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de24.03.2017 Zollfahnder entdecken Rohrbomben

Zollfahnder haben im Haus eines 28-Jährigen in Aach bei Trier sieben Rohrbomben, Schwarzpulver und Chemikalien entdeckt. Die Polizei schließt einen terroristischen Hintergrund aus.

Bei der Durchsuchung eines Wohnhauses in Aach im Landkreis Trier-Saarburg haben Zollfahnder am Dienstag etwa 500 Gramm Schwarzpulver, sieben vorbereitete Rohrbomben, einen selbstgebauten Sprengkörper, Treibladungspulver und weitere unbekannte Chemikalien entdeckt und sichergestellt. Grund der Durchsuchung bei dem 28-jährigen Mann war der Verdacht auf Besitz von Drogen. Bei ihm wurde Amphetamin und Marihuana sichergestellt. Laut Zoll ist der Mann wegen Drogendelikten vorbestraft.

Wegen der besonderen Gefahrensituation wurde das Landeskriminalamt hinzugezogen. Spezialisten haben den Abtransport der gefährlichen Stoffe und Teile übernommen. An der Durchsuchungsaktion waren auch ein Rauschgiftspürhund, ein Sprengstoffspürhund der Bundespolizei Trier und Beamte des Polizeipräsidiums Trier beteiligt. Ein Ermittlungsrichter erließ am Mittwoch Haftbefehl gegen den 28-Jährigen.
Schon länger im Visier der Fahnder
Der Mann war im Sommer vergangenen Jahres ins Visier der Zollfahnder geraten. Im August 2016 hatten der Zoll im internationalen Briefzentrum in Frankfurt ein an ihn adressiertes Päckchen mit Rauschgift aufgespürt. Nach Angaben eines Zollsprechers kam das Päckchen aus Holland und enthielt etwa 50 Gramm Amphetamine. Deshalb hatten die Fahnder den Mann beobachtet und am Dienstag eine Hausdurchsuchung in seiner Wohnung in Aach vorgenommen.



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