss den Menschen Alternativen bieten. Und wenn diese dann auch noch aus der Bevölkerung selbst kommen, ist die Akzeptanz umso größer“, sagen Doris Riesenbeck und Mechthild Arf. Von Kontrollen in der Silvesternacht halten die beiden Bürgerinnen nichts, die sich bereits mehrfach an die Stadt gewandt haben. Sie setzen auf Prävention. Erste Ideen, wie so eine Silvesternacht ohne Böller und Raketen auf dem Marktplatz...(weiterlesen) >

de10.12.2014 AN DREI TAGEN MACHT „COMET FEUERWERK“ 75 MILLIONEN EURO UMSATZ

Geschäftsführer Richard Eickel (50): „Es ist eine logistische Meisterleistung, denn 30 000 Läden in ganz Deutschland wollen am 29. Dezember ihr Feuerwerk haben.“ Dann ist der Verkaufsstart für Böller & Co.
Der komplette Jahresumsatz von 75 Millionen Euro wird in den letzten drei Werktagen des Jahres erwirtschaftet. Produzieren lässt „Comet“ die 1,5 Millionen Feuerwerks-Artikel aber in China. Per Schiff werden sie in 900 Groß-Containern in die Seestadt geliefert.

Eickel: „Im Akkord...(weiterlesen) >

de10.12.2014 Der Drang zum Knallen ist stärker

Täglich knallt der Vollidiot. Und wenn er nicht knallen darf, dann knallt er eben woanders - zum Leide der eigenen Balkontür, wie jetzt in Spandau zu beobachten war. Eine Glosse.

Kulturkritiker alter Schule raunen ja gern darüber, dass unter der Jugend die Langeweile im gleichen Umfang zunehme wie die Zahl der Zerstreuungen. Auf neuen Stand gebracht hieße das: je mehr Playstations und DVD-Boxen, desto gähn – und desto Blödsinn. Klar: Als aufgeschlossener Zeitgenosse möchte man...(weiterlesen) >

de22.11.2014 Krach um Böller

Ein Feuerwerk zum Schuleingang, eines zur Hochzeit, das nächste zum runden Geburtstag: Etwas wirklich Besonderes sind Feuerwerke kaum noch. Im Müglitztal nahm das Geböller im Frühjahr und Sommer so überhand, dass sich vor allem Maxener beschwerten. Sie sehen ihr Heu in den Höfen schon brennen und die Tiere erschrecken. Passiert ist zwar noch nichts, aber so weit soll es auch nicht kommen. Der Gemeinderat sieht sich nun gezwungen, das Knallen und Böllern zu regeln.

Schon im Sommer...(weiterlesen) >

de22.11.2014 Feuerwerk - Spaßgesellschaft versus Rücksichtnahme

Der Jurist hat die Staatsanwaltschaft eingeschaltet: Er geht gegen ein privates Feuerwerk „in ungewöhnlicher Lautstärke“ vor, das ein ausgebildeter Pyrotechniker zu seiner Hochzeit abgebrannt hatte. Das war am 30. August bei einer ehemaligen Raketenstellung in Schönberg bei Deining.
Sollochs Vorwurf: Der Veranstalter habe damit zahlreiche Tiere gequält. Insgesamt gehe es ihm aber nicht um den privaten Konflikt, betont der Anwalt. Er frage sich viel mehr, bis zu welcher Grenze „sich eine...(weiterlesen) >

de12.11.2014 In Aichach krachen Böller nicht nur an Silvester

Immer mehr Menschen nutzen Feierlichkeiten wie Geburtstage, Hochzeiten oder auch Straßenfeste, um privat Raketen abzubrennen. Doch das kann teuer werden.

Bis Silvester sind es noch 50 Tage. In Aichach und seinen Ortsteilen kracht es häufig schon früher. Böller und Raketen fliegen bereits Wochen vor dem Jahreswechsel in die Luft. Der Grund sind Privatfeste. Immer mehr Menschen gönnen sich zum Geburtstag oder zur Hochzeit ein eigenes Feuerwerk. Ein Trend, den Klaus Stepper vom Ordnungsamt...(weiterlesen) >

de09.10.2014 Zu viele Feuerwerke: Thüringer sind genervt

In Thüringen gibt es immer mehr private Feuerwerke. Anwohner und Haustierbesitzer sind genervt. Wann ist die Knallerei eigentlich erlaubt?
Weimar/Erfurt.
"Geht das schon wieder los", schimpft die alte Dame und schließt energisch das Fenster. Dann nimmt sie ihre Katze auf den Arm, die sich erschrocken in eine Ecke verzogen hat, und wartet, bis wieder Ruhe einkehrt. Es ist ein Samstagabend in Weimar, kurz vor 22 Uhr. Direkt nacheinander werden an verschiedenen Plätzen der Stadt zwei Feuerwerke...(weiterlesen) >

de25.09.2014 Zahlreiche Beschwerden wegen langem Feuerwerk

Meßkirch -  Was sich am 6. September über den Dächern von Meßkirch abspielte, ging vielen zu weit: Etwa 45 Minuten lang dauerte ein privates Feuerwerk. Zahlreiche Bürger fühlten sich gestört. Nun befasst sich der Gemeinderat mit dem Thema.


Fast 45 Minuten Feuerwerk und Knallkörper sind zu viel, meint Gemeinderätin Christel Golz (CDU). Wie sie am Dienstag im Gemeinderat sagte, hätten sich zahlreiche Bürger wegen dieses Feuerwerks, gezündet am Samstag, 6. September, beim Schloss,...(weiterlesen) >

de22.09.2014 Geheiratet wird mit einem Knall

Immer öfter soll ein Feuerwerk den "schönsten Tag im Leben" schmücken – auch in Bayern. Längst haben Pyrotechniker den Hochzeitsmarkt entdeckt. Doch der mitunter teure Spaß erfreut nicht alle.

München – Erst vor wenigen Wochen war der Ärger am Tegernsee (Kreis Miesbach) wieder groß. Ein Feuerwerk an einem Montagabend um 22 Uhr hat in Rottach-Egern das Fass zum Überlaufen gebracht: Die Anwohner sind genervt von der ständigen Knallerei zu Hochzeitsfeiern. Noch dazu, weil...(weiterlesen) >

de28.08.2014 Regeln gegen Böllerei

Wer schon Silvester nicht mag, weil sich um Mitternacht Katze und Hund verkriechen, während Böller lautstark das neue Jahr ankündigen, muss immer öfter auch im Sommer leiden. Zu großen Festen gehört heutzutage ein Feuerwerk. Das gilt längst nicht nur für Großveranstaltungen wie am kommenden Sonntag wieder auf dem Frankfurter Museumsuferfest. Auch kleine Gemeinden krönen ihr Stadtfest mittlerweile gern mit Lichtfontänen und Raketen; Vereine eifern ihnen nach. Wer das bunte Spektakel liebt,...(weiterlesen) >

de27.08.2014 Kaum eine Feier ohne Böller

Chemnitz - Der Trend zur Pyrotechnik ist ungebrochen. Das Rathaus genehmigt nach eigenen Angaben immer häufiger das Abbrennen von Feuerwerken. Das sorgt nicht überall für Begeisterung.

In der Stadtverwaltung gehen immer häufiger Anträge für das Abbrennen von Klein-, aber auch von Großfeuerwerken ein. So genehmigte die Kommune im vergangenen Jahr insgesamt 161 derartiger Darbietungen - rund ein Viertel mehr als 2012. Und in diesem Jahr lag die Anzahl der genehmigten Pyrotechnik-Inszenierungen...(weiterlesen) >

de26.08.2014 Böllerei macht Gemeinderat hellhörig

Immer öfter rumst und kracht es in Gersdorf, gefühlte drei- bis viermal pro Woche. Die Gemeinde will illegale Feuerwerke eindämmen, weiß aber noch nicht wie.

Wirklich gezählt hat noch niemand, wie oft Feuerwerke, die nicht angemeldet sind, den Himmel über Gersdorf erleuchten. Das Thema private Feuerwerke scheint nun auch im Ort am Hegebach hochzukochen. Zur jüngsten Gemeinderatssitzung wurde erst einmal vorgefühlt, wie die Verwaltung damit umgeht.

Ein Einwohner klagte: "Die im...(weiterlesen) >

de25.08.2014 Feuerwerk in Altstadtnähe sorgt für Diskussion

Bützow Das Feuerwerk am kommenden Freitag, 29. August, wird dieses Jahr am Schlossplatz gezündet. Das erklärte gestern Bützows Bürgermeister Christian Grüschow. Architekt Hartmut Böhnke hält diese Entscheidung für falsch. „Als ich davon in der Zeitung gelesen haben, konnte ich nur noch den Kopf schütteln“. Er hat für das Abfackeln der Raketen in unmittelbarer Nähe des historischen Stadtzentrums arge Bedenken. Dort seien in den zurückliegenden Jahren drei historische Gebäude saniert worden. Das Schloss, das Krumme Haus und die Schlossplatzschule.

de16.08.2014 Hochdahl: Bürger genervt von Knallerei

Es passiert immer wieder. Meist mitten in der Nacht zwischen 2 und 3 Uhr. Ein lauter Knall erschüttert Hochdahl. Betroffen ist vor allem das Gebiet rund um den Stadtweiher. "Ich stehe jedes mal senkrecht im Bett", schreibt eine Erkratherin in einem sozialen Netzwerk. Sie ist offenbar nicht die Einzige, die die Geräusche mitten in der Nacht hört. Viele Hochdahler Bürger hören die nächtlichen Knall-Geräusche. Nicht erst seit gestern. Schon im Dezember vergangenen Jahres wurde die Polizei eingeschaltet,...(weiterlesen) >
RP

de16.08.2014 Feuerwerk macht Probleme. Rat sucht Lösung

Am 31. Dezember und am 1. Januar ist es erlaubt, Feuerwerksraketen zu zünden. Wer an anderen Tagen Feuerwerkskörper zünden möchte, braucht eine Genehmigung der jeweiligen Gemeinde. Auch in Gochsheim nimmt die Zahl der Anträge zu. Ein Umstand, der Bürgermeisterin Helga Fleischer bewog, das Thema auf die Tagesordnung der Gemeinderatsitzung zu bringen.

