Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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ch08.03.2016 Hörverlust durch Pyrotechnik

Beim Match in der Luzerner Swissporarena vom 21. Februar wurden zu Spielbeginn zwei Rauchkörper und zwei Knallpetarden aufs Feld geworfen. Ein unbeteiligter 48-jähriger Mann, der auf der Tribüne sass, erlitt durch die Knallerei einen Hörverlust auf mindestens einem Ohr, wie die Staatsanwaltschaft am Dienstag mitteilte. Er muss sich operieren lassen. Zudem entstand Sachschaden von mehreren hundert Franken. Die Partie endete 1:0 für den FC St. Gallen.

Der mutmassliche Täter wurde von der Luzerner Polizei ermittelt, teilte die Staatsanwaltschaft mit. Er sei an seinem Wohnort von der Kantonspolizei Appenzell Ausserrhoden festgenommen worden. Der 22-Jährige ist geständig.

Bei einer Hausdurchsuchung am Wohnort des Fussballfans stellte die Polizei rund hundert Kilogramm Pyro-Material sicher. Die Staatsanwaltschaft leitete eine Untersuchung wegen Körperverletzung, Widerhandlung gegen das Sprengstoffgesetz und Sachbeschädigung ein. Dem Mann droht außerdem ein
mehrjähriges Stadion- und Rayonverbot.



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