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de29.08.2016 Grobe Pannen beim Ludwigsburger Lichterzauber

Ludwigsburg - Beim „Ludwigsburger Lichterzauber“ am Samstag hat eine Frau Brandverletzungen erlitten, weil sie von einem Querschläger getroffen wurde. „Das hätte natürlich nicht passieren dürfen“, beteuerte Volker Kugel am Sonntag. Offenbar hat es beim Lichterzauber noch weitere Pannen gegeben. Bis zum Montag haben sich mehrere Besucher gemeldet, die über leichte Verletzungen und Brandlöcher in Hemden sowie über einen Asche- und Glutregen klagten.

Ein Mann behauptet sogar, der Sicherheitsabstand zwischen Feuerwerk und Zuschauern sei nicht eingehalten worden, der Rettungsweg sei verstopft und die Notfallbeleuchtung nicht ausreichend gewesen. „Die Vorwürfe in Bezug auf die Sicherheitsvorkehrungen weise ich entschieden zurück“, sagt Kugel. Das Sicherheitskonzept sei erst jüngst gemeinsam mit Feuerwehr und Rotem Kreuz weiter verbessert worden: „Wir begrenzen seither die Zahl der Besucher.“ Einen Ascheregen habe es hingegen tatsächlich gegeben.
Das sei bedauerlich, so Kugel, „wir haben die Betroffenen aufgerufen, sich zu melden“; mögliche Schäden würden selbstverständlich ersetzt. Inzwischen ermittle die Polizei, „ob man irgendjemand einen Vorwurf der fahrlässigen Körperverletzung machen kann“, sagt die Polizeisprecherin Tatjana Wimmer. Auch der Feuerwerker forscht nach der Ursache für die Fehlfunktion, sagt Kugel. „Möglicherweise lag ein Herstellungsfehler vor, dass ein Effekt zu früh explodiert ist.“



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