„Ein heikles Thema“, leitete sie den Punkt ein. Fast jede Woche wolle irgendwer ein Feuerwerk abbrennen. Immer wieder gebe es Beschwerden...(weiterlesen) >

de13.08.2014 

Das Feuerwerk wurde an den Egerner Höfen in Rottach-Egern abgefeuert, anlässlich einer Hochzeitsfeier. Während sich die einen an dem knallenden Schauspiel erfreuten, hielt sich eine Rottacherin vor Schreck die Ohren zu. Ein Fan von Feuerwerken ist die Frau, die ihren Namen hier nicht lesen will, sowieso nicht. Für Wildtiere, die Luft und auch den See, in dem der Raketen-Abfall oftmals lande, seien Feuerwerke eine ungeheure Belastung. Außerdem habe sie den Eindruck, dass es jedes Jahr mehr Feuerwerke...(weiterlesen) >

de12.08.2014 Krach um Böller beschäftigt Minister

Abgeordneter Rülke bittet um Stellungnahme zum Fall Wiernsheim – Gall verweist auf Waffengesetz

In seiner Antwort an den Enzkreis-Abgeordneten und FDP-Fraktionschef im Landtag, Dr. Hans-Ulrich Rülke, beantwortet der Minister die Frage, warum in Wiernsheim ein Straßenfest-Auftakt mit Vorderlader-Schützen durch das Landratsamt Enzkreis verboten wurde. Diese mutmaßliche „Überbürokratisierung“, wie Bürgermeister Karlheinz Oehler das Veto bezeichnete, trübte Mitte Juli nicht nur...(weiterlesen) >

de11.08.2014 Beschwerden über privates Feuerwerk in Heiligenstadt

In Heiligenstadt häufen sich nach Mitteilung von Bürgermeister Thomas Spielmann (BI) wieder die Beschwerden über Feuerwerke in der Stadt. Hierzu gibt der Bürgermeister einige Hinweise.
Von Privatleuten veranstaltete Feuerwerke sind laut Spielmann genehmigungspflichtig. "Ein Antrag ist rechtzeitig beim Thüringer Landesamt für Verbraucherschutz in Erfurt zu stellen, Genehmigungen werden jedoch nur in ganz besonderen Ausnahmefällen erteilt", so der Stadtchef. Bei einer Fachfirma für Pyrotechnik...(weiterlesen) >

de05.08.2014 Neonazi-Böllerwerfer muss vor Gericht

Dortmund. Mit einem Böller verletzte ein Rechtsextremist bei einem Nazi-Aufmarsch in Dortmund am 31. August 2013 fünf Menschen. Nun muss sich der damals 23-Jährige voraussichtlich im Herbst vor der Justiz in Freiburg verantworten. Ein weiterer Vorwurf gegen ihn: Angeblich plante er einen Anschlag mit einem Modellflugzeug.

Zu Last legt ihm die Staatsanwaltschaft im Breisgau in Baden-Württemberg die gefährliche Körperverletzung unter anderem gegen die Landtagsabgeordnete der Piratenpartei...(weiterlesen) >
Peter Bandermann, Carsten Christian

de31.07.2014 Bürgerinitiative wehrt sich gegen Dauerbeschuss durch Feuerwerk

Weil auf Burg Schwarzenstein und Schloss Johannisberg so viele Hessen heiraten, werden an den Wochenenden oft Feuerwerke abgeschossen. Klingt sehr romantisch, ist aber für manche ein echtes Problem: Für die Hochzeitspaare und ihre Gäste knallt es einmal im Leben – für die Anwohner nonstop. Kinder liegen nachts in ihren Betten und erschrecken, Tiere haben Angst, Böller-Dreck fällt in die Gärten.

Die Geisenheimer sind genervt - und haben eine Bürgerinitiative gegen das Geböllere gegründet....(weiterlesen) >

de20.07.2014 Fernsehtip: Terra X über Pyrotechnik @ ZDF SO 20.07. um 20h

Aus Böllern gegen Geister wurde ein Statussymbol

Es war eine einfache Konstruktion, mit der man im China der Tang-Dynastie böse Geister und Dämonen zu vertreiben suchte: ein Bambusrohr, gefüllt mit Salpeter, Holzkohle und Schwefel. Der Bahzou (explodierender Bambus) erwies sich als ausgesprochen effektiv – und nachhaltig. Seine Detonation vor knapp 1400 Jahren ließ bald ein ganz neues Gewerbe entstehen, die Pyrotechnik.

Vom fernöstlichen Volksglauben fand das Feuerwerk bald Eingang...(weiterlesen) >

de11.07.2014 Bei der WM drückt die Polizei beide Augen zu

Berlins inoffizieller Ergebnisdienst hatte beim deutschen WM-Halbfinalspiel am Dienstag alle Hände voll zu tun. Gleich siebenmal wurde ein Tor der Nationalmannschaft in den Straßen der Hauptstadt mit Böllern und Raketen verkündet. Das verstößt zwar gegen das Sprengstoffgesetz. Während der Fußball-WM lässt es die Polizei allerdings in den meisten Fällen durchgehen.

In gefährlichen Situationen schreite man aber ein. Beim Zünden von Feuerwerkskörpern in einer Menschenmenge handele es...(weiterlesen) >
dpa

de25.06.2014 Feuerwerk ist schön, macht aber Dreck

Wir wohnen nun seit 2002 auf der Von-Trotha-Straße 55, direkt gegenüber dem Platz, von dem das Feuerwerk gezündet wird. Das sind etwa hundert Meter Luftlinie.

Erschütterungen am Haus

Leider müssen wir feststellen, dass die Verschmutzung und Beschädigung unseres Eigentums und Erschütterungen an unserem Haus zugenommen haben. Es kann einfach nicht angehen, dass die gesetzlich vorgeschriebene Sorgfaltspflicht der Stadt Oberhausen gerade bei einem Feuerwerk einfach so an die Feuerwerksfirma...(weiterlesen) >
Michael Baltzer

de20.06.2014 Hochzeitsböller übertönen Superstar Anastacia

Erfurt. Anastacia rockte Freitag zum Auftakt des Krämerbrückenfestes auf dem Domplatz und wurde dabei von einem plötzlichen Feuerwerk vom Petersberg übertönt.

Das Hochzeits-Feuerwerk war langfristig geplant, angemeldet im März beim Thüringer Landesamt für technischen Verbraucherschutz, abgesprochen mit dem Erfurter Bürgeramt - und der Kulturdirektion. "Da war Anastacia noch gar kein Thema", hieß es am Dienstag aus der Stadtverwaltung. Da hat wohl die Nachjustierung versagt.

Zumal...(weiterlesen) >

de19.06.2014 Wenn ein Polizist zum Böllerschmuggler wird

Er hätte es wissen müssen. Wenn nicht er, wer dann? Böller ohne Prüfsiegel sind in Deutschland verboten. Nicht nur im Stadion. Als Polizist war der 31-jährige Matthias W. aus Grimma regelmäßig bei Fußballspielen im Einsatz. Als Anhänger von Dynamo Dresden galt er gar als ein sogenannter „fankundiger Beamter“.

Eine schlechte Idee war es daher, illegale Feuerwerkskörper aus Tschechien nach Deutschland schmuggeln zu wollen. Ende 2012 wurde Matthias W. erwischt. Nun verurteilte ihn das...(weiterlesen) >
Stephan Klingbeil

de16.05.2014  Wegen Böller zum Arbeitseinsatz

Zwei Angeklagte sollen bei einem Fußballspiel in Lunzenau Knallkörper geworfen haben. Das Verfahren vor Gericht wurde gegen Auflagen eingestellt.

Döbeln/Lunzenau. Das Amtsgericht Döbeln hat das Verfahren gegen zwei junge Männer aus Lunzenau und Forst am zweiten Prozesstag eingestellt. Der Grund: Widersprüchliche Aussagen der Angeklagten und von Zeugen.

Den beiden Angeklagten war vorgeworfen worden, am 29. Juni 2013, gegen 16.45 Uhr bei einem Fußballspiel in Lunzenau Böller gegen...(weiterlesen) >
Helene Krause

de03.05.2014 Polizei beklagt neues Ausmaß der Gewalt

Massive Flaschen- und Steinwürfe, selbst hergestellte Pyrotechnik und Stangen als Schlagwerkzeuge: Das Arsenal der gewaltbereiten Demonstranten, die sich am 1. Mai am Pferdemarkt mit der Polizei heftige Auseinandersetzungen geliefert haben, hätte zu schweren Verletzungen führen können. "Das Ausmaß der Gewalt gegen Polizeibeamte hat zugenommen", kommentiert Joachim Lenders, Landesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft, diese Entwicklung und ist dabei im Einklang mit Polizeisprecher Mirko...(weiterlesen) >
André Zand-Vakili

de24.04.2014 Stell Dir vor, Du rufst die Polizei – und keiner kommt

Freyung. Stell Dir vor, Du rufst die Polizei – und keiner kommt. So geschehen am vergangenen Samstag in der Freyunger Innenstadt: Vor einer Kneipe in der Grafenauer Straße detoniert gegen 22.30 Uhr ein Böller. “Ich bin sofort ans Fenster gegangen und hab’ dann gehört, wie sich zwei Burschen damit gebrüstet haben, das Zeug geworfen zu haben.” Ein klarer Fall von Ruhestörung. Deshalb alarmiert der Anwohner die Polizeiinspektion Freyung. Er möchte, dass sich die Beamten dieser Sache...(weiterlesen) >
Helmut Weigerstorfer

de23.04.2014 Schreck in der Ostermesse

Odenthal. Eigentlich ist Karsamstag für die christlichen Kirchen der Tag der Ruhe. Dementsprechend erstaunt waren die Kirchgänger in Odenthal und Altenberg am vergangenen Samstag, als um 21.15 Uhr Donnerschläge durch das Dhünntal hallten. Eine Geburtstagsgesellschaft, die in Altenberg feierte, hatte einen Profi-Feuerwerker damit beauftragt, Raketen in den Himmel zu schicken.

