Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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unRecht & Exekutive

Justizia Justizia

"Ob sich eine Person über einen Laut beschwert oder sich entschließt, ihn zu ertragen, wird zum Teil dadurch bestimmt, ob eine Beschwerde Konsequenzen für den Lärmverursacher hat oder nicht."
(R. Murray Schafer, Die Ordnung der Klänge - Lärm, S.308)

Oft wird als Argument gegen ein Feuerwerksverbot vorgebracht, dass so ein Verbot "nicht umsetzbar" sei. Aber würde so eine Logik nicht auch Tempolimits, Steuerrecht, das Verbot von Alkohol am Steuer etc. in Frage stellen?
Und sollte das Maß unserer Rechtsgebung nicht vor allem Rechtsempfinden und das Herstellen bzw. Gewährleisten von gesellschaftlicher Ordnung sein?

Politischer Wille

In Wirklichkeit ist die aktuelle Rechtslage immer Ausdruck eines politischen Willens. Und deshalb muss auch die Politik dafür verantwortlich gemacht werden:
Das österreichische Bundesgesetz verbietet den Gebrauch von Feuerwerk (F2) im Ortsgebiet seit 1974 und schränkt Ausnahmen ein. Die verantwortliche Instanz für die Einhaltung dieses Verbotes ist das Innenministerium bzw. die Bundespolizei. Für eine Aufhebung des Verbotes für Silvester per Verordnung, und deren Einhaltung, sind die Bürgermeister bzw. die Ortspolizei verantwortlich.

Aber auch Gemeinden, die mobilen Feuerwerkshändlern alljährlich Konzessionen erteilen und ein Bundesgesetz, das zwar den Gebrauch, nicht aber den Erwerb von Feuerwerk verbietet, machen sich der Mittäterschaft schuldig.

Stattdessen wird behauptet, ein restriktiverer Umgang würde die Illegalität vorantreiben und die Gesamtsituation verschlimmert. Das Gegenteil ist der Fall.
Der illegale Markt lebt davon, das was erlaubt ist zu überbieten:

Die Zahl der illegalen Handlungen mit Pyrotechnik hat sich allein zwischen 2010 und 2011 VERDREIFACHT!

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