Pyrotechnik ist kein Spielzeug

Stille Nacht

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at14.12.2011 Böllerverbot ab 4. Juli 2017

Das neue Pyrotechnikgesetz sieht die Einteilung von pyrotechnischen Artikeln in vier Kategorien vor, wobei dabei die Menge des Explosivstoffes, die Gefährlichkeit und die Lärmentwicklung die Kriterien sind. Die harmloseste Klasse F1, etwa "Knall-Erbsen" oder "Mäusepiepser", dürfen von Zwölfjährigen erworben werden. Für die Klasse F2 gilt als Altersklasse 16 Jahre. Artikel der Kategorien F3 und F4 dürfen überhaupt nur an volljährige Personen mit Pyrotechnikausweis und einem behördlichen Bewilligungsbescheid abgegeben werden. Die Füllmenge an Explosivstoffen in den Feuerwerken hat sich dagegen in der F2-Kategorie erhöht, verglichen mit den vorangegangenen Einteilungen.
Viele Beschwerden rund um Silvester gibt es jedes Jahr durch Böler, auch Schweizerkracher oder Piraten genannt. In Zukunft soll auch derartige Lärmbelästigung eingedämmt werden. "Spätestens ab 4. Juli 2017 können wir in Österreich davon ausgehen, dass die extrem heftige Silvesterböllerei ein Ende hat", so Csengel. Dann tritt nämlich das vollständige Verbot von Knallkörpern und Knallraketen der Kategorie F2 mit Blitzknallsatz in Kraft. Ab 4. Juli 2013 ist bereits das Inverkehrbringen und Überlassen derartiger Knallkörper nicht mehr erlaubt. "Schweizerkracher wird es auch weiterhin geben - diese sind dann aber nicht mehr so laut", sagte Csengel.


APA
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