„Als wir die Genehmigung erteilt haben, sprach nichts dagegen, dies um 21 Uhr zu erlauben, da die Messe in...(weiterlesen) >

de17.04.2014 Ravensteiner Gemeinderat verhandelt über Pyrotechnik-Lager

Der Gemeinderat befasst sich in seiner Sitzung am Abend im übertragenen Sinne mit einem "feurigen" Thema. Ein Pyrotechnik- Unternehmen aus dem Ortsteil Merchingen möchte auf einem Grundstück zwei Seecontainer mit Silvesterfeuerwerkskörpern aufstellen. Das Material zählt zu den sog. "Feuerwerkskörpern mit geringer Gefahr".

Der Ortschaftsrat hat der Aufstellung unter der Voraussetzung zugestimmt, dass von Seiten betroffener Nachbarn keine Einwände vorgebracht werden. Allerdings gibt es wegen...(weiterlesen) >

de14.04.2014 Auf Schloss Guttenburg knallt's

Kraiburg - Vier Gemeinderäte stimmten dagegen, doch die Mehrheit des Marktgemeinderates war dafür, dass die Firma Zündflut am 3. Mai bei einer Hochzeit auf Schloss Guttenburg ein dreiminütiges Feuerwerk abbrennen darf.

Allerdings gibt es dafür Bedingungen: keine übermäßigen Knalleffekte und Steighöhen, "und um drei nach zehn muss Schluss sein", so Bürgermeister Dr. Herbert Heiml.

Nicht zum ersten Mal wurde der Gemeinderat mit einem Antrag zu einem Hochzeitsfeuerwerk auf Schloss...(weiterlesen) >
hg

de03.04.2014 Kein kommunales Feuerwerk in Unterschleißheim

Unterschleißheim - Mehrheitlich hat der Umwelt- und Verkehrsausschuss den Antrag von Bernd Knatz (ÖDP) abgelehnt, der, recht frühzeitig, die Idee hatte, ein von der Stadt organisiertes gemeinsames Silvesterfeuerwerk zu veranstalten, wie es beispielsweise die Gemeinde Haar macht.

Knatz ging es in seinem Antrag darum, „die Verwendung individueller Feuerwerkskörper zu unterlassen, zugunsten sozialer Zwecke und der Umwelt“.

Seiner Meinung nach sind die vielen Feuerwerke vor der eigenen...(weiterlesen) >
pk

de05.03.2014 Die Böller klangen in ihren Ohren wie explodierende Bomben

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Meine Oma war keine Frau, die vor anderen Leuten viel geweint hätte. In dieser Generation - sie war vom Jahrgang 1903 - war das nicht so üblich. An einen Tag im Jahr aber übermannte sie die Trauer, und das war der 31. Dezember. Wenn in der Silvesternacht das Feuerwerk losging und auch in Essen alle fröhlich auf die Straßen gingen, dann wurde meine Oma erst ganz still und dann kullerten die Tränen. Die Frage nach dem Warum wischte sie weg, doch wir wussten Bescheid: Die Erinnerung an den Krieg...(weiterlesen) >

de27.02.2014 Wummwumm und die Nacht ist um

Berchtesgaden – Ruhe. Die Äuglein fallen langsam zu. Die süße Schwere des Schlafs breitet sich gemächlich über den ganzen Leib aus. Und dann: wumm. Und wieder: wumm. Und nochmals: wumm. Ein infernalischer Lärm erschüttert das Nonntal, Feuerblitze flackern am Firmament. Der Schlaf ist weggesprengt. Was war da los?

Ein Feuerwerk brachte die Bewohner des Nonntals in der Nacht auf Mittwoch um den Schlaf. Punkt Mitternacht ging es los. Die "Gaudi" dauerte ungefähr fünf Minuten. Ein...(weiterlesen) >
Christian Fischer

de28.01.2014 Wenn Feuerwerk zum Störfall wird

Insgesamt 52 Feuerwerke gab es im vergangenen Jahr, teilte die Stadt auf Anfrage mit. Stadtsprecher Volker Wiebels hat den Eindruck, dass es mehr wird, wenn schon für beinahe jede Abifeier ein Feuerwerk abgebrannt wird. Als "originelles" Geschenk sind Feuerwerke beliebt. Bei der Stadt häufen sich die Beschwerden der Bürger.

Aber: Die meisten Feuerwerke müssen gar nicht genehmigt werden. Von den 52 Feuerwerken 2013 wurden 50 von zertifizierten Pyrotechnikern gemacht, so Wiebels. Die müssen...(weiterlesen) >
Bettina Kutzner

de10.01.2014 Hitler-Zitat als Silvesterkracher

Beim öffentlichen Fest des Sportvereins tönte "Seit 5.45 Uhr wird jetzt zurückgeschossen" aus dem Lautsprecher.

Mit einer öffentlichen Silvesterfeier, Musik und einem Feuerwerk begrüßte der Kocheler Sportverein mit rund 200 Bürgern das neue Jahr. Schlag zwölf glaubten aber einige, nicht recht zu hören. Laut und deutlich schallte ein Hitler-Zitat aus den Lautsprechern, das sich für Vereinsmitglied Norbert Warga so echt anhörte, dass er es für einen Originalton hält. "Seit 5.45...(weiterlesen) >
Suse Bucher-Pinell

de08.01.2014 Aufräumen nach Silvester geht weiter

Am Elbufer liegen immer noch Knallerreste. Bis Mittwoch sollen Böller und abgebrannte Raketen verschwinden. Auch Anwohner sind in der Pflicht.

Auch knapp eine Woche nach Silvester finden sich in Dresden noch Reste von Raketen, Böllern und zerbrochenen Flaschen. Vor allem entlang der Elbe am Neustädter Ufer, unter der Augustusbrücke, sowie rund um die Waldschlößchenbrücke liegt vereinzelt Müll herum. „Wir arbeiten Straße für Straße ab“, sagt Susanne Schwarz, Sprecherin der...(weiterlesen) >
Christiane Raatz

de08.01.2014 In der Silvesternacht wurde das Stelenfeld zum Kriegsschauplatz und Urinal

Das Mahnmal für die ermordeten Juden Europas in Berlin ist geschändet worden. Das zeigt ein Amateurvideo. Die Frage, wie und durch wen so etwas verhindert werden kann, wird bis dato hin und her geschoben.

Männer springen zwischen Betonquadern hin und her. Böller flackern in Betongassen. Stelen werden zu Abschschussrampen. Ein Mann mit offener Hose erleichtert sich. Einer liegt da wie bewusstlos. Flaschen stehen rum im Denkmalsland südlich des Brandenburger Tores. Am Bildrand blitzt...(weiterlesen) >

de05.01.2014 Herrchen auf der Suche: Böller trieben Tiere in die Flucht

Im Augsburger Tierheim stehen die Telefone nicht mehr still. Viele suchen nach ihren am Silvestertag entlaufenen Hunden und Katzen.

In den vergangenen Tagen wurden rund 30 Katzen als vermisst gemeldet beziehungsweise als Fundtiere ins Tierheim gebracht. Viele von diesen sind nicht gekennzeichnet und warten jetzt darauf, dass sie wieder abgeholt werden. Denn ohne Registrierung können die Mitarbeiter im Tierheim die Eigentümer nicht ausfindig machen.

Gaßner kennt diese Probleme rund...(weiterlesen) >
Eva Maria Knab

de04.01.2014 Essens Dezernent bittet nach Böller-Attacke Bürger um Hilfe

Essen. „Es darf einfach keine Solidarität mit den Tätern geben“, fordert Ordnungsdezernent Christian Kromberg nach der Böller-Attacke auf einen Essener Feuerwehrmann in der Silvesternacht. Der 40-jährige Ehrenamtliche wurde schwer verletzt. Kromberg spricht von einer „absichtliche Form der Körperverletzung“.

Der freiwillige Feuerwehrmann (40) war im Einsatz, um zu helfen. Der Familienvater arbeitete in dieser Silvesternacht als Maschinist am Feuerwehrwagen, während seine Kollegen...(weiterlesen) >
Pirkko Gohlke

de04.01.2014 Silvester-Bilanz in Schwabach: Rund 700 Kilogramm Böller-Reste

SCHWABACH - Uwe Rösslein vom Bauhof hat sich gemeinsam mit fünf Kollegen am Neujahrsmorgen um 6 Uhr daran gemacht, auf dem Marktplatz sowie in der Königs- und der Ludwigstraße die Hinterlassenschaften des Silvesterfeuerwerks zu beseitigen – geschätzt mehr als 700 Kilogramm Abfälle nach ca. 4 Stunden Arbeit.

Für die Vorabreinigung standen zudem zwei Kleintransporter bereit, in die die Männer den groben, mit dem Besen aufgekehrten Abfall werfen konnten. „Im Außenbereich haben...(weiterlesen) >

de03.01.2014 Fire and forget

Warum es kein Wunder ist, dass in Deutschland immer öfter Sylvester gefeiert wird.

