Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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ch01.08.2012 Schweizer Nationalfeiertag 2012: Bilanz

Die Kantonspolizei Zürich blickt auf einen durchzogenen Nationalfeiertag zurück. Laut Kapo-Sprecherin Esther Surber gingen vergangene Nacht zwischen 22 und 2.30 Uhr etliche Lärmklagen ein. Die Anrufer beschwerten sich dabei hauptsächlich wegen lauter Musik und Krach von Feiern, die draussen stattfanden.

Anders als die Kantonspolizei Zürich verzeichnete die Winterthurer Stadtpolizei ausschliesslich Lärmklagen wegen zu früh oder zu spät gezündeter Feuerwerkskörper. In welchem zeitlichen Rahmen am 1. August Raketen abgelassen werden dürfen, ist von Gemeinde zu Gemeinde verschieden.

«Die Zahl der registrierten Zwischenfälle bewegt sich im Rahmen der vergangenen Jahre», sagt Surber. Die Ordnungshüter mussten zudem an 1.-August-Anlässe ausrücken. Anlässlich der Feier in Attikon etwa gerieten zwei Männer aneinander. Während der tätlichen Auseinandersetzung wurde einer von ihnen im Gesicht leicht verletzt.

Urs Eberle, Kommunikationschef von Schutz und Rettung Zürich, spricht von einem «angenehmen 1. August». «Die Feuerwehr verzeichnete bedeutend weniger Anrufe und Einsätze als in den vergangenen Jahren.» Aufgeboten wurden die Löschkräfte insgesamt 12-mal, unter anderem wegen einer Telefonkabine, zwei Containern, einem Kartonhaufen und einem Veloständer, die in Flammen standen. «All diese kleineren Einsätze waren aufs ganze Kantonsgebiet verteilt», sagt Eberle.

Erfreulich sei, dass der Rettungsdienst keine Einsätze verzeichnete, die auf Unfälle mit Feuerwerkskörpern zurückzuführen seien. Es sei noch zu früh, um von einem Trend zu sprechen, sagt Eberle. «Wir mahnen die Menschen im Umgang mit Feuerwerk immer wieder zur Vorsicht. Es kann sein, dass unsere Bemühungen fruchten.»


Pia Wertheimer

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