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de28.10.2016 Feuerwerk löst Panik bei Kühen aus

Agrarbetrieb holt Tiere nach mehreren Zwischenfällen in den Stall - Kritik an unvernünftigen Zeitgenossen.

Waldkirchen. Im Mai hatte für die Jungkühe die Weidezeit begonnen. Jetzt sind die Tiere wieder zurück im Stall. Und das, obwohl noch genügend Futter auf den Weiden steht und die Tiere eigentlich noch grasen könnten. "Ich habe mich entschlossen, die Kühe, die bei Pechtelsgrün standen, hereinzuholen. Es ging nicht mehr. Bei einem Feuerwerk in der Nähe sind sie so erschrocken, dass sie aus der Weide ausgebrochen sind. Die Tiere haben vor Angst am ganzen Körper gezittert. Seitdem geraten sie beim kleinsten Geräusch in Panik", berichtet Jörg Mothes, der in dem Unternehmen für die Tierhaltung verantwortlich ist.

Dreimal sind die Jungkühe seit dem Vorfall mit dem Feuerwerk ausgebrochen und mussten von den Marienhöhe-Mitarbeitern wieder eingesammelt werden. "Das Risiko, dass erneut etwas passiert, war einfach zu groß." Jörg Mothes ärgert sich sehr über solche und ähnliche Zwischenfälle. "Die Verbraucher wollen, dass die Kühe auf der Weide stehen. Das ist grundsätzlich auch richtig, aber es gibt immer wieder Menschen, die durch ihr Fehlverhalten unsere Bemühungen untergraben. Da gibt es Zeitgenossen, die lassen ihren Hund frei laufen. Der rennt in die Koppel, die Kühe geraten in Panik und rennen auf und davon. Andere fahren laut mit dem Moped oder dem Quad durch die Natur. Auch das sind für die Kühe Stresssituationen", erzählt Jörg Mothes.

Kühe seien Fluchttiere. Wenn die Tiere erschrecken und in Panik geraten, vergessen sie auch ihren Respekt vor dem Strom führenden Weidezaun.



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