Pyrotechnik ist kein Spielzeug

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de07.11.2016 Fußball-Randalierer warfen Pyrotechnik aus dem Zug

Bis zum letzten Halt in Bützow verlief am Sonnabend die Fahrt der rückreisenden Hansa-Fans im Fanzug nach dem Auswärtsspiel in Magdeburg störungsfrei. Doch bei der Abfahrt vom Bahnhof Bützow gegen 21.30 Uhr warfen Randalierer insgesamt zehnmal Pyrotechnik aus dem letzten Waggon auf den Bahnsteig.

Beim Halt am Bahnhof Bützow beobachteten die Beamten der Bundespolizei, wie ca. 40 Fans den Zug verließen. 20 gingen in Richtung Stadt und weitere 20 blieben für ihre Weiterfahrt nach Neubrandenburg am Bahnhof. Dieser Personengruppe schlossen sich kurzfristig etwa 30 weitere Fans an, um mit ihnen gemeinsam zu singen. Kurze Zeit später stieg diese Gruppe zur Weiterfahrt nach Rostock wieder in den Fanzug.

Nach der Abfahrt gegen 21.30 Uhr vom Bahnhof Bützow sahen die Beamten, dass aus dem letzten Waggon insgesamt zehnmal Pyrotechnik auf den Bahnsteig geworfen wurde. Zu
diesem Zeitpunkt befanden sich noch etwa 700 der insgesamt 900 Fans, die mit dem Zug nach Magdeburg gefahren sind, im Zug. Anhand der extremen Detonationsgeräusche sowie dem Abbrennvorgang einzelner Böller sahen die Beamten, dass es sich bei der verwendeten Pyrotechnik nicht um deutsche Erzeugnisse handeln konnte.

Die Bundespolizei hat die Ermittlungen wegen Verdacht des Verstoßes gegen das Sprengstoffgesetz aufgenommen.



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