Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de12.01.2018 Bei Tempo 110 Leuchtraketen auf Autos geschossen

Bochum. Sie glaubten ihren Augen nicht, als sie das sahen: Beamte der Bochumer Bereitschaftspolizei waren am Mittwochnachmittag auf der A44 in Bochum unterwegs, als aus dem Wagen direkt vor ihnen Pyrotechnik auf andere Autos geschossen wurde.
Kurz hinter dem Autobahnkreuz Bochum/Witten flogen 20 Leuchtkugeln aus dem hinteren linken Fenster des vollbesetzten BMW quer über die Fahrbahn - und das bei 110 km/h! Einige Autos wurden knapp verfehlt, andere voll getroffen – wieder andere mussten zwangsläufig durch das entstehende Feuerwerk fahren.

Die Polizisten reagierten sofort und fuhren mit ihrem Mannschaftswagen neben den BMW, um die anderen Verkehrsteilnehmer vor dem Beschuss zu schützen. Erst jetzt bemerkte der Schütze die Beamten und hörte auf, die Pyrotechnik abzufeuern.
Das Auto wurde an der Ausfahrt Witten-Zentrum herausgezogen. Dort stellten die Polizisten fest, dass es ein 17-jähriger Halbstarker war, der mit einer Handfeuerwaffe aus dem Seitenfenster geschossen hatte.
Polizei verhinderte möglicherweise eine Katastrophe

Die Personalien aller Mitfahrer (17-19 Jahre) wurden aufgenommen, die Rußspuren an den Händen und der Kleidung des wahnsinnigen Schützen fotografiert. Auf ihn wartet eine umfangreiche Strafanzeige.
Durch die schnelle Reaktion der Polizei wurde hier Schlimmeres verhindert. Nicht auszumalen, was passiert wäre, wenn einer der Getroffenen das Lenkrad verrissen hätte oder eine Leuchtkugel im BMW gezündet wäre.



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