Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de01.01.2017 Mehrere Brände durch Pyrotechnik

Silvester und Neujahr sind für die Feuerwehren und die Polizei im Altkreis Löbau-Zittau nicht ruhig verlaufen.

So ist in Zittau um 2.42 Uhr eine Ampel für Fußgänger und ein Schaukasten an der Weberkreuzung durch Pyrotechnik erheblich beschädigt worden. Zeugen meldeten die Tat im Polizeirevier und konnten dazu einen 26-jährigen Zittauer benennen. „Der junge Mann rückt nun in den Fokus der Ermittlungen zur Sachbeschädigung in Höhe von mehreren Tausend Euro“, schildert Torsten Jahn von der Polizeidirektion in Görlitz.

In Löbau löste noch am 31. Dezember wahrscheinlich eine Rakete um 21 Uhr einen Brand auf einem Balkon im vierten Obergeschoss einer Wohnung in der Mozartstraße aus. Kleidungsstücke, die dort in Säcken gelagert waren, haben dabei Feuer gefangen. Der Schaden wird auf etwa 150 Euro geschätzt. In Seifhennersdorf brannte Silvester durch Pyrotechnik um 19.44 Uhr eine Hecke in der Marxstraße. Fast zur gleichen Zeit ist die Feuerwehr im Löbauer Ortsteil Glossen wegen eines brennenden Papiercontainers ausgerückt. Ein Müllcontainer brannte in Zittau am 1. Januar um 0.38 Uhr auch in der Carpzovstraße sowie um 5.57 Uhr in der Weinauallee und um 8.03 Uhr in Ebersbach-Neugersdorf in der Oberlausitzer Straße, berichtet Torsten Jahn weiter.

Im Führungs- und Lagezentrum der Polizeidirektion Görlitz sind zwischen dem 31. Dezember, 18 Uhr und dem 1. Januar, 6 Uhr, insgesamt 161 Notrufe eingegangen. In den überwiegenden Fällen waren die Einsatzkräfte im Rahmen der Gefahrenabwehr zum Schlichten von Streitigkeiten im Familien- und Bekanntenkreis oder bei Veranstaltungsteilnehmern unterwegs. Insgesamt 17 Strafanzeigen sind wegen Sachbeschädigungen unterschiedlichster Art und 13 Anzeigen wegen Körperverletzungen gestellt worden.

Am frühen Morgen des Silvestertages ist in Leutersdorf aber auch um 4.05 Uhr ein Auto in Brand geraten. Der vor einem Grundstück in der Geschwister-Scholl-Straße abgestellte, neun Jahre alte Renault Megane wurde dabei vollständig zerstört, berichtet die Polizei. Die Freiwilligen Feuerwehren von Leutersdorf und Spitzkunnersdorf sind hier mit 29 Kameraden im Einsatz gewesen. Neben dem Fahrzeug wurde die Fassade eines Wohnhauses in Mitleidenschaft gezogen. Der Gesamtsachschaden wird auf etwa 9 000 Euro geschätzt.



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