Silvester, das sah und hörte man auch dieses Mal wieder, ist doch der liebste Tag des Deutschen. Da lässt er – sie hält sich eher zurück – es so richtig krachen. Wenigstens einmal im Jahr fallen aller Kleingeist und alle Verklemmtheit von ihm ab. Regt er sich sonst auch über den Elektrorasenmäher seines Nachbarn auf oder über Kinderlieder nach 17 Uhr: Zum Jahreswechsel knallt er durch, bis es...(weiterlesen) >
Berthold Kohler

de02.01.2014 Neujahrsputz am Main

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Viele Männer und Jugendliche sorgen alljährlich für Verwunderung und Neugier. Sie räumen am Neujahrstag auf, was die Feiernden in der Nacht hinterlassen haben. Wie jedes Jahr hat auch diesmal die Ahmadiyya-Gemeinde aufgerufen gemeinsam das Mainufer zu reinigen. Viele packten mit an.

Erstaunte, neugierige und auch leicht irritierte Blicke ernten die rund 100 Männer und Jugendlichen, die sich am Neujahrsmorgen mit Besen, Greifzangen und Müllbeuteln bewaffnet am Eisernen Steg treffen....(weiterlesen) >
Laura Wagner

de02.01.2014 Verletzte durch Feuerwerk: Tendenz steigend

Die Feuerwehr Berlin beklagt einen Anstieg der Verletztenzahlen zu Silvester. Mindestens 79 Personen mit Verletzungen durch Pyrotechnik hat der Rettungsdienst der Berliner Feuerwehr in der Silvesternacht behandelt beziehungsweise in Krankenhäuser gebracht.

„Unsere interne Statistik zeigt leider einen steigenden Trend der Verletztenzahlen zu Silvester“, sagte Feuerwehrsprecher Stephan Fleischer am Donnerstag. Im vergangenen Jahr habe die Feuerwehr nur 63 Verletzte behandelt und im Jahr 2010...(weiterlesen) >
Andreas Kopietz

de01.01.2014 Nachtschicht mit Feuerwerk

Offenbach - "Einsatz wie am normalen Samstagabend" sagt Polizeihauptkommissar Ingo Derigs, Dienstgruppenleiter im ersten Revier. Wir haben ihn und Polizeikommissarin Reus zum Jahreswechsel auf Streife begleitet.Um 18 Uhr ist lockere Stimmung im Aufenthaltsraum. Neun Beamtinnen und Beamte teilen Besatzungen und Fahrzeuge ein, mit denen sie die nächsten zwölf Stunden unterwegs sind. Einige haben noch Papierkram zu erledigen, sie fahren erst später auf Streife.
Bernd Georg

de31.12.2013 Keine Böller in Sibirien

Stille Straße. Wer am Silvesterabend seine Ruhe haben will, sollte nach Welzow in den Ortsteil Sibirien fahren. Die Siedlung in der Niederlausitz liegt zwei Stunden von Berlin entfernt.

In Brandenburgs stillstem Dorf käme heute niemand auf die Idee, selbst eine Knallerbse um Mitternacht zu werfen.
In diesem Ort knallen um Mitternacht keine Böller. Raketen steigen schon gar nicht in die Luft. Selbst eine Wunderkerze hält hier niemand um Mitternacht aus dem Fenster. Kein Bewohner tritt...(weiterlesen) >
Claus-Dieter Steyer

de31.12.2013 An Silvester-Böllerei scheiden sich die Geister

Villingen-Schwenningen - Es ist ein Thema, an dem sich die Geister scheiden: Während sich viele auf die Böllerei an Silvester freuen, ist der Tag vor allem für Tierbesitzer ein Horror. Verbote in der Doppelstadt sorgen zudem für Einschränkungen.

Über 115 Millionen Euro haben die Menschen in Deutschland vergangenes Jahr für Feuerwerkskörper ausgegeben. Tendenz: Steigend. Auch die Händler in Villingen-Schwenningen haben eine positive Zwischenbilanz gezogen. "Der Verkauf läuft sehr...(weiterlesen) >
Marc Eich

de31.12.2013 Mit Böllern beworfen

Ich schlendere durch Erfurt und weiche heute Knallern und Böllern aus.
Sind Sie Knallerfan oder Knallerhasser? Werden Sie heute Abend Geld in den Himmel jagen oder nur schauen?


Ich gehöre zur zweiten Gruppe. Kein Cent wird für Böllerei ausgegeben, nur das obligatorische Blei wandert in den Einkaufswagen. Seit gestern hat sich die persönliche Antipathie gegen Knaller und Co. noch erhöht.

Ich war auf Achse und dann: peng, peng, peng. Dem Herzinfarkt nahe springe ich zur Seite, blicke...(weiterlesen) >
Anja auf Achse

de30.12.2013 Der Schreck nach dem Schuss

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Rund eine Million Schreckschusswaffen gibt es nach Schätzungen allein in Berlin. Zu Silvester kommen wieder besonders viele zum Einsatz. Oftmals mit verheerenden Folgen.

Bald geht’s los. „Dann wird wieder Krieg gespielt“, sagt ein Polizeibeamter. Er meint die Silvesternacht, in der auf den Straßen geböllert und – immer beliebter – auch geballert wird. Kracher und Knaller reichen vielen nicht. Sie feuern lieber Pyrotechnik aus Schreckschusspistolen ab. Oder die eigentlich erlaubnispflichtige...(weiterlesen) >
Tanja Buntrock

de30.12.2013 Viehzüchter: Böllerreste gefährden Tiere

Burscheid. Während die Grünen die Silvester-Knallerei in Berlin eindämmen wollen, fürchten die Viehzüchter in den ländlichen Gebieten um ihre Tiere, weil diese die Böllerreste fressen und daurch verletzt werden können.

Julia und Frank Paas freuen sich schon auf den Jahreswechsel. Auf ihrem Hof in Burscheid haben die beiden Milchviehhalter eine hervorragende Aussicht über das Rheintal. Wenn es in der Silvesternacht nicht bewölkt sein sollte, kann das Ehepaar die Feuerwerke von...(weiterlesen) >
Christian Schwerdtfeger

de29.12.2013 Rolle Rückwärts: Knallverbot in Berlin 1966

Wo heutzutage Raketen und Böller die Nacht zum 1. Januar beherrschen, waren im Jahre 1966 nur Pappnasen und Knallbonbons angesagt: der Senat hatte ein Verbot für Feuerwerk erlassen.
Petra Fischer

de23.12.2013 Deutsches Feuerwerk aus chinesischer Produktion

Comet in Bremerhaven ist einer der größten Feuerwerkshersteller in Deutschland. Produziert wird allerdings in China. Ein Gespräch mit Comet-Geschäftsführer Richard Eickel.

Herr Eickel, produzieren Sie noch selbst Feuerwerkskörper?
Nein, die Produktion wurde 2004 eingestellt.

Warum?
Weil es wirtschaftlich nicht mehr tragbar war, noch in Deutschland zu produzieren.

Wem gehört Comet?
Einem chinesischen Konsumgüterkonzern, der Li & Fung Gruppe mit Sitz...(weiterlesen) >

de19.12.2013 Feuerwehr warnt: Illegale Silvesterknaller immer gefährlicher

Die verbotenen Knaller werden laut Bundesamt für Materialforschung in Berlin in großen Mengen importiert. So hatten Bundespolizei und Zoll 2012 bei Kontrollen bundesweit mehr als 160.000 Böller aus Polen und Tschechien beschlagnahmt. Der Begriff «Polenböller» sei laut Polizei in Anbetracht der Sprengstoffmenge allerdings «gefährlich verniedlichend»: Denn bei der Explosion bestehe Lebensgefahr.

Während legale Knaller in der Regel bis drei Gramm Schwarzpulver enthalten, seien es bei illegalen...(weiterlesen) >
dpa-infocom GmbH

de17.12.2013 Gefährliches Silvester-Feuerwerk: Statt Verordnung Appell an die Vernunft

Wackersberg - Noch glühende Raketen, die im Holz einer Tenne steckenbleiben - Feuerwerk in Wackersberg kann gefährlich sein. Der Gemeinderat musste entscheiden, wie er diesbezüglich handeln will.

Der Jahreswechsel beschäftigte den Wackersberger Gemeinderat - ganz ohne Champagnerstimmung: Wie sind die Feuerwerker in Wackersberg-Dorf in den Griff zu kriegen, die ihre Raketen zwischen den eng stehenden Häusern abfeuern?

„Vergangenes Jahr hat ein Bauer aus seiner Tenne in Wackersberg...(weiterlesen) >

de05.12.2013 Pyrotechnik hat den „Charakter von Trotz“

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Frankfurt - Am 12. Dezember 2012 haben die 36 Fußball-Clubs des Ligaverbandes das neue Sicherheitskonzept verabschiedet. Ein Jahr danach zieht Michael Gabriel, Leiter der Koordinationsstelle Fanprojekte (KOS) in Frankfurt, eine Bilanz.

Die verschärften Kontrollen an den Stadieneingängen waren ein großer Streitpunkt. Wie intensiv werden diese umgesetzt und wie reagieren die Fans?



Unser Eindruck ist, dass hier der Druck insgesamt ein wenig raus ist.

Trotz...(weiterlesen) >
dpa

de05.12.2013 Tierhilfe statt Böller

Leider passiert in der Angelegenheit "Tierheim Rosenheim" seit Jahren gar nichts. Für eine Stadt, die sich jeden Tag so viele "Belustigungen" leistet, ist das beschämend!

Nachdem unsere Bürger aber auf nichts Derartiges verzichten mögen, könnte man doch mindestens das saublöde Silvesterfeuerwerk in diesem Jahr streichen und den dafür eingeplanten Betrag als Hilfsaktion für die armen Viecher bereitstellen.

