Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 2869 Unterschriften 94 Vorfälle 39 Fortschritte

 

ch21.10.2018 Feiern ohne Feuerwerk, das geht

«Das Feuerwerk am Seefest soll grösser werden», Ausgabe vom 13. Oktober
21.10.2018, 05:00 Uhr
Das Feuerwerk am Seefest 2019 soll grösser werden, und die Stadt Zug ist sogar bereit, dafür einen noch grösseren Beitrag zu leisten. Wie ist ein solches Denken und Planen angesichts unserer Sorge um die Umwelt und der diesbezüglichen Zukunftsaussichten für die nachfolgende Generation zu bewerten? Von welchen Motiven lassen sich die Organisatoren, Sponsoren und verantwortlichen Politiker leiten?...(weiterlesen) >
Claire Strebel

ch18.06.2018 Granaten sind Gesäusel dagegen

Das Feuerwerk zum »Schweizer Feiertag« am Samstag, 15. Juni, wird in einem Leserbrief an das WOCHENBLATT kritisiert. swb-Bild: sw
Leserbrief: Kritik am Feuerwerk zum »Schweizer Feiertag« am Samstag, 16. Juni,
Stockach. Zum »Schweizer Feiertag«, dem Stockacher Stadt- und Heimatfest, erreichte das WOCHENBLATT die folgende Leserzuschrift:

»Das Schweizer Feiertags Feuerwerk am Samstag, 16. Juni 2018, - eine Belästigung und Gefährdung für Mensch und Tier! Endlich hat sich eine Storchenfamilie...(weiterlesen) >
Jürgen Lang, Stockach

ch07.02.2018 Bölleropfer von Luzern: Versicherung will nicht zahlen

Seitdem ein Gästefan aus St. Gallen im Februar 2016 bei einem FCL-Heimpsiel Spreng- und Rauchkörper auf das Spielfeld warf, ist Landwirt P.M. stark hörgeschädigt und leidet an Tinnitus. Trotzdem will seine Versicherung nicht zahlen: Die Explosion der Petarde sei zu wenig laut gewesen.

Der Fall sorgte national für Empörung: Bei Spiel FC Luzern gegen den FC St. Gallen am 21. Februar 2016 schleuste der damals 22-Jährige S.T. pyrotechnische Gegenstände in die Swissporarena und warf Spreng-...(weiterlesen) >

ch15.08.2017 Brand durch Feuerwerk im Aargau: Zwei Cousins freigesprochen

Das ist eines der Hauptprobleme mit Pyrotechnik: Das Gefahrenpotential steht in keinem Verhältnis zur Nachweisbarkeit der Schuld. Bei Waffen hat man das geregelt durch Hürden bei Erwerb und Vergabe von Lizenzen und durch Markierungen. Oder wie würdet Ihr es finden, wenn Mörder regelmäßig freikämen, weil die Schuld bzw. der "gemeinsame Beschluss" zur Tat nicht nachgewiesen werden kann?

Zwei Cousins haben am Silvester 2013 in Münchwilen AG vier Feuerwerksraketen gezündet und damit...(weiterlesen) >

ch04.08.2017 Erhöhte Luftbelastung nach dem 1. August-Feuerwerk

Das offizielle Feuerwerk in der Nacht vom 31. Juli 2017 ein Schauspiel geboten und Massen von Schaulustigenangezogen. Die negative Seite des Feuerwerks ist aber die erhöhte Luftbelastung durch Feinstaub. Gerade in diesem Jahr sind die Partikel und Abgase des Feuerwerks mit den vorherrschenden Ost-Südostwinden geradewegs auf die Luftmessstation am St. Johanns-Platz gesteuert worden und konnten unverkennbar nachgewiesen werden. Die maximalen Halbstundenwerte erreichten um Mitternacht vom 31. Juli...(weiterlesen) >

ch31.07.2017 Brutvögel leiden besonders stark unter Feuerwerk

«Insbesondere Brutvögel leiden erheblich unter dem Lärm von Feuerwerk», sagt Ornithologe Stefan Werner. Er hat auf der Insel Mainau im Bodensee die Auswirkungen der Knallerei auf Wasservogel-Populationen beobachtet. Die Jungvögel würden erschreckt davonschwimmen und das Nest nur schlecht wiederfinden. Ausserdem lauern im Dunkeln die Fressfeinde. «Der Bruterfolg kann durch Feuerwerk massiv gestört werden.»

