Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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ch02.08.2015 Mindestens ein Dutzend Verletzte durch Feuerwerk am Nationalfeiertag

Nachdem die wegen der Trockenheit verhängten Feuer- und Feuerwerksverbote vielerorts aufgehoben oder gelockert worden sind, haben die Menschen den 1. August in gewohnter Art gefeiert. Mehr als ein Dutzend Menschen sind dabei durch Feuerwerken verletzt worden. Außerdem kam es zu mehrern Bränden und Sachbeschädigungen.

Elf Verletzte gab es allein in Ettingen BL

Der Unfall ereignete sich an einem Firmenanlass am Freitagabend. Aus unbekannten Gründen explodierten einer bis zwei Feuerwerkskörper schon in den Abfeuerrohren. Feuerwerk flog darauf unkontrolliert in alle Richtungen und zum Teil auch in die Zuschauer.
Die elf Verletzten erlitten Beeinträchtigungen des Gehörs und Brandwunden, wie die Baselbieter Polizei mitteilte. Gezündet wurde das Feuerwerk von einem professionellen Unternehmen.

In Chur zog sich eine Person beim unachtsamen Umgang mit Feuerwerk leichte Brandverletzungen zu, wie die Churer Stadtpolizei meldete. Die Feuerwehr musste wegen eines Brandes in einem Recycling-Behälter ausrücken.

Verstösse gegen Feuerverbote

An der Bundesfeier in Rubigen BE am Freitag wurde ein 17-Jähriger von Glassplittern verletzt. Ein Mann hatte aus einer Flasche Feuerwerk gezündet und dabei war die Flasche geborsten, wie die Kantonspolizei mitteilte.
Bei den Polizeien meldeten sich rund um den 1. August zahlreiche Menschen wegen Lärms von Feiernden und Feuerwerk. Die Berner Kantonspolizei zählte um die 40 Anrufe wegen Verstössen gegen das Verbot von Feuern und Feuerwerk.
In Urtenen-Schönbühl BE zündeten Unbekannte Pyrotechnika unter einem Brunnentrog, der dabei zerbrach. In Büsserach SO wurde der Gemeindebrunnen mit Feuerwerk beschädigt, wie die Polizei meldete. Sie ging davon aus, dass ein selbstgebastelter Knallkörper verwendet worden war.

Polizei wurde Ziel von Raketen und Böllern

St. Galler Stadtpolizisten wurden bei einem Einsatz am späten Samstagabend Ziel von Raketen und Böllern. Sie mussten sich zu ihrem eigenen Schutz zurückziehen, wie die Stadtpolizei am Sonntag mitteilte.



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