Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de04.01.2017 Nichts gelernt: Zwei weitere Böller-Opfer

Gerbstedt Am Nachmittag des Neujahrstages zündete ein 15-Jähriger aus Welfesholz einen nicht abgebrannten Böller im Schlosspark. Der Böller ging sofort los und fügte dem jungen Mann Brandverletzungen an der linken Hand zu. Der 15-Jährige wird nun stationär in der Helios-Klinik in Hettstedt behandelt.

In Nemsdorf im Saalekreis riss ein Feuerwerkskörper einem 56 Jahre alten Mann einen Finger ab. Der Verletzte wurde nach Angaben der Leitstelle des Saalekreises mit dem Rettungswagen ins Unfallkrankenhaus Bergmannstrost in Halle gebracht.

Der dortige Chefarzt und Handchirurg Frank Siemers hatte vor den Silvesterfeierlichkeiten gesagt: „Obwohl die Gefahren inzwischen bekannt sein müssten, behandeln wir im Bergmannstrost jedes Jahr zum Jahreswechsel Patienten mit zum Teil schwersten Explosionsverletzungen an der Hand - das waren allein 40 bis 50 Fälle in der Silvesternacht im vergangenen Jahr.“ Trotz zahlreicher Möglichkeiten der modernen Medizin blieben bei den Betroffenen am Ende meist massive Funktionseinschränkungen zurück.



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