Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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de30.08.2018 Hand bei Böller-Explosion verloren

Es passiert am 18. August, ein lauer Samstagabend. Roman Schmoll hat im Biergarten der „Post“ zu tun. Sein Sohn hat an diesem Tag Geburtstag und bringt dem Papa eine Silvester-Rakete, die er in einer Kiste gefunden hat. Schmoll zündet sie an, doch nichts passiert. Er versucht es ein weiteres Mal. Als sie wieder nicht zündet, nimmt er sie in die Hand. Eine fatale Entscheidung, denn genau in diesem Moment explodiert die Rakete.



Ein entsetzlicher Moment, an den er sich sehr genau erinnert: „Ich habe einen Blitz gesehen. Und sofort verstanden, dass meine Hand weg ist. Sie lag zerfetzt in der Wiese. Da war ein großes Loch in meinem Arm. Überall Blut. Mein Sohn hat geschrien. Ich hatte unendliche Schmerzen. So schlimm, dass ich wollte, dass mich die Leute einschläfern.“

Ganz ruhig erzählt er von diesen Minuten. Es sei passiert, nicht mehr zu ändern. Dass er lernen müsse, damit zu leben, das Beste daraus zu machen. Selbst die Lungen-Embolie, an der er in der Klinik erkrankte, hat er weggesteckt. All seine Hoffnung setzt er jetzt auf die Prothese, die ihm die Ärzte anpassen wollen. Mit der neuen, mechanischen Hand werde er 90 Prozent seiner Fähigkeiten zurückerlangen, haben sie ihm versprochen. Darauf baut er.



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