Doch auch erwachsene Tiere seien nicht vor Schaden gefeit, sagt Werner. So können...(weiterlesen) >

ch30.07.2017 Feuerwerk ist Folter

Ein Federkleid will gepflegt werden: In der Mauser erneuern Vögel ihr abgenutztes Gefieder, entweder vollständig oder nur zum Teil. Je nach Art ist der Vogel in dieser Zeit nicht flugfähig. Die Festivitäten des 1. Augusts kommen deshalb zu einem denkbar ungünstigen Zeitpunkt: Im Sommer herrscht Mauserzeit, sowohl für die erwachsenen Wasservögel als auch für ihre Sprösslinge, die ihr Jugendkleid ablegen müssen. Zudem sind einige Vögel noch oder bereits wieder am Brüten. Eine Störung durch...(weiterlesen) >
Christina Vaccaro

ch28.07.2017 Viele unterschätzen die Gefahr von Feuerwerk

Feuerwerk ist gefährlich. Bald steht der Schweizer Nationalfeiertag vor der Tür. Jedes Jahr gibt es 280 Unfälle mit Feuerwerk. Rund die Hälfte am 1. August.

Egal ob Zuckerstöcke, Raketen oder Böller: Die Gefahren von Feuerwerkskörpern werden in der Schweiz immer noch enorm unterschätzt.Bereits eine Wunderkerze erreicht eine Zündtemperatur von mehr als 400 Grad Celsius. Es ist auffallend, dass fast 85% der Unfälle durch Männer verursacht werden. Zwischen 2011 und 2015 starben...(weiterlesen) >

ch16.04.2017 Böller oder Sprengkörper?

Die Bundesanwaltschaft hat kürzlich einen Fussballfan angeklagt. Der 23-Jährige soll während eines Spiels des FC Luzern gegen den FC St.Gallen im Luzerner Stadion mehrere Spreng- und Rauchkörper gezündet haben.

Zu den Vorwürfen wollte sich der Mann gegenüber der Boulevardzeitung jedoch nicht äussern. Laut «Blick» gilt der 23-Jährige in der St. Galler Fanszene als «klassisch machohafter Jungfan». Er habe sich mit seinem grossen Nachschub an Pyrotechnik in der Szene einen Namen...(weiterlesen) >

ch12.01.2017 1.-August-Feuerwerk war brandgefährlich

FREIBURG - Ein Brief des Gemeinderats deckt besorgniserregende Sicherheitsmängel am 1. August in Freiburg auf.

Die Stadt Freiburg hatte Glück, dass es am 1. August nicht zu einem Inferno kam. Das geht aus einem Schreiben der Stadt hervor, wie die Zeitung «La Liberté» berichtet.
Künstler hatten im Rahmen der 1.-August-Feier zu Ehren von Jean Tinguely (†66) ein Feuerwerksspektakel organisiert. Die Stadt wusste zwar, dass Dinge verbrannt würden, aber nicht genau was und wie.
So...(weiterlesen) >

ch12.01.2017 Böser Zauber Feuerwerk

100 000 Personen haben sich am letzten Silvester für den Feuerzauber der Zürcher Casinos am See gedrängt. Das Wetter war mies. Die «NZZ» titelte «feuriges Mus und neblige Normalität». Keine künstlerischen Lichtbilder, nur farbige Schlieren im Nebel. Das scheint das Silvester-Glück nicht wesentlich gestört zu haben. Glück ist keine sichere Sache. Sicher ist dagegen (gemäss Bafu), dass der Feuerzauber – verpufft oder nicht – jährlich für etwa 360 Tonnen Feinstaub in der Schweiz gut...(weiterlesen) >
Andi Stutz

ch09.01.2017 Böllern und Intelligenz

Schadstoffe, Lärm und teures Geld: Warum Feuerwerk zünden mit Intelligenz zu tun hat.
Vor wenigen Jahren begutachtete ein Feuerungskontrolleur mit kritischem Auge unseren Schwedenofen oder vielmehr das Brennholz daneben. Eine Messung ergab, dass einzelne Buchenstücke aus dem heimischen Wald doch einen umweltbedrohlich hohen Feuchtigkeitsgehalt aufweisen würden. Und: Das zum Verfeuern bereit gelegte alte Stuhlbein sei ein absolutes No-Go.

Es war am 30. Dezember in der Stadt Baden. Ein Bekannter...(weiterlesen) >
Roman Huber

ch30.07.2016 Menschen feiern, Vögel flüchten

Hoher Wellengang und Wind: Dar­auf würden die Meilemer Schwäne und Enten für Montag hoffen, wenn sie vom Programm für die Bundesfeier in der See­gemeinde wüssten. Denn dann entfiele das Feuerwerk auf dem See, wie die Ausschreibung zu dem Fest festhält. Und die Wasservögel könnten den Tag in Ruhe begehen – Ruhe, die sie in dieser Zeit des Jahres dringend nötig hätten.

Die Knaller, die die Lichtkunstwerke am Nachthimmel begleiten, stellen für die Tiere grosse Störungen dar, die zu...(weiterlesen) >

ch29.07.2016 1. August-Feuerwerk aus Österreich

Ostschweizer kaufen gerne im benachbarten Ausland ein. Das gilt auch für das Feuerwerk für den Nationalfeiertag. Immer mehr Schweizer kaufen in Feuerwerks-Verkaufsläden in Österreich. Dabei ist lange nicht alles in der Schweiz legal, was in Österreich gezündet werden darf.

Am kommenden Montag werden Schweizerinnen und Schweizer wieder fleissig Raketen in die Luft schiessen. Das freut nicht nur die Feiernden, sondern auch die Feuerwerks-Verkäufer im Nachbarland. “In der letzten...(weiterlesen) >

ch27.07.2016 1250 Unfälle durch Feuerwerk in fünf Jahren

Feuerwerk, Raketen und Böller gehören zur 1. August-Feier dazu. Deshalb knallt es, brennt es und leuchtet es in der Schweiz bald wieder. Doch das bedeutet auch: Menschen verbrennen sich oder erleiden Gehörschäden, Tiere werden panisch. Das lässt sich verhindern.

Rund 1250 Unfälle durch Feuerwerk zählte die Suva zwischen 2010 und 2014, wie die Unfallversicherung am Dienstag mitteilte. Das sind 250 Unfälle jährlich. Meist verbrennen sich die Verletzten, das ist bei 42 Prozent der...(weiterlesen) >

ch26.07.2016 Grossfeuerwerke schaden Wasservögeln

Feuerwerk im Sommer wie zuletzt am Züri Fäscht Anfang Juli sind für Wasservögel problematisch: Scharenweise ergreifen sie die Flucht und lassen dabei teils ihre Jungen zurück.

Das Feuerwerk zum 1. August sei besonders problematisch, weil beispielsweise Haubentaucher und Reiherente zu dieser Zeit Junge haben oder - wie etwa die seltene Kolbenente - während der Mauser teils flugunfähig seien, teilte die Schweizerische Gesellschaft für Vogelkunde und Vogelschutz Ala am Montag mit.

Jungvögel...(weiterlesen) >

ch08.08.2015 Mit dem Feuerwerk-Spektakel nehmen wir verpestete Luft in Kauf

Die Feuerwerke, die am Abend des 1. August den Himmel erleuchteten, sind längst verglüht. Doch die Spuren der Raketen lassen sich noch immer nachzeichnen – etwa in den Daten der Geräte, die die Luftqualität messen.
So weisen die Feinstaub-Daten von Ostluft, der «Luftqualitätsüberwachung der Ostschweizer Kantone und des Fürstentums Liechtenstein», den Feuerwerks-Ausschlag auf, der jeweils für den Nationalfeiertag und den Jahreswechsel typisch ist. Und so nahm auch dieses Jahr am 1. August,...(weiterlesen) >

ch05.08.2015 Es hat ausgeknallt!

Es ist Sonntagabend, 2. August, kurz nach 22 Uhr, als plötzlich während mehrerer Minuten Böllerschüsse die Stille im Wohnquartier zerreissen. «Hört das denn nie auf?», frage ich mich leicht genervt. Feiern ist ja grundsätzlich gut. Und dass die Schweiz es an ihrem Nationalfeiertag mal so richtig krachen lässt, finde ich ebenfalls okay, obwohl: Dass in Zürich am 1. August morgens ab 7.15 Uhr mit 26 Kanonenschüssen aus dem Schlaf geballert wird, wer nahe beim Albisgüetli wohnt, müsste...(weiterlesen) >

ch07.07.2015 Feuerwerk wirft Fragen auf

Im Kanton Schwyz lässt es sich eher mit Raketen und Böllern feiern als in den Nachbarkantonen Zürich und St. Gallen. Diese Erfahrungen scheinen die Bewohner im Gebiet zwischen Rich­ters­wil, Lachen, Rapperswil-Jona und Stäfa zu machen.
Am letzten Donnerstagabend kamen sie wieder einmal in den Genuss eines rund halbstündigen privaten Feuerwerks, das vor Hur­den von zwei Schiffen aus abgebrannt wurde.