Damit wären auch gleich mehrere Fliegen mit einer Klappe geschlagen: die Angst...(weiterlesen) >
Rolf Märkl

de22.11.2013 Böller-Lager in Nieder-Roden geplant

Nieder-Roden - Bis zu knapp 200 Tonnen Feuerwerkskörper möchte die Spedition Stocké künftig in zwei Hallen auf ihrem 5 000 Quadratmeter großen Betriebsgelände an der Benzstraße 27 lagern. Die Genehmigung soll fürs ganze Jahr gelten.

Das Unternehmen im Industriegebiet Nieder-Roden-Süd hat einen entsprechenden Antrag beim Regierungspräsidium Darmstadt gestellt. Um Knallfrosch & Co. einlagern zu können, muss Stocké die Hallen umbauen. Das wird 90 000 Euro kosten. Das geht aus...(weiterlesen) >
bp

de20.11.2013 Zoll stellt verbotene Böller sicher

Frankfurt(Oder) (MOZ) Wenige Wochen vor dem Jahreswechsel findet der Zoll verstärkt aus Polen eingeführte Feuerwerkskörper. Bei Kontrollen in Frankfurt (Oder) stellten die Beamten allein am vergangenen Wochenende mehr als 2100 Böller, Knaller und Raketen ohne Zulassung sicher, wie das Hauptzollamt Frankfurt (Oder) am Dienstag mitteilte. "Wie in den zurückliegenden Jahren auch stellen Zöllner verstärkt zum Jahresende hin nicht zugelassene Feuerwerkskörper bei Reisenden fest", erläuterte...(weiterlesen) >
Harriet Stürmer

de29.10.2013 So gefährlich sind Pyros und Böller

Der Randale-Irrsinn beim Derby zwischen Schalke und Dortmund zeigt: Die Chaoten sind rücksichtslos. Dabei wurden schon in der Vergangenheit durch Pyro (bis zu 2000 Grad heiß) und Böller immer wieder Menschen schwer verletzt. In BILD sprechen zwei Opfer.

Petrik SanderEx-Cottbus-Trainer Petrik Sander. Foto: imago

Zwei Jahre Tinnitus

Petrik...(weiterlesen) >

de22.10.2013 Feuerwerk an Allerheiligen

Muss man alles ausnutzen, was rechtlich möglich ist? Man kann, wie die Send-Schausteller mit ihrem geplanten Feuerwerk an Allerheiligen zeigen. Doch von Feingefühl zeugt eine solche Ansetzung ganz gewiss nicht, mag sie auch juristisch betrachtet dem Feiertagsgesetz in Nordrhein-Westfalen entsprechen.



Die Vorstellung, dass am Abend eines stillen Feiertags Raketen in den Himmel über Münster knallen, dürfte beliebigen Kreisen noch Vergnügen bereiten. Für diejenigen jedoch, die Allerheiligen...(weiterlesen) >
Dirk Anger

de21.10.2013 "Verheerendes Feuerwerk"

Empört ist der Gruibinger Gemeinderat Tobias Esslinger über ein "verheerendes Feuerwerk" am Parkplatz der Sickenbühlhalle, das die Grenzen des Normalen gesprengt habe. "Da hats Schläge gegeben, dass schier Häuser eingehagelt sind.

Empört ist der Gruibinger Gemeinderat Tobias Esslinger über ein "verheerendes Feuerwerk" am Parkplatz der Sickenbühlhalle, das die Grenzen des Normalen gesprengt habe. "Da hats Schläge gegeben, dass schier Häuser eingehagelt sind." Das habe viele Anwohner...(weiterlesen) >
JS

de05.10.2013 Klagen über Feuerwerke

Feuerwerk über Wittenberge: Nicht für jeden sind die farbigen Fontänen am Nachthimmel und das damit verbundene Knallen eine Freude. Und es sind nicht nur Ältere die sich gestört fühlen. Über Facebook bitten junge Leute den "Prignitzer": "Könnten Sie sich mal mit dem Thema Feuerwerke in Wittenberge beschäftigen? Es gibt viele Bürger, die sich ... über die Vielzahl an Feuerwerken aufregen. Diese finden in fast allen Fällen nach der gesetzlich erlaubten Zeit statt."

Stimmt das? Fakt ist,...(weiterlesen) >

de02.10.2013 Feuerwerksdebatte in Heiligenstadt auf Frühjahr vertagt

Heiligenstadt (Eichsfeld). In den vergangenen Monaten und Jahren hat es wiederholt Anfragen an die Heiligenstädter Stadtverwaltung gegeben, ob es nicht möglich sei, die ständigen privaten Feuerwerke im Sommer zu verbieten. Erst in der jüngsten Stadtratssitzung hatte ein Bürger erneut dieses Anliegen an die Räte vorgebracht.
Grund genug für die Mitglieder des Hauptausschusses, diesen Punkt am Dienstag auf die Tagesordnung zu setzen und sich zu diesem Thema zu beraten.


"Grundsätzlich",...(weiterlesen) >
Silvana Tismer

de19.09.2013 Böller-Blödsinn in Hüttlingen

Heute Nacht, Punkt 24:00:01 Uhr, war es wieder soweit. Eine Mitbürgerin oder ein Mitbürger hat die 50 Lenze erreicht. Dies wurde über den Kreis der Mitfeiernden hinaus durch Böllerschüsse der gesamten Gemeinde Hüttlingen kundgetan. Dies ist zwar grundsätzlich löblich und stärkt die bürgerliche Solidarität, unterliegt aber gleich mehreren Denkfehlern, die ich hier zu korrigieren versuche:
Denkfehler 1: Die Jubilarin/der Jubilar geht davon aus, dass es die nicht am Fest teilnehmenden, und...(weiterlesen) >
Dietmar Deeg

de18.09.2013 Anwohner von Feuerwerk bei Drachenboot-Festival gestört

Mülheim. Das Feuerwerk beim Drachenboot-Festival erleuchtete am Samstagabend den Himmel über der Ruhr. Doch nicht alle Mülheimer können diesem Spektakel etwas abgewinnen. Anwohner beschweren sich über den Lärm der ständig stattfindenden Feuerwerke in ihrer Umgebung.

Als "Highlight" des Drachenboot-Festivals gab es am vergangenen Samstagabend wieder ein Höhenfeuerwerk über der Ruhr. Andreas Johren, Anwohner der Friedrichstraße, nah am Fluss, hat er mittlerweile das Gefühl, „dass...(weiterlesen) >

de14.09.2013 Für und wider Feuerwerke

Feuerwerke bei privaten Feiern - immer öfter wird die Marktgemeinde Kraiburg mit Anträgen auf Ausnahmegenehmigungen konfrontiert. Zuletzt von einem Bürger, der am 21. September kurz vor 22 Uhr anlässlich eines runden Geburtstags am Gasthaus Wuhrmühle ein Feuerwerk abschießen möchte.

Kraiburg - Bürgermeister Herbert Heiml nahm dies zum Anlass, im Gemeinderat die Frage aufzuwerfen, ob die Gemeinde Feuerwerke außer an Silvester grundsätzlich verbieten soll oder sie in kleinem Rahmen...(weiterlesen) >
hg

de24.08.2013 Ehemaliger Torwart Georg Koch: Plötzlich war alles schwarz

Georg Kochs Karriere endete jäh: Vor fünf Jahren verletzte ein Böller den Torwart auf dem Platz schwer. Unter den Folgen leidet der 41-Jährige bis heute. Für den Zwischenfall zur Verantwortung gezogen wurde bislang niemand.
Georg Koch sitzt in einer Kneipe in Essen-Rüttenscheid. Eine, die einmal in der Woche als Kulisse für eine Fernsehshow dient. Mit ihm am Tisch: der aufbrausende Peter Neururer und ein gelangweilter Norbert Meier. Georg Koch diskutiert mit ihnen über Fußball. Über...(weiterlesen) >
Von Victor Fritzen

de20.08.2013 Böller sind nicht nur für Hunde kaum erträglich

Ich habe Verständnis dafür, dass viele Menschen um 24 Uhr das „Neue Jahr“ willkommen heißen.
Und klar, ich kann meinem Hund eine Beruhigungstablette für den Silvesterabend geben – doch leider bleibt es nicht beim „Knallen“ um 24 Uhr (bis vielleicht 1 Uhr).

Nein, da fangen die Leute (Kinder und Erwachsene) bereits zwei Tage vorher an mit der Knallerei und Lärmerei. Zur letzten Jahreswende wurde am 31. Dezember ab 14 Uhr bis 4 Uhr in der Früh durchgängig rumgeknallt. Danach ging’s...(weiterlesen) >
Dagmar Ahrendt

de16.08.2013 Entsetzte Nachbarn: Im Sekunden-Takt donnert es

Hohenholte - Mütter und Väter in Hohenholte trauten am Dienstagabend kurz vor halb zehn ihren Ohren nicht: Sie hörten plötzlich und lang anhaltend ein lautes Feuerwerk.

Eltern in Hohenholte trauten am Dienstagabend kurz vor halb zehn ihren Ohren nicht: Sie hörten plötzlich und lang anhaltend ein lautes Feuerwerk. Zunächst, schrieb Oliver Meng noch in der Nacht in einer Mail an die Gemeindeverwaltung Havixbeck, habe er diese massive Ruhestörung als Kinder-Scherz einsortiert. Doch...(weiterlesen) >
Bettina Laerbusch

de07.08.2013 Immer mehr Genehmigungen für private Feuerwerke

Die Beschwerden über Feuerwerke häufen sich. Eine Nachfrage bei der Stadt Möchengladbach ergab: Im vergangenen Jahr genehmigte die Stadt 53 private Höhenfeuerwerke. Auch in diesem Jahr wurden wieder viele Feiern mit bunten Lichtern am Himmel angemeldet.

