Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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ch02.08.2014 Blitzschlag, verirrte Hunde und Böller im Bad

Am Nationalfeiertag gingen bei den Polizeistationen im Land Dutzende Alarme ein. Die Beamten mussten vor allem wegen Streichen von Jugendlichen und Party-Lärm ausrücken. In Glarus kam es jedoch auch zu einem schweren Unfall.

Rund 20 Mal musste die Polizei in Zürich wegen Lärmbelästigungen ausrücken. Weiter wurden mehrere kleinere Brände gemeldet.

In Bonstetten geriet ein Toi-Toi-WC-Häuschen durch Feuerwerk in Brand. In Wädenswil warfen betrunkene Jugendliche Feuerwerkskörper in eine abbruchreifes Gebäude, wodurch ebenfalls ein Feuer entstand. Und in Wetzikon wurde die Polizei gerufen, weil Unbekannte einen Böller durch ein offenes Fenster in ein Badezimmer geworfen hatten.

Deutlich grösserer Schaden entstand bei einem Brand im Kanton Solothurn. Jugendliche zündeten in einem Lagerhaus in Hofstetten-Früh Feuerwerkskörper. Dabei gelangte ein Böller in das obere Stockwerk und löste einen Dachstockbrand aus, schreibt die Kantonspolizei. Nach erfolglosen Löschversuchen mussten zwei regionale Feuerwehren ausrücken.

Im Kanton Schwyz hielten die Polizisten nebst in Brand gesteckter Briefkästen und Fehlalarmen mehrere verängstigte Hunde auf Trab. Zahlreiche Meldungen wegen davon- oder zugelaufener Tiere gingen bei der Behörde ein. Sie konnten dank des Chips teilweise bereits an ihre Besitzer vermittelt werden, heisst es auf Anfrage.

Die Berner Kollegen registrierten in den vergangenen zwei Tagen insgesamt über 60 Meldungen wegen Ruhestörung und Lärm. Ausserdem wurden ebenfalls über ein Dutzend Briefkästen oder Abfalleimer in Brand gesetzt, Wiesen, Felder und Bäume brannten. In Burgdorf warf ein Unbekannter einen brennenden Zuckerstock durch das Fenster in ein Restaurant.


lha

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