Zwei Feuerwerke pro Monat

Die Ortschaft Hurden am Seedamm gehört zur Gemeinde...(weiterlesen) >

ch27.04.2015 Durch Böller arbeitsunfähig

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Simon Perks wurde während dem Fussballspiel zwischen dem FC Vaduz und YB durch einen Böller eines YB-Fans schwer verletzt. Der Tontechniker erlitt eine Brandwunde und ein Gehörtrauma.

«Ich bin immer noch ziemlich wütend, aber vor allem traurig», sagt Simon Perks aus Dicken SG. «Mein ganzes Leben lang habe ich während meiner Arbeit als Tontechniker und Musiker meine Ohren geschützt, und in nur einer Sekunde ändert sich alles.» Der 50-Jährige war als Tontechniker für den Teleclub...(weiterlesen) >

ch14.04.2015 Privatfest mit Feuerwerk? Nein Danke!

Ein mitternächtliches Feuerwerk in Istein hat viele Bürger irritiert. Im Rathaus weiß man von nichts. Die bunte Knallerei war nicht angemeldet worden. Eine Genehmigung hätte es nicht gegeben.

Das bundesweit geltende Sprengstoffgesetz beziehungsweise eine der dazu gehörenden Verordnungen erlaubt Privatleuten das Abbrennen von Feuerwerken grundsätzlich nur an zwei Tagen im Jahr: am 31. Dezember und am 1. Januar. Wer zu einem Familienfest unter dem Jahr Feuerwerkskörper zünden möchte,...(weiterlesen) >

ch04.03.2015 Privates Feuerwerk: «Es gibt immer wieder schwarze Schafe»

Am Sonntag stimmt der Aargau über die Feuerwerksinitiative ab. Die Bewilligungspraxis der Gemeinden bei privatem Feuerwerk heute ist unterschiedlich, jedoch eher restriktiv.

Selbst unter den Gegnern der kantonalen Feuerwerksinitiative finden sich wenige, die das private Abfeuern von Raketen befürworten. Kritisiert wird lediglich, dass ein weiteres Gesetz die persönliche Freiheit einschränken soll. Die Diskussion um die Initiative hat darum grundsätzliche Fragen aufgeworfen: Wie weit...(weiterlesen) >

ch11.12.2014 Schweizer lassen es zunehmend krachen

Der Verbrauch an Feuerwerk nimmt stark zu. Der Bund weist auf gesundheitliche und ökologische Risiken hin.

In einigen Wochen wird das Jahr 2014 mit viel Feuerwerk verabschiedet. Weiterhin ist aber in der Schweiz der Feuerwerksverbrauch am Ersten August grösser. Darauf verweist ein neuer Bericht des Bundesamts für Umwelt (Bafu). 2013 betrug der inländische Verbrauch an Feuerwerkskörpern...(weiterlesen) >

ch31.07.2014 Feinstaub-Rekord am 1. August

Fast jedes Jahr schnellen die Feinstaubwerte am 1.August drastisch in die Höhe. Dennoch gibt es deutliche Unterschiede zwischen den Spitzenwerten, wenn man mehrere Jahre miteinander vergleicht. «Das Wetter spielt dabei eine entscheidende Rolle», erklärt Ralf Maibusch, Leiter Stadtlabor Bern. «Durch Regen oder Wind wird der Feinstaub verteilt oder quasi aus der Luft gewaschen.»
In einer trockenen, windstillen Nacht dauert es länger, bis sich der Feinstaub wieder verflüchtigt. Aber auch bei...(weiterlesen) >
Ralph Heiniger

ch09.05.2014 Diskussion um Feuerwerksverbot in der Berner Altstadt

Das sei im Sinne des Schutzes der Altstadt und seiner Bewohner, meinen die einen im Berner Stadtrat. Ein Verbot gehe zu weit, sagen die anderen.

