Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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ch09.08.2016 Hochzeits-Feuerwerk löst Waldbrand aus

Am Samstag heiratete ein Oberwalliser Paar in der Nähe der Festung Naters. Gegen 22 Uhr wurden Feuerwerksraketen gezündet, wie der «Walliser Bote» berichtete.
Es blieb aber leider nicht beim kleinen Privat-Spektakel. Vielmehr entzündeten die Raketen im trockenen Gebiet des Panoramawegs ein Feuer: gleich zwei Brandherde entstanden.

Grosses Feuerwehraufgebot

Die Feuerwehr wurde darauf alarmiert und rückte mit 30 Mann zum Schadenplatz aus. Die Löschtruppen konnten den Brand innert 30 Minuten kontrollieren. In der Folge musste das Gebiet grosszügig gewässert werden, um ein Wiederaufflammen zu verhindern. Eine Brandwache in der Stärke von vier Mann beobachtete die Brandherde bis am frühen Morgen, um notfalls einschreiten zu können.
Gemeindepolizist Walter Rubin meinte zum «Walliser Boten»: «Mir ist kein ähnlicher Fall bekannt, bei dem ein privates Feuerwerk den Einsatz der Feuerwehr erforderte.» Die Organisatoren der Feier hatten vorgängig eine Bewilligung eingeholt. Denn ohne amtliche Erlaubnis ist das Zünden von Feuerwerkskörper nur am Nationalfeiertag und an Silvester erlaubt.

6000 Franken Schaden

Trotz Bewilligung liegt die Verantwortung für den Schaden aber bei den Verursachern. Die Kosten für den Feuerwehreinsatz kann die Gemeinde auf diese überwälzen. Feuerwehrkommandant Grand beziffert die entstandenen Kosten auf 6000 Franken.



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