Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de01.01.2018 Silvester-Todesfälle in Brandenburg

In Gusow-Platkow und Kleinmachnow sind ein 35- und ein 18-Jähriger beim Zünden von Böllern ums Leben gekommen. In Berlin operierten Handchirurgen die ganze Nacht.

Zwei Brandenburger sind in der Silvesternacht durch Böller ums Leben gekommen. Ein 35 Jahre alter Mann starb in Gusow-Platkow (Märkisch-Oderland), als er Knaller zündete, wie Torsten Herbst, Sprecher des Brandenburger Polizeipräsidiums, sagte. Trotz sofortiger Erster Hilfe erlag der Mann noch vor Ort seinen schweren Verletzungen, sagte er. Die Kriminalpolizei ermittelt.

In Kleinmachnow (Potsdam-Mittelmark) starb ein 19-Jähriger. Er wollte nach Polizeiangaben ein selbst gebautes Feuerwerk zünden. Er wurde am Kopf getroffen und starb.

Drei OP-Säle in Berlin durchgehend besetzt

Ein sogenannter Polen-Böller verletzte einen Elfjährigen in Flecken-Zechlin (Ostprignitz-Ruppin) schwer im Gesicht. Er war nach Polizeiangaben aus einer Gruppe Jugendlicher heraus beworfen worden.

Im Unfallkrankenhaus Berlin wurden mehrere Menschen nach Unfällen mit Feuerwerk und Böllern behandelt. In der Silvesternacht seien bis 7 Uhr am Montagmorgen 21 Verletzte gezählt worden, teilte das Krankenhaus am Morgen über den Kurznachrichtendienst Twitter mit.

Das Team der Handchirurgie sei durchgehend in drei Operationssälen beschäftigt gewesen. Mindestens fünf Patienten hätten schwere Amputationsverletzungen erlitten.



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