Es wurde kräftig gezeuselt in der Debatte über das Feuerwerksreglement gestern im Stadtrat: Die SVP-Fraktion hat eine Rückweisung des Reglements beantragt. Dieses verlangt ein Verbot für das Abbrennen von Feuerwerkskörpern in der Berner Altstadt. «Ausgerechnet Pyros und Petarden sind nicht Gegenstand dieses Reglements», begründete Alexander...(weiterlesen) >
Bernhard Ott

ch14.04.2014 Feuerwerk mitten in der Nacht «Wir konnten nicht mehr schlafen»

Eine optimale Vorbereitung sieht sicher anders aus...

Vor dem Spiel gegen Luzern (0:1-Niederlage) wird für die St. Galler-Profis in Stansstad NW die Nacht zum Tag.

Vor dem Teamhotel der Ostschweizer zünden Unbekannte gegen 3 Uhr in der Nacht ein lautes Feuerwerk. «Und zwar so lange, bis die Polizei auftauchte. Die Nacht war nicht erholsam», sagt St. Gallen-Stürmer Goran Karanovic zu Blick.ch.

Bei der Einsatzzentrale der Kantonspolizei Nidwalden gehen mehrere Telefonanrufe ein.

Mächtig...(weiterlesen) >

ch22.03.2014 Für die Ruhe – nicht gegen den Lärm

Seit über 100 Jahren bekämpft der Mensch aktiv den Lärm. Und doch haben wir nicht den Eindruck, dass es dadurch ruhiger geworden ist. Das Bundesamt für Umwelt verspricht sich Abhilfe durch Ruheschutz – andere versuchen, mit Klangraumgestaltung den öffentlichen Raum wieder ruhiger zu machen.

Lärm ist etwas Subjektives, denn er entsteht erst im Kopf aus einem Geräusch. Natürliche Geräusche von Tieren oder Gewässern werden meist als angenehm empfunden, obwohl beispielsweise an...(weiterlesen) >
Richard Herold

ch10.09.2013 Feuerwerk-Katastrophe: Todesopfer war schon einemal verunfallt

Schon vor 15 Jahren war er Opfer eines Unfalls der bös endete, die Explosion vom 04.09.2013 überlebte Paul P. nicht.
Seit 23 Jahren lebte Paul P. († 48) in der Schweiz. Der Mann von den Fidschi-Inseln lernte seine Frau in den Ferien im Lauterbrunnental kennen, zog hier seine zwei Söhne auf. Am Mittwoch starb der Familienvater bei der Feuerwerk-Katastrophe in Oberried BE. Auch Feuerwerk-Meister Thomas H. († 48) überlebte die Explosion bei der Hamberger Swiss Pyrotechnics AG am Brienzersee...(weiterlesen) >
Gabriela Battaglia

ch16.08.2013 Weinfelden stoppt Raketen nicht

WEINFELDEN. Der 1. August ist vorüber, der Rauch der Feuerwerke verflogen. Die Knallerei polarisiert die Menschen nach wie vor. Die Gemeinde Weinfelden will den Raketenabschuss aber auch künftig nicht einschränken.
Private Feuerwerker geraten zunehmend selbst unter Beschuss. Auch gestern wieder beschwerte sich ein Leserbriefschreiber über deren Angewohnheit, Knallkörper nicht nur am 1. August, sondern auch in den Nächten davor und danach abzufeuern.

Verschiedene Interessen

Tierfreunden...(weiterlesen) >
Esther Simon

ch16.08.2013 Die geteilte "Freude" am Feuerwerk...

Am 16. August erscheint in der Thurgauer Zeitung ein Bericht zur Kontroverse Feuerwerk von Esther Simon. Darin heißt es unter anderem, es gäbe nun einmal einen Interessenskonflikt zwischen denen die gerne schießen und denen die sich dadurch gestört fühlen. Dabei wird verschleiert, dass diese zwei Interessensgruppen keineswegs gleich groß sind: Unserer Erfahrung nach macht die Gruppe der aktiven Feuerwerker maximal 20% der Bevölkerung aus, größtenteils männliche Unter- und Mittelschicht....(weiterlesen) >
Sophia Venari

ch02.08.2013 

SICHERHEIT Mit 1368 Registrierten hat die Hooligan-Datenbank einen neuen Höchststand erreicht. Die häufigsten Tatbestände betreffen den Einsatz von Pyrotechnik.

