Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de12.10.2016 LKA ermittelt wegen Pyro-Vorfall bei Holstein Kiel

KIEL Wegen des Einsatzes illegaler Pyrotechnik beim Heimspiel des Fußball-Drittligisten Holstein Kiel gegen Osnabrück ermittelt das schleswig-holsteinische Landeskriminalamt.

Bei dem Spiel am 16. September hatten zwei Zuschauer im Block D Verletzungen erlitten, wie das Landeskriminalamt am Mittwoch mitteilte. Einer von ihnen sei mehrfach untersucht worden und leide noch immer unter gesundheitlichen Einschränkungen.

Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatte eine Fan-Gruppierung im Holstein-Stadion auf der Westtribüne bengalische Feuer gezündet.


Außerdem kam es laut Polizei „zeitgleich zu Explosionen von illegaler Pyrotechnik“ mit massiver Sprengkraft. Eine Knallrakete landete als Irrläufer auf der Haupttribüne. Die Polizei sucht nach Hinweisen zu den Tätern und nach Aufnahmen (Fotos, Videos) aus den Fanblöcken H, I und D.

Nach den Vorfällen hatte der Verein gegen die Fangruppierung „Sektion Spielsucht“ bis auf weiteres ein Stadionverbot ausgesprochen. Für Holstein-Geschäftsführer Wolfgang Schwenke steht fest, dass die „Sektion Spielsucht“ dafür verantwortlich war.



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