Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de01.01.2018 Silvester im Südwesten: Kinder und Jugendliche durch Pyrotechnik schwer verletzt

Verirrte Raketen oder falscher Umgang mit Böllern entfachten in vielen Städten und Gemeinden Brände. Wohnhäuser, Hecken, Mülleimer und geparkte Autos wurden teilweise zerstört. Im Stadtgebiet Stuttgart rückten Feuerwehrleute zu 41 Brandeinsätzen aus.

In der Mülltonne entsorgte Pyrotechnik, die aber nicht erloschen war, verursachte in der Nacht einen Kellerbrand in Biberach. Starker Rauch drang in die Wohnräume darüber und verletzte zwei Säuglinge sowie ein siebenjähriges Kind. Die Polizei ermittelt wegen fahrlässiger Brandstiftung gegen einen 35 Jahre alten Bewohner.

Ein Carport brannte am Silvesterabend in Schwäbisch Gmünd (Ostalbkreis). Das Feuer griff schnell auf ein Wohnhaus über und beschädigte zudem zwei Nachbarhäuser stark. Die Löscharbeiten dauerten fast die ganze Nacht. Das dem Carport angrenzende Haus blieb nach dem Brand unbewohnbar. Die Bewohner kamen bei Angehörigen unter, verletzt wurde niemand. Die Polizei schätzt den Schaden auf mehrere 100 000 Euro.

Fast zeitgleich entzündete sich ein Brand in einem Mehrfamilienhaus in Mannheim, bei dem 15 Wohnungen evakuiert und zwei bewusstlose Bewohner von Einsatzkräften gerettet wurden. Insgesamt zogen sich elf Menschen Verletzungen zu. Es entstand ein Schaden von rund 150 000 Euro. Ob ein Feuerwerkskörper den Brand ausgelöst hatte, sollen nun Kriminalbeamte klären.



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