Die Zahl der registrierten Vandalen im Sportbereich wächst unaufhaltsam. Ende Juli waren mit 1368 Personen so viele wie noch nie in der Hooligan-Datenbank registriert. Seit Anfang Jahr sind 163 Personen neu erfasst worden. Gleichzeitig wurden 89 Personen gelöscht.

Fussball am häufigsten betroffen

71% der Registrierten...(weiterlesen) >
So viele Hooligans wie noch nie

ch02.08.2013 Gefangen unter einer Smog-Glocke

Nach dem Feuerwerk versank die Stadt in einen stinkenden Schleier. Der Grenzwert für Feinstaub wurde in der Nacht vom 1.August um das Fünfzehnfache überschritten.
Nachdem Bern am Donnerstag unter viel Feuerwerk geleuchtet hatte, hüllte sich ab Mitternacht ein übelriechender, gräulicher Schleier über die Stadt. Vom Grauholz sah es so aus, als wäre die ganze Stadt unter einer Smogglocke gefangen. Besonders Asthmatiker, Menschen mit Atembeschwerden und kleine Kinder litten unter der...(weiterlesen) >
Ralph Heiniger

ch01.08.2013  Niederschläge spielen Hobby-Pyromanen in die Hände

Heftiger Regen hat dafür gesorgt, dass am 1. August im Kanton Solothurn kein Feuerverbot verhängt wird. Brandgefahr besteht jedoch weiterhin. Knallkörper werden trotzdem fleissig eingekauft.

Das trockene Sommerwetter sorgte im Kanton Solothurn während der letzten Woche für erhöhte Brandgefahr. Wie die Kantonspolizei heute mitteilt, wird auf den 1. August aber kein Feuerverbot verhängt. Gemäss Diego Ochsner, Chef des Kantonalen Führungsstabs (KFS), hat sich die Gefahrenlage deutlich...(weiterlesen) >
Caroline Kienberger

ch01.08.2013 Das Kind im Manne gibt viel Geld für knallendes Spielzeug aus

Alles, was knallt, funkt und leuchtet, ist kurz vor dem 1. August sehr gefragt. Das Feuerwerk ist Spielzeug für Erwachsene – und macht den Kleinen grosse Augen. Heute und morgen wird der Geburtstag der Eidgenossenschaft gefeiert - mit viel Lärm.

«Ab 150 Franken wird’s spannend.» Was Yves da noch nicht weiss: Sein Einkauf wird knapp das Vierfache dessen kosten, was er als Grenze des Reizvollen proklamiert. Trotzdem zahlt er, ohne mit der Wimper zu zucken. Bezahlt Heuler und Rauchbomben,...(weiterlesen) >
Lucas Huber

ch31.07.2013 Was verpulvern die Städte für den 1. August?

Viele Schweizer Städte feiern den Nationalfeiertag mit einem Feuerwerk. Wie viel Geld sich dabei in Schall und Rauch auflöst, ist unterschiedlich.

Als Hauptstadt richtet Bern am Nationalfeiertag mit der grossen Kelle an. Der Höhepunkt: das abendliche Feuerwerk auf dem Gurten. Insgesamt kostet Spektakel am 1. August etwa 130'000 Franken. 

Die Basler sind Frühzünder und lassen es bereits am 31. Juli krachen – insgesamt werden Raketen im Wert von 70'000 Franken verschossen.
Etwas...(weiterlesen) >
Georg Nopper

ch18.07.2013 Schweizerinnen und Schweizer aufgepasst

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Die Feuerwerks-Verkäufe für den Bundesfeiertag am 1. August haben bereits gestartet. Und wie jedes Jahr, werden Millionen-Beträge dafür ausgegeben, obwohl jedes Jahr in den Medien darauf aufmerksam gemacht wird, dass die Knallerei viele Tiere in Angst und Panik versetzt.

Deshalb bitten wir um Verbreitung folgender Informationen:


- Wenn überhaupt Feuerwerk, dann bitte ruhige Varianten wie Sonnen, Vulkane, Wunderkerzen.

- Kein Entzünden von Feuerwerk vor oder nach dem Bundesfeiertag.

-...(weiterlesen) >

ch05.07.2013 "750'000 Franken für ein Feuerwerk sind nicht viel"

"Natürlich sitzt man auf Nadeln – bei so viel Technik kann immer etwas passieren", sagt Joachim Berner. Der Pyrotechniker aus Stuttgart verwandelt am Samstag ab 22.30 Uhr den Himmel über dem Zürcher Seebecken in ein funkelndes Lichtermeer.
Eine halbe Stunde lang jagt er zu klassischer Musik 30'000 Feuerwerkskörper in die Luft, während sein italienischer Kollege Antonio Parente den Züri-Fäscht-Höhepunkt am Freitag mit modernem Sound untermalt.
"Das Feuerwerk gehört zu den grössten Europas"
Berner...(weiterlesen) >
Maja Sommerhalder

ch08.01.2013 Silvester-Feuerwerk ist gesundheitsschädigend

Die Feinstaubbelastung ist in der Silvesternacht steigt um das bis zu Zwanzigfache. Der Tagesgrenzwert von 50 Mikrogramm PM10 Feinstaub pro Kubikmeter Luft wird vielerorts überschritten.

In Siedlungsgebieten und Tälern ist die Luftbelastung durch Feuerwerke laut einer Medienmitteilung besonders gross, da der entstehende Rauch dort hängenbleibt.

Die entsprechenden Richtlinien sind in der Schweiz wesentlich strenger als in der EU (CH: Überschreitungen max. an 1 Tag im Jahr, EU: Überschreitungen...(weiterlesen) >

ch06.01.2013 Baselland: Viel Feinstaub zum Jahreswechsel

31.12.2012 31.12.2012
Das Neue Jahr 2013 ist wie üblich mit viel Feuerwerk empfangen worden. Die farbigen Wunderwerke am Himmel erfreuen zwar das Auge, sie verschmutzen aber auch unsere Luft sehr deutlich.

Nach 22.00 Uhr am Silvester beginnt die Luftbelastung durch Feinstaub stark anzusteigen. Um Mitternacht werden mit bis 200 Mikrogramm pro Kubikmeter die Spitzenstundenwerte gemessen, und die Feinstaubwerte steigen um das 10- bis 20-fache an. Danach sinkt die Feinstaub-Konzentration im Laufe des Morgens wieder ab....(weiterlesen) >

chFeuerwerk - Gesundheitsgefahr durch Feinstaub

Feuerwerk ist – neben allen anderen zur Genüge bekannten Problemen wie z.B. Explosionsschäden, Verbrennungen, Augen- und Ohrenschäden, Kinderarbeit etc. - in erster Linie ein Feinstaubproblem! Die Feinstaubwerte über den Nationalfeiertag der Schweiz sowie an Silvester belegen dies auf eindrucksvolle Weise.
Bei der Verbrennung von Feuerwerkskörpern (Kracher, Raketen, etc.) wird eine Mischung an chemischen Stoffen explosionsartig freigesetzt. Beim Abbrennen laufen zwischen den...(weiterlesen) >

ch28.07.2010 Uri: Am Nationalfeiertag ist das Brauchtum wichtiger als der Umweltschutz

Wegen der Umweltbelastung hat der Kanton Uri Höhenfeuer verboten. Vor allem betroffen von dem Entscheid sind ausgerechnet die Mahnfeuer der Umwelt- und Alpenschutzorganisationen. Erlaubt bleiben jedoch Feuerwerk und die traditionellen 1.-August-Feuer.

Für das Urner Amt für Umweltschutz ist am Nationalfeiertag das Brauchtum wichtiger als der Umweltschutz. An den übrigen Tagen beruft sich die Behörde auf den Massnahmenplan Luftreinhaltung der Zentralschweiz, der Feuer im Freien nur in...(weiterlesen) >
sda

ch31.07.2007 Feuerwerk: Den Asthmatikern wird was gehustet

Die Schweizer Bevölkerung lässt sich nicht lumpen, wenn es ums Begehen des Nationalfeiertages geht. Doch viele Menschen leiden, wenn es die Schweiz krachen lässt.

Letztes Jahr hielt sich die Feuerwerkmanie der Schweizer zum 1. August in engen Grenzen, da in den meisten Kantonen wegen Trockenheit ein Feuerwerkverbot erlassen worden war. Heuer wird wieder aber wieder ungebremst eingekauft. Sowohl bei Migros als auch bei Coop geht man von guten Umsätzen aus. «Wegen dem schönen Wetter...(weiterlesen) >
Maurice Thiriet
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