Normalerweise dürfen pyrotechnische Gegenstände nur an Silvester abgebrannt werden. "Aber die Rechtsgrundlage lässt auch Ausnahmen zu besonderen Anlässen zu", sagt Stadtsprecher Dirk Rütten. Und dazu zählen laut seiner Definition...(weiterlesen) >
gap

de06.08.2013 Zeitzeuge der Bombennacht - „Feuerwerk schaue ich mir nicht an“

Mülheim. Es war der 22. Juni 1943. Meine Großeltern wohnten seit ein paar Wochen zwei Häuser weiter als wir an der Moritzstraße in Styrum. Eine der letzten Luftminen zerstörte mehrere Häuser in unserer Straße.

Der Bunker war sehr voll. Nach Mitternacht rollte dann der Angriff über Mülheim. Schwere Detonationen erschütterten den Bunker. Die Frauen fingen an zu beten. Die meisten Kinder schrien vor Angst. Der Putz fiel von der Decke. Meine Mutter hatte zu tun mit meinem vier Wochen...(weiterlesen) >
H. Moseler

de06.08.2013 PPP-Feuerwerk in Wesel - Stadt und Stadtmarketing haben versagt

Weseler Naturschützer sind höchst unzufrieden mit dem Ablauf des PPP-Feuerwerk. 2014 wollen sie den linksrheinischen Feuerwerk-Abschuss verhindern.
Peter Malzbender, der Kreisvorsitzende des Naturschutzbundes (Nabu), ist verärgert über die Folgen des PPP-Feuerwerks am Samstagabend. Er hatte im Vorfeld die Behörden aufgefordert, die linksrheinischen Naturschutzgebiete im Bereich der Abschussstelle der Feuerwerker zu sichern. Aber: "Vom Ordnungsamt war keiner da, um Kletterer auf der...(weiterlesen) >
Thomas Hesse

de03.08.2013 Böllern darf man immer

Langewiesen - "Böllern darf man in Thüringen immer; jederzeit und überall", erklärte Manfred Gehlhaar, Vorsitzender des Böllervereins Langewiesen 2013.

"Es muss nur vorher im Ordnungsamt, bei der Polizei und der Feuerwehr angemeldet werden. Obwohl das auch nicht ganz genau ist: Die Behörden sollten informiert werden. Mehr nicht." Der 58-jährige Gehlhaar kennt die verdutzten Gesichter seiner Gesprächspartner, wenn er ihnen die freizügigen Reglungen für das Betreiben seines Hobbys,...(weiterlesen) >

de31.07.2013 PPP-Feuerwerk verschreckt Vögel

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Wesel (RP). Naturschutzbund will Feuerwerks-Beobachter von der linksrheinischen Brückenruine fernhalten. Dort leben viele Jungvögel. Nabu fordert Landschaftsbehörde und Ordnungsamt auf, Flagge zu zeigen.

Die Kreisgruppe des Naturschutzbundes warnt vor den lärmenden Folgen eines Highlights der PPP-Tage, des Großfeuerwerks am Samstagabend. Das bringt jährlich Tausende von Zuschauern auf die Beine – und die tummeln sich auch dort, wo Jungtiere aufwachsen. Seltenen Vögeln - zum Beispiel...(weiterlesen) >
Thomas Hesse

de23.07.2013 "The show must go on"

Am 17. Juli 2013 wird in Kaufbeuren ein Mann aus Kasachstan von einem Neonazi getötet. Die mangelnde Sensiblität in der Bevölkerung erschreckt: Der Tenor öffentlicher Kommentare zeigt nicht Anteilnahme, sondern Sorge um das geplante Feuerwerk.

Es ist Mittwoch, der 17. Juli 2013, kurz vor Mitternacht. In Kaufbeuren findet gerade das Tänzelfest statt. Ein stark alkoholisierter 36-Jähriger Thüringer, der Verbindungen in die rechte Szene hat, schlägt einem 34 jährigen Kasachen unvermittelt...(weiterlesen) >
Von Anna Brausam

de16.07.2013 Immer häufiger kracht es

Bottrop . Es knallt – vornehmlich jetzt, an lauen Sommerabenden. Irgendwo wird gefeiert, ein Stadtfest, eine Kirmes, Hochzeit oder runder Geburtstag, und immer häufiger wird zu einem solchen Anlass ein Feuerwerk abgefackelt.

WAZ-Leser U.S. ärgert das. Denn unter der zunehmenden Zahl der Feuerwerke leide er, hauptsächlich aber sein Hund: „An vielen Abenden kann ich nicht ungestört mit meinem Hund den Spaziergang machen, ohne plötzlich diesen Lärm ertragen zu müssen. Vor allem...(weiterlesen) >
Matthias Düngelhoff

de12.07.2013 Großer Knall in der deutschen Feuerwerksbranche

Die Feuerwerksbranche steht vor ihrem größten Umbruch seit einem Jahrzehnt: Comet will den Konkurrenten FKW Keller schlucken. Stark involviert sind dabei auch die Chinesen.

In den kleinen Kreis der Feuerwerksanbieter in Deutschland kommt Bewegung. Nach Recherchen der "Welt" will die Nummer zwei, das Unternehmen Comet, die bisherige Nummer drei, die Bochumer Firma FKW Keller übernehmen.
Damit gäbe es künftig nur noch drei Anbieter, die zusammen gut 90 Prozent des deutschen Marktes...(weiterlesen) >
Gerhard Hegmann

de12.06.2013 "Es passieren schon viele Unfälle bei der Pyrotechnik"

Der Schüler Marco Oberfell hat den Pyrotechniker Wolfgang Meier interviewt. Dieser ist 34 Jahre alt und hat sein Hobby zum Beruf gemacht.

Oberfell: Herr Meier, es freut mich, mit ihnen über dieses Thema diskutieren zu können. Zunächst will ich ihnen eine Frage stellen. Warum haben Sie sich diesen Beruf ausgesucht?

Meier: Ich habe mich schon als ich klein war für Pyro-Technik interessiert. Mein Vater war auch Pyrotechniker.

Oberfell: Warum darf man nur an...(weiterlesen) >

de04.06.2013 „Die Bunker sind dafür gemacht“

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Klein-Netterden. Zwei Firmen wollen Feuerwerke höherer Gefährlichkeitsstufen im Munitionsdepot in Klein-Netterden lagern. Die Bunker seien ohnehin dafür gemacht.

Ein Antrag für die Lagerung von Feuerwerkskörpern der Lagergruppe 1.1 und 1.2 liegt seit Juli 2011 vor. Es handelt sich um professionelle Feuerwerkskörper „höherer Gefährlichkeitsstufen“, so die Bezirksregierung. Seit 2002 besteht eine Genehmigung für die Lagerung von 197 Tonnen der Gruppen 1.4 und 1.3. Der laufende...(weiterlesen) >
Marco Virgillito

de17.05.2013 Abrüstung an der Feuerwerks-Front

Seit einigen Jahren bietet sich für Adressaten, die „schon alles haben“, eine Geschenkidee an, die ein „Knaller“ zu werden verspricht. Buchstäblich. Denn ein kapitales Feuerwerk kostet inzwischen nicht mehr wie einst auch einen kapitalen Batzen Geld, sondern nur noch einen Bruchteil. Gar besonders günstig und bequem wird die Anschaffung dann, wenn sie in den Tagen vor Silvester stattfindet, an denen es die Raketen-Salven und üppige pyrotechnische Batterien und Böller in vielen Läden...(weiterlesen) >
Wolfgang Losert

de28.02.2013  Schwarzpulver: Lagerung problematisch

Der Diebstahl von drei Kilogramm des explosiven Stoffs zeigt das Problem-Potenzial auf. Vorschriften für Böllerschützen sind komplex bis verwirrend.
Landkreis. Die Zahl der Böllerschützen im Landkreis nimmt stetig zu – und damit die Anzahl der Besitzer von Schwarzpulver. Im Fall des Falles kann das zu unangenehmen Folgen führen. So sah sich die Polizei am Donnerstag genötigt, Einbrecher, die im nordöstlichen Landkreis aus einem Wohnhaus einen Tresor gestohlen hatten, dringend zu...(weiterlesen) >
Christof Seidl, MZ 



de09.02.2013 Maler bekommt die Quittung: Für zwei Böller ins Gefängnis

Der vorbestrafte Maler warf China-Kracher direkt vor den Augen von zwei Zivil-Polizisten in eine Menschenmenge.

Düsseldorf. Ganz lässig steckte sich Jörg W. (Name geändert) einen China-Böller wie eine Zigarre in den Mundwinkel, zündete den Kracher an und warf ihn weg – mitten ins Rosenmontags-Getümmel auf der Bolkerstraße. Sein Pech: Zwei Beamte des Einsatztrupps Jugend der Polizei hatten den 29-Jährigen bereits im Auge. Am Mittwoch gab es für den Maler die Quittung vom Amtsgericht....(weiterlesen) >
Dieter Sieckmeyer

de19.01.2013 Idioten-Feuerwerk: Holzhäuser will Kohle von Zündlern

frankfurt-leverkusen frankfurt-leverkusen
Leverkusen – Der DFB-Boss saß auf der Tribüne. Der Bundestrainer auch. Und in den Gesichtern von Wolfgang Niersbach und Joachim Löw war das Entsetzen zu sehen.

Um 15.45 Uhr schossen Raketen in den Leverkusener Himmel. Knallkörper explodierten, und der Mob in der Frankfurter Kurve tobte.
Schiedsrichter Wolfgang Stark versammelte die Mannschaften an der Mittellinie, dann beorderte der FIFA-Referee die Teams in die Kabine. Rauch hüllte die Arena ein, und in diesem Moment war alles...(weiterlesen) >

de09.01.2013 Für ein Verbot von Feuerwerk am Centro

Knallköppe brauchen Verbote. Ein verantwortungsbewusstes Management muss nun handeln. Ein Verbot des ganzen Krachbumms auf dem Gelände wäre das richtige Signal.

Dass der Brand am Centro kein Leben ernsthaft geschädigt oder gar gekostet hat, war reine Glückssache. Er wirft aber eine Frage auf: Können Besucher des Centro in dem besonderen Umfeld verantwortlich mit Feuerwerkskörpern umgehen oder handelt es sich – leider – um „Knallköppe“?

Die Antwort steht seit Silvester...(weiterlesen) >
Dennis Vollmer

de05.01.2013 So viel Silvester-Müll: Und wer räumt ihn wieder weg?

HALVER ▪ Erst das Vergnügen – und dann bloß keine Arbeit. So scheinen es einige Halveraner zu mögen. Das könnte man beim Anblick der Straßen zumindest meinen. In der Neujahrsnacht ließen es viele wieder richtig krachen. Doch den Dreck machen jetzt andere weg.

Der ZOB kommt derzeit in sämtlichen Rot- und Brauntönen daher. Und auch Holzelemente finden sich in dem Arrangement wieder. Aber schön ist das nicht. Denn es sind die Reste von China-Böller & Co., die sich wie riesige...(weiterlesen) >

de31.12.2012 Silvesternacht: Vögel flüchten vor Feuerwerk

NABU bittet, auf Feuerwerk in der Nähe von Schutzgebieten zu verzichten.

Minden (mt/um). Nicht nur Haustiere, auch die heimischen Wildvögel leiden in der Silvesternacht.


Während die Tiere tagsüber zumeist gut zu beobachten sind, ziehen sie sich nachts zurück in Schlafbäume, leere Nistkästen oder suchen sonstige Übernachtungsmöglichkeiten. "Wissenschaftler haben herausgefunden, dass die Silvesterknallerei für Vögel echte Schockerlebnisse sind", erklären Antje Brandt und Erwin...(weiterlesen) >

de31.12.2012 Das Gefährlichste ist die kurze Impulsstärke

Während die Risiken von Handverletzungen durch Knaller allgemein bekannt sein dürften, werden die Gefahren von Hörschäden unterschätzt: Was explosionsartigen Schall so gefährlich macht.

Nach Angaben von HNO-Ärzten erleiden jährlich rund 8000 Deutsche zu Silvester Verletzungen des Innenohrs durch Feuerwerkskörper. Mehr als ein Drittel behalten durch ein solches "Knalltrauma" bleibende Schäden wie Tinnitus und Hörverlust. In schweren Fällen können sogar Trommelfelle einreißen...(weiterlesen) >
dpa/dapd/AFP/oc

de30.12.2012 Silvester 2012 - sinnvoll ins neue Jahr

Sektkorken Sektkorken
Berlin (RPO). Sektkorken statt Böller und "bleifrei" orakeln: Der gute Vorsatz "Etwas für die Umwelt tun" lässt sich nach Angaben von Umweltschützern schon an Silvester umsetzen.

Feuerwerk: Exzessives Zündeln und Knallen um Mitternacht ist definitiv kein Beitrag zum Umweltschutz. Wenn Feuerwerkskörper abgebrannt werden, steigt die Luftbelastung mit Schadstoffen explosionsartig an. Zu großen Teilen besteht der Feuerwerksqualm aus gesundheitsgefährdendem Feinstaub.

Auswertungen...(weiterlesen) >

de30.12.2012 Gefährliche Böller im Land weit verbreitet

MAGDEBURG/DPA. Illegale Pyrotechnik wird in Sachsen-Anhalt immer mehr zum Problem. Im diesem Jahr mussten Sprengstoffexperten des Landeskriminalamtes (LKA) wegen verbotener Böller bereits 256 mal ausrücken. Vor fünf Jahren waren es nur ganze 43 mal, berichtet die Magdeburger „Volksstimme“ unter Berufung auf einen LKA-Sprecher.

Hintergrund für diesen Trend sind Silvesterknaller aus dem osteuropäischen Ausland, da in ihnen oft hoch dosierter Sprengstoff ist. Sehr oft werde unterschätzt,...(weiterlesen) >

de29.12.2012 UMFRAGE: Wieviel Geld für Silvesterknaller?

Nur ein Käufer bei 5 Befragten, das entspricht in etwa dem Durchschnitt.

"Ich gehe eigentlich nicht böllern, ich habe eine gute Aussicht an Silvester, das reicht. Früher habe ich den Kindern zuliebe mitgemacht, für die ist das ja das Größte. Ich habe aber keine Enkelkinder, deswegen mache ich das auch nicht mehr. Das Geld verwende ich dann lieber sinnvoller, ich spende an Silvester zum Beispiel der Kirche."

"Das Feuerwerk gehört schon irgendwie dazu, ich selbst kaufe aber keine...(weiterlesen) >
VSA

de29.12.2012 Silvester stellt holländisch-deutsche Beziehung auf die Probe

Krieg der Pyromanen Karikatur Krieg der Pyromanen Karikatur
Gronau - So muss sich Krieg anhören, wenn die Front näher rückt. Regelmäßig vor Silvester werden die holländisch-deutschen Beziehungen temporär gestört - durch Böller und Raketen.

Kopf hoch! Die ersten 24 Stunden und damit auch die ersten „Angriffswellen“ haben wir doch schon überstanden. Wovon ich rede? Na, von den temporären Störungen der ansonsten als durchaus harmonisch zu bezeichnenden nachbarschaftlichen Beziehungen zwischen Niederländern und Deutschen. Alle Jahre...(weiterlesen) >

de29.12.2012 Die bösen Geister...

Normalerweise habe ich am Stadtrand von Berlin einen freien Blick auf das 3 km entfernte Salvador-Allende-Viertel.
Nach einer halben Stunde ist es nicht mehr zu sehen, Atemmaske wäre empfehlenswert und es dauert mindestens 6 Stunden bis der ganze Qualm aus der Berliner Stadt weggeblasen ist, wenn denn Wind da ist.
Bei diesen vielen Arbeitslosen, den Sozialhilfeempfängern, den Kindern in sozial schwachen Familien - woher kommt nur das Geld?
Und warum wird es dafür ausgegeben?
Und nach einer...(weiterlesen) >
tgspartus

de29.12.2012 Silvesterlärm unsinnig, teuer und schädlich

Wer ängstliche Tiere besitzt, sollte eines auf keinen Fall tun: Selbst mitknallen. Dies wäre ausgesprochen verantwortungslos. Weitaus sinnvoller ist es, die Vorhänge zu schließen und Fernseher, Radio oder den CD-Player auf eine etwas höhere Lautstärke zu stellen. Aber für mich ist der Silvesterlärm ohnehin unsinnig, teuer und akustische Umweltverschmutzung, die nicht nur unsere Haustiere, sondern auch die Wildtiere beeinträchtigt.
Philip McCreight, Leiter der Tierschutzorganisation TASSO e.V.

de28.12.2012 Mininisterium warnt vor Umweltbelastung durch Feuerwerk

Feinstaub - Redordwerte zu Jahresbeginn Feinstaub - Redordwerte zu Jahresbeginn
Das sächsische Umweltministerium warnt vor einer massiven Belastung mit Feinstaub durch Silvesterfeuerwerk. Gerade in den Großstädten werde oft das Hundertfache des sonst in einem Kubikmeter Luft enthaltenen Feinstaubs gemessen, sagte Minister Frank Kupfer (CDU) am Mittwoch in Dresden. "Damit wird bereits zum Jahresanfang der Negativ-Jahresrekord aufgestellt". Bei Untersuchungen des Feinstaubs von Feuerwerkskörpern sei ein hoher Anteil von Metallpartikeln und Dioxinen festgestellt worden.

Kupfer...(weiterlesen) >
dapd-Isc

de28.12.2012 Geplantes Feuerwerk am Kochelsee - Schock für Vögel

Kochel am See will mit einem großen Feuerwerk das Jahr abschließen - ausgerechnet in einem hochsensiblen Bereich, sagen Bund Naturschutz und Grüne. Sie fordern einen Verzicht auf die Ballerei.

Das geplante Silvesterfeuerwerk am Ufer des Sees in Kochel erregt den Unmut von Umweltschützern. Der Bund Naturschutz (BN) spricht von einem "Schockerlebnis" für Vögel durch die mitternächtliche Silvesterknallerei, was mitunter auch tödlich für die Tiere ende. Im Landratsamt sei die Gefahr...(weiterlesen) >
Birgit Lotze

de28.12.2012 Feuerwerksverbot nicht durchsetzbar

In großen Teilen der Stadt Warin darf in der Silvesternacht kein Feuerwerk gezündet werden, da sich reetgedeckte Häuser, ein Pflegeheimt und Kirchen in der Nähe befinden.

Der Stadtvertreter und früherer Bürgermeister Hans-Peter Gossel (für Warin) richtet an seinen Nachfolger Michael Ankermann (CDU) die Frage, was das Stadtoberhaupt macht, um eine entsprechende Verordnung von Landrätin Birgit Hesse durchzusetzen.
Ankermann sieht keine Möglichkeit der Stadt, das Feuerwerksverbot...(weiterlesen) >
mbei

de28.12.2012 Silvester: Wo ist die Weihnachtsstimmung plötzlich hin?

Kapaunenberg-Wirt Werner Woytowicz  Kapaunenberg-Wirt Werner Woytowicz
Emmerich (RP) - Kapaunenberg-Wirt Werner Woytowicz hat kein Problem damit, wenn's mal laut zu- und hoch hergeht. Aber mit der Knallerei zum Jahreswechsel kann er nichts anfangen.

"Sicher ist das auch ein Brauchtum. Aber es ist einfach ein wahnsinniges Geld, das da verfeuert wird", gibt er zu bedenken. "Dafür muss man hart arbeiten, damit kann man schönere Sachen machen." Und zwar nach eigener Lust und Laune. Oder man könnte es für gute Zwecke spenden: "Es gibt auf der Welt genug Menschen,...(weiterlesen) >

de26.12.2012 Was geben die Gladbecker an Silvester für Feuerwerk aus?

Zu Silvester geben auch in Gladbeck wieder viele Menschen sehr viel Geld für Raketen und Böller aus.
Es sieht ja sehr schön aus, dieses Feuerwerk am Himmel, aber wenn ich dann bedenke, wie viele Menschen hungern, frage ich mich schon, ob dieser Spaß für ein paar Minuten das wert ist.
Sollten die Menschen nicht besser die Umwelt schonen und das Geld spenden, statt das neue Jahr mit Feuerwerk zu begrüßen?

Silvester-Feuerwerk belastet die Atmosphäre mit Treibhausgasen und einer Rekordmenge...(weiterlesen) >

de21.12.2012 Augsburg: Böller sorgen regelmäßig für Spitzenwerte beim Feinstaub

Während die Stadt Augsburg die Feinstaubbelastung in der Innenstadt u. a. mit der Einrichtung einer Umweltzone bekämpft, sorgen die Bürger selbst zum Jahreswechsel für dicke Luft. So kann die Schadstoffbelastung in der Silvesternacht durch das Abbrennen des Feuerwerks auf das Vielfache des erlaubten Grenzwertes ansteigen. Wie lange die dicke Luft über der Stadt liegen bleibt, bestimmt das Wetter. Vor allem bei einer stabilen Inversionswetterlage können sich die Schadstoffe über viele Stunden...(weiterlesen) >
Pressemeldung der Stadt Augsburg

de05.12.2012 „Was macht ihr eigentlich Silvester?”

Tausche exotische Silvesterfeier gegen gemütlichen Fernsehabend!

Alleine die Frage nervt mich schon – was aber den Fragesteller in der Regel nicht interessiert.
„Wir feiern dieses Silvester in Frankfurt”, berichtet mein Bekannter bevor ich überhaupt antworten kann.
„Auf der Dachterrasse eines Luxushotels mit 4-Gänge-Menü und Skyline-Feuerwerk.”
Was denn ein Skyline-Feuerwerk sei, möchte ich wissen. Der Bekannte zuckt die Achseln: „Keine Ahnung aber es klingt auf alle...(weiterlesen) >
mike schmitzer

de12.11.2012 "Auf Besucher regnet die Palette der pyrotechnischen Mischungen herunter"

Zum Interview "Jede Bombe handgemacht"mit dem Pyrotechniker Edgar Rohr (BZ vom 27. Oktober)

Die Tatsache, dass beim diesjährigen Feuerwerk auf der Freiburger Herbstmesse auch Smileys am Himmel leuchten sollen, birgt einen ganz besonderen Sarkasmus. Denn gerade die Zuschauer am Boden haben recht wenig zu lachen – regnet auf sie doch die ganze Palette der pyrotechnischen Mischungen herunter.

Dabei ist das zur Steuerung bestimmter chemischer Vorgänge nach wie vor eingesetzte Schwarzpulver...(weiterlesen) >
Heinz Ruf

de27.09.2012 Die Angst geht um im Pferdestall

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Rees/Niedermörmter. Ehepaar Rosi und Dieter Szalies plädiert für eine Verlegung der Abschussrampe für das Feuerwerk.

20.50 Uhr. Rosi Szalies guckt auf die Küchenuhr. „Wir haben immer richtig Angst vor diesem Abend“, sagt sie, erhebt sich und drängt: „Wir müssen jetzt in den Stall.“ Wenige Augenblicke später sind Rosi und Dieter Szalies bei den Pferden Larona, Lord und Schoki. Nadine Bertram ist auch schon da, die Besitzerin von Schoki. Die drei befürchten Schlimmes, ausgelöst...(weiterlesen) >
Maria Raudszus

de01.09.2012 NRZ: Jägers Feuerwerk

Pyrotechnik gibt es ja nicht nur in der Nordkurve.

Mit sicherem Gespür für spezielle Effekte hat Innenminister Ralf Jäger ein politisches Feuerwerk alter und neuer Ideen gegen Gewalt bei Fußballspielen abgebrannt. Ein Konzept!, ein Konzept! Aber auch danach wird der Traum vom randalefreien Fußball ein Traum bleiben. Wo Parteien, Gewerkschaften oder Kirchen über Schwindsucht klagen, strömen die Massen zum Fußball. Er integriert – und zieht alle an. Auch viele Verlierer, die ihre Probleme...(weiterlesen) >
Theo Schumacher

de15.08.2012 Feuerwerke verjagen Störche aus Horsten

Oschätzchen - Weißstorchbetreuerin Petra Wießner beklagt in diesem Jahr einige störende Feuerwerke, die in der Nähe von Storchenhorsten abgebrannt wurden. Unter anderem sei das in Oschätzchen mehrfach passiert. Dadurch, so Petra Wießner nach Rücksprache mit Storch-Experten, würden die schreckhaften Tiere ihr Nest verlassen. Sie appelliert auch angesichts der nächsten Brutsaison daran, diese Feuerwerke zwischen April und Mitte August zu unterlassen.

de10.08.2012 Appelle und Kontrollen alleine werden nicht reichen

Das Sportgericht des Deutschen Fußball-Bundes (DFB) hat derzeit alle Hände voll zu tun. Am Freitag (10.08.12) verhandelt es über das Strafmaß für Fortuna Düsseldorf, zuvor hat es bereits Sanktionen gegen Köln, Frankfurt und Karlsruhe verhängt. In jedem dieser Verfahren ging es auch um Pyrotechnik. Der Kampf gegen illegal ins Stadion geschleuste Feuerwerkskörper geht weiter - mit neuen Ideen.

Ein 1860-München-Fan ist auf dem Weg ins Stadion, stoppt noch kurz im Supermarkt. Ein...(weiterlesen) >
Volker Schulte

de23.01.2012 "Es ist Wahnsinn, was da zugelassen ist!"

Berlin (dpa/bb) - Die neuen Regeln für Silvester-Feuerwerk haben zum Jahreswechsel in Berlin zu einem deutlichen Anstieg der Zahlen bei Feuern und Verletzten geführt. Wahrscheinlich wegen der erhöhten Sprengkraft von Raketen und Böllern habe die Feuerwehr deutlich häufiger ausrücken müssen, sagte Landesbranddirektor Wilfried Gräfling am Montag im Innenausschuss des Abgeordnetenhauses. Auch der sogenannte Fächerschuss, bei dem Knaller zur Seite abgeschossen werden, habe das Feuerwerk teils...(weiterlesen) >

deDie Angst vor Silvester

gorilla-beruhigung gorilla-beruhigung
Feuerwerk Manche Tiere reagieren äußerst sensibel auf die Knallerei in der Silvesternacht. Vor allem Hunde haben damit Probleme - aber auch Gorilla Fritz im Nürnberger Tiergarten.

Bianka, Lena und Hakuna Matata nehmen es zunächst gelassen. Die drei Gorilla-Weibchen im Nürnberger Tiergarten können mit dem Krach und der Knallerei besser umgehen als der Herr im Affenhaus.

Der alte Fritz hat Angst

Das Spektakel in der Silvesternacht macht dem 48-jährigen Gorilla seit Jahren...(weiterlesen) >
Matthias Litzlfelder

de12.03.2011 

eine super Initiative!! Die ganze Natur wird mit dieser Böllerei aufgeschreckt, die wilden Tiere, die Haustiere. Viele Hunde (vielleicht auch Katzen) laufen zu Tode erschreckt auf die Autobahnen usw.. Die Wildtiere werden zu Tode erschreckt und flüchten ebenfalls in Panik. In den Gebirgen können sie in ihrer Panik vom Felsen stürzen. Kinder werden von ihren Müttern getrennt, müssen verhungern usw..

Es wird höchste Zeit, daß dieser Unsinn aufhört. aber warum nur privat? Entweder richtig...(weiterlesen) >
Astrid Suchanek

de30.12.2010 Feuerwerks-Rauch ist gesundheitsschädlich

Feuerwerk ist zwar schön, aber nicht gesund: Der Rauch enthält unter anderem hohe Konzentrationen von Blei, Strontium, Antimon und anderen giftigen Metallen. Schuld sind die winzigen Metallpartikel, die den leuchtenden Raketen ihre Farben verleihen. Werden sie mit dem Rauch eingeatmet, können sie vor allem Asthmakranken schaden, berichten Spanische Forscher in der Fachzeitschrift „Journal of Hazardous Materials”.



So sorgen Aluminium oder Magnesium für hellweißes Leuchten, Strontiumkarbonat...(weiterlesen) >

de26.07.2010 Wer derzeit Böller zünden will, braucht eine amtliche Erlaubnis – viele halten sich nicht daran

Raketen über Borgsdorf, Kanonenschläge in Neuholland, Funkenregen in Oranienburg – im Landkreis Oberhavel knallt es zu allen Gelegenheiten, das ganze Jahr über. Für empfindsame Menschen und Tiere ist das Feuerwerk ein Graus – und strikt verboten.

Denn schon das Abfeuern der kleinsten Freudenrakete ist derzeit strafbar: Pyrotechnische Gegenstände der Kategorie 2 – Silvesterfeuerwerk – dürfen nur am 31. Dezember und am 1. Januar ohne Genehmigung gezündet werden. Das schreibt die Erste...(weiterlesen) >
Eva-Maria Träger
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