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ch31.08.2013 Jäger finden verletzten Rehbock - und schimpfen aufs Feuerwerk

Jäger entdeckten in Therwil einen am Hinterlauf verletzten Rehbock. Die Jäger sind überzeugt: Schuld am Tod des Tiers haben die Leute, die im Wald 1.-August-Feuerwerk abgefeuert haben.

Thomas Petitjean, Präsident des Jagdvereins Therwil, schimpft: «Die Leute denken sich einfach nichts dabei.» «Hirnlos», urteilt Gemeindepräsident Reto Wolf.
Wie Jagdvereinspräsident Petitjean auf Nachfrage der bz bestätigt, hätten am 31. Juli Unbekannte in einem Waldstück beim Reservoir nahe des Froloo bei Therwil Feuerwerk gezündet.
Ein Mitglied des Jagdvereins wohnt ganz in der Nähe und hatte das Geknalle mitbekommen. Daraufhin habe er beobachtet, wie die Wildtiere geflohen seien. Am Tag darauf seien die Jäger auf ihrem routinemässigen Rundgang beim Reservoir auf einen Rehbock gestossen, der sich mit einem Hinterlauf in einen Drahtzaun verfangen hatte.
Der Bock wollte sich befreien, doch durch die Bewegungen des Tiers arbeitete sich der Draht bereits bis zum Knochen durch. Petitjean ist seit fünf Jahren Präsident des Jagdvereins und habe so etwas noch nie erlebt. «Es ist traurig und tut weh», sagt er.
Einmal mehr wird die Forderung nach einem Feuerwerksverbot, zumindest im Wald, laut.


Joël Hoffmann

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