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un21.12.2016 Pyrotechnik-Markt in Mexiko explodiert zum dritten Mal: 33 Tote

In Mexiko ist ein Markt für Feuerwerkskörper durch mehrere Explosionen fast vollständig zerstört worden. 33 Besucher wurden getötet, Dutzende verletzt. Es ist nicht das erste Unglück dieser Art.

Bei einer Reihe heftiger Explosionen auf einem Markt für Feuerwerkskörper in Mexiko sind mindestens 33 Menschen ums Leben gekommen. 26 Menschen seien direkt bei dem Unglück in der Ortschaft Tultepec im Bundesstaat México getötet worden, sagte Gouverneur Eruviel Ávila am Dienstagabend lokaler Zeit. Sieben weitere seien später in Krankenhäusern ihren schweren Verletzungen erlegen.

Zuvor hatte die Bundespolizei mitgeteilt, dass bei dem Unglück im Zentrum des Landes 70 Menschen verletzt worden seien. Drei Kinder mit schweren Verletzungen würden zur Behandlung in die USA gebracht, sagte Gouverneur Ávila.

Im Fernsehen war eine ganze Reihe von schweren Explosionen zu sehen. Eine große Rauchwolke stieg danach über der Ortschaft rund 40 Kilometer nördlich von Mexiko-Stadt auf. Die Stände auf dem Marktplatz wurden weitgehend zerstört.

Rettungskräfte suchten in den Überresten der Verkaufsstände nach Verschütteten. Spezialeinheiten der Polizei wurden nach Tultepec verlegt, um bei den Rettungsarbeiten zu helfen, wie der Chef der Bundespolizei, Manelich Castilla, mitteilte. Ermittler der Generalstaatsanwaltschaft untersuchten die Unglücksursache.

Mexikos Präsident Enrique Peña Nieto schrieb auf Twitter: „Mein Beileid für die Familien jener, die bei diesem Unglück ihr Leben verloren haben. Den Verletzten wünsche ich eine baldige Besserung.“

Rund 300 Händler vertreiben auf dem Pyrotechnik-Markt von San Pablito Raketen, Böller und Feuerwerk. Dort werden nach Angaben der Verwaltung 80 Prozent des gesamten Feuerwerks in Mexiko verkauft. Wie es zu dem Unglück kommen konnte, war zunächst unklar. Bereits 2005 und 2006 hatte es auf dem Markt schwere Explosionen und Brände gegeben.

In Mexiko wird das ganze Jahr über Feuerwerk abgebrannt, beispielsweise bei religiösen Festen. Besonders viel geböllert wird aber am Nationalfeiertag im September und rund um Weihnachten.

Immer wieder kommt es dabei zu schweren Unfällen. 2013 kamen bei der Explosion von Feuerwerksraketen während einer Prozession im Bundesstaat Tlaxcala 16 Menschen ums Leben, 153 weitere wurden verletzt. An Silvester 2003 wurden bei einer Explosion auf einem Pyrotechnik-Markt im Bundesstaat Veracruz 28 Menschen getötet.



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