Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

32 Vereine 3194 Unterschriften 2292 Vorfälle 582 Fortschritte

 

de02.01.2019 Verbrannte Pfoten & Böller im Maul: Kinder quälen Tiere mit Silvesterfeuerwerk

Leider sind Verletzungen in der Silvesternacht keine Seltenheit, geschehen aber meist aus Versehen und ohne böse Absicht. In zwei Fällen waren aber sehr wohl schlimme Gedanken im Spiel: Kinder haben Tiere mit Böllern gequält und dabei schwer verletzt.

Es ist nicht wirklich nachvollziehbar, welche Gründe es gibt, wehrlose Tiere an Silvester zu quälen. Unsere Gefährten auf vier Pfoten leiden auch so schon unter dem ständigen Knallen und den hellen Blitzen am Nachthimmel, doch manchmal kommen mutwillige Verletzungen noch hinzu. Während wir ins neue Jahr feierten und schöne Feuerwerke genossen haben, war es für viele Haus- und Wildtiere eine bange Nacht. Doch diese fand schnell ein Ende – ganz im Gegensatz zu den Verletzungen, die sich zwei Tiere zugezogen haben, die von Kindern mit Böllern gequält wurden.

Verbrennungen an Pfote und Nase

In Halle an der Saale musste eine Katze in der Silvesternacht wohl höllische Schmerzen durchmachen. Anwohner riefen den Katzenschutzverein, nachdem sie eine Samtpfote unter einem Auto schreien gehört hatten. Doch besonders samtig waren die Pfoten zu diesem Zeitpunkt nicht mehr – denn Kinder sollen das arme Tier mit Böller gequält haben. Die Folge: vier verbrannte Pfoten und eine Verletzung an der Nase. Aufgrund der schieren Grausamkeit der unnötigen Tat, richtet der Verein auf Facebook einen eindringlichen Appell an die Außenwelt: „Tierquälerei ist strafbar.“

Böller explodiert im Maul eines Hundes

Noch viel grausamer gingen Kinder in der paraguayischen Stadt San Lorenzo gegen ein wehrloses Tier vor. Die Kinder steckten einen bereits angezündeten Böller in das Maul einer Hündin. Nur wenig später explodierte der Knallkörper und verursachte schwere Verletzungen bei dem Tier. Nur durch eine Notoperation konnte der Hündin das Leben gerettet werden – aktuell wird sie von der Tierschützerin Celeste Florentin Aponte wieder aufgepäppelt, die schockierende Bilder über den Zustand des Tieres veröffentlichte. Für das neue Jahr hat sie vor allem einen Wunsch: weniger Gewalt, mehr Toleranz und vor allem mehr Respekt gegenüber Tieren.